Sachbearbeiter kündigt Verwaltungsakt an, aufgrund meines Prüfungswunsches. Keine Eingliederungsvereinbarung erhalten.

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Urbex

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Hallo ihr Lieben!

Nun ist es wieder so weit, ich wurde eingeladen, es stand wohl eine neue EGV-Signatur-Sitzung an.
Der SB fragte mich ob ich die neue EGV signieren möchte, ich wollte diese erstemal prüfen lassen.
Aufgrunddessen wurde die EGV erst garnicht ausgedruckt, SB sagte, er schickt mir direkt eine VA.

Seine Begründung:
Die letzte EGV habe ich prüfen dürfen und dagegen widersprochen, diese neue EGV ist exakt die selbe die ich gesehen und dagegen widersprochen habe, also ist es unlogisch das ganze Prozedere zu wiederholen, da dort ja nicht neues steht. Somit kündigte er mir den erhalt eines VA an. Ich ging mit leeren Händen nach Hause.

Einerseits hat er Recht, ich kenne den Wisch ja schon, andererseits gehe ich doch davon aus, daß bestimmte verwalterische (kotz) Schritte abgehandelt werden müssen, schon aus der justiziar abgefaßten Reihenfolge.

Interessant ist nur, daß ich gegen den ersten VA erfolgreich widersprechen konnte. Da mir der Wisch dann immer noch nicht passte, habe ich die zweite Auflage ebenfalls nicht akzeptiert und auch dagegen widerprochen. Keine Antwort erhalten. Nach einer gnädig langen Zeit, habe ich eine Erinnerung geschickt, bekamm eine Antwort, dass die wohl viel zu tun haben mit der Ankündigung, dass die sich zeitnah damit befassen werden. Leider fand das nicht statt. Das ist schlecht.

Mein SB kündigte an, dass er mich in eine Stasiveranstaltung schicken will, ich machte ihm klar, dass ich das nicht mitmache und er was zu Lesen bekommt. Er meinte, kann ich machen, ihm passiert eh nichts. Hat mir sogar noch behilfsweise vorgekaut was passieren wird und wie ich handeln kann.
Er meinte, zuerst bekomme ich die Einladung, dort muss ich nichts unterschreiben, dann kommt das als VA, dagegen kann ich dann vorgehen.

Ich finde das war eine Drohung, er sagte, ich habe die Weiterbildungsangebote abgelehnt, die er mit mir besprach. Ich habe nur Absagen und kriege nichts mehr in meinem Job. So geht das nicht weiter.

Er hätte drei Sorten von Einrichtungen wo er mich hinschicken könnte, na ja, das eine ist eher für psychisch erkrankte, das eher nicht, dann bleiben noch zwei ürbig.....ich muss ehlich sagen, sehr bestimmt.

Der Grund:
Er will meine Routine durchbrechen und eine Veränderung schaffen, die gut für mich ist (;
Dort werde ich auch auf andere stoßen, wo sich neue Impulse herauskristallisieren.
Die Aufseher dort haben Kontakte, die können einen mit Vit B in Arbeit bringen.
Dort war mal ein Obdachloser, die haben ihn ins Auto gesteckt, sind mit ihm in eine Firma gefahren und dort hat er dann direkt einen Job bekommen.
Er stellt jetzt draußen irgendwelche Trockendinger auf.

Wow!

Nette Drohung.

Mit anderen Worten: Wenn du nicht parierst und in Zeitarbeit gehst, dann schicke ich dich in eine Einrichtung wo du mürbe gemacht wirst, wenn das dann so weit ist, kommen IMs und werden dich mit List in einen ultrageilen Prekärjob hineinbuxieren, wo du von Tag zu Tag merkst, wie dein Gehirn eine Umwandlung zu Bindegewebe durchmacht.

Ich habe mich hier immer wieder eingelesen und Dinge notiert, jedoch sehe ich ihn sehr im Vorteil.
Wenn ich gegen den Stasi AV widerspreche, dann vergeht die Zeit, in dieser bin ich ja schon in der Maßnahme.
Die möglichkeit dagegen zu widersprechen und nicht hingehen kommt für mich nicht in Frage, denn ich will mir keine Sanktionierung leisten.
Auch sehr blöd, daß mein letzter Widerspruch gegen einen EGV-VA wohl verschwunden ist.

