rückwirkend volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente, davor ALG II, Verrechnung mit Job-Center ?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo,

ich grüsse alle, kenne dieses Forum schon seit Jahren,
und finde es super.

Kurz zu mir,

im Jahre 2011 erkrankte ich plötzlich, war bis dahin nie ernsthaft krank.

Durch die Krankheit verlor ich meinen Job, da ich noch in der "Probezeit" war.
Eine Kündigungsschutzklage blieb erfolglos, macht aber jetzt nix mehr, es war nur eine "Zeitarbeitsfirma".
Dann bekam ich noch lange Krankengeld (über 1 Jahr glaube ich) von der Krankasse und anschliessen ALG I auch noch einige Monate, das ging bis ca. 2013.

Aber dann, dann fing der Spass an:
im Okt. 2013 musste ich ALG II beabtragen, nur um krankenversichert zu sein.

Ich lebte damals mit meiner Freundin in einer WG zusammen, ich musste zum "Job-Center" um ALG II zu beantragen.

Das JobCenter (die Beamten dort) unterstellten mir umgehend eine eheähnliche Lebensgemeinschaft, der Aussendienst des JobCenters klingte an der Wohnungstür noch an dem morgen, als ich in eine Klinik musste....
Die Beamten des JobCenters wollten im Rahmen meiner
ALG II-Antragstellung die Kto.-Auszüge meiner Mitbewohnerin sehen, obwohl die mit dem JobCenter rein gar nichts zu tun hat.
Erst durch einschalten einer Rechtsanwältin wollte der Aussendienst immer noch die Wohnung besichtigen, aber ich bekam ca. 2 Wochen vorher den Termin mitgeteilt und konnte alles in Ruhe vorbereiten, ich habe dem Aussendienst-Team die Kühlschranktür geöffnet und habe erklärt
"schauen sie, ich habe braune Eier und Frau xy hat weisse Eier..."
Irgendwann (ich weiss ernsthaft nicht ob 2013 oder Anfang 2014) stellte ich einen Rentenantrag, auch war ich bei einer Ärztin der Argentur für Arbeit damals, und die gute Frau hatte schon damals festgestellt dass ich gesundheitliche Einschränkungen hätte:
- nicht im kalten u. nassen
- nicht in grösseren Höhen
- nicht in zugigen Räumen
- keine schwere Arbeit
- keine Arbeit an gefährlichen Maschinen....
und noch mehr stand da geschrieben.

Der verbeamtete ? Sachbearbeiter meinte zu mir:
"das wird aber schwierig für sie eine passende Tätigkeit zu finden..."

ja so stellte ich dann auf Wunsch eines Job-Center-Beamten einen Rentenantrag auf Erwerbsminderungsrente.

Ich werde die erste Begutachtung nie vergessen, diese Arztpraxis, dort sah es aus wie zur Stunde null 1946.

Der Antrag wurde natürlich abgelehnt und es begann eine jahrelange Demütigung und Ärger mit dem und durch das JobCenter-Team.
hier kurz die Highlights:
man unterstellte mir eine "eheähnliche Lebenspartnerschaft"
2x Besuch vom Aussendienst
ewig keine Mietzahlungen (mehrere Monate)
aus meiner "WG" (Freundin) musste ich zwischendurch ausziehen, da es Stress gab, da benötigte ich ganz schnell eine Wohnung, und ich hätte eine haben können, aber das JobCenter stimmte nicht zu, da die Kosten (KdU)50€ über der Grenze lag und ich diese 50€ nicht selber zahlen können dürfe.
Mittlerweile bin ich schon länger in meiner gewohnten Umgebung zurück.....
Man unterstellte mir "Sie machen doch nebenbei", nur weil ich etwas verschmutzte Hände hatte,
worauf ich antworten musste:
"junge Frau, ich habe es nicht so gut wie Sie,
ich lebe in einer Behausung ohne fliessend Wasser, ich heize mi Briketts, deshalb sind sie etwas schmutzig...."
(das war vor 2 Jahren auch so).

Man sagte mir, "wir bringen Sie in Arbeit, wir fördern ein Auto mit 1.000€," worauf ich mich gezwungen sah zu fragen "monatlich" ?

Nach dem ich beim JobCenter Kopien meiner umfangreichen Kranken- u. Rentenbegutachtungsgeschichte machte, und das längere Zeit dauerte und sich eine Warteschlange hinter mir bildete, griff der Sicherheitsdienst ein, drängte mich weg, ich musste den Kopiervorgang abbrechen, und als ich dann wieder zu Hause war, waren 5 min später die Freunde+Helfer hier und baten mich um einen Alkoholtest, habe ich auch gemacht und war nüchtern, und die Freunde+Helfer (ganz nette) meinten auch nur "denen würde ich aber den Mittelfinger zeigen...."

Dann das absolute Highlight:
am 12.01.2017 habe ich einen Termin um 10:00 bei einem JobCenter-Beamten gehabt, damit der sich mit mir über meine
berufliche Situation/Perspektive unterhalten kann.
Den Termin hab ich nicht wahrgenommen, weil ich am 12.01.2017 seit 7:30 auf einen OP-Tisch in einer tollen
Uni-Klinik lag, voll narkotisiert und der Brustkorb schon wieder weit geöffnet, ich weiss bis heute nicht, wie ich den Termin hätte wahrnehmen sollen :cheer2:

Man unterstellte oder vermutete bei mir "unerlaubte Ortsabwesenheit(en)",
immer gerade dann wenn ich tatsächlich in meinem Elternhaus bin, ein paar hundert km entfernt....
Ich musste der JobCenterbeamtin meine Kto.-Auszüge überreichen, die machte davon Kopien und gab sie mir "unsortiert" zurück, da habe ich ihr erstmal erklären müssen dass ich die genauso zurückzubekommen habe, wie ich ihr sie gegeben habe...
Ich musste vor den Räumen der Sachbearbeiter warten, im Stehen, da es dort nur wenige Sitzgelegenheiten gibt.

Ich sah in den Räumen der JobCenter-Sachbearbeiterinnen, Damen auf den Stühlen vor ihren Schreibtischen sitzen, mit langen Stiefeln und gekreutzen Beinen auf dem Schreibtisch...
da hab ich mich ernsthaft gefragt ob ich noch lebe oder schon im Himmel bin.....

Zusammenfassend eine jahrelange Demütigung durch das Jobcenter bzw. die Beamten und Sachbearbeiter/innen die sich da so aufopferungsvoll und teilweiseabartig intensiv um mich gekümmert haben.


Aber zu meinem grossen Glück habe ich wenige, aber verdammt gute Freunde, einen verdammt guten, der hat sich bestens um mich gekümmert, dem hab ich es zu verdanken dass ich nicht erfroren bin und mir beinahe das Leben genommen hätte, weil man den ganzen Blödsinn nicht mehr verstehen und ertragen kann.
Und der hat zu mir gesagt "geh zum Arzt" geh solange zum Arzt und das muss kosten, "Unsummen" und so kam es dann auch, letztes Jahr im Sommer bin ich zum Arzt/Ärztin, bin richtig gründlich untersucht worden, bekam einen Bericht den die Rentenversicherung nun "schluckt" und nun läuft das ganze ja auch in die absolut richtige Richtung.
So und nun muss und darf ich ja auch ein wenig meinem besten Freund helfen, der braucht auch Unterstützung weil er sich häufig um andere Menschen kümmert.
Und natürlich meine Eltern, die sind ja auch schon etwas älter und benötigen Unterstützung, die habn mir einen "goldenen Handschlag" angeboten.

So und dann musste ich in den Jahren auch noch zu diversen Gutachtern wegen der Erwerbsunfähigkeitsrente.

Und endlich ist es soweit:
meine Anwältin rief mich am Samstagnachmittag an und sagte mir:
"Hallo Herr xy, sie bekommen eine volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente ab dem 01.07.2016...."
Die Anwältin hat sich bestimmt so gefreut wie ich.

Ich freue mich unheimlich, alleine schon um aus den Klauen von diesen JobCenter-Beamten und Sachbearbeiter/Innen zu entkommen.
(Es gibt dort eine grosse Ausnahme, ein Herr, mit dem kann man offen und ehrlich sprechen, der ist menschlich und fair und in Ordnung, der kritisiert das System selber und der nutzt seinen Ermessensspielraum zu Gunsten seiner Kunden...aber diese sinnlosen Vorgaben....)

nun hab ich aber gehört bzw. befürchte ich dass die rückwirkend bewilligte Erwerbsminderungsrente evtl. mit den Leistungen des Jobcenters "verrechnet" wird, oder werden kann, stimmt das ?
Diese Erwerbsminderungsrente liegt bei ca. 1.000€, das ist auf jeden Fall mehr als das was ich vom JobCenter bekam, aber vor allem bin ich wieder ein "freier Mann".

Kann man sich gegen eine Verrechnung wehren ?
Wie genau läuft so eine Verrechnung ab ?

Ich bitte um und freue mich über Antworten u. Tipp's
auch gerne von Usern, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

viele Grüße

Borri
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast1

Gast
Hi Borri,

ich weiß, dass in den Jobcentern vieles falsch läuft, aber lasse mich sogleich auf Deine Frage kommen:

Dir soll also eine EM-Rente rückwirkend seit dem 01.07.2016 bewilligt werden. Das Jobcenter wird sich alle Leistungen, die es seit dem 01.07.2016 an Dich gezahlt hat, von der Rentenversicherung erstatten lassen im Sinne des so genannten Erstattungsanspruchs, siehe §§ 102 - 114 SGB X. Wenn Du aber z.b. monatlich seit dem 01.07.2017 700 € vom Jobcenter bekommen hast, Deine EM-Rente aber 1000 € betragen wird, dann wird Dir die Differenz (monatliche 300 €) von der Rentenversicherung als Nachzahlung ausgezahlt.
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hi Borri,

ich weiß, dass in den Jobcentern vieles falsch läuft, aber lasse mich sogleich auf Deine Frage kommen:

Dir soll also eine EM-Rente rückwirkend seit dem 01.07.2016 bewilligt werden. Das Jobcenter wird sich alle Leistungen, die es seit dem 01.07.2016 an Dich gezahlt hat, von der Rentenversicherung erstatten lassen im Sinne des so genannten Erstattungsanspruchs, siehe §§ 102 - 114 SGB X. Wenn Du aber z.b. monatlich seit dem 01.07.2017 700 € vom Jobcenter bekommen hast, Deine EM-Rente aber 1000 € betragen wird, dann wird Dir die Differenz (monatliche 300 €) von der Rentenversicherung als Nachzahlung ausgezahlt.


Hallo Schlaraffenland,

Danke für deine Antwort.
ja so ähnlich ist das, hast du gut erkannt.
Ich bin zwar wohl nicht dumm (Mathe, Physik usw.) und eher liegen meine Stärken und mein Wissen auf technischem Gebiet.
Ich kann auch lesen und schreiben,
aber diese §§ 102 - 114 SGB X und diese ewig langen und sinnlosen "Rechtsbehelfsbelehrungen" in irgendwelchen
ALGII-Bescheiden u. JobCenter-Schreiben hab ich noch nie wirklich verstanden.
ich habe bis vor kurzem von 600€ vom Jobcenter bekommen (Unterhalt zum Leben u. KdU) anteilig und bekomme das ja noch. (ich warte auf den Bescheid von der Rentenversicherung, bisher nur der Anruf meiner Anwältin).
Aber morgen ist ja wieder "Monatsanfang", da werde ich mal checken ob das JobCenter noch zahlt.
Auch habe ich die Beamtin, die da beim JobCenter für den finanziellen Kram zuständig ist mal gefragt:
"also ob sie mir nicht die Anmietung externer Räumlichkeiten ermöglichen (fiinanzieren) kann, dieser ganze Papierkram, ich weiss gar nicht was das soll und wo ich das lassen also lagern soll...."
Aber dem Antrag wollte sie natürlich mal wieder nicht zustimmen...

Irgendwann letztes Jahr hab ich mal im Internet recherchiert wofür man dieses Geld vom Jobcenter nicht verwenden darf, bzw. wofür es nicht verwendet werden soll, bzw. wie das "Existenzminimum" ermittelt wird, und da hab ich echt gestaunt:

nicht für Zigaretten
nicht für Alkohol
nicht für Treibstoff (Benzin)

also was ist das denn für ein Leben ???
ein Leben ohne Motorräder, Alkohol und Zigaretten ?

Ich habe z.B. bei Beantragung des ALG II meine beiden geilen Italienerinnen (Le Man's II und Ducati900 SS Köwe) extrem günstig abgegeben (verkauft), da man ja als JobCenter-Kunde kein Vermögen haben darf.
Da ist mir ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, wird das evtl. berücksichtigt, das kann ich doch auch einfach gegenrechnen, oder ?

Und ich habe geklagt, jahrelang gegen die deutsche Rentenversicherung, eine Rechtsschutz hatte ich ja, aber man stelle sich vor ich hätte mir die Klage nicht leisten können, was dann ?
Dann würde ich keine volle unbefristete EM-Rente bekommen, das JobCenter könnte nichts zurückfordern und müsste wohl auch künftig zahlen.
Das JobCenter hat nicht gegen die Rentenversicherung geklagt, hätten sie ja machen können, haben sie aber nicht.
Da haben sie vermutlich mal wieder "am falschen Ende gespart".
Man muss die Dinge schon so sehen wie sie tatsächlich gelaufen sind finde ich, zur Not werde ich auch gegen eine evtl. Verrechnung von EM-Rente und ALGII vorgehen, das ist jetzt auch egal, ich hab da eh noch ein paar Rechnungen offen, mit diesem JobCenter-Verein.


Die sollen doch froh sein, wenn Sie mich als "Kunden" los sind.

beste Grüße

Borri
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast1

Gast
Hi Borri,

Danke für deine Antwort.

Gern geschehen.

Ich bin zwar wohl nicht dumm (Mathe, Physik usw.) und eher liegen meine Stärken und mein Wissen auf technischem Gebiet.

Mein beruflicher Hintergrund ist auch nicht auf juristischem Gebiet, aber ich habe mir das Eine und Andere im Laufe der Zeit aneignen können.

Ich kann auch lesen und schreiben,
aber diese §§ 102 - 114 SGB X und diese ewig langen und sinnlosen "Rechtsbehelfsbelehrungen" in irgendwelchen
ALGII-Bescheiden u. JobCenter-Schreiben hab ich noch nie wirklich verstanden.

Man könnte meinen, dass das auch aus Absicht geschieht: Damit nicht jeder Juristendeutsch versteht, zu Ungunsten der Betroffenen.

ich habe bis vor kurzem von 600€ vom Jobcenter bekommen (Unterhalt zum Leben u. KdU) anteilig und bekomme das ja noch. (ich warte auf den Bescheid von der Rentenversicherung, bisher nur der Anruf meiner Anwältin).
Aber morgen ist ja wieder "Monatsanfang", da werde ich mal checken ob das JobCenter noch zahlt.

Bis Dir der Rentenbescheid nicht vorliegt, hat das Jobcenter weiter seine Leistungen an Dich zu bezahlen.

Deine Jobcenterleistungen sollten übrigens nicht morgen, sondern schon heute auf Deinem Konto eintreffen, denn ALG II wird immer am letzten Banktag (Mo-Fr, aber nicht an Samstagen, Sonn- und Feiertagen) überwiesen, und zwar für den jeweils folgenden Monat.

Auch habe ich die Beamtin, die da beim JobCenter für den finanziellen Kram zuständig ist mal gefragt:

Du kannst davon ausgehen, dass ein nicht erheblicher Teil der in den Jobcentern Beschäftigten keine Beamte, sondern Angestellte sind.

"also ob sie mir nicht die Anmietung externer Räumlichkeiten ermöglichen (fiinanzieren) kann, dieser ganze Papierkram, ich weiss gar nicht was das soll und wo ich das lassen also lagern soll...."
Aber dem Antrag wollte sie natürlich mal wieder nicht zustimmen...

Netter Versuch, aber von vornherein zum Scheitern verurteilt :icon_wink:

Irgendwann letztes Jahr hab ich mal im Internet recherchiert wofür man dieses Geld vom Jobcenter nicht verwenden darf, bzw. wofür es nicht verwendet werden soll, bzw. wie das "Existenzminimum" ermittelt wird, und da hab ich echt gestaunt:

nicht für Zigaretten
nicht für Alkohol
nicht für Treibstoff (Benzin)

also was ist das denn für ein Leben ???
ein Leben ohne Motorräder, Alkohol und Zigaretten ?

Als Ursula von der Leyen Arbeitsministerin war, hat sie den Grundsicherungsbeziehern einfach den Konsum von Zigaretten und Alkohol (also das entsprechende Geld) aberkannt. Kannst Dich bei ihr bedanken.

Geld für Benzin gibt es nur dann, wenn Du neben dem Bezug von ALG II einer Erwerbstätigkeit nachgehst und dabei Fahrtkosten entstehen.

Ich habe z.B. bei Beantragung des ALG II meine beiden geilen Italienerinnen (Le Man's II und Ducati900 SS Köwe) extrem günstig abgegeben (verkauft), da man ja als JobCenter-Kunde kein Vermögen haben darf.

Doch, man darf Vermögen haben, bevor man in den Leistungsbezug eintritt. Bei ALG II berechnet sich das maximal erlaubte Vermögen nach der Formel:

150 € pro Lebensjahr + 750 €, siehe § 12 SGB II.

Zusätzlich zum maximal erlaubten Vermögen darf der Leistungsbezieher ein KFZ mit einem Wert von maximal 7.500 € besitzten, das steht in einer Arbeitsanweisung der Bundesagentur für Arbeit zum § 12 SGB II. Ist das KFZ mehr wert, muss der Leistungsbezieher es verkaufen und vom Erlös so lange leben, bis er wieder die Schwelle zum maximal erlaubten Vermögen unterschritten bzw. erreicht hat.

Da ist mir ein wirtschaftlicher Schaden entstanden, wird das evtl. berücksichtigt, das kann ich doch auch einfach gegenrechnen, oder ?

Das kann ich schlecht beurteilen. Ich verlinke Dir mal die oben genannte Arbeitsanweisung, aber die ist auch nicht der Weisheit letzter Schluss, weil die Bundesagentur für Arbeit in ihren Arbeitsanweisungen auch mal Dinge behauptet, die ein Gericht oder ein Anwalt ganz anders sieht:

https://con.arbeitsagentur.de/prod/apok/ct/dam/download/documents/dok_ba015849.pdf

Und ich habe geklagt, jahrelang gegen die deutsche Rentenversicherung, eine Rechtsschutz hatte ich ja, aber man stelle sich vor ich hätte mir die Klage nicht leisten können, was dann ?

