Sachbearbeiter ist ein Bekannter von mir - Wechseln möglich?

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Mindfreak11

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Seit letzter Woche habe ich einen neuen Sachbearbeiter. Und der Name auf dem Schreiben ließ mir das Essen im Hals stecken bleiben. Es ist ein ehemaliger Bekannter, auf den ich nicht gut zu sprechen bin und er auf mich auch nicht.
Jetzt habe ich die Befürchtung, dass er mich extra in Maßnahmen stecken wird oder sonstige Repressalien an mir versucht.
Ich sehe das als Befangenheit.
Kann ich den SB wechseln? Muss ich die Gründe dafür angeben?
Wie und wo reiche ich sowas ein?
Sowas ist sicher selten der Fall, hoffe es kann mir aber jemand Rat geben.

Ich bin in ALG2/JC
 

Mindfreak11

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Klar kannst du bei Befangenheit wechseln. Ist auch für den SB nicht erlaubt dich als Kunden zu haben.
[>Posted via Mobile Device<]

Er will mich aber sicher als "Kunden" haben, da er mich jetzt endlich in der Hand hat. Wenn der SB sagt, er kenne mich überhaupt nicht? Wie soll ich das beweisen, dass wir uns kennen?
Reicht ein formloser Antrag beim JC, wo ich reinschreibe das es ein Bekannter von früher ist? Wie stehen da die Erfolgschancen?
Im Gesetzt habe ich nichts dergleichen gefunden, oder falsch gesucht.
 

RoxyMusic

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Schau mal hier:

https://www.arbeitslosenselbsthilfe.org/jobcenter-sachbearbeiter-wechseln/

"Wird Ihrer Bitte um den Wechsel jedoch nicht stattgegeben, bleibt als letzte Möglichkeit in der Regel nur noch der Befangenheitsantrag. Rechtliche Grundlage hierfür ist § 17 Abs. 1 SGB X. Laut diesem ist der Leiter der jeweiligen Behörde zu unterrichten, wenn ein Grund vorliegt, der vermuten lässt, dass eine unparteiische Amtsausübung nicht gegeben ist. Dies kann etwa in den folgenden Situationen der Fall sein:

°Es liegt eine Diskriminierung oder Befangenheit gegenüber dem Hartz-4-Empfänger vor.
°Der Sachbearbeiter ist mit einem Beteiligten freund- oder feindschaftlich verbunden.
..."

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_10/__17.html
 

SeptemberSun

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Bei einem reinen Bekannten müsstest du schon konkrete Gründe angeben können, dass er bei einer bestimmten Entscheidung nicht neutral entschieden hat.
Allein die Begründung, dass ihr euch kennt und Differenzen privater Natur habt, reicht da nicht aus.
[>Posted via Mobile Device<]
 
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