Gegen eine andere Sachen "Überzahlung" durch einen Fehler von denen und die Forderung fast das Doppelte wieder zurrückzuzahlen, obwohl ich den Fehler dokumentiert habe, hat sich ebenfalls nichts mit meinem Widerspruch getan. Ich bekomme ab und an eine Zahlungserinnerung und muss dann mit denen telefonieren. Ich fühle mich an der Nase herumgeführt.

Ich glaube, der SB versucht mich einerseits einzuschüchtern, andererseits will er mich wohl mit einer neuen Masche übers Ohr hauen.
Jedenfalls warte ich jetzt den VA der nicht erhaltenen EGV ab und widerspreche natürlich dagegen.

Und falls er mir wirklich mit einer Maßnahme kommt werde ich auch erstmal widersprechen und euch dann damit auf die Nerven gehen :)

Was haltet ihr von diesem neuen Mist?

Viele Grüße
Urbex
 

Couchhartzer

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Der SB fragte mich ob ich die neue EGV signieren möchte, ich wollte diese erstemal prüfen lassen.
Aufgrunddessen wurde die EGV erst garnicht ausgedruckt, SB sagte, er schickt mir direkt eine VA.
Dann weisst du ja schon jetzt bereits, mit welchem Grund (= Verweigerung der rechtlich zustehenden Prüf- und Verhandlungsmöglichkeit für den einvernehmlichen Abschluss einer konsensual erarbeiteten Eingliederungsvereinbarung) du per Widerspruch genau dagegen vorgehen kannst, wenn der VA kommt und kannst entspannt darauf warten, dass der VA bei dir eintrifft.
 

Urbex

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Hallo Couchharzer!

Daran habe ich auch zuerst gedacht, jedoch kenne ich den Wisch ja schon, ist wohl exakt das Selbe das ich ja schon letztens prüfen durfte.
Somit bin ich mir nicht sicher, ob ich diesen Grund der Prüfungsverwehrung nutzen kann. Denn ich kenne das alte Zeug ja schon und prüfte es!

Grüsse
Urbex
 

Couchhartzer

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jedoch kenne ich den Wisch ja schon
Passt nicht ansatzweise mit deiner Ersteinlassung:
Aufgrunddessen wurde die EGV erst garnicht ausgedruckt, SB sagte, er schickt mir direkt eine VA.
zusammen.

Dir wurde irgend etwas erzählt (= Schall & Rauch), aber du kennst rein gar nichts (außer einer Behauptung von SB), weil es dir nicht vorgelegt wurde.
 

Ramteid

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Hallo Couchharzer!

Daran habe ich auch zuerst gedacht, jedoch kenne ich den Wisch ja schon, ist wohl exakt das Selbe das ich ja schon letztens prüfen durfte.
Somit bin ich mir nicht sicher, ob ich diesen Grund der Prüfungsverwehrung nutzen kann. Denn ich kenne das alte Zeug ja schon und prüfte es!

Grüsse
Urbex
Das Du den Wisch schon kennst, geprüft und sogar schon Widersprochen hast usw. ist nur ein Vorteil für Dich.
Vor einen EGV/VA hat der SB mit dir über eine EGV zuverhandeln. Punkt aus.
Mein SB dachte sich auch immer, das kürze ich einfach ab. Er ist bereits 2x vorm SG damit gescheitert.
 

gila

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So wie @couchi schon feststellte: "nicht wirklich" kennst du den Inhalt der EGV - da der SB sie nicht mal ausgedruckt hat.
Ziemlich impertinentes Verhalten - sinnfrei provokant und bringt keinen weiter.
Wenn ich es richtig verstanden habe: dieses noch "geheime" Dokument hat den gleichen Inhalt wie der VA, gegen den du
bereits ERFOLGREICH einen offiziellen Widerspruch eingelegt hast?
Da müsste man ja fragen, ob Lernresistenz eines SB und somit rein "willkürliche" Handlung auch von Steuergeldern finanziert werden muss?

Eigentlich wollte ich nur anmerken: Dieser Spruch hier von dir:
wo du von Tag zu Tag merkst, wie dein Gehirn eine Umwandlung zu Bindegewebe durchmacht.
hat mir gerade den Tag erhellt :LOL::LOL::ROFLMAO:
 

Merse

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Nach einer gnädig langen Zeit, habe ich eine Erinnerung geschickt, bekamm eine Antwort, dass die wohl viel zu tun haben mit der Ankündigung, dass die sich zeitnah damit befassen werden. Leider fand das nicht statt.

Nach drei Monaten kannst du Untätigkeitsklage erheben.

Einerseits hat er Recht, ich kenne den Wisch ja schon

Nein, er hat nicht Recht. Du kannst garnicht wissen, ob du den Wisch schon kennst. Oder willst du dich auf irgendwelche Behauptungen von Leuten verlassen, die dir vorsätzlich wieder die gleichen Inhalte "anbieten", gegen die du bereits vorgegangen bist? Klasse Vertrauensverhältnis.

Die Aufseher dort haben Kontakte, die können einen mit Vit B in Arbeit bringen.

Achso. Der Maßnahmeträer vermittelt dich dann direkt in Arbeit und alle sind glücklich. Seltsam, dass dein SB das bisher nicht geschafft hat, wo es doch angeblich so einfach ist. Was sagt uns das über seine Kompetenz, wenn jeder Hilfsdozent dir schneller eine Stelle vermittelt?

Die möglichkeit dagegen zu widersprechen und nicht hingehen kommt für mich nicht in Frage, denn ich will mir keine Sanktionierung leisten.

Du kannst schon zur Maßnahme erscheinen. Dort erwartet man willenlose Schafe, die sofort einen dreißigseitigen Vertrag unterschreiben. Verträge sind aber etwas für Dinge, die man freiwillig tun möchte. Du wurdest zugewiesen. Es bedarf keiner Zusatzvereinbarung.
Gewisse Dinge darfst du garnicht unterschreiben, beispielsweise die typischen Schadenseratzklauseln für das ganze PC-Zeug. Wer kein Geld hat, kann nicht zusichern, dass er für irgendwas haftet und das notfalls bezahlt.
Und damit der MT zu irgendeiner Leihbude oder sonstwas "vermitteln" kann, bedarf es immernoch deiner ausdrücklichen, freiwilligen Erlaubnis, schließlich geht es um Datenschutz. Der MT freut sich sicherlich auf Teilnehmer, die keine Freigaben unterschreiben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
Die Story mit dem Obdachlosen find ich in der ganzen Sache immer noch das Beste! :LOL:
Wie kommt der bitteschön in eine Maßnahme - und warum gibt es noch so viele ohne Dach über den Kopf, und so viele ohne Job wenn die doch so mega geil vermitteln *hust

Aber um zum "der gleiche Text wie beim letzten mal" zurück zu kommen - SB sagt das. Aha. Doch woher willst du das "wissen" wenn er dir das Zeug nicht zukommen lässt?
Der magische Blick durch die Rückseite seines Monitors?
Meine Güte, ehrlich, bei dem Talent würdest du doch nicht mehr dort sitzen müssen!

Bin gespannt auf den VA, denn du kannst ihn ja nicht mit der vorgegangenen EGV von heute vergleichen, denn die muss er ja in dem VA erwähnen.
Wenn er sich auf die bereits "verlorene" EGV von 100 n.chr. beruft, kann er sich das Porto dafür auch sparen :cool:
 

Urbex

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Hallo Couchharzer, hallo Ramteid, hallo gila, hallo Merse, hallo Hyana!

Danke für das Zurechtrücken der Wahrheit!
Jetzt verstehe ich, selbst wenn der Wisch exakt der selbe ist, so konnte ich dies nicht prüfen, also hat er seinen Job nicht richtig gemacht.
Obwohl, hätte ich gesagt, dass ich das unterschreibe, da es ja das selbe ist, dann hätte er es ausgedruckt. Hmm...dennoch müsste er mir das doch formhalber geben würde ich mal sagen.

Nein, diese EGV-AV der ich ERFOLGREICH widersprochen habe ist der Vorgänger! Der hat das erfolgreich zerpflückte Teil genommen und in einigen Punkten verändert, jedoch reichte das nicht um von mir ekzeptiert zu werden. Also habe ich auf die bearbeitete Neufassung ebenfalls widersprochen allerdings keine Antwort von der Widerspruchsstelle erhalten....DAS ist jetzt das Teil worum es geht.

