Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Bescheid?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
Hallo an alle,

ich hoffe, dass ich in diesem Forum richtig bin und dass jemand uns die nötigen Antworten bzw Richtlinien durch §§ belegen kann. Ich habe im Internet geforscht und bin leider nicht richtig fündig geworden oder habe die amtsdeutschen Phrasen nicht richtig verstehen können.

Wir sind im Jahr 2006, Ehepaar und jetzt 5-jähriges Kind, von HH nach Mallorca ausgewandert.
Wir waren davor SGB II – Bezieher und sind vom Arbeitsamt soweit unterstützt worden, den Schritt Richtung Spanien zu machen, da lt. damaliger Aussage des Arbeitsvermittlers es für mich besser wäre, weil ich durch 50% Behinderung schwer einen neuen Job finden würde.

Während der zeit in HH bewohnten wir selbst unser Eigentum mit 52qm Wohnfläche.
Dieses Eigentum ist derzeit vermietet und bringt aber nicht die Kosten der Hypothek ein, wir müssen ca 80,00€ pro Monat drauflegen, also ein Minusgeschäft. Die Mieten lassen aber derzeit keine höheren Mietzinsen zu, da das Objekt sonst Leerstand hätte.

Die Arge hat seinerseits die Hypothek als Mietzins anerkannt und übernommen. Die Kapital – LV zur Hinterlegung an die Bank wurde nicht übernommen.
Meiner Kenntnis nach hätte dies aber übernommen werden müssen, da es zur Finanzierung und dementsprechend als Mietzins gerechnet hätte werden müssen. Ist dies richtig oder falsch? Hätte die Arge übernehmen müssen, kann man dann rückwirkend die Kosten noch geltend machen?

Ende diesen Monats sind wir auf Grund der katastrophalen Wirtschaftslage hier gezwungen, den Rückzug nach HH wieder anzutreten. Da das Eigentum für eine dreiköpfige Familie zu klein ist, sind wir gezwungen, auf dem freien Wohnungsmarkt oder auf dem Wohnungsmarkt der
Sozialwohnungen des 1. Förderweges gemäß WoBindG / WoBauG eine Wohnung anzumieten – und dies im Vorwege, damit wir nicht obdachlos sind, wenn wir in HH eintreffen.

In zahlreichen Publikationen war nachzulesen, dass ohne vorherige Zustimmung des zuständigen Amtes keine Wohnung angemietet werden kann.
Wir haben nun eine Wohnung gefunden, die den Regeln nach der Baualtersklasse für Whg des freien Wohnungsmarktes für eine 3-köpfige Familie entspricht.

Über die email habe ich Kontakt zur Zentrale der HAMBURGER ARBEITSGEMEINSCHAFT SGB II – Grundsatzangelegenheiten / Arbeitgeberorientierung – aufgenommen und meine Fragen gestellt.

Mein Gedankengang war, um in Deutschland SGB II beantragen zu können, muss ich eine in Deutschland ansässige Meldeadresse haben.

Dies wurde mir in der Antwort auch so bestätigt: ( Zitat aus der Mail )
...“grundsätzlich können Sie Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts (Arbeitslosengeld II) persönlich im örtlich zuständigen Job-Center während der Öffnungszeiten beantragen, sofern Sie Ihren Lebensunterhalt nicht aus eigenem Einkommen und Vermögen bestreiten können.
Voraussetzung hierfür wäre der gewöhnliche Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland, der erkennen lässt, dass Sie an diesem Ort oder in dessen Gebiet nicht nur vorübergehend verweilen„

Daraufhin habe ich noch mal schriftlich nachgefragt, wie denn das umzusetzen ist?
Wie kann ich SGB II beantragen, wenn ich keinen festen Wohnsitz habe?
Darf ich mir von Spanien aus ohne vorherige Zustimmung eine Wohnung anmieten, damit wir in der Lage sind, anschließend SGB II, Kindergeld, etc zu beantragen.

In seiner Mail – Antwort stand nur ein Satz dazu:
„Sie können von Spanien aus eine Wohnung anmieten“

Ich gehe nun davon aus, dass dies der Richtigkeit entspricht.

Weiterhin klingt es sehr paradox, wenn folgender Satz einer gesetzlichen Regelung entsprechen soll:
Zum einen gibt es bei Sozialwohnungen des 1. Förderweges gemäß WoBindG / WoBauG, sowie für seit dem 01.01.2002 öffentlich geförderten Wohnungen nach dem WoFG eine Angemessenheitsgrenze von 75 qm. Es kommt hier ausschließlich auf die Wohnfläche an. Die Höhe der Miete ist nicht entscheidend.

Es wäre dann so zu verstehen, dass wir uns eine 75qm Whg anmieten können, die um ein vielfaches an Miete kostet, als der hiesige Mietenspiegel bei der regelung des freien Wohnungsmarktes zulässt.

