Rückzahlung ALG II nach Arbeitsaufnahme (1 Betrachter)

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Banker93

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Hallo Ihr Lieben,

nun dachte ich, dass ich aus dem schlimmsten Schlamassel mit dem Jobcenter raus bin, aber es geht weiter.

Ich habe zum 01.02.2017 einen Arbeitsplatz gefunden und für den Monat Februar.2017 noch die vollen Bezüge erhalten, mein Sachbearbeiter sagte mir vorab auch, dass ich mit dem Geld rechnen kann.
Mein Arbeitgeber bezahlt nun Ende des Monats das Gehalt, sprich, am 28.02.2017 hatte ich mein erstes Einkommen auf dem Konto.

Habe dann Anfang März ein Schreiben bekommen, dass man das ALG II zum 01.03.2017 einstellt, und man möchte gerne eine Begründung haben, warum man auf die Zahlung vom Februar verzichten sollte.

Daraufhin habe ich geantwortet, dass ich ohne dieses Geld meine Arbeitsstelle nicht antreten hätte können, und mit meinem jetzigen Gehalt, den Monat März finanzieren muss. Dem ist auch in der Realität so, da ich kurz vor der Insolvenz und mein Konto gepfändet ist, habe ich nicht einmal vollen Zugriff auf alle Gelder.

Zwei Tage später kam dann der neue Änderungsbescheid, rückwirkend zum 01.02 werden die ALG II Leistungen eingestellt und man fordert den für Februar gezahlten Beitrag zurück.

Habe ich nun irgendwelche Möglichkeiten meinen Widerspruch rechtlich zu untermauern?

Bin für jeden Tipp dankbar.
 

Helga40

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Nein. Das Einkommen wird nach Zufluss angerechnet und da es im Februar kam, ist die Aufhebung und Erstattung vollkommen korrekt und etwas was du hier als Frage fast täglich lesen kannst.

Vereinbare Ratenzahlung.
 

Banker93

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Ich stehe kurz vor der Insolvenz, es würde dann mit in die Insolvenzmasse fallen, glaube ich zumindestens.
 

Ozymandias1

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Im Nachinhein lässt sich nichts mehr machen.

Wenn der Arbeitgeber unbedingt am Ende des Monats überweisen will und sich davon nicht abrücken lässt, kann man unter Umständen eine ungültige Kontonummer angeben...

Hättest du das Geld am 1.3 bekommen, müsstest du für den Februar nichts zurückzahlen.
 
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