Dreister Typ!

gila - freut mich, dass dir mein Spruch den Tag erhellt hat :) sowas brauche ich echt jeden Tag. Als ich das schrieb war ich eher noch leicht angewidert von der Vorgehensweise, die noch an mir haftete.:poop:

Merse - Der SB hat es nicht geschafft mich zu vermitteln, denn der kommt nur mit Zeit- und:poop:-Jobs, die in dieser schlechten Arbeitsmarktsituation noch irgendwo hängengeblieben sind. Selbst wenn ich bei dem einen oder anderen Mittelmäßigen Ding 8,84Tacken die Stunde mit am Start war, sah mich der Anbieter nicht in seinem Team. Und die RICHTIGEN Stellen, die ich mir selbst suche haben auch nichts gebracht. Ja, es herrscht ein überdeutlicher Bewerberüberhang und die Arbeitgeberpopänze können sich die Klabusterbeeren rauspicken.o_O
Würde ich ihm sagen, dass er es als JobCenter-InarbeitsBringer nicht gebracht hat, dann würde er mich wohl versuchen mit aller Gewalt in einen Zeitarbeitsgulag zu drücken. Wenn man ihm sagt, dass es nicht so gut aussieht auf dem Arbeitsmarkt, was er auch wissen sollte, dann kontert er , dass es nicht stimmt und es seeeeehr viele Stellen gibt.......ooohhh ja.....wir wissen alle was das ist.....bitte weiiiiiit weg damit.

Ja, der Move mit dem Obdachlosen ist wohl seiner Kreativität geschuldet, vielleicht gab es mal so einen Fall, wo sich ein armer Mensch nicht gegen diese Typen wehren konnte, weil er 4 Promille hatte, die haben ihn dann in den Kofferraum gepackt und ihn dann an einen Gulag verkauft für ein Fläschchen Poppers.;)

Oh ja, wenn ich bei dem Maßnahmanheini eingeladen werde unterschreibe ich sowieso nichts, denn ich kann mich auf die Prüfung berufen, das Recht habe ich dazu.
Und das bleibt auch unsigniert. Falls ich dann doch dort sitzen muss, dann ist das Schwarzarbeit und ich kann Anzeige erstatten. Ich hoffe nur, dass die mich dann nicht mit 30% abziehen.

Puuhh also zwingen können die einen schon irgendwas zu tun wenn ich das nicht will. Schon alleine, daß man jede Stelle, für die man in der Lage ist, annehmen muss, zeigt, daß auf ein Nein, z.B. für den Zeitarbeitsspacko eine Sanktionierung kassieren kann. Also muß man es anders machen.
Klar, wenn ich dort bin und die fragen mich wortwörtlich, dann sage ich denen, daß ich auf Befehl dort bin, ansonsten können die nicht mit mir rechnen.

Jetzt weiß ich wieder mehr.
Lieben Dank dafür.

Herzlichst
Urbex
 

Pixelschieberin

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In solchen Fällen rate ich dringend an, zeitnah zu reagieren.
Ich wollte nicht, daß vom SB Fakten geschaffen werden können, deren Zustandekommen nicht mehr nachzuvollziehen sind.
Versetze ich mich an die Stelle des SB, der den Braten zwar gerochen, jedoch keine Handhabe hat, außer der, Recht zu beugen, würde ich zwei Tage warten, um dann erst den VA loszutreten.
Hinterher könnte ich behaupten, vom "Kunden" in Kenntnis gesetzt worden zu sein, den EGV-Vorschlag nicht unterschreiben und auch nicht an dessen Ausarbeitung mitwirken zu wollen.
Keiner wird ernsthaft nachprüfen, ob und wie SB zu der Erkenntnis gelangt ist.
Ist nicht hinlänglich bekannt, daß alle "Kunden" lügen?

Genau DEN Zahn würde ich SB ziehen wollen.

Mir ist völlig klar, daß es sich um eine vom GG vorgeschobene Scheinverhandlung handelt, aber wenigstens DAS Recht würde ich mir nicht beschneiden lassen wollen.
Wenn es SB nicht paßt, sich an Gesetze zu halten, möge er sich woanders verdingen oder auf der anderen Seite des Tisches Platz nehmen.
also ist es unlogisch das ganze Prozedere zu wiederholen,
Um die Logik oder Nicht-Logik des Statements beweisen zu können, fehlte mir die Kernaussage,, die ich allein zwischen den Zeilen ausmachen konnte:
Vorausgesetzt, SB [IMMER Roß und Reiter benennen] ist nicht willens, den EGV-Vorschlag gemeinsam mit mir zu erarbeiten.

