Rürup fordert Reform der Hinzuverdienste bei Hartz IV

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Hartzeola

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Der frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat eine Reform der Hinzuverdienstregeln bei Hartz IV gefordert. Den Arbeitslosen sollten alle Zuverdienste angerechnet werden, aber nur noch zu 50 Prozent, erklärte Rürup.


Der frühere Chef der Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, hat eine Reform der Hinzuverdienstregeln beim Arbeitslosengeld II gefordert. Das jetzige Gesetz begünstige die Aufnahme geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse, sagte der Ökonom der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Regeln müssten daher deutlich geändert werden. Die ersten 100 Euro sollten nicht mehr anrechnungsfrei sein, dafür sollten alle Hinzuverdienste nur noch zu 50 Prozent angerechnet werden, sagte der Ex-Chef des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.

Bisher werden Zuverdienste oberhalb von 100 Euro beim Arbeitslosengeld II zu bis zu 80 Prozent angerechnet. Rürup wandte sich zugleich gegen die Forderung der Grünen, die Minijob-Grenze von 450 auf 100 Euro zu senken. "Bei Rentnern oder Hausfrauen, die sich mit einem kleinen Job etwas dazu verdienen, sind Mini-Jobs kein Problem", sagte der Sozialexperte der Zeitung.
Rürup fordert Reform der Hinzuverdienste bei Hartz IV | OTZ
 

elo237

RIP
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für ALG Empfänger sollten grundsätzlich Jobs verboten werden
die eine Aufstockung benötigen

Basta
 
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FrankyBoy

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Der Rürup hat ja jetzt, zusammen mit dem Drückerkönig Maschmeyer, die MaschmeyerRürup AG gegründet und ausgerechnet diese beiden "Vollarschlöcher" kommen damit um die Ecke...
 

götzb

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Der Rührkopp wollte auch schon mal eine 25 Prozentige Senkung der Sozialhilfe ... so was wie diesen Klapskopp braucht nur der Neoliberale.
 

Falwalla

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9,6 prozent mehr gehalt für die abgeordneten.

momentaner verdienst: 8252 Euro
bis ende 2012: 7960 Euro

das soll bzw. kann sich bald ändern: 8700 Euro sollen es sein.
das abgeordnetengesetz sieht vor, die bezüge an denen von bundesrichtern zu orientieren. erhöhen diese sich, muss der bundestag sich bislang immer wieder aufs neue die anpassung bescheren.

zitiert aus Berliner Kurier, 3.4.13.


weiter: im gegensatz zu richtern entgehen abgeordneten sonderzahlungen. eine angleichung würde 8726 Euro bringen - 9,6 proz. mehr als 2012.
doch zugleich steht den parlamentariern offen, was richter besser bleiben lassen: die berüchtigten nebenverdienste.
 

JulieOcean

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"Bei Rentnern oder Hausfrauen, die sich mit einem kleinen Job etwas dazu verdienen, sind Mini-Jobs kein Problem", sagte der Sozialexperte der Zeitung.
Kein Problem sind Minijobs auch für Arbeitgeber, die damit reguläre Arbeit abbauen. :mad:
 

hemmi

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Rürup ist ein begnadeter :icon_laber:dessen Geschwätz in die Tonne gehört und er am besten gleich mit.:icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

Gast
für ALG Empfänger sollten grundsätzlich Jobs verboten werden
die eine Aufstockung benötigen

Basta

Das hieße, einem SGB II Berechtigten wäre jeglicher Nebenjob verboten.
Begeistert wäre auch mein SB. Er hätte sein Ziel erreicht. Ich müsste mein Gewerbe abmelden.
Schließlich benötige ich mit meinem Job eine Aufstockung.
 
E

ExitUser

Gast
Wer mindestens 266,69 € aus seinem Minijob zieht, würde jedenfalls mit dem Rürup-Modell besser fahren (bei genau 266,69 € Verdienst allerdings minimal).

Wer einen Kleinst-Minijob hat, weil er sich sagt: jeder Verdienst über 100 € geht eh größtenteils an das Amt, warum also unnötig viel arbeiten, hätte hohe Verluste.

Wer aber z. B. 400 € (alte Minijobgrenze) verdient, könnte nach dem Rürup-Modell statt 160 € 200 € behalten. Immerhin 40 € mehr sind doch was, wenn man am Existenzminimum lebt.

Wer die vollen 450 € im Minijob verdient, kann statt 170 € nach dem Rürup-Modell 225 € behalten - 55 € mehr.

Und für Aufstocker in einem mies bezahlten sozialversicherungspflichtigen Job bliebe am Ende auch mehr...
 
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