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Saarland: Warme Jacken für alle!

Dagegen72

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#1
https://homburg1.de/saarland-warme-jacken-fuer-alle-63789/
Am 6. Dezember können Bedürftige an den Sozialkaufhäusern der Diakonie Saar in Saarlouis, Völklingen und Neunkirchen sowie an der „Werkstatt 86“ in Sulzbach kostenfrei warme Jacken in Empfang nehmen. Die Bürgerinnen und Bürger sind gleichzeitig aufgerufen, warme Jacken und Mäntel zu spenden. Bei einem Tee möchten die Mitarbeitenden mit den Bedürftigen und den Spendern ins Gespräch kommen.
nett :)
 

Dagegen72

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#3
ja, so gesehen schon, wenn du meinst, dass das überhaupt nötig ist. Sie sind ja nicht dazu gezwungen einen Tee anzubieten, wenn jemand seine Jacke, die nicht mehr anzieht hinbringt :biggrin:
 

swavolt

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#4
Wie wärs denn wenn Frauen ihre Unterwäsche dort tauschen?

Blödsinn wie immer.
 

Dagegen72

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#5
Ob es Unterwäsche im Sozialkaufhaus gibt weiß ich nicht, ich glaube es nicht. Aber warum denkst du an Frauen-Unterwäsche, lass es doch Männer-Unterwäsche sein.

Vielleicht sollten die Leute, die ihre Jacken nicht mehr wollen, selbst einen kleinen Preis dafür bekommen und NICHT die Diakonie, die die Jacken ja für einen kleinen Preis verkaufen werden! - ok, ich lese gerade, die Jacken können kostenlos in Empfang genommen werden. Ist doch ne nette Sache, ich verstehe euren Groll teilweise nicht, ihr müsst schon Worte benutzen, um mit mir zu kommunizieren :biggrin: damit ich auch verstehe, was das Problem aus anderer Sicht ist.

und ne Tauschbörse veranstalten - warum nicht? Könnte das Sozialkaufhaus auch machen an einem Tag in der Woche.
 

Mona Lisa

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#6
Ich finde es schon lange merkwürdig, daß es in der saarländischen Stadt mit den meisten Armen, nämlich in der Landeshauptstadt Saarbrücken, kein Sozialkaufhaus gibt. Das kostet dann schon einiges, um in die anderen Städte zu fahren.

Ansonsten finde ich die Aktion nicht schlecht. Ich war auch schon mehrmals in der Kleiderklammer, als ich noch keinen Mini-Job hatte. Warum nicht? Gebrauchte Kleider sind sogar nachhaltig, um mal ein neues Modewort zu benutzen.

Kleidung bei ...mark zu kaufen, finde ich viel schlimmer.

LG

Mona Lisa
 

swavolt

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#7
Wir brauchen ja alle ein Sozialkaufhaus, Tafeln, Caritas und Co., oder nicht?

Wer hat diese Sachen denn eingeführt?

Wieso gibt es überhaupt Arme?

Fragen über Fragen.
 

Dagegen72

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#8
ja, du hast recht äh ich meine links, swavolt!

Aber ich kann noch eins draufgeben! Es geht auch um Nachhaltigkeit. Bevor die Jacken im Restmüll landen, kann der eine oder die andere die Jacke vielleicht noch tragen (oder sie in der Altkleidersammlung entsorgen), oder die Sachen aus dem Sozialkaufhaus nutzen. Oder die Lebensmittel aus der Tafel verwerten.
Und einen Ehrenamtsarbeitsplatz stellen sie auch zur Verfügung. Viele, die keine Arbeit haben oder berentet sind o.ä. - die freuen sich vielleicht, was tun zu können. Und es ist besser, wenn diese Leute dann was tun können, als dass sie Trübsal blasen müssen daheim oder einsam durch die Straßen ziehen müssen.

Klar, vielleicht sollte es das alles nicht geben müssen. Und: was , wenn niemand es nutzt? Dann würde es das auch alles nicht geben. Dann müsste man einen Soli-Boykott veranstalten und all diese Einrichtungen nicht mehr nutzen.

Oder man sieht es als Zusatz-Angebot im allgemeinen Warenhandel. Oder, oder, oder ..

allerdings: jemand könnte mir auch einen Laden hinstellen und ich nehm die Sachen an und verkaufe sie weiter, dann hätte ICH einen Arbeitsplatz.
 
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