Tja, dann hättest Du Pech gehabt.
Ich kann da auch nichts dran ändern, aber finde das auch sch.eiße.

zur Not werde ich auch gegen eine evtl. Verrechnung von EM-Rente und ALGII vorgehen,

Ich glaube, gegen diese Verrechnung kannst Du nichts tun, weil sie ja der Gesetzgeber so festgelegt hat.

Viele Grüße

schlaraffenland
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo Schlaraffenland,

Danke sehr für deine Antwort.
Du scheinst eine gesunde und die richtige Einstellung zu haben.
Du hast da den Namen einer Politikerin erwähnt, die mal Familienministerin war und jetzt "Verteidigungsministerin ist"
Unsere "Ursula", die faselt doch in irgendwelchen Talk-Shows
von "Bombenstimmung in der Wirtschaft " und die merken nichts mehr, die haben vom harten Leben keine Ahnung, hoffnungs los überversorgt.

Ich habe mal nach der verrechnung von EM-Rentennachzahlung mit Verrechnung ALG II gegoogelt, und das hier gefunden:

Verwaltungspraxis: Kein Erstattungsanspruch von Jobcenter bei ruckwirkender Gewahrung einer Erwerbsminderungsrente



Sozialgericht in Giessen:

S22 AS 590/14

da ist die Rede von "Erfüllungsfiktion" usw.
aber ich habe eine super Anwältin, die wird das schon machen.

Vermögen von 150€/Lebensjahr+750€ einmalig (vermute ich) das waren bei meiner ALG II-Antragstellung ca. 8.000€, das ist nicht viel,
da ist der Wert meiner beiden Italienerinnen viel höher.

Deinen nicknamen "Schlaraffenland" finde ich gut.

Eigentlich bin ich ja stolz das durchgezogen zu haben und besonders stolz bin ich auf die Zeit wo ich keine Wohnung hatte, kein fliessend Wasser und trotzdem überlebt habe, Dank meines besten Freundes.

Aber da kann man sich vor trüben Gedanken und Aussichtslosigkeit kaum noch selber retten.

So, und man sieht es ja auch jetzt wieder bei der Regierungsbildung und den Koalitionsverhandlungen, die "SPD" regiert mal wieder mit.

Mein bester Freund, der mir das Leben gerettet hat, der hat eine
geile 2-Rad-Werkstatt mit Blick auf die hanseatische Altstadt
(die Königin der Hanse), und direkt gegenüber ist ein grosser Parkplatz für Busse vor der MuK (Musik- u. Kongresshalle) und ich erinnere mich noch gut an das Jahr 2001oder so bzw. den Tag, da war auch auch Wahlkampf und ich mache die Werkstatt-Tür auf, und was sehe ich ???

"Gerhard Schröder" hält da eine Wahlkampfrede...

und der hat uns doch die ganze Ungerechtigkeit eingebrockt, und das muss man sich mal Vorstellen, "Hartz 4 bzw. ALG II " totales Lohndumping, Zeitarbeit, Sozialabbau ohne Ende, anstatt früherer "Arbeitslosenhilfe (50% vom letzten netto als Single) die noch einen realen Bezug zum vorigen Einkommen hatte" und blabla.... und die Konzerne und Firmen jammern über "Fachkräftemangel...." unglaublich dass sich hier so ein System überhaupt etablieren konnte.
Der nette Mensch, der mich beim JC gut behandelt hat, der hat mir selber gesagt, "die Leute müssen auf die Strasse, die sind zu ruhig...."



Da kann ich nur noch sagen:
Die SPD hat früher mal die "Arbeitnehmerschaft vertreten" und später mit Gerhard Schröder in den "Allerwertesten" getreten"

Wer die noch wählt, der merkt ernsthaft nichts mehr !
Unglaublich, was in dieser Gesellschaft möglich ist.

beste Grüße

Borri
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo Schlaraffenland,

ok, Danke für den Link !
Ich werde dort reinschauen.
Ich verstehe auch, das hier in dieser Rubrik nicht über
Politik gepostet werden brauch, hier geht es um schnelle Hilfe für Ratsuchende.
Sorry aber ich hab das so lange mitgemacht, mitmachen müssen mit diesem ALG II und der plötzlichen Wende mit der EM-Rente, und mein durch das ALG II zerstörte Selbstwertgefühl, da musste ich mal etwas weiter ausholen.
Aber so ist das Leben !

viele Grüße

Borri
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Borri, :welcome:

ich komme mal auf den "Boden deiner Tatsachen" zurück, auch wenn ich nicht deine ganze "Lebensgeschichte" nachgelesen habe, das ist mir zuviel auf einmal.

Für die grundsätzliche Frage was jetzt mit deiner EM-Rente und der Nachzahlung geschehen wird, auch nicht weiter wichtig.

Du solltest schon mal aufhören die SB alle als "Beamte" zu bezeichnen, die wenigsten davon sind es wirklich, besonders bei den JC sind es ganz gewöhnliche angestellte Sach-Bearbeiter (SB), oft auch nur mit begrenzten Zeitverträgen ... :idea:

Aber das nur nebenbei ...

Nun wurde dir also nach längerem Kampf (bis zum Sozialgericht) endlich die EM-Rente bewilligt, auch "Erwerbs-Unfähig" ist heutzutage Niemand mehr lt. Rentenrecht gibt es nur noch "Erwerbsgeminderte" seit 2001.

Und ich habe geklagt, jahrelang gegen die deutsche Rentenversicherung, eine Rechtsschutz hatte ich ja, aber man stelle sich vor ich hätte mir die Klage nicht leisten können, was dann ?

Dann hättest du das eben auf "Staatskosten" gemacht (mit Beratungs-Hilfeschein und Prozesskostenhilfe), dafür braucht man keine Rechtsschutz-Versicherung ... denn das Verfahren an sich am Sozialgericht ist kostenfrei möglich, für den privaten Kläger.

Nur den Anwalt muss man bezahlen, wenn man einen braucht oder haben will ... denn es gibt auch KEINE Pflicht dafür, man kann das Verfahren am SG auch ohne Anwalt führen.

Ich habe das nämlich auch durch (auf Staatskosten :bigsmile:) und bis zur Entscheidung am SG mussten wir auch noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen ...
Wir waren beide schon länger krank und mussten um die EM-Renten kämpfen mit der DRV ... ich weiß also ganz gut Bescheid, wie das dann läuft wenn es endlich überstanden ist.

Dann würde ich keine volle unbefristete EM-Rente bekommen, das JobCenter könnte nichts zurückfordern und müsste wohl auch künftig zahlen.

Das ist also Unsinn, weil das JC ganz sicher nicht "unbegrenzt" für dich weiter gezahlt hätte, man hätte versucht dich irgendwann an das Sozial-Amt abzuschieben wenn du nicht arbeiten kannst und eine EM-Rente auch nicht gezahlt wird ...

Das JobCenter hat nicht gegen die Rentenversicherung geklagt, hätten sie ja machen können, haben sie aber nicht.
Da haben sie vermutlich mal wieder "am falschen Ende gespart".

Weiß nicht wo du so was her hast, das JC kann dich auffordern EM-Rente zu beantragen und das hat man ja gemacht, dein eigenes Verfahren musst du dann schon selber führen ... nun ist es ja offenbar überstanden.

Ehe du das JC informierst solltest du erst mal den schriftlichen Bescheid der DRV abwarten, die JC stellen gerne und sehr schnell die Zahlungen ein wenn du dort zu früh deine Freude kund tun wirst.

Im DRV-Bescheid wird dann auch alles weitere dazu drin stehen, wie hoch deine EM-Rente sein wird (Brutto / netto) und ab wann die regelmäßigen Zahlungen der Rente auf dein Konto beginnen werden ...

Bis dahin hat das JC tatsächlich noch deinen Lebensunterhalt weiter zu sichern, man wird trotzdem zum ersten Zahlmonat (lt. Rentenbescheid) einstellen (Aufhebungsbescheid z.B. zum 01.04.2018) wenn die Rente ab April anlaufen soll.

Die Rentenzahlungen erfolgen aber immer erst am letzten Banktag des Monats (also ENDE April), das wird zur Not vom JC noch zu überbrücken sein wenn du keine anderen finanziellen Mittel dafür hast (Ersparnisse z.B.) ...

Man muss die Dinge schon so sehen wie sie tatsächlich gelaufen sind finde ich, zur Not werde ich auch gegen eine evtl. Verrechnung von EM-Rente und ALGII vorgehen,

Auch die Summe der Nachzahlung (ab dem 01.07.2016) wird in deinem EM-Renten-Bescheid drin stehen und das JC hat (inzwischen) einen gesetzlichen Erstattungs-Anspruch (das SG-Urteil von weiter oben ist also längst überholt) ab dem Beginn deiner EM-Rente.

Das war übrigens bei uns schon 2012 nicht anders, es gab eine gewisse Zeit mal "Unsicherheiten" dazu, weil man wohl vergessen hatte diese Ansprüche bei Einführung von Hartz 4 eindeutig auch für die JC gesetzlich zu regeln aber das ist inzwischen erfolgt und davon gibt es auch keine Abweichungen mehr.

Das JC hat also klar den Anspruch auf die Erstattung der gezahlten Leistungen für die Zeit wo du eigentlich bereits EM-Rente zu bekommen hattest ... das ist ja ein "Versäumnis" der DRV und nicht vom JC gewesen, dass man dir die Rente noch nicht zahlen wollte.

Du hast ja gegen die DRV den Prozess geführt und nicht gegen das JC, die bekommen aber auch nicht mehr zurück (direkt von der DRV) als du Monat für Monat (seit 07/2016) als Rente bekommen hättest.

Das wurde dir schon richtig erklärt, dass man nicht mehr zurück fordern darf als auch gezahlt / überwiesen wurde an dich.
Sollte die Monatsrente höher gewesen sein gehört dir der (monatliche) "Überschuss und falls deine EM-Rente niedriger war muss das JC auf den Fehlbetrag verzichten.

Von dir darf da also direkt NICHTS zurück gefordert werden ... :icon_evil:

Hast du denn schon (z.B. aus einer früheren Renteninformation) eine Vorstellung davon, wie hoch deine EM-Rente etwa sein wird ???

das ist jetzt auch egal, ich hab da eh noch ein paar Rechnungen offen, mit diesem JobCenter-Verein.

Da solltest du ganz schnell "ein EI drüber schlagen" wenn alles soweit geregelt ist und du kein Geld mehr von irgendeinem Amt (Grundsicherung vom Sozial-AMT / SGB XII) zur EM-Rente dazu brauchst ...

Dann sei froh, dass du mit diesem "Verein" NIEMALS im Leben mehr was zu tun haben musst ... das ist ein sehr befreiendes Gefühl, das darfst du mir glauben, sogar wenn man mit der EM-Rente auch nur knapp am "sozialen Limit" liegt ... :cheer2:

Zunächst mal warte den richtigen Bescheid von der DRV ab und das JC braucht NUR die ersten Seiten (Kopien selber machen und mehr gibt es nicht) für die Abrechnung mit der DRV, die haben KEINEN Anspruch auf den kompletten Bescheid. :icon_evil:

Du bekommst die ganzen Berechnungen von der DRV mit dem Bescheid zusammen und das JC braucht nun wirklich keinen kompletten Überblick mehr über dein gesamtes Erwerbsleben, wenn du dich dort in Kürze endgültig verabschieden kannst. :icon_hihi:

Melde dich wieder wenn du dann noch Fragen hast und das aktuelle Geld (für März) sollte ja (spätestens heute) schon auf dem Konto angekommen sein.

MfG Doppeloma
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo 'Doppeloma'

ich bedanke mich sehr für deine Antwort.
Ich weiss nicht, woher dein 'Nickname' "Doppeloma" stammt,
evtl. hast du ja 2 süsse Enkelkinder.....

Aber da sind wir ja schon voll beim Thema, ich habe 2 total süsse "Stief-Enkeltöchter", also das sind die Enkelinnen meiner
WG-Mitbwohnerin (ich bin ja wegen ALG II nur 'Untermieter' und kenne die beiden süssen seit Geburt an.
Die ältere von den beden wurde im Nov. 2011 geboren, als ich die erste Herzerzklappe bekommen hatte und ich in der Reha war.

Die 2.te Stief-Enkelin kam im Januar 2014 zur Welt, auch total süss.

Und die "Stief-Enkelinnen" besuchen uns regelmässig und sie fragen immer nach "Opa".
Aber leider ist das Leben im ALG II-Bezug extrem schwierig, man hat kein Geld, muss alles "am laufen halten " und da bleibt nichts übrig, ernsthaft nichts.
Ich erinnere mich noch an Tage wo meine "Vermieterin" unheimlich geschimpft hat, weil meine "Stief-Enkelin irgendeinen Pappkarton beschädigt hatte, da hat sie die kleine angeschrieen ohne Ende, und abends, als sie abgeholt wurde, hab ich mit meiner Stief-Enkelin" auf dem Balkon gespielt und da hat sie gesagt, bei der Verabschiedung von ihrer Oma:
"Opa, die Oma schimpft immer so..."
Das, das ist die menschliche Tragödie von dieser
"ALG II-Abwärtsspirale"
Wer das erlebt hat, am eigenen Herzen, der kann dieses System nicht mehr verstehen, begreifen und gutheissen.



Hi Borri,

ich weiß, dass in den Jobcentern vieles falsch läuft, aber lasse mich sogleich auf Deine Frage kommen:

das ist mir völlig klar, die SB dort werden auch gewaltig unter Druck gesetzt, aber "Menschlichkeit" ist kein Massenabfertigungsverfahren, und man kann und darf nicht jeden Fall in die "gleiche Schublade stecken", so sehe ich das, so ist meine Einstellung zu dem Thema.

Dir soll also eine EM-Rente rückwirkend seit dem 01.07.2016 bewilligt werden. Das Jobcenter wird sich alle Leistungen, die es seit dem 01.07.2016 an Dich gezahlt hat, von der Rentenversicherung erstatten lassen im Sinne des so genannten Erstattungsanspruchs, siehe §§ 102 - 114 SGB X. Wenn Du aber z.b. monatlich seit dem 01.07.2017 700 € vom Jobcenter bekommen hast, Deine EM-Rente aber 1000 € betragen wird, dann wird Dir die Differenz (monatliche 300 €) von der Rentenversicherung als Nachzahlung ausgezahlt.

so hab ich das auch gehört, erstmal.
Aber ich war "obdachlos" ohne Perspektive, mein Selbstwertgefühl wurde durch das JobCenter zerstört, ich wäre am liebsten eines 'natürlichen Todes gestorben',
soetwas hinterlässt Spuren....glaube es mir.
Mein allerbester Freund hat mir damals sehr geholfen, nun helfe ich ihm.

Hallo Borri, :welcome:

ich komme mal auf den "Boden deiner Tatsachen" zurück, auch wenn ich nicht deine ganze "Lebensgeschichte" nachgelesen habe, das ist mir zuviel auf einmal.

das kann ich voll und ganz nachvollziehen,
obwohl ich ganz bescheiden sagen kann "es könnte sich lohnen".

Für die grundsätzliche Frage was jetzt mit deiner EM-Rente und der Nachzahlung geschehen wird, auch nicht weiter wichtig.

genau, ok.


Du solltest schon mal aufhören die SB alle als "Beamte" zu bezeichnen, die wenigsten davon sind es wirklich, besonders bei den JC sind es ganz gewöhnliche angestellte Sach-Bearbeiter (SB), oft auch nur mit begrenzten Zeitverträgen ... :idea:

ja das stimmt, aber mir fällt so eben der Name
"I. Hannemann" ein die wehrte sich gegen die Anordnung von
"sinnlos-Massnahmen" die sie anordnen und verhängen sollte oder musste.
Wenn ich mich recht erinnere war die sogar in einem JobCenter in HH (Harburg ?), da bin ich jahrelang vorbeigelaufen, weil ich einen Job hatte, wo wir die Geschichte vom A 380 (Elektrik) gerade biegen mussten, das war vor 10 Jahren....jedenfalls ziehe ich vor der Frau den Hut.

Aber das nur nebenbei ...
ok.

Nun wurde dir also nach längerem Kampf (bis zum Sozialgericht) endlich die EM-Rente bewilligt, auch "Erwerbs-Unfähig" ist heutzutage Niemand mehr lt. Rentenrecht gibt es nur noch "Erwerbsgeminderte" seit 2001.

das kann sein, das sind aber in meinen Augen (juristische) oder deklaratorische Feinheiten.

Dann hättest du das eben auf "Staatskosten" gemacht (mit Beratungs-Hilfeschein und Prozesskostenhilfe), dafür braucht man keine Rechtsschutz-Versicherung ... denn das Verfahren an sich am Sozialgericht ist kostenfrei möglich, für den privaten Kläger.

Nur den Anwalt muss man bezahlen, wenn man einen braucht oder haben will ... denn es gibt auch KEINE Pflicht dafür, man kann das Verfahren am SG auch ohne Anwalt führen.

Ich habe das nämlich auch durch (auf Staatskosten :bigsmile:) und bis zur Entscheidung am SG mussten wir auch noch fast 2 Jahre Hartz 4 beziehen ...
Wir waren beide schon länger krank und mussten um die EM-Renten kämpfen mit der DRV ... ich weiß also ganz gut Bescheid, wie das dann läuft wenn es endlich überstanden ist.

aber das muss man erstmal alles durchmachen, und ohne meine
Top-Anwältin wäre mir das wohl eher nicht gelungen.

Das ist also Unsinn, weil das JC ganz sicher nicht "unbegrenzt" für dich weiter gezahlt hätte, man hätte versucht dich irgendwann an das Sozial-Amt abzuschieben wenn du nicht arbeiten kannst und eine
EM-Rente auch nicht gezahlt wird ...

genau, und das hätte gedauert, Jahre....
und ich hätte eine extrem bescheidene Lebensqualität gehabt, man hätte mich in den "Suizid" getrieben.
Ich hab nur überlebt, weil mich vor gut einem Jahr meine Mutter angebettelt hat (ich hab über Weihnachten 2016/2017 meine
über 80-jährigen Eltern besucht (unerlaubte Ortsabwesenheit im Jobcenter-Fachjargon) für Insider auch "fachchinesisch" und die hat mir gesagt:
"geh bloss zum Arzt", und ich bin aus Liebe u. Dankbarkeit am 03.01.2017 zum Arzt, von dort aus musste ich direkt zum Röntgen, und am nächsten Tag in die Uni-Klinik, und am 12.01.2017 um 7:30 schon wieder eine Herz-OP (2.te Herzklappe), mit geöffnetem Brustkorb.
Aber exakt an dem Day, am 12.01.2017 um 9:00 wollte und sollte (musste) ja der SB vom JC mit mir über
"meine berufliche Perspektive sprechen..."
da hab ich (irgendwie) den Termin verpasst und konnte oder durfte mich hinterher mit Rechtsbehelfsbelehrungen und Sanktionsdingens beschäftigen.... und in der Uni-Klinik hatte ich ja nicht mal die Unterlagen vor Ort....und mit aufgetrenntem Brustbein sind die Bewegeungen (vom Liegen ins Sitzen) auch extrem schmerzhaft, und da laufen dann die Fristen.....