Inakzeptabel ist an dem Vorgang, dir nach Gutsherrenart jedwede Möglichkeit der Mitgestaltung zu verwehren.
Eine Integrationsfachkraft sollte im Rahmen ihres Crashkurses gelernt haben, was der Gesetzgeber (GG) hinsichtlich der gemeinsamen Ausarbeitung einer Eingliederungsvereinbarung (EGV) vorgesehen hatte.
Wenn Herrn/Frau [Name nennen] das nicht zusage, möge er/sie sich fragen, ob diese Tätigkeit die richtige für sie sei.
Den Begriff "Arbeit" hielte ich in dem Zusammenhang für unangemessen.
Was außer Bequemlichkeit Frau/Herrn [Name nennen] dagegen spräche, meinen Einfluß in einer Verhandlung geltend machen zu wollen - die dieses Etikett verdiene und keine Feigenblattveranstaltung darstelle - sei mir bedauerlicherweise nicht offenbart worden.
Mir wurde lediglich bedeutet, daß es Frau/Herrn [Name nennen] nicht hinzunehmen gedächte, sollte ich erneut versuchen, meine Geschicke mit zu lenken.
Das die Haltung von Frau/Herrn [Name nennen] unstrittig ist, sei am nachprüfbaren Vorgehen zu erkennen, mir noch nicht mal den EGV-Vorschlag auszuhändigen.

Andernfalls läge er mir zwecks Prüfung vor.

Daß der Verwaltungsakt (VA) womöglich nach einer kurzen Schamfrist ausgedruckt und dessen rechtswidriger Erlaß hinterher gesund gebetet werde, möchte ich mit der vorsorglichen Beschwerde unterbinden.

Ich bäte höflich darum, auf Herrn/Frau [Name nennen] einzuwirken, sich an geltende Gesetze zu halten und sie bei seiner Tätigkeit zu berücksichten.
Dessen/deren Vorgehenseweise, mir das Dokument UND dessen Inhalt vorzuenthalten, ist inakzeptabel.
***

In dem Tenor würde ich den Vorgang beim Kundenreaktionsmanagement thematisieren.
Ein kurzes, stichpunktartiges Gedächtnisprotokoll als Anhang avisiert,
einhergehend mit der Forderung, mir bitte den Gesprächsvermerk vom dd.mm.yyyy zukommen zu lassen.
Dir wurde das EGV-Angebot mit fadenscheinigen Ausflüchten vorenthalten, die nur einen Rückschluß zulassen:
Eine Verhandlung ist seitens Herrn/Frau [Name nennen] nicht nur unerwünscht, sondern werde auch noch mit einer Hartnäckigkeit vereitelt, die in einem Rechtsstaat ihresgleichen suche.
Der Eindruck verdichte sich, Herr/Frau [Name nennen] benötige eine Nachschulung, damit er/sie sich mit aktueller Gesetzgebung besser vertraut machen bzw, Sinn und Zweck derselben auffrischen möge.

Dieses Anschreiben möchte ich als Fachaufsichtsbeschwerde verstanden wissen,
die zur Akte zu nehmen ist.
Bei der Formulierung ließ ich bewußt offen, wessen Akte gemeint ist.
Das war ins Unreine gedichtet, take it or leave it.
 
Zuletzt bearbeitet:

Onkel Tom

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Wenn SB wirklich wortwörtlich sone Sprüche losgelassen hat, sprich mittels
Einchüchterung versuchte, eine EGV ab zu schließen, entspricht dies nicht
einem möglichem Zustandekommen eines Vertrag..
erstelle Dir bitte für deine Abwehr-Akte ein möglichst detaliertes Erinnerungsprotokoll,
wie es beim JC-Termin gelaufen ist. Dies hilft, den roten Faden zum Streitgegenstand
nicht zu verlieren und solche Herangehensweisen wie dein SB es getan hat, mögen die
meisten SG-Richter nicht..

So pöse, wie dein SB scheint, wird es noch ein wenig stressig mit dem Federkrieg,
könnte jedoch dem SB im Nachinein endlich Manieren bei bringen.
 

Urbex

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Hallo Pixelschieberin!

Genau das hat er gemacht, der AV lag tatsächlich zwei Tage nach dem Termin bei mir im Briefkasten.

Das mit der Logik ist so zu nehmen:
Diese EGV soll die selbe sein, die ich letztens mit ihm besprach und er sich weigerte einige weitere Dinge abzuändern. Da er diesen Wisch mit mir besprochen hat, den ich damals auch noch zur Prüfung mitnehmen durfte entzog es sich seiner Logik, für den selben Wisch nochmal prüfen lassen zu wollen, da dieser Vorgang ja schon letztes Mal mit dem selben Zeug vonstatten gegangen ist.

