Rüttgers geißelt Hartz-IV-Gesetze als grottenschlecht

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Bruno1st

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Rüttgers geißelt Hartz-IV-Gesetze als grottenschlecht
Drei Jahre nach Inkrafttreten von Hartz IV fällt die Bilanz durchwachsen aus. Politiker aus Union und SPD räumten schwere Pannen bei der Vermittlung der Arbeitsmarktreform und handwerkliche Fehler ein. NRW-Ministerpräsident Rüttgers fordert eine Generalüberprüfung.
Quelle und Rest : https://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,525975,00.html
wenn man den letzten Abschnitt liest, dann erscheint vor meinem geistigen Auge eine Gesamtverwaltung aller Menschen durch die BA.

Persönlich frage ich mich aber schon, welche Drogen die Politiker so zu sich nehmen. Koch, Kauder, Rüttgers dann noch die Kanzlerine in der Neujahrsansprache. Irgendwie habe ich das Gefühl die haben sich an Kanonenschlägen überfressen und södern* sich nun oral aus.

*wo steckt der eigentlich ? auf Bärenjagd ?
 

Martin Behrsing

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fragt sich nur, warum er seine Zustimmung zu den Gesetzen gegeben hat bzw. maßgeblich an den weiteren Verschlechterungen im Vermittlungsauschuss 2003 beteiligt war.
 

Hans3333

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soso
grundsaetzlich richtig sollen angeblich alle kritiker behaupten. das ist doch schon wieder die naechste lüge. hartz 4 ist armut pur . so schaut das aus. dazu enteignung fuer leute die sich ein gewisses vermoegen in ihrem arbeitsleben erarbeitet haben. da kann ich gar nichts gutes für einfache bürger dran erkennen.
 

Kaleika

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So forderte Jürgen Rüttgers heute eine Generalüberprüfung der Hartz-IV-Reformen. "... aber die Gesetze waren grottenschlecht gemacht", sagte Rüttgers.
So weit sind wir uns ja einig, aber bestimmt nicht

mit Blick auf den Entscheid des Bundesverfassungsgerichts, wonach Arbeitsgemeinschaften von Kommunen und Bundesagentur für Arbeit (BA) bei Hartz IV nicht zulässig sind.
Mir geht es in keinster Weise darum,

“dass das System wieder einfacher und überschaubarer wird
Ich finde, dass das

DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach
zu Recht

in der "Süddeutschen Zeitung" bemängelte, die Arbeitsmarktreformen hätten zu einem "Zwei-Klassen-System von kurzfristig arbeitslosen Menschen und Langzeitarbeitslosen" geführt. Wer seinen Job verliere, müsse fürchten, schnell und tief zu fallen.
Vor allem muss dieser vielfältige Jemand - mitsamt der ganzen Familie – damit rechnen, sich von dort nicht mehr berappeln zu können und von nun an dauerhaft zu den Ausgegrenzten und Verhetzten der Gesellschaft gehören zu müssen!

Die späte „Einsicht“ und Sündenbockzuschiebung nützt auch gar nichts, wie:


"Die Clementsche Ungeduld hat uns mitgerissen, und wir haben schwer dafür gebüßt",

sondern, dass aus der grottenschlechten Machart von Hartz IV endlich die Konsequenz gezogen und dies menschenverachtende Machwerk in die Tonne getreten und durch ein für alle auskömmliches Sozialgeld – ohne Verfolgungsbetreuung - versteht sich von selbst, ersetzt wird!

Kaleika
 

Bruno1st

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sondern, dass aus der grottenschlechten Machart von Hartz IV endlich in die Konsequenz gezogen und dies menschenverachtende Machwerk Tonne getreten und durch ein für alle auskömmliches Sozialgeld – ohne Verfolgungsbetreuung - versteht sich von selbst!
aber NUR, wenn die Verfasser in die gleiche Tonne kommen !!! es ist doch schon pervers, wie sich Politiker erst darum prügeln Menschen ganz legal und ohne Krieg vernichten zu dürfen, sich dann auf einen Kompromiss einigen der der CDU nicht weit genug ging. Um nun den Offenbarungseid zu stellen und mit der gleichen Saubande etwas neues zu verbrechen.

Sauband ist hier keine Beldeidiung, sondern eine Feststellung, daß gewisse Kreise sich immer helfen,. über die anderen Menschen und eigenen Diensteide oder Gesetze hinweg.
 

listche

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hier etwas zu Söders neuem Tätigkeitsfeld.:

Markus Söder musste anfangs ziemlich schlucken. Der CSU-Generalsekretär ist zwar ins Kabinett des neuen Ministerpräsidenten Günther Beckstein aufgerückt, aber so hatte er sich die Sache eigentlich nicht vorgestellt. Wirtschaftsminister wäre Söder am liebsten geworden, oder zumindest Umweltminister.

Ein eigenes Haus führen, das wäre ein klarer Karrieresprung gewesen. Jetzt ist er in der Staatskanzlei gelandet, aber nicht etwa als deren Leiter, sondern als Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten. Da liegt man eng an der Leine des jeweiligen Ministerpräsidenten.

und hier der Rest:

https://www.sueddeutsche.de/bayern/artikel/189/137908/

Gruß Listche
 

ofra

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naja, zumindest besser als ein 1-euro-job ...
vielleicht hätten ´se vorher ein gründliches profiling mit ihm machen sollen, um festzustellen, wofür er überhaupt geeignet ist...
 

ekel

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Profiling

naja, zumindest besser als ein 1-euro-job ...
vielleicht hätten ´se vorher ein gründliches profiling mit ihm machen sollen, um festzustellen, wofür er überhaupt geeignet ist...
Der war gut!

Aber das wäre doch mal ein Vorschlag:

Jeder, der sich um einen Posten in Berlin bewirbt, muss vorher ein Profiling machen! Ob da noch jemand aus der jetzigen Riege eine Chance hätte?:icon_wink:
 
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Erst besetzt der SPD-Themen und jetzt übt der öffentlich Selbstkritik.
Wer hat denn die Hartz-Gesetze zerstört? Warum haben wir die ARGEn? Warum wurde dad Fördern nicht umgesetzt? Warum wird der Arbeitslose hemmungslos beschissen und ausgegrenzt? Weil Hartz und die SPD das so wollten?
Nee, das waren Rüttgers, Stoiber und Co im Bundesrat.
 
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Für Selbstkritik halte ich das nicht. Eher würde ich sagen, daß ihm Hartz IV zu teuer und nicht brutal genug ist. Es gibt bestimmt noch mehr mit dem man uns quälen kann und Einsparpotentiale wurden nicht ausreichend genutzt.
 

Jenie

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mh .. mhmh.. wollen die jetzt ehrlicher dem volke gegenüber werden?
 

Bruno1st

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mh .. mhmh.. wollen die jetzt ehrlicher dem volke gegenüber werden?
es ist halt Wahlkampf - da werden die Themen so durcheinander besetzt, daß sich einige Wähler vielleicht nur sagen "keine Ahnung, die machen alle denselben Sch..., also kreuze ich einfach den ersten auf dem Wahlzettel an" und das ist dank dem C nur eine Partei.
 

zebulon

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Martin Behrsing schrieb:
fragt sich nur, warum er seine Zustimmung zu den Gesetzen gegeben hat bzw. maßgeblich an den weiteren Verschlechterungen im Vermittlungsauschuss 2003 beteiligt war.
Ich glaube nicht, dass die Politiker als Entscheidungsträger die Gesetzeste lesen, die sie da unterzeichnen. Das hat sich ja eine Befragung zum Hintergrundwissen der Politiker bezüglich des Gesetzeswerkes der Europa-Verfassung gezeigt. Oft verfügen die noch nicht mal über Basisinformationen, so dass man doch annehmen könnte, andere soufflierten den Politikern ihre Enscheidungen und die halten nur noch die Hand auf.
 

Bruno1st

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Martin Behrsing schrieb:

Zitat:
fragt sich nur, warum er seine Zustimmung zu den Gesetzen gegeben hat bzw. maßgeblich an den weiteren Verschlechterungen im Vermittlungsauschuss 2003 beteiligt war.
Ich glaube nicht, dass die Politiker als Entscheidungsträger die Gesetzeste lesen, die sie da unterzeichnen. Das hat sich ja eine Befragung zum Hintergrundwissen der Politiker bezüglich des Gesetzeswerkes der Europa-Verfassung gezeigt. Oft verfügen die noch nicht mal über Basisinformationen, so dass man doch annehmen könnte, andere soufflierten den Politikern ihre Enscheidungen und die halten nur noch die Hand auf.
ganz davon abgesehen ist alles nur noch relativ - von der allgemeinen Dummheit gepaart mit Arroganz mal abgesehen, wie war es mit Kohl's Blackout - oder Münteferings "Wir dürfen Politiker nicht an den Wahlversprechen messen" - vermutlich berufen sich bald erste Politiker, dass sie am Tag der Abstimmung nicht gut drauf waren, vielleicht unterzuckert - obwohl unterzuckert hatten wir ja schon mit Zimmermann - und wenn die tatsächlich alle körperlich gesund sein, dann berufen sie sich im Ernstfall darauf, daß Politiker grundsätzlich einen an der Waffel haben und daher für nichts verantwortlich sind.
Irgendwann muß man diese Typen richtig festnageln - mit 200er Nägeln :icon_razz:
 
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