Es kann doch nicht sein, dass die Arge, sagen wir mal 1100,00€ an Miete übernimmt, dazu die
Nebenkosten, Heizkosten und Wasserkosten, die in tatsächlicher Höhe erbracht werden...?!?!?

Auf dem freien Wohnungsmarkt haben wir nun eine 3-Zi.-Whg gefunden, die lt Baualtersklasse
für das Baujahr 1930 nur 429,75€ Nettokaltmiete lt Mietenspiegel HH zulässt. Da die Whg in einer gehobenen Wohngegend liegt, ist folgendes möglich ( Zitat mail ):
„ Zum anderen gelten für anderen ("freien") Wohnraum verschiedene Nettokaltmieten je nach Baualtersklasse der Wohnung als Angemessenheitsgrenze. Hier gelten die folgenden Höchstbeträge, die in besonderen Stadtteilen jedoch um 10% überschritten werden können. Quadratmeter sind hier nicht entscheidend „

Was heißt das ganze auf deutsch für uns? Eine solche Whg werden wir niemals für 429,75€ anmieten können. Diese Whg bekommen wir aus dem privaten Freundeskreis und zwar ohne Maklergebühren und Kaution, was die Arge dadurch einspart!

Laut Mietenspiegel 2007 für HH NORMALE Wohngegend, wären 5,73€ / qm im Mittelwert,
die Spanne beträgt 4,95 – 6,94€ / qm.

In der GUTEN Wohnlage – für uns – gilt folgendes:
Mittelwert 7,43€ / qm, Spanne 6,02 – 9,15€ / qm.

Beides gilt für die Wohnfläche von 66 bis unter 91qm!

Unsere Whg hätte 74qm – wer kennt sich da aus? Wie hoch dürfte unsere Miete sein?

Folgender Satz ( Zitat aus mail ):
„Die Nebenkosten, Heizkosten und Wasserkosten werden in tatsächlicher Höhe erbracht „

Unsere Nebenkosten wären 160,00€ / Monat.

Die Miete steht eigentlich untereinander fest, wie hoch dürfte sie aber effektiv sein?

Welche weiteren Leistungen stehen uns als Familie noch zu?
Wer weiß da genau bescheid.

Mann 50% schwerbehindert, Ausweis bis 2017 gültig. Keine Sondereintragungen wie gehbehindert oder taub, etc.. Ich bin insulinpflichtiger Diabetiker.

Kind, welches im Juli 6 Jahre alt wird.
Was, außer Kindergeld in Höhe von 164,00€ steht uns noch zu?

Wir haben auf jeden Fall die Reihenfolge der Behördengänge in Erfahrung gebracht, damit die Antragstellung zügig und ohne Probleme gewährleistet ist.

1. Polizeiliche Anmeldung
2. Krankenkasse für Mitgliedbescheinigung ( und zwar die alte vorher )
3. Antragstellung SGB II und sonstige Anträge
4. Kindergeld


Und nun wird es interessant. In meiner Mail habe ich folgendes angefragt ( Zitat ):
Unter welchen Voraussetzungen übernimmt man die Umzugskosten? Der Hausstand muss ja mit und kann nicht neu gekauft werden?
Antwort der Arge ( Zitat ):
„Die Mietkaution und evtl Umzugskosten können evtl. nach vorheriger Zusicherung durch den am Ort der neuen Unterkunft zuständigen Träger übernommen werden. Eine Mietkaution soll als Darlehen erbracht werden „

Mein Frage darauf ( Zitat ):
Sie schreiben, ... nach vorheriger Zusicherung...können evtl die Umzugskosten übernommen werden, wie soll das funktionieren?
Wenn wir hier ausziehen, müssen doch der gesamte Hausstand verladen werden. Wir waren demnach beim zuständigen Amt noch nicht vorstellig, um dies abklären zu können. Welcher Weg müßte denn gegangen werden?
Es ist ja nicht sinnvoll, im April nach Hamburg zu kommen, SGB II und alles andere zu beantragen, den Mietvertrag zu unterschreiben und dann wieder nach Spanien zu fliegen, damit man den Umzug organisieren kann. Das wären für 3 Personen reichlich Flugkosten für Hin- und zurück und dann wieder der endgültige Rückflug. Die finanziellen Mittel haben wir leider nicht.

Seine Antwort, obwohl er wußte, dass wir aus dem Ausland kommen:
„Die Umzugskosten werden nur übernommen, wenn Sie innerhalb von Deutschland umziehen. Umzugskosten von Spanien nach Deutschland werden nicht übernommen „

Wer kennt sich da aus? Es kann doch nicht sein, dass wir ohne alles nach HH kommen und in einer leeren Whg stehen.

Soweit ich informiert bin, gibt es so was wie ein Einrichtungsgeld. Das kann man sich doch sparen und wird günstiger, wenn uns die Transportkosten des Umzuges übernommen werden.

Wir verstehen das nicht!

Zum anderen haben wir nachgelesen, dass es unter Mobilitätshilfen ( MOBI ), § 53 / 54 im SGB III folgendes steht:

Überschrift: bei auswärtiger Arbeitsaufnahme können gewährt werden

Umzugskostenbeihilfe für Kosten, die für das Befördern des Umzugsgutes von der bisherigen zur neuen Wohnung entstehen. Voraussetzung ist u. a., dass der Umzug durch die Aufnahme einer Beschäftigung bedingt ist, die außerhalb des zumutbaren Tagespendelbereiches liegt. Der Umzug muss innerhalb von zwei Jahren nach Aufnahme der Beschäftigung durchgeführt werden.

Meine Frau fängt am 01-07-2009 eine Tätigkeit in Hamburg an.
Warum muss der Umzug erst nach Aufnahme der Tätigkeit durchgeführt werden?
Das ist doch der größte Quatsch – man zieht in der Regel erst um...

Auf Seite 21 der von der BA herausgegebenen Broschüre steht nichts von dem ominösen letzten Satz von dem Umzug nach Aufnahme der Beschäftigung.

Wer kann uns da weiterhelfen? Gibt es noch andere Möglichkeiten, bzw welche Möglichkeiten gibt es generell? Wie verhält sich das mit dem „ Einrichtungsgeld “?


Wie verhält es sich mit dem Eigentum? Es ist eine an die Bank abgetretene LV vorhanden.
Wie schon beschrieben, bewohnen wir die Whg nicht mehr selbst, wird aber mit Minus vermietet.

Wenn wir Anfang Mai da sind, haben wir für den Rückzug reichlich Geld ausgegeben, so das wir praktisch ohne Bargeld da stehen. Bis der Bewilligungsbescheid und die Leistung kommt,
vergehen 2-3 Wochen. Es soll möglich sein, bei Antragstellung direkt Geld zu erhalten, außerdem muss die erste Miete auch an den Vermieter bezahlt werden.

Vielen Dank für die Geduld und hilfreiche Antworten !
Thomas & Birte
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH - Mailkontakt mit Arge:Hier der Bericht und Fr

Vielleicht wäre es das Beste, persönlich bei der Arge des betreffenden Stadtteils anzurufen, in der Hoffnung, einen kompetenten Sachbearbeiter anzutreffen, der diese Fragen am Telefon klären kann und dann auch schriftlich festhält und zumailt.

Liegen aus der Zeit in Mallorca Arbeitslosenversicherungs-Beiträge vor (habt ihr gearbeitet und wurde eingezahlt?), dann können die in D. ausgezahlt werden.

Auch mal bei der dtsch. Botschaft in Palma nachfragen, bestimmt haben die jetzt viel Erfahrungen mit arbeitslosen Heimkehrern...

Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, ob's euch hier besser gehen wird, wir haben hier nämlich auch eine katastrophale Wirtschaftslage... :icon_party:


Auf Mallorca fängt jetzt immerhin die (Arbeits-) Saison an...falls denn überhaupt Touristen kommen sollten :eek:.
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Vielleicht wäre es das Beste, persönlich bei der Arge des betreffenden Stadtteils der Wohnung anzurufen, in der Hoffnung, einen kompetenten Sachbearbeiter anzutreffen, der diese Fragen am Telefon klären kann und dann auch schriftlich festhält und zumailt.

Liegen aus der Zeit in Mallorca Arbeitslosenversicherungs-Beiträge vor (habt ihr gearbeitet und wurde eingezahlt?), dann können die in D. ausgezahlt werden.

Auch mal bei der dtsch. Botschaft in Palma nachfragen, bestimmt haben die jetzt viel Erfahrungen mit arbeitslosen Heimkehrern...

Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, ob's euch hier besser gehen wird, wir haben hier nämlich auch eine katastrophale Wirtschaftslage... :icon_party:


Auf Mallorca fängt jetzt immerhin die (Arbeits-) Saison an...falls denn überhaupt Touristen kommen sollten. :eek:
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Vielleicht wäre es das Beste, persönlich bei der Arge des betreffenden Stadtteils der Wohnung anzurufen, in der Hoffnung, einen kompetenten Sachbearbeiter anzutreffen, der diese Fragen am Telefon klären kann und dann auch schriftlich festhält und zumailt.

Liegen aus der Zeit in Mallorca Arbeitslosenversicherungs-Beiträge vor (habt ihr gearbeitet und wurde eingezahlt?), dann können die in D. ausgezahlt werden.

Auch mal bei der dtsch. Botschaft in Palma nachfragen, bestimmt haben die jetzt viel Erfahrungen mit arbeitslosen Heimkehrern...

Im Übrigen bin ich mir nicht sicher, ob's euch hier besser gehen wird, wir haben hier nämlich auch eine katastrophale Wirtschaftslage... :icon_party:


Auf Mallorca fängt jetzt immerhin die (Arbeits-) Saison an...falls denn überhaupt Touristen kommen sollten. :eek:


Hi,

persönlich kommst Du leider telefonisch nicht weiter. Entweder landet man ständig an einer Sammelnummer und wird nicht weitergeleitet oder hat so