Sachbearbeiterin lügt um eine Sanktion durch zudrücken. Wie kann ich mich wehren?

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Lirlo

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Hallo erstmal, ich bin um die 30 Jahre alt und ein Industrietischler.
Ich habe vor einiger Zeit (3 wochen) ein Vermittlungsvorschlag von einer Sachbearbeiterin bekommen und habe mich telefonisch sofort bei der offenen Stelle beworben.
In dem Gespräch ging es leider nicht um einen Job, sondern lediglich um ein 2 Wochen Praktikum, er wollte nicht mal eine Bewerbung von mir was ich als sehr merkwürdig empfand.
Mitten in der Touristen Saison ( boltenhagen) . Mein Bruder arbeitet in einem ähnlichen Job und erzählte mir das wenn Auftragspitzen entstehen, das man Praktikanten darfür nutzt diese kostenlos ab zuarbeiten.
Ich habe dem Arbeitgeber (vorsichtig) davon überzeugen können das ich nicht dem gesuchten Profil entspreche.
Der Arbeitgeber hat dann die Sachbearbeiterin kontaktiert , was dazu führte das dass Praktikum (von meiner Sachbearbeiterin) zu einer Massnahme erklärt wurde und das Schreiben mit der neusten Massnahme ins Haus geflogen ist.
Ich war zudem Zeitpunkt ( Massnahmen Beginn) sowieso in ärztlicher Behandlung (Bandscheibenschaden), da ich dachte naja ich bin körperlich nicht in der Lage diese Art Job zumachen, spreche ich mal mit meinem Artzt da drüber .
Der Artzt hat mich dann 1 Woche raus genommen und genau in dieser Woche bekam ich einen Termin von der erstellerin des Vermittlungsvorschlag und der NEUEN MASSNAHME , mit der bitte trotz Krankschreibung in das Jobcenter zukommen.
Jetzt wird es wichtig! Kurze zwischen Frage DARF eine Sachbearbeiterin mir sagen " Herr ***** ich sage den Arbeitgeber Bescheid das sie Herr **** die Massnahme nicht antreten " mir erklärt das die Sache erledigt ist und dann 2 Wochen später mir eine Sanktionsandrohung schickt , mit der Begründung ich bin bei der Massnahme nicht angetreten?
Das darf nicht war sein , ich war allein ohne Zeugen bei diesem Termin (trotz Krankschreibung) und jetzt steht Aussage gegen Aussage und ich denke jeder weiß wie das ausgeht. Bitte um einen vielleicht gut Rat und wenn nicht dann bitte um etwas positives.
Fun fakt : in der Krankschreibung hat diese Sachbearbeiterin bei meinem Artzt angerufen und hat probiert mich als Person zu diskreditieren. Dieses Telefonat hat die Sachbearbeiterin bei dem Termin bestätigt und den Inhalt des Gesprächs habe ich von meinem Artzt erzählt bekommen. Wtf
 
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Schmerzgrenze

Super-Moderation
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... was dazu führte das dass Praktikum (von meiner Sachbearbeiterin) zu einer Massnahme erklärt wurde und das Schreiben mit der neusten Massnahme ins Haus geflogen ist.
Den » anonymisierten Inhalt der Schreiben (Zuweisung zur Maßnahme & Anhörung zur Sanktion) mal hier einstellen.
Um welchen Leistungsbezug geht es, ALG 1 oder ALG 2?
Dieses Telefonat hat die Sachbearbeiterin bei dem Termin bestätigt :icon_laber:und den Inhalt des Gesprächs habe ich von meinem Artzt erzählt :icon_laber:bekommen.
So wird das nichts, sondern nur, wenn man sich derlei Aussagen schriftlich bestätigen läßt
oder diese generell per Auftritt mit Beistand entgegennimmt.
Ich habe dem Arbeitgeber (vorsichtig) davon überzeugen können das ich nicht dem gesuchten Profil entspreche.
Hast Du dafür eine schriftliche Bestätigung?
DARF eine Sachbearbeiterin mir sagen ...
Sie darf Dir alles sagen aber nicht falsch begründen. Das ggf. nachzuweisen ist Deine Sache.
Wenn nötig, könnte Antrag auf Akteneinsicht nach § 25 SGB X für Aufklärung sorgen. :icon_wink:

» Kommunikation mit Behörden und Sachbearbeitern
 

Lirlo

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Naja ich habe von dem Telefonat ja garnix gewusst, bis die Sachbearbeiterin dies im Gespräch raus rutschte! So konnte ich mit meinem Artzt da drüber reden, die die diskreditierung meiner Person bestätigt hat(oder dem Versuch) . Ich beziehe ALG II .
 

franzi

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Das ist ja ganz was Neues, dass SBs beim Arzt anrufen! Die dürfen ja auch bei Arbeitgebern nicht einfach so anrufen.

Habe hierzu einen alten Thread gefunden:
 
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Lirlo

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Danke Franzi für den Thread, das Problem dabei ist das probiert wurde meine Person (mit voller Absicht) schlecht zumachen.
Die Intention dahinter ist , das ich keine Krankschreibung mehr von meinem Artzt bekomme um mich dann mit zwang in dieses merkwürdige Praktikum/ Massnahme rein zuschieben.
Als ich beim Jobcenter den Termin
(in der Krankschreibung )wahrnehmen musste wurde mir ins Gesicht gelogen.
Es wurde mir gesagt die Massnahme findet nicht statt da ich krankgeschrieben bin und in der Folgewoche (Montag) den Arbeitgeber
Bescheid gesagt wird das dass Praktikum nicht statt findet.
Und jetzt bekomme ich eine Anhörung zu einer möglichen Sanktion ,weil der Maßnahmen antritt nicht statt gefunden hat .
Frage: recht beugen und Gehorsamkeit predigen, wo soll das enden wenn ich mich nicht wäre, das kann der Anfang von einem Sanktionsmarathon werden. Die Grundlage wird bei mir gerade geschaffen.Anhang anzeigen 109505
 

TazD

Super-Moderation
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Die Intention dahinter ist , das ich keine Krankschreibung mehr von meinem Artzt bekomme um mich dann mit zwang in dieses merkwürdige Praktikum/ Massnahme rein zuschieben.
Jeder normale Arzt wird sich von nicht-medizinischem Personal mit Sicherheit nicht in die Begutachtung und Beurteilung eines Patienten reinreden lassen. Erst recht nicht auf telefonischen Zuruf.
 

humble

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Die ganzen Angaben sollten aus dem Anhörungschrieb auch raus. Kundennr. usw...
 
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grün_fink

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Jeder normale Arzt wird sich von nicht-medizinischem Personal mit Sicherheit nicht in die Begutachtung und Beurteilung eines Patienten reinreden lassen. Erst recht nicht auf telefonischen Zuruf.
Und der wird auf telefonischen Zuruf nicht mal verraten, ob der Patient sein Patient ist oder nicht, sondern sich nur auf die ärztliche Schweigepflicht berufen.
Dem Patienten darf er natürlich sagen, welchs Amt bei ihm angerufen hat und was die Person wissen wollte.
 
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