Rückzahlung Harz IV über 4000 Euro

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Maus2902

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
29 Juni 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
Hallo liebes Forum,
habe im letzten Woche meine EKS für dass JobCenter abgegeben.(für 6Monate)
1. Angaben zu den Betriebseinnahmen =17.800 Euro
2.Summe der Betriebsausgaben = 16.800 Euro
Gewinn =970 Euro
(abgerundet)
Die Einnahmen sind daher so hoch weil ich einen sehr großen Auftrag hatte, jedoch Subunternehmen beschäftigen musste. Hätte diesen Auftrag sonnst nicht bekommen.
Nun möchte dass JobCenter = 4370€uro zurückhaben.
Diese scheint mir aber bei einem Gewinn von 970 Euro etwas zu hoch zu sein.
Was kann ich tun - und muss ich tatsächlich alles zurück zahlen??
Ich danke Euch für die Hilfe.
LG. Maus 2902
 
D

Die Antwort

Gast
Relevant für die Berechnung ist nur der Gewinn und der auch nicht vollständig. Widerspruch einlegen.
 

Maus2902

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
29 Juni 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
Danke für die schnelle Antwort!.
Wie warscheinlich ist es dass die Recht bekommen.
Laufe etwas durcheinander in der Gegend umher.
 

olli1

Elo-User*in
Mitglied seit
12 März 2009
Beiträge
102
Bewertungen
9
Hallo,
schöner Umsatz.:icon_klatsch:

Das sieht nach einem Versuchsballon Deines JC. aus.

Kannst ja auch einen Fachanwalt für Sozialrecht beautragen.
 

Koelschejong

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
5.186
Bewertungen
1.637
Rechnen wir mal nüchtern:

€ 970 Gewinn in 6 Monaten = € 162,00 im Monat,

davon sind anrechenbar = € 49,60 x 6 = € 297,60 maximal mögliche Rückforderungssumme.

Widerspruch einlegen mit Beantragung der aufschiebenden Wirkung.

Begründung keine, nur der Hinweis - ARGE hat genaue Berechnung Cent für Cent vorzulegen und, bei Nichtanerkenntnis von Betriebsausgaben zu begründen, warum diese nicht notwendig gewesen sein sollen. Diese Erklärung muss selbstverständlich auch eine gangbare Alternative zu den Kosten beinhalten. Nur mit dem Kopf schütteln reicht sicher nicht.
 

ethos07

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 April 2007
Beiträge
5.679
Bewertungen
920
Da dein Fall wegen der Subunternehmen gewiss nicht alltäglich ist für Selbständige mit ALG II - würde ich auf jeden Fall sofort anfangen, nach einem möglichst guten Fachanwalt für SGB II, der sich auch gut mit Selbständigkeiten unter ALG II auskennt, Ausschau zu halten.

In welcher Stadt wohnst du denn?

Um etwas Zeit zu gewinnen und dir Klarheit über die nächsten Schritte zu verschaffen, würde ich den Widerspruch - so wie von Kolschejong vorgeschlagen! - erst gegen Ende der Widerspruchsfrist lossenden.

Deine ARGe wird dir dann nämich vermutlich auf deinen Widerspruch überraschend schnell ihren Ablehnungs-Bescheid zukommen lassen, gegen den du dann innerhalb eines Monats Klage beim SG einreichen musst.

Und wenn deine ARGe - wie es meiner gleich mehrfach beliebte! - deinen Antrag auf aufschiebende Wirkung - einfach nicht zur Kenntnis nimmt, erhältst du dann gleichzeitig - so war es jedenfalls bei mir - den Rückerstattungs-Bescheid. Gegen den du bzw. dein Anwalt dann ebenfalls Klage innerhalb eines Monats beim SG einreichen musst.
Ein paar Tage nach dem Rückerstattungsbescheid der ARGe schickt dann der Zahlungseinzug - angelsiedelt zur weiteren Verwirrung von uns geplagten Selbständigen - bei der Regionaldirektion der Arbeitsagentur - eine mit gesalzenen Rechtsfolgen gespickte Zahlungsaufforderung des Hauptzollamtes...

Also mich hatte dieses Übermaß an fürsorglicher öffentlicher Verwaltung meiner geringen Einkünfte ziemlich umgehauen!
Dank Forum und Begleitung vor Ort (um die aufschiebende Wirkung sozusagen dann in erster Person eigenhändig in der Widerspruchsstelle meiner ARGe 'durchzuführen') hatte ich zwar alles noch einigermaßen gut hinbekommen. - Aber ich wäre froh gewesen, bereits dann gleich von Anfang an einen guten Anwalt an meiner Seite gehabt zu haben.

Berichte uns bitte hier weiter, wie du nun vorgehst!
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten