Rückzahlung gerechtfertigt? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

wolkengaenger

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Hallo erstmal,

folgendes Problem betrifft nicht mich, sondern meine Mutter. Sie hat eine Anhörung nach §24 SGB X bekommen, weil sie im Juli 2012 Einkünfte aus ALG I erzielt hat.

Nun stellt sich der Sachverhalt aber so dar, dass sie am 03.07.2012 arbeitslos wurde, weil ihr eine VZ-Stelle zum 04.07.2012 angeboten wurde. Dort arbeitete sie zwei Tage, danach bestand anscheinend kein Bedarf mehr (Aufwandsentschädigung von 50,00 € bar erhalten, kein AV vorhanden). Vom 06.07. bis 26.07. wurde ihr am 04.10. ALG I bewilligt (Auszahlung am 09.10.). Ab 27.07. hat sie eine Urlaubsvertretung angenommen und nahm zusätzlich aufstockendes ALG II in Anspruch.

Meines Wissens nach ist es aber doch so, dass Einkünfte im Monat des Zuflusses zu berücksichtigen sind. In diesem Fall wäre dies also der Lohn aus dem Monat Juni, da sie diesen immer rückwirkend einen Monat später am 15. erhielt. Ist es wirklich so, dass ALG I, das erst im Oktober bewilligt und ausgezahlt wurde, wirklich rückwirkend für Juli angerechnet werden kann?

Müsste das Jobcenter hier nicht vielmals die Einkünfte aus ALG I für den Monat Oktober anrechnen?

Vielen Dank im Voraus!

LG, Sascha
 

Hartzeola

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Hallo,

wenn deiner Mutter das ALG I für Juli bewilligt wurde, hatte sie um diese Zeit keinen oder geminderten Anspruch auf ALG II, weil ALG I eine vorrangige Leistung ist sowie sich auf Bewilligungszeitraum bezieht.

Jetzt kann das JC sein Geld von der AfA gemäß §103 SGB X( oder vielleicht gem. §102 SGB X oder §104 SGB X) zurück holen, vermutlich steht das im Bescheid.
 
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