Sachbearbeiterin beim JC diskriminiert wegen Sprache

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TimoNRW

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Mir liegt folgender Fall vor.

Erwerbslose Frau, wohnhaft in Ahlen / Dolberg muss zum Jobcenter nach Ahlen fahren , aber die dortige Sachbearbeiterin weigert sich mit mir ihr zu sprechen , weil sie nicht perfekt deutsch sprechen kann. Der Abteilungsleiter dort hält zu ihr .

Sie wohnt seit 6 Monaten erst dort.

Wenn Sie Fragen hat muss Sie immer ein Feedback schreiben an die Teamleitung. Ihr Bekannter ist LKW Fahrer, kann aber leider nicht helfen da nur am Wochenende zu Hause.

Der Abteilungsleiter spricht English aber er hält zur SB und unternimmt garnichts um mir irgentwie zu helfen.

Ich wollte vor 2 monate meinen bewilligungs bescheid bei ihr abgeben , sie sagte mir ganz frech vor anderen Kollegen ich solle gefälligst in den briefkasten unten werfen sie spricht nicht mit mir

selbst wenn ich einen termin habe nimmt sie es nicht persönlich an oder wenn ich anrufe und etwas fragen möchte legt sie einfach auf

muss dazu sage ich kann nicht immer dort hinfahren da ich eine gehbehinderung habe und nur bedingt mit rad fahren kann da ich starke schmerzmittel nehmen muss , aber ich tue es trotzdem wenn ich kann

Bekommt auch keinen anderen Sachbearbeiter/in.

Ohne Worte oder?
 

Roter Bock

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Das es Erwerbslose gibt, die mangels Sprachkenntnissen keinen Job kriegen, ist bekannt.

Das sowas im JC arbeiten darf, wusste ich noch nicht.

Man kann die Situation nur als Aufforderung zu durchgehend schriftlicher Kommunikation verstehen.

Den Anforderungen, Arbeitslose auch zu beraten, kann diese Mitarbeiterin nicht nachkommen - völlig fehl am Platz.

Roter Bock
 

Rumpleteaz

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Ob die SB, der Abteilungsleiter oder irgendein anderer Mitarbeiter im JC Englisch, Chinesisch oder Suaheli sprechen kann, ist vollkommen unerheblich.

Die Amtssprache ist deutsch (§ 19 SGB X).

Grüße
Rumpi
 

TimoNRW

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Da muss man sich dann wohl mal direkt an die Geschäftsleitung wenden.

Was da abgeht ist einfach nur Schikane und darf nicht geduldet werden!

Und wenn es erforderlich ist die örtliche Presse informieren.
 

Paolo_Pinkel

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M.W. gibt es sogar Urteile, die besagten, dass das JC dafür zu sorgen hat, dass Dolmetscher anwesend sind, wenn es sprachliche Barrieren gibt. Ansonsten hat das arge Gesindel eben kundenfreundlich zu arbeiten. geht das nicht, dann muss man diese Diskriminierung melden. KRM in Nürnberg, parallel BMAS in Berlin und die Antidiskriminierungsstelle.
==> Antidiskriminierungsstelle - Startseite
Vielleicht schwingt bei der SB-Schnalle auch unterschwellig Rassismus mit. Das ist ja in Behörden keine Seltenheit. Insb. bei so Sadisten wie dem argen Gesindel.
 

TimoNRW

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Den stress habe ich von Anfang an seit ich das erstemal hinmusste , anfangs hat sie mich so fertig gemacht das mein bekannter mich heulend an der strasse abholen musste und das 4 x hintereinander da kommt man sich vor wie der letze dreck
Ich habe es dem Abteilungsleiter in English erklärt aber es hat ihn nicht wirklich Interessiert
Man hat mir dort gesagt im jobcenter das mir kein dolmetscher zusteht oder ich ihn selber bezahlen muss
mein bekannter hat es ihnen in deutsch übrsetzt aber dasnächste mal war es noch schlimmer wie vorher
Sie will vieleicht Anwalt einschalten

ich habe letzes mal 2 monate auf meinen bewilligungsantrag gewartet weil wie sie sgte keine Zeit hat und noch mehr zutun , aber ich brauchte ihn um mir eine befreiung bei Gericht zu holen


KRM entfällt wegen Optionskommune



Wird aber hier gemeldet

Antidiskriminierungsstelle - Hilfe bei Diskriminierung
 

Rumpleteaz

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Hast du den von dir verlinkten Thread auch gelesen?

"(7) Die Behörden, Träger und Gerichte eines Mitgliedstaats dürfen die bei ihnen eingereichten
Anträge oder sonstigen Schriftstücke nicht deshalb zurückweisen, weil sie in einer Amtssprache
eines anderen Mitgliedstaats abgefasst sind, die gemäß Artikel 290 des Vertrags als Amtssprache
der Organe der Gemeinschaft anerkannt ist."

(Hervorhebung von mir)

Alle mündlichen Beratungsgespräche werden weiterhin in der Amtssprache geführt. Und dass irgendwelche Anträge abgelehnt wurden, geht aus den Angaben des TE nicht hervor. Im Gegenteil, da von einem Weiterbewilligungsantrag die Rede ist, kann davon ausgegangen werden, dass dem AlgII-Antrag entsprochen wurde.

Grüße
Rumpi
 

TimoNRW

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Ich habe meinen Antrag nach 2 monate bekommen indem ich ein feedback an den chef in warendorf geschrieben habe mit hilfe von meinem bekannten weil er sich besser ausdrücken kann wie ich




Der chef in warendorf ist auch für Ahlen zuständig
Mal

Sie scheibt immer direkt Mails an die Kreisverwaltung zu schreiben und bekommt dann immer nach 2 Tagen schnell Antwort.

Nur so funktioniert es. Über SB oder Jobcenter läuft da nichts.


ich habe 3 jahre in Wiesbaden gelebt am anfang ich weiss das ich besser deutsch lernen muss und auch zu erklären aber trotzdem möchte ich wie ein normaler mensch behandelt werden nicht wie dreck
ich weiss nicht was habe ich dieseen frau getan sorry sie kennt mich nicht einmal

Ich versuche mit alle Menschen gut auszukommen so gut wie ich kann und ruhig zu bleiben aber das ist nicht keine art für mich , es kommt immer auf den ton und umgang darauf an
 

gila

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Ob die SB, der Abteilungsleiter oder irgendein anderer Mitarbeiter im JC Englisch, Chinesisch oder Suaheli sprechen kann, ist vollkommen unerheblich.

Die Amtssprache ist deutsch (§ 19 SGB X).

Grüße
Rumpi

Der Paragraf beinhaltet nicht nur diese eine Aussage ... :icon_neutral:

Es besteht aber AUCH Amtsermittlungspflicht und die SBs haben hier den Willen des Bürgers zu ergründen.
Notfalls eben per Übersetzer und Dolmetscher - was AUCH in § 19 steht.

GANZ BESONDERS, wenn es sich außerdem noch um eine behinderte Person handelt.
 

gila

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Das was du zitierst und offensichtlich von ihr kommt, halte ich für DURCHAUS AUSREICHEND, um sich zu verständigen!

Es gibt - auch hier immer wieder in den Foren - genügend "Einheimische", die wesentlich schlechter formulieren und schreiben ... :wink:

Es gibt eine Anti-Diskriminierungsstelle, die wurde ich mal anmailen sowie auch mal die örtliche Presse anfragen, ob ihnen sowas nicht ein Artikelchen wert ist. Auch Gleichstellungsbeauftragte und Integrationsamt wären eine Adresse für diese Behandlung.

vor allem sollte sie IMMER mit einem qualifizierten Beistand hin!
 
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