Weiß nicht wo du so was her hast, das JC kann dich auffordern
EM-Rente zu beantragen und das hat man ja gemacht, dein eigenes Verfahren musst du dann schon selber führen ... nun ist es ja offenbar überstanden.

Gott sei Dank, ich freue mich auf ein Leben als "freier Mensch".

Ehe du das JC informierst solltest du erst mal den schriftlichen Bescheid der DRV abwarten, die JC stellen gerne und sehr schnell die Zahlungen ein wenn du dort zu früh deine Freude kund tun wirst.

genau so habe ich das mit meiner Anwältin besprochen und so machen wir das.


Im DRV-Bescheid wird dann auch alles weitere dazu drin stehen, wie hoch deine EM-Rente sein wird (Brutto / netto) und ab wann die regelmäßigen Zahlungen der Rente auf dein Konto beginnen werden ...
jeep, so stelle ich mir das auch vor.


Bis dahin hat das JC tatsächlich noch deinen Lebensunterhalt weiter zu sichern, man wird trotzdem zum ersten Zahlmonat (lt. Rentenbescheid) einstellen (Aufhebungsbescheid z.B. zum 01.04.2018) wenn die Rente ab April anlaufen soll.

ja, damit rechne ich auch so ca, aber ich habe keine Ahnung wie schnell oder zügig die soetwas bearbeiten, ich hab die Nachricht nur durch meine super Anwältin erhalten, telefonisch.

Die Rentenzahlungen erfolgen aber immer erst am letzten Banktag des Monats (also ENDE April), das wird zur Not vom JC noch zu überbrücken sein wenn du keine anderen finanziellen Mittel dafür hast (Ersparnisse z.B.) ...


ah, das geht schon, ich war ja letztens zu Hause vom 24.01.18 bis 24.02.18), im Elternhaus und habe meinen 83-jährigen Vater versorgt, der vor knapp 2 Jahren einen Schlaganfall hatte, meine Mutter, wird dieses Jahr 85, musste zur Kur, weil sie ihn pflegt bzw. sich um ihn kümmert, und das seit fast 2 Jahren macht und das hat sie mitgenommen.
(erneute "unerlaubte Ortsabwesenwesenheit"
im JC-Fachjargon).
Aber mein Daddy wollte nicht in irgendeine Tagespflege-.....,
dem hat das total gut gefallen, und er wollte das meine Mutti
eine "Verlängerung" bekommt.
Jedenfalls bekam ich eine "Anerkennung", und 1.000€ davon hab ich erstmal in der "Suppenschüssel" meiner Oma hinterlegt, normal oder ständig hab ich nicht so grosse Bargeldmengen bei mir, aber ich bin zurück im Norden ("Königin der Hanse"), und meine Karre muss ja auch noch über den Tüv, und jetzt der Schnee, da verschiebt sich alles.
Meine Eltern möchten, dass ich mich um sie kümmere und alles übernehme...
das ist soetwas wie ein "goldene Handschlag", vermutlich mehr, aber als "EM-Rentner" mit voller unberfristeter EM-Rente bin ich dann ja weg vom JobCenter (ALG II-Bezug) und "darf" wieder Vermögen besitzen.
Und kaum bin ich Samstagmittag (24.02.2018) hier im Norden zurück da ruft mich um 16:05 meine Anwältin an und sagt mir
"volle, unbefristete EM-Rente, rückwirkend ab 01.07.2016."


Auch die Summe der Nachzahlung (ab dem 01.07.2016) wird in deinem EM-Renten-Bescheid drin stehen und das JC hat (inzwischen) einen gesetzlichen Erstattungs-Anspruch (das SG-Urteil von weiter oben ist also längst überholt) ab dem Beginn deiner EM-Rente.

Danke 'Doppeloma' das ist eben halt die Problematik des Internet's da findet man soviel, da weiss ich nicht ob das noch gültig, aktuell oder gefakt ist.


Das war übrigens bei uns schon 2012 nicht anders, es gab eine gewisse Zeit mal "Unsicherheiten" dazu, weil man wohl vergessen hatte diese Ansprüche bei Einführung von Hartz 4 eindeutig auch für die JC gesetzlich zu regeln aber das ist inzwischen erfolgt und davon gibt es auch keine Abweichungen mehr.

dann ist das halt so, aber wir werden schon nicht verhungern.
(der Trend geht zur "Selbstversorgung, (Hühner u. Kanninchen unterm Bett, Gemüse u. Obst aus dem Garten, Heizen mit Kamin und Holz....)"



Das JC hat also klar den Anspruch auf die Erstattung der gezahlten Leistungen für die Zeit wo du eigentlich bereits EM-Rente zu bekommen hattest ... das ist ja ein "Versäumnis" der DRV und nicht vom JC gewesen, dass man dir die Rente noch nicht zahlen wollte.

naja, da bei der DRV treffen ja scheinbar "Schreibtisch-Ärzte" Entscheidungen, die ihre Patienten niemals "real" erlebt haben, da sag ich jetzt mal salopp "Willkommen bei der virtuellen Rentenversicherung".


Du hast ja gegen die DRV den Prozess geführt und nicht gegen das JC, die bekommen aber auch nicht mehr zurück (direkt von der DRV) als du Monat für Monat (seit 07/2016) als Rente bekommen hättest.

das würde ich auch als ungerecht empfinden, aber bei der "Königin der Hanse" ist nicht's unmöglich, die sind Pleite ohne Ende...


Das wurde dir schon richtig erklärt, dass man nicht mehr zurück fordern darf als auch gezahlt / überwiesen wurde an dich.
Sollte die Monatsrente höher gewesen sein gehört dir der (monatliche) "Überschuss und falls deine EM-Rente niedriger war muss das JC auf den Fehlbetrag verzichten.

ja das dürfte hier vermutlich zutreffen, weil in der Vergangenheit die Infrastruktiúr extrem vernachlässigt wurde und eine grössere Anzahl Firmen mit einer geballten Innovationskraft und fähigen, top ausgebildeten Mitarbeiten in den "Niedriglohnsektor ehem. DDR" abgewandert sind, das wurde ja vor 30 Jahren sogar noch subventioniert, deshalb bin ich hier hin, aber den Laden gibt es nicht mehr, das war in den 90'ern des letzten Jahrtausends, ich sag nur
"Bremer Vulkan", "MV-Werften", "Zonenrandgebiet" usw.
Und nun sucht ein riesen Schiffbau-Konsortium das gleich mehrere Werften an der Ostseeküste übernommen hat händeringend "Ingenieure, Facharbeiter usw...." und "Zulieferer",
geil einfach nur geil.
Ein alter Spruch von meinem Vater lautet:
"Metzger, Bäcker und Frieseure, werden alles Ingenieure..."


Von dir darf da also direkt NICHTS zurück gefordert werden ... :icon_evil:
na schauen wir mal, egal.
Es geht mir weniger um's Geld, eher schon um's Prinzip.

und das Highlight des heutigen Tages:
mein bester Freund hat heute Geburtstag, und es kamen einige um ihm zu gratulieren, der ist ja "selbstständig" und auch erkrankt und wird nicht jünger, und er ist privat krankenversichert, und hat hete morgen erstmal "unerfreuliche Post" im Briefkasten gehabt, und heute spät nachmittag hat er uns gesagt:
seine Krankenkasse hat ihm doch glatt geschrieben
"er könne ja mit dem Arzt der Krankenkasse und einer Webcam über's Internet sich behandeln lassen..."
also dafragt man sich schon in unserem Alter (Mitte 40 bis Ende 50) in welchen Zeiten leben wir ?
Aber wir hatten unheimlich Spass, weitere Themen waren "Alexa" von Amazon, selbstfahrende Auto's, und die geilen Erinnnerungen an die alten, geilen Zeiten von vor ca. 25 bis 30 Jahren.....


Hast du denn schon (z.B. aus einer früheren Renteninformation) eine Vorstellung davon, wie hoch deine EM-Rente etwa sein wird ???

ja, 1.xxx€ ca.


Da solltest du ganz schnell "ein EI drüber schlagen" wenn alles soweit geregelt ist und du kein Geld mehr von irgendeinem Amt (Grundsicherung vom Sozial-AMT / SGB XII) zur EM-Rente dazu brauchst ...

ja, ich bin wieder ein freier Mann.
und wir helfen uns gegenseitig, reparieren und benutzen noch Geräte,
Maschinen, Fahrzeuge (historische Fuhrpark's) ohne jegliche Überwachungs- u. Ortungsfunktion, die wir kennen und verstehen und bedienen und damit umgehen können, deshalb waren ja heute so
Themen wie "Alexa" und Handy's die aussehen wie ein uraltes Nokia (aber vermutlich ne Ortungsfunktion haben) so lustig.
als grundsätzlich kämen wir schon ohne Kohle (eher ohne Geld bei der Kälte) klar.


Dann sei froh, dass du mit diesem "Verein" NIEMALS im Leben mehr was zu tun haben musst ... das ist ein sehr befreiendes Gefühl, das darfst du mir glauben, sogar wenn man mit der EM-Rente auch nur knapp am "sozialen Limit" liegt ... :cheer2:

ja so sehe ich (sehen wir) das auch, wir werden schon nicht "verhungern".


Zunächst mal warte den richtigen Bescheid von der DRV ab und das JC braucht NUR die ersten Seiten (Kopien selber machen und mehr gibt es nicht) für die Abrechnung mit der DRV, die haben KEINEN Anspruch auf den kompletten Bescheid. :icon_evil:

auf den BEscheid warte ich sehnsüchtig.



Du bekommst die ganzen Berechnungen von der DRV mit dem Bescheid zusammen und das JC braucht nun wirklich keinen kompletten Überblick mehr über dein gesamtes Erwerbsleben, wenn du dich dort in Kürze endgültig verabschieden kannst. :icon_hihi:

so ähnlich stelle ich mir das vor.


Melde dich wieder wenn du dann noch Fragen hast und das aktuelle Geld (für März) sollte ja (spätestens heute) schon auf dem Konto angekommen sein.

ja das mache ich gerne,
eine Frage hätte ich dann doch noch,
also weniger finanziell, eher menschlich, sozial:
"unsere gerade wiedergewählte Bundeskanzlerin bzw.
"vorübergehend als geschäftsführende Kanzelerin" entscheidende "Mutti" ",
die ist meines Wissen nach in HH geboren, dann ist sie auch noch die Tochter eines evangelischen Pfarrer's, und die soll in den 50'er Jahren aus dem Westen in den Osten verschleppt und dort aufgewachsen sein.
Sind da höhere Mächte am Werke?
Doppelagentin ?
Quadro-Agentin ?
Putin ?




beste Grüsse zurück !

Borri


P.S.:
hier noch was zum lächeln:

Also hier, in der Hansestadt im Norden (Königin der Hanse) da ist es sehr kalt und es liegen ca. 25cm Schnee.
Das hatten wir zuletzt im Winter 2011/2012, und da lebte ja noch mein Freund „Schwesterwelle“ von der FDP,
der zusammen mit „Mutti“ eine Regierung gebildet hatte und als Aussenminister fungierte.
Und da lag in dem Winter auch soviel Schnee, in Berlin,
und „Mutti“ wurde zum Kanzleramt chauffiert, musste die letzten 200m aber laufen, und währen sie läuft, sieht sie, wie in den Schnee gepinkelt steht „Mutti ist blöd“,
aber Mutti denkt sich, ok, das kann ja mal passieren und das ja macht nix.
Am nächsten Morgen sieht sie das gleiche wieder, allerdings an der anderen Seite des Weges, und sie sagt sich „So geht das nicht weiter, da haue ich mal auf den Tisch...“

Und am Kabinettstisch schildert sie die Vorfälle und fragt "Ursula, warst du das ?"
Ursula antwortet antwortet brav und gehorsam „nein“
Dann fragt sie 'Karl Theodor zu ....' "warst du das ? "
'Karl Theodor zu ...'. antwortet erwartungsgemäss "nein“
Und plötzlich meldet sich Guido und sagt „ich habe gepinkelt, aber Wowereit hat geschrieben“
 
Zuletzt bearbeitet:

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Borri,

ich bedanke mich sehr für deine Antwort.
Ich weiss nicht, woher dein 'Nickname' "Doppeloma" stammt,
evtl. hast du ja 2 süsse Enkelkinder.....

Richtig erkannt, ich habe 2 süsse Enkelkinder und das 2. war gerade auf die Welt gekommen, als ich mich hier mal angemeldet habe ... :cheer2:

das kann ich voll und ganz nachvollziehen,
obwohl ich ganz bescheiden sagen kann "es könnte sich lohnen".

Du schreibst mir zu verworren und zu unübersichtlich, ich filtere mir nur das heraus, was ich gerne beantworten möchte ... :bigsmile:

Du solltest aber bitte auch darauf achten, welche Zitate du mir zuordnest, die ersten Beiden haben mit meinem Beitrag NICHTS zu tun ... :icon_evil:

Und ich glaube, dass mein Leben auch nicht ganz "Langweilig" war, noch weniger ohne ausreichend negative Erlebnisse ... da könnte ich wohl inzwischen Bücher mit füllen.
Weiß nur nicht, ob die dann Jemand lesen möchte ... :bigsmile:

das kann sein, das sind aber in meinen Augen (juristische) oder deklaratorische Feinheiten.

Das war eine mehr als drastische "Rentenreform", um die Bewilligung von (sehr viel strenger geregelter) Rente wegen Erwerbsminderung ab 2001 besser "steuern" zu können.

Die Bewilligungen sind inzwischen um fast 50 % zurück gegangen (im Vergleich zur Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bis 2000), wahrscheinlich liegt das an der modernen Medizin und der "viel entspannteren Arbeitswelt", dass die Deutschen so viel "gesünder geworden sind" und nicht mehr so häufig, wie nach den früheren Regelungen eine krankheitsbedingte Rente benötigen.

Da gab es auch noch keine "Strafabschläge" (10,8 % Renten-Abzug lebenslang) weil man eine EU-Rente bekommen musste, diese "Feinheiten" sind also ganz schön GROB für die Betroffenen seit 2001 ... :sorry:

Ich finde das jedenfalls nicht besonders "gerecht", dass ich nach fast 40 Jahren Arbeit wegen Krankheit noch mit Renten-Abzug auf Lebenszeit bestraft werde ... ich habe mir das so nicht ausgesucht ... :icon_evil:

und am 12.01.2017 um 7:30 schon wieder eine Herz-OP (2.te Herzklappe), mit geöffnetem Brustkorb.

Immerhin haben wir noch eine interessante Gemeinsamkeit, denn ich habe auch eine (mechanische) Ersatzklappe (Mitralposition) seit 2007 allerdings schon und weitere OP dieser Art muss ich auch nicht unbedingt noch mal haben ... :icon_evil:

Aber exakt an dem Day, am 12.01.2017 um 9:00 wollte und sollte (musste) ja der SB vom JC mit mir über
"meine berufliche Perspektive sprechen..."

Hätte sie dich doch in der Klinik mal besuchen können, um deine berufliche Zukunft mit dir (gleich nach dem Erwachen aus der Narkose) mit dir zu besprechen ... :doh:

naja, da bei der DRV treffen ja scheinbar "Schreibtisch-Ärzte" Entscheidungen, die ihre Patienten niemals "real" erlebt haben, da sag ich jetzt mal salopp "Willkommen bei der virtuellen Rentenversicherung".

Das stimmt nur zum Teil, ob die Ärzte vom Med. Dienst der DRV schon öfter mal mit echten Patienten zu tun hatten, kann ich nicht beurteilen, aber die (für mich) damals beauftragten DRV-"Schlechtachter" hatten durchaus realen Patientenkontakt.

Der Psychiater hatte eine ambulante Praxis, sein Wartezimmer war krachend voll, als ich dort zur Begutachtung einbestellt war und so hat er das "vertrauensvoll" seiner blutjungen Assistenz-Ärztin übertragen, mich für den EM-Renten-Antrag zu begutachten ...

Sie wußte (vermutlich) auch noch nicht viel mehr zur menschlichen Psyche, als sich aus dem Studium zu erinnern, dass irgendwo Jeder wohl eine "frühkindliche Schädigung" mit sich herum trägt.
Wenn die (mit Mitte 50) endlich "bearbeitet" wird, dann ist man auch weiterhin Vollzeit Erwerbsfähig ... :icon_daumen:

Es war mein allererstes "Gutachten" dieser Art überhaupt, ich habe erst später erfahren, dass diese Vorgehensweise des beauftragten Gutachters gar nicht zulässig war, es hat die DRV aber nicht weiter "gestört", das wurde trotzdem zur Ablehnung meines Antrages verwendet ...

Ebenso wie das eines Herrn Klinik-Direktors (größere internistische Klinik), der mich "eiligst" in 17 Minuten von Kopf bis Fuß untersucht haben wollte (natürlich ALLES "OB"), dabei hatte der nicht mal meinen Blutdruck gemessen oder mich richtig abgehört ...

Seine restlichen "Befunde" hat er aus dem Reha-Bericht abgeschrieben, der schon älter als 1 Jahr gewesen ist, daraus entnahm er trotzdem "aktuelle Blutwerte" ... für das 2. Ablehnungs-Schlechtachten.
Es war übrigens der Bericht einer psychsomatischen Reha-Klinik ...

Erst fast 2 Jahre später am Sozialgericht wurden diese Gutachten (und auch der Reha-Bericht) dann mal ernsthaft in Frage gestellt ... und nach 2 gerichtlich angeordneten Gutachten musste die DRV dann endlich einlenken ... :peace:

ja so sehe ich (sehen wir) das auch, wir werden schon nicht "verhungern".
auf den BEscheid warte ich sehnsüchtig.

Das kann ich also sehr gut nachvollziehen, ich war auch sehr ungeduldig, als mir mein Anwalt dann den Vergleichs-Vorschlag der DRV zugeschickt hatte ...
Konnte es kaum fassen, dass nun doch ein gutes Ende für mich abzusehen war ... :idea:

eine Frage hätte ich dann doch noch,
also weniger finanziell, eher menschlich, sozial:
"unsere gerade wiedergewählte Bundeskanzlerin bzw.
"vorübergehend als geschäftsführende Kanzelerin" entscheidende "Mutti" ", ....

Was möchtest du nun dazu gerne lesen, ich weiß nicht, ob sie mal "in den Osten verschleppt wurde" oder nicht und es ist mir eigentlich auch ziemlich EGAL ...
Eine "Mutti" ohne eigene Kinder ist für mich KEINE "Mutti" die auch nur die geringste Ahnung davon haben könnte, was es bedeutet Kinder zu bekommen und aufzuziehen und das fast unabhängig vom gerade herrschenden politischen System ...

Ich habe beide "Welten" lange genug erlebt und hätte auf den "Tausch" auch gut verzichten können ... wie war das doch "Es wird Keinem schlechter gehen ..." (ich weiß das war der "Vater" der vereinten Nation), das sehe ich etwas anders ... zumindest geht es auch Vielen (zu Vielen) nicht wirklich besser ... besonders nicht mit Hartz 4 ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo Borri,



Richtig erkannt, ich habe 2 süsse Enkelkinder und das 2. war gerade auf die Welt gekommen, als ich mich hier mal angemeldet habe ... :cheer2:

Hallo Doppeloma,
Danke für deine Antwort.
Und ich freue mich für dich über deine 2 süssen Enkelkinder.


Du schreibst mir zu verworren und zu unübersichtlich, ich filtere mir nur das heraus, was ich gerne beantworten möchte ... :bigsmile:

Du solltest aber bitte auch darauf achten, welche Zitate du mir zuordnest, die ersten Beiden haben mit meinem Beitrag NICHTS zu tun ... :icon_evil:


das tut mir leid, das war keine Absicht, da ist dann wohl etwas durcheinander gekommen, ich muss mir mehr Zeit nehmen.



Immerhin haben wir noch eine interessante Gemeinsamkeit, denn ich habe auch eine (mechanische) Ersatzklappe (Mitralposition) seit 2007 allerdings schon und weitere OP dieser Art muss ich auch nicht unbedingt noch mal haben ... :icon_evil:

das ist ja interessant, aus welchem Material ist deine Mitralklappe, wenn ich fragen darf ?

Also ich habe in 09/2011 eine Aortenklappe aus "Titan" bekommen, und 01/2017 eine Mitralklappe aus "Carbon",
das sind voll die guten Materialien, wie man sie bei edlen hochwertigen Motorrädern und in der Luftfahrt verwendet....


Ich werde heute abend, wenn ich mehr Zeit habe mehr antworten.

beste Grüße !
und einen wunderbaren, sonnigen Tag wünsche ich !

Borri
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.727
Bewertungen
9.240
Hallo liebe Doppeloma,

ich möchte mich hier doch mal zu Wort melden, da mir inzwischen etwas im Rahmen meines Rentenverfahren aufgefallen ist, was sicherlich nicht gleich jedem so auffallen dürfte.

Das war eine mehr als drastische "Rentenreform", um die Bewilligung von (sehr viel strenger geregelter) Rente wegen Erwerbsminderung ab 2001 besser "steuern" zu können.

Die Bewilligungen sind inzwischen um fast 50 % zurück gegangen (im Vergleich zur Rente wegen Erwerbsunfähigkeit bis 2000), wahrscheinlich liegt das an der modernen Medizin und der "viel entspannteren Arbeitswelt", dass die Deutschen so viel "gesünder geworden sind" und nicht mehr so häufig, wie nach den früheren Regelungen eine krankheitsbedingte Rente benötigen.

Da gab es auch noch keine "Strafabschläge" (10,8 % Renten-Abzug lebenslang) weil man eine EU-Rente bekommen musste, diese "Feinheiten" sind also ganz schön GROB für die Betroffenen seit 2001 ...

Die Rede ist hier ja vom Zugangsfaktor gemäß § 77 SGB VI.

Hier hat die Regierung Schröder ja im Rahmen der Rentenreform die die fiktibe Anrechnungszeit auf 60 Jahre angehoben und gleichzeitig einen Abschlag von 0,003 Punkten auf den Zugangsfaktor (1,0) bei einer Inanspruchnahme vor dem 63. Lebensjahr eingeführt.

Dadurch entstand nun der Lebenslange Abzug von 10,8% welcher auch vom BVerG in abenteuerlicher Weise bestätigt wurde.

Aber - bitte dabei nicht übersehen, Renten vor 2001 wurden mit dem Zugangsfaktor von 1,0 versehen indem man dort bis 55 Jahre hoch rechnete und weitere 5 Jahre nur noch mit einem drittel anrechnete. Demzufolge bekam man auch nach dem alten System in Wahrheit keine 100%.

Diese Berechnung ist sogar derart verschleiert aufgebaut, dass man als nicht Experte sich schon stundenlang damit auseinander setzten darf um die einzelnen Berechnungspunkte auch nur annähernd zu verstehen.

Betrogen wird der EMR halt immer, ganz gleich nach welcher Berechnungsmethode oder mit welchen Versprechen die Politiker um die Wählergunst vor einer Bundestagswahl daher kommen. Das beste Beispiel ist nun wieder die erneute Anhebung bei den Zurechnungszeiten bei der EMR - welche wieder nur die neuen Anträge betrifft.

Dem kleinen Mann/Frau (also uns) erzählt man ohne im Gesicht Rot zu werden - das Rentensystem ist so auf dauer nicht mehr sicher - und gleichzeitig erlauben sich diese Damen und Herren unverblühmt für Rentenfremde Leistungen (hier z.B. Mütterrente) dreist immer mehr Geld aus der Rentenkasse zu entnehmen (aktuell ca. 7 Milliarden).

Hierzu sollte man sich mal folgende Zahlen vor Augen halten:

ca. 1.200.000 EMR bekämen ab morgen 5 zusätzliche Rentenpunkte dann würde das 86.400.000 €/jährl. der Rentenkasse kosten, wenn dann die 10,8% dazu kämen
ca. 1.200.000 EMR bekämen ab morgen 10,8% mehr würde das 15.955.200 €/jährl. kosten.

Insgesammt 102.355.200 €/jährl. Mehrausgaben für die Rentenkasse für ihre Beitragsmitglieder, welchen dann ganze 7 Milliarden Leistungsfremde Ausgaben gegenüber stehen.

Für den einzelnen stünden damit dann sage und schreibe 155,-€/mtl. für die Zurechnungszeit plus ca. 110,-€/mtl. für den Zugangsfaktor mehr zur Verfügung, natürlich als Durchschnitt berechnet, denn wir wissen ja es ist immer Abhängig von den einzelnen Entgeldpunkten.

In dem selbigen Licht leuchtet dann auch die zufällige Aussage von M. Schulz, als er sich selbst lobbte doch für die EMR soviel erreicht zu haben aber gleichzeitig bedauerte das man für die Bestands-EMR wegen dem Rentenrecht nicht rückwirkend was ändern könne. Na dann sollte er es wenigstens ab dem 01.07. für "alle" machen, denn das kann man ohne weiteres (§ 48 SGB X).


Grüße saurbier

Noch deutlicher kann man die verachtende Rentenpolitik dieser Koalition wohl nicht verdeutlichen.
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo saurbier,

unbestritten sieht KEIN Normalbürger noch wirklich durch bei der Rentenberechnung (war das überhaupt jemals der Fall :icon_hihi:) und dass die EM-Bestandsrentner regelmäßig "vergessen" werden (weil das angeblich nicht bezahlbar sei) bei den ach so tollen "Verbesserungen" ist ja nun auch nicht so neu.

Noch deutlicher kann man die verachtende Rentenpolitik dieser Koalition wohl nicht verdeutlichen.

Da hast du sicher Recht und darüber könnte man (wenn man es denn wollte) an anderer Stelle im Forum gerne weiter und ausführlich diskutieren (ich frage mich allerdings WOZU ???) ... :sorry:

Bei der Frage des TE geht es aber NICHT um das "Große-Ganze" der Rentenpolitik, sondern "ganz schnöde" darum, was aktuell bei einer (rückwirkenden) Bewilligung von EM-Rente dem JC noch zustehen könnte ...

Ich würde also darum bitten wollen hier im Hilfebereich auch wieder zur konkreten Fragestellung zurück zu kehren ... :idea:

MfG Doppeloma
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
Hallo saurbier,

unbestritten sieht KEIN Normalbürger noch wirklich durch bei der Rentenberechnung (war das überhaupt jemals der Fall :icon_hihi:) und dass die EM-Bestandsrentner regelmäßig "vergessen" werden (weil das angeblich nicht bezahlbar sei) bei den ach so tollen "Verbesserungen" ist ja nun auch nicht so neu.


Hallo,

das hört sich ja interessant an.
Gibt es bei der EM-Rente irgendwelche Verbesserungen bzw. sind Verbesserungen geplant ?
Wenn ja, welche Verbesserungen sollen das sein und ab wann gelten die, oder ist da noch was in der Pipeline ?

rein theoretisch zähle ich ja auch zu den EM-Bestandsrentnern wenn ich rückwirkend ab dem 01.07.2016 eine EM-Rente bekomme.

Bei der Frage des TE geht es aber NICHT um das "Große-Ganze" der Rentenpolitik, sondern "ganz schnöde" darum, was aktuell bei einer (rückwirkenden) Bewilligung von EM-Rente dem JC noch zustehen könnte ...

ja das stimmt schon.
Andererseits interessiert mich das "Große-Ganze" der Politik auch sehr, aber heute hab ich im Radio gehört, dass die SPD-Basis mit ca. 70% der Regierungsbildung zugestimmt hat und wie toll das alles ist....alter Schwede da sage ich doch nur noch:
hätte es mit meiner Erkrankung (Vaskulitis) mit der EM-Rente
(unbefristet, volle Erwerbsunfähigkeit) nicht geklappt, spätestens jetzt würde ich einen EM-Rentenantrag begründen mit
"Bulimie, aus politschen Gründen" :icon_mrgreen:
Ich sehe mich vor meinem geistigen Auge schon wie ich da beim Gutachter zwecks Begutachtung der Erwerbs(un)fähigkeit bin, und vor seinem Schreibtisch sitze und ich mich dann übergeben muss....:icon_biggrin:
Das muss man sich mal vorstellen, jetzt geht das mit der unsozialen und ungerechten Politik vermutlich so weiter,
(Hartz 4, ALG II, Altersarmut, obwohl Arbeit aber weil zu schlecht bezahlt JobCenter-Unterstützung erforderlich, usw....)
und die Verantwortlichen rühmen sich noch damit wie toll das alles ist...., anstatt für vernünftige Löhne zu sorgen von denen man Leben kann und für eine vernünftige soziale Absicherung (Arbeitslosengeld I, und wenn der Anspruch erloschen ist, dann halt "Arbeitslosenhilfe"), so wie das früher war.

Bin ich froh das ich rückwirkend zum EM-Rentner gemacht wurde, da mach ich ernsthaft 3 Kreuze.

Aber ich habe das Gefühl, wer hier was erarbeitet hat, ist mal wieder der "Dumme".
Läge meine EM-Rente unterhalb oder gleichauf (<=) des ALG 2-Niveau's, was würde das JobCenter denn dann machen?
Vermutlich würden Sie dann halt die für den rückwirkenden Zeitraum zu zahlende Rente einkassieren.....dann bleibt halt für den Betroffenen nix mehr übrig, stimmt's ?
Und das JobCenter bekäme nur einen Teil des Geldes zurück, welches Sie in den Betreffenden gesteckt haben, aber besser "wie nix" werden die sich sagen, bzw. die Macher und Erfinder dieses Systems.
Aber ich frage mich ungelogen, was ich da erlebt habe, das kann nicht ohne Konsquenzen bleiben, dafür will ich eine "Entschädigung".

Weiss jemand, ob die Rentenversicherung das direkt an das JobCenter zahlt, oder ob die Rentenversicherung die für den rückwirkenden Zeitraum zu zahlenden Beträge evtl.
an den EM-Rentner zahlt und das JobCenter dann versuchen wird/muss sich die für den rückwirkenden Zeitraum (also ab dem Tag des EM-Rentner-Daseins) gezahlten ALG 2-Beträge von dem EM-Rentner zu holen, der ja nun ein EX-ALG 2-Empfänger ist.
Ich würde die Variante:
Rentenversicherung zahlt an EM-Rentner, EM-Rentner zahlt an JobCenter ja besser finden, allein schon weil dann die Rückerstattungs-Antragsbearbeitung und Bewilligung sich etwas in die Länge ziehen könnte, und bestimmt noch ein paar Fragen auftauchen......


Ich erinnere mich noch an eine Zeit, das war vor ein paar Jahren, da steckte ich im 1.ten Jahr des ALG 2-Bezuges, und da bekam ich eine Aufforderung vom Finanzamt, dass ich eine Steuererkärung machen und abgeben müsse, und zwar für die letzten 3 Jahre....
und nach viel "Gedrehe" sollte ich auch einige tsd. € zurückbekommen, hab ich auch, allerdings nicht auf mein Kto., ich hab der Dame beim Finanzamt einfach geschrieben (email):

"Sehr geehrte Frau Supernett,

bitte überweisen Sie die mir zustehenden Steuererstattungen auf das Konto von Herrn XY, der bekommt noch Geld von mir....
Bankverbindung: Sparkasse A-Stadt, BLz: 0815, Kto-Nr. 4711."

Jedenfalls meinten damals auch alle (oder viele) das fällt auf, das gibt Ärger.....,das bekommen die mit usw.
Die Stichworte waren "Datenabgleich", "Kontenabgleich", "Zusammenarbeit der Behörden" usw.

Aber das Ergebnis war:
die Steuererstattung ist bei dem Freund angekommen und das JobCenter hat an diesem Sachverhalt (ausnahmsweise) wohl kein Interesse gehabt.
Die haben sich echt viel Zeit genommen und Mühe gemacht mich zu nerven und und mich zu belästigen.
Als ich dann kurze Zeit später beim JobCenter meine
Kto.-Auszüge vorlegen musste und "unsortiert" zurückbekommen sollte, da war ich froh das so gemacht zu haben :idea:
Muss man die Kto-Auszüge eigentlich vorzeigen, oder wird man dann "sanktioniert" und ist eine solche Sanktion rechtens ?, weiss das hier jemand zufällig ?


Ich würde also darum bitten wollen hier im Hilfebereich auch wieder zur konkreten Fragestellung zurück zu kehren ... :idea:

ok.




beste Grüße zurück

Borri
 
Zuletzt bearbeitet:

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
AW: rückwirkend volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente, davor ALGII, Verrechnung mit Job-Center ?

rein theoretisch zähle ich ja auch zu den EM-Bestandsrentnern wenn ich rückwirkend ab dem 01.07.2016 eine EM-Rente bekomme.

Als Bestandsrenten hat man nichts von Veränderungen, weder im positiven noch im negativen.







Weiss jemand, ob die Rentenversicherung das direkt an das JobCenter zahlt, oder ob die Rentenversicherung die für den rückwirkenden Zeitraum zu zahlenden Beträge evtl.

Natürlich gleichen die verschiedenen Leiszungsträger untereinander ab, so schlau ist man ja auch, dass man sich nicht in die Lage begibt, Überzahlungen wieder eintreiben zu müssen.


die Steuererstattung ist bei dem Freund angekommen und das JobCenter hat an diesem Sachverhalt (ausnahmsweise) wohl kein Interesse gehabt.
Die haben sich echt viel Zeit genommen und Mühe gemacht mich zu nerven und und mich zu belästigen.

Du solltest da aber noch nicht allzu sicher sein, manchmal dauert es Jahre, bis sowas dann doch noch übel aufstößt. Dann unterstellt man Dir Sozialbetrug.
Kann, muss aber nicht.

Muss man die Kto-Auszüge eigentlich vorzeigen, oder wird man dann "sanktioniert" und ist eine solche Sanktion rechtens ?, weiss das hier jemand zufällig ?

Die Pflicht zur Vorlage der Kontoauszüge hat das BSG schon 2009 bestätigt.
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
AW: rückwirkend volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente, davor ALGII, Verrechnung mit Job-Center ?

DAnke für die Antwort AsbachUralt


....
Die Pflicht zur Vorlage der Kontoauszüge hat das BSG schon 2009 bestätigt.

ok, das wusste ich nicht.
Dann wird man also wahrscheinlich "sanktioniert" wenn man die Vorlage der Kto.-Auszüger verweigert.
Wie hoch fällt so eine Sanktion aus ? 10% ?
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
AW: rückwirkend volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente, davor ALGII, Verrechnung mit Job-Center ?

ok, das wusste ich nicht.
Dann wird man also wahrscheinlich "sanktioniert" wenn man die Vorlage der Kto.-Auszüger verweigert.
Wie hoch fällt so eine Sanktion aus ? 10% ?

Dann gibt es keine Sanktion, sondern die Leistung wird wegen mangelnder Mitwirkungspflicht eingestellt.

Sozialgesetzbuch (SGB) Erstes Buch (I) - Allgemeiner Teil - (Artikel I des Gesetzes vom 11. Dezember 1975, BGBl. I S. 3015)
§ 66 Folgen fehlender Mitwirkung
(1) Kommt derjenige, der eine Sozialleistung beantragt oder erhält, seinen Mitwirkungspflichten nach den §§ 60 bis 62, 65 nicht nach und wird hierdurch die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert, kann der Leistungsträger ohne weitere Ermittlungen die Leistung bis zur Nachholung der Mitwirkung ganz oder teilweise versagen oder entziehen, soweit die Voraussetzungen der Leistung nicht nachgewiesen sind. Dies gilt entsprechend, wenn der Antragsteller oder Leistungsberechtigte in anderer Weise absichtlich die Aufklärung des Sachverhalts erheblich erschwert.
 

Borri

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
28 Februar 2018
Beiträge
13
Bewertungen
3
AW: rückwirkend volle, unbefristete Erwerbsunfähigkeitsrente, davor ALGII, Verrechnung mit Job-Center ?

Dann gibt es keine Sanktion, sondern die Leistung wird wegen mangelnder Mitwirkungspflicht eingestellt.

Danke AsbachUralt,


das ist ja gut zu wissen, was es nicht alles so gibt !
(zur Not muss man halt evtl. vorhandenes Guthaben abheben,
das Geld dann in Oma's Suppenschüssel bunkern, und das Kto. ein wenig überziehen...)dann geht das schon.
Da ist ja unser bewährtes Motto wieder:
"nur Bares ist Wahres ! "
Aber ich hoffe mal, mein Rentenbescheid kommt bald.
Nicht das die Rentenversicherung noch gegen die Entscheidung des Sozialgerichtes in meinem Falle vorgeht oder vorzugehen gedenkt.

Man soll ja den Tag bekanntlich nicht vor dem Abend loben !

beste Grüsse

Borri
 
Zuletzt bearbeitet:
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten