Rückwirkende Einforderung von Lohnabrechnungen

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HAFLE

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17 Dezember 2014
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Guten Tag,

zu aller erst kurz zu meiner Person:
Ich bin 21 Jahre alt, und befinde mich derzeit in den letzten Zügen meiner Ausbildung die ich voraussichtlich im Januar beenden werde.

Am Anfang meiner Ausbildung bildete ich zusammen mit meiner Mutter (Teilzeitjob) und meinem Bruder (damals noch in der Schule) eine Bedarfsgemeinschaft. Dies war auch bis zum Ende des zweiten Ausbildungsjahres so, da ich meinen Lebensunterhalt noch nicht selbst bestreiten konnte. Es wurde so gehandhabt, dass ich meiner Mutter meine Verdienstbescheinigungen immer vorlege und sie diese weiterleitet um eine richtige Berechnung der Beträge zu gewährleisten und ich ihr den überschüssigen Betrag immer bar gegeben hatte (Miete, etc.).

Nun, jetzt im dritten Ausbildungsjahr (seit 01.08.14) verdiene ich mehr und kann somit meinen Lebensunterhalt selbst bestreiten und fiel infolgedessen aus der Gemeinschaft heraus (ohne dem Kindergeld, denn dieses steht ja meiner Mutter zu)
Seit dem 01.09. trat mein Bruder nun seine Ausbildung an und wir alle fielen deshalb aus der Bedarfsgemeinschaft, da wir alle genug Einkommen aufbrachten um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Leider wurde mein Bruder nun vor ein paar Tagen während der Probezeit gekündigt und ist erstmal arbeitlos.

Jetzt bekam meine Mutter einen Brief von der Sachbearbeiterin, da die beiden ja jetzt wieder in eine Bedarfsgemeinschaft fallen werden, aber es wird darin auch von mir gesprochen, dass ich doch bitte meine Lohnabrechnungen des Zeitraumes 01.08. - 01.12. anfügen solle.

Nun meine Frage: Warum sollte ich dies tun? Ich verfüge doch über genügend eigenes Einkommen und bin doch seit 31.07. aus der BG (§7 Abs. 3 Nr. 4 SGB II) und lebe doch mit meiner Mutter und meinen Bruder in einer Haushaltsgemeinschaft.

Muss ich diese Abrechnungen nun reinschicken? Ich meine, ich nehme nichts mehr in Anspruch. Zahle meinen Mietanteil und Kindergeld bekommt meine Mutter.

Für Antworten im Vorfeld wäre ich sehr dankbar, damit ich schonmal Bescheid weiß, wenn ich mit der Sachbearbeiterin telefonieren werde.
 
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