Von daher war er ja damals willens das mit mir zu erarbeiten, da er das mit dem selben Vertrag nicht noch nochmal machen will klingt jedoch nicht abwägig.

Den Wisch habe ich mir gestern abend durchgelesen, aber mit dem alten Müll noch nicht verglichen, das werde ich noch tun, im Moment bin ich einfach total kaputt, das hat aber andere Gründe.

Das was du hinterher schreibst ist sehr deutlich, davon habe ich mir Einiges rausgeschrieben.:)

Die vorsorgliche Beschwerde um dem SB den Zahn zu ziehen, ist das Schreiben welches mit dem stichpunktartigen Gesprächsvermerk veranlagt ist und zum Reaktionsmanagement geht, richtig?
Das was du mir liebenswerterweise davor gepostet hast kommt in den Widerspruch, wo lediglich vermerkt wird, dass ebenfalls eine vorsorgliche Beschwerde von mir rausgegangen ist, richtig?

Im Beschwerdeschreiben an des Reaktionsmanagement soll dann auch die Forderung auf das Gesprächsvermerk sein und der Wunsch, dass alles zur Akte kommt? Ok das ist notiert.
Sehr gut, vielen Dank.

Hallo Onkel Tom!
Das was bei der letzten Audienz lief war noch harmlos, der SB hat sich in der Vergangenheit noch viel mehr rausgenommen, auch die Stimme erhoben und gelogen, dass sich die Balken bogen. Der wurde dann leiser, dank der tollen Tipps hier.

Ich würde mal sagen, der mogelt sich durch sein Arbeitsleben.
Durch Zufall habe ich am Telefon mit einem anderen JC-Mitarbeiter bemerkt, dass er Forbis manipuliert.
Es ist so, dass er mich in der Vergangenheit öfter mals zu sich eingeladen hat um mich weichzuklopfen, mit mündlicher Weigerung den Sinn zu erklären. Das bekam er dann alles schriftlich mit einem Widerspruch gegen eine weitere neue Einladung.

Wegen einer anderen Sache telefonierte ich mit Jemandem von der Widerspruchstelle, dieser sagte mir leicht erstaunt, dass ich mehrere Widersprüche am laufen habe.
Einer davon, weil ich zu einem Meldetermin nicht erschienen bin!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mir sagt das, dass sich der SB für seine niederträchtigen Weichspüleinladungen reinwaschen will indem er meinen Widerspruch gegen sein agressives Verhalten als mein Versuch für ein nicht existentes Vehlverhalten von mir zur Sanktionsabwehr dafür zu sehen ist. Was jedoch nicht stimmt, denn ich bin immer hingegangen.
Ich habe jedoch nichts in dieser Richtung unternommen, da ich viel Mist gleichzeitig habe und ziemlich angeschlagen bin.

Das mit dem roten Faden des Gesprächsverlaufs ist eine gute Idee, da ich ihn jetzt brauche, ich hoffe, dass ich noch genügend zusemmenkriege.

Hallo Fabiola!
Ganz einfach wenn du irgendwo sitzt, ob in einem Restaurantkeller beim Kartoffelschälen oder in einer Möchtegernaktivierungshütte beim Rumsitzen und hast keinen Vertrag dort unterschrieben, wo ja Geld von denen eingenommen wird - dann ist das Schwarzarbeit.

Viele Grüße
Urbex
 

Pixelschieberin

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Deshalb wäre es schick gewesen, deine Beschwerde läge den KRM bereits seit gestern vor.
Wenn mir die Zeit auf den Nägeln brennt, bewerkstellige ich das via protokolliertem FAX.
Der Router wurde zuvor angewiesen, eingehende Rufe bestimmter Nummernblöcke abzuweisen.
Genau das hat er gemacht, der AV lag tatsächlich zwei Tage nach dem Termin bei mir im Briefkasten.
Wenn der schon zwei Tage danach bei dir ist, hat er es vielleicht doch nicht GENAU so gemacht, wie ich beschrieben hatte.
Guck mal auf's Erstelldatum.
Der zeitnahe Eingang läßt eher darauf schließen, saß SB so blöd war, den VA am selben Tag auszudrucken, an dem du vorgeladen warst.

Meines Erachtens verplemperst du viel zu viel Zeit damit, dessen Beweggründe verstehen oder nachvollziehen zu wollen. Ich habe den Absatz übersprungen, da es mich schlichtweg nicht zu interessieren hat, weshalb ein SB das Recht beugt.
Hangel dich an deinen eigenen Vorwürfen entlang.
Allein die zählen für dich.
Seine Beweggründe soll SB gefälligst selbst darlegen.
Dabei wird sich heraus stellen, daß SB sein Handeln auf unbelegte Mutmaßungen stützt.
Das ist unzulässig.
Feddisch.

Um dich dort abzuholen, wo du ihm nach gestiegen bist:
Was gestern war - ist Geschichte!
Du bist - von ihm höchstselbst - zu einer Neuverhandlung einer EGV vorgeladen worden,
Wenn er meint, sein Vorgehen tauge als Feigenblatt zum Abnicken seiner Wünsch-dir-was-Ideen,
mußte ihm den Zahn halt ziehen.

Gewöhne dir schleunigst ab, für JC-Sachbearbeiter mitdenken - gar sie verstehen zu wollen.
Betrachte dein Problem stets wie eine Textaufgabe in Mathe oder Physik.
Sortiere konsequent nach "gegeben" und "gesucht":

Gegeben:
Dir ist - für die neue EGV - weder´Zeit zum Prüfen noch eine Verhandlung ermöglicht worden.
PUNKT
 
E

ExUser 2606

Gast
Ganz einfach wenn du irgendwo sitzt, ob in einem Restaurantkeller beim Kartoffelschälen oder in einer Möchtegernaktivierungshütte beim Rumsitzen und hast keinen Vertrag dort unterschrieben, wo ja Geld von denen eingenommen wird - dann ist das Schwarzarbeit.
Nein, denn du arbeitest nicht beim Massnahmetraeger.

Was man noch bedenken sollte: Der Widerspruch gegen den vorherigen VA läuft noch. Je nach dem, welche Laufzeit wider VA hat, ist der neue vielleicht schon deshalb gar nicht moeglich, weil ja der vorherige noch existiert.
 

Onkel Tom

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Um bei dem ganzen alles besser und vor allen Dingen besser im Nachhinein
nachweisen zu können, sollte nur der schriftliche Weg als Kommunikationskanal
gewählt werden. Wenn dann noch ein Beistand im Sinne des § 13 Abs.4 SGB 10
bei JC-Terminen anwesend ist, um so besser und die Gefahr sinkt, vom SB über
den Tisch gezogen zu werden..

Telefonate, persönliche Gespräche middem SB, die dann als ganz anders dargestellt
werden, hat System..
 

Urbex

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Hallo Pixelschieberin,

tatsächlich, das Erstellungsdatum des AVs ist genau der selbe Tag an dem der SB mich vorgeladen hat.

Für mich steht hier Aussage gegen Aussage.
Ich werde sagen, daß ich Prüfungszeit erbat und er mir dies verweigerte, auch zu sehen an der Pünktlichkeit der AV-Erstellung.
Er wird sagen, ich hätte mich einfach nur komplett geweigert, deshalb diese Eile. (sorry aber ich will mich von dem nicht übervorteilen lassen)

Bitte nicht falsch verstehen, ich versuche den Kerl nicht zu verstehen, ich möchte nur keine Fehler machen und euch das alles so gut wie möglich vor Augen führen was gelaufen ist, da meine Ausführungen ja auch mal etwas undeutlich waren - und ich möchte nicht gegen den verlieren.

Nach Vergleich ist dieser AV identisch mit dem Vorgänger.
Somit kann ich den alten Widerspruch nehmen, den Umstand der Prüfungsverwehrung direkt als Erstes aufführen und zum Hauptrund machen, den Rest so belassen wie er ist.
Den Widerspruch und die (Beschwerde (Nürnberg)) gleichzeitig rausgeben.

Gut, so werde ich es tun, habe leider mehrere Baustellen gleichzeitig, aber ich werde mich jetzt darauf fokussieren.

Lieben Dank.


Hallo Kerstin K!
Na ja, der vorige Widerspruch läuft seit Mitte Juni 2018 und scheint verschollen zu sein, ich kann in der Beschwerde anführen, dass dieser noch läuft, trotzdem bekomme ich einen neuen VA, jedoch habe ich davon keine Ahnung. Der SB zwingt mir seinen Vertrag per VA auf, der wird doch wohl nicht damit warten müssen, ob und bis eine Entscheidung über den Widerspruch seines Vorläufers gelaufen ist. Sonst könnte er Jahre keine VAs machen. Das nur aus meinem Verständnis heraus, will später nicht komisch dastehen.


Hallo Onkel Tom!
Das stimmt allerdings, bei allen Dingen mit denen ich gegen den SB vorgegangen bin gab es natürlich Schriftliches, obwohl da hat er teilweise schon gepatzt, weiß nicht ob ich das auch in die Beschwerde reinpacken soll, das liegt in der Vergangenheit.
Einen Beistand habe ich nicht, ich gehe dort immer alleine hin.


Grüsse
Urbex
 
E

ExUser 2606

Gast
Der SB zwingt mir seinen Vertrag per VA auf, der wird doch wohl nicht damit warten müssen, ob und bis eine Entscheidung über den Widerspruch seines Vorläufers gelaufen ist. Sonst könnte er Jahre keine VAs machen.

Es kommt auf die Laufzeit des alten VAs an. Wenn der abgelaufen ist, ist der Widerspruch eh obsolet. Aber 2 parallele VAs geht nunmal nicht.
 

Urbex

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Hallo Kerstin!
Jetzt verstehe ich, ja, der vorige VA ist Ende letzten Jahres abgelaufen, dann landet also der Widerspruch dafür automatisch im Mülleimer....soetwas muss man halt wissen.
Danke für den Tipp.

Grüsse
Urbex
 

Urbex

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Hallo Leute!
Lieben Dank für eure Hilfe!
Ich habe jetzt den Widerspruch und die Beschwerde um Grobschnitt, nur noch Finetuning und dann gehen die Dinger raus.
Da ich kein Faxgerät habe werde ich die Beschwerde per Einschreiben Schicken, soweit ich gelesen habe wendet man sich direkt an den XXXX,
Richard-Wagner-Platz 5
90443 Nürnberg
Das sollte jedenfalls die Hauptstelle sein, die haben zwar noch eine Postanschrift mit der Leitzahl 90300 Nürnberg, dedoch ist das wahrscheinlich nicht die relevante Adresse.
Das Gesprächsprotokoll habe ich nicht angefertigt, vielleicht versuche ich mich daran, aber das kostet nur Zeit und ich weiiß nicht ob ich genug zusammenbekomme, es warten noch ganz andere Baustellen bei mir, das geht an die Energie - merkt man auch, daß man mal besser in der mentalen Welt unterwegs war, das wird aber wieder, wenn alles erledigt ist.😉

Liebe grüße
Urbex
 

Urbex

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Hallo Leute....es geht weiter!

Ich habe den Widerspruch eingereicht wie auch die Beschwerde.
Letzteres an die Nürnberger Stelle, weil ich dachte, das sei die Hauptstelle.

1. Ich bekam Antwort auf meinen vorletzten Widerspruch gegen den Vorgänger-VA, welcher inhaltlich jedoch der selbe ist, wie der Aktuelle.
Hier bekam ich eine Ablehnung. Auch die fehlende Anhörung zählt nicht, weil mir ja mitgeteilt wurde ......bla.
Da ich jetzt gegen den aktuellen VA widersprochen habe ist der Vorgänger doch ungültig, nicht wahr, also brauche ich nichts zu machen richtig?
So warte ich die Entscheidung über den aktuellen Widerspruch ab, ob dieser noch in diesem Jahr kommt.

2. Meine Beschwerde war auf die falsche Adresse gerichtet gewesen, das war nicht die Hauptstelle, sondern nur das JC, zuständig für Nürnberg, also wurde die Beschwerde an das JC in meiner Stadt geschickt. Direkt danach bekam ich vom "richtigen" Ansprechpartner aus Nürnberg die Nachricht, dass meine Beschwerde nun an die echte Hauptstelle in Nürnberg abgegeben wird.
Leider bekam ich von Seiten des JC´s aus meiner Stadt die Nachricht, daß diese unbegründet sei und abgelehnt wird. Mein SB hat wohl wieder in die kreative Wundertüte gegriffen und sich rausgeredet, was ich aus dem Schreiben entnehmen konnte. Es heißt, er hätte keine Fehler begangen.
Schade, hier war ich nicht erfolgreich. Mal schauen, was die Hauptstelle sagt.

Grüße
Urbex
 
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