Rückwirkend EMR erhalten - steuerschädlich (1 Betrachter)

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Habkeinenbockmehr

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Habe im Januar 2019 rückwirkend meine EMR ausgezahlt bekommen. Seit 12/2017 erhielt ich KEINE Zahlungen (kein ALG oder Krankengeld, da ausgelaufen und auch kein Hartz4). Also fehlte mir knapp über ein Jahr jegliches Geld.
Am 28.11.18 kam das Vergleichsangebot, welches am 4.12.18 durch den VDK angenommen wurde, mit dem Hinweis, dass keine Ersatzleistungen oÄ genommen wurde und sofort ausgezahlt werden kann.
Nun hat die Rentenversicherung so rumgetrödelt, dass die Auszahlung erst Mitte Januar 2019 erfolgte. Also Besteuerung in 2019...normalerweise muss ich keine Steuern zahlen, da ich unter der Grenze liege. Jetzt mit der Nachzahlung und der laufenden EMR muss ich einiges Nachzahlen, obwohl ich ja nicht mehr EUR in der Tasche habe...Wenn die Nachzahlung in 2018 gelaufen wäre, müsste ich nämlich nix nachzahlen. Das ist doch nicht ok, dass ich jetzt steuerliche Nachteile habe, nur weil die Auszahlung 1 1/2 Monate gedauert hat?
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Betrifft die Nachzahlung nur das Jahr 2018?

Bei mehreren Jahren kommt evtl. die Fünftelregelung zum Tragen.

Ansonsten gilt das Zuflussprinzip > Pech.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast

Fünftelregelung mindert den Schmerz etwas. Gilt aber wie gesagt nur für Nachzahlungen für mehrere vorangegangene Jahre.

Kannst Du ja mit Elster auf Basis 2018 mal durchspielen.
Anlage R dann entsprechend eintragen.

[Nachzahlungen Zeile 10]

Werden Renten für mehrere (mindestens zwei) vorangegangene Jahre im laufenden Jahr nachgezahlt, sind diese insgesamt im Jahr des Zuflusses zu erfassen. Das Finanzamt wird prüfen, ob für diese Nachzahlungen eine Tarifvergünstigung nach der sog. Fünftel-Regelung des § 34 EStG in Betracht kommt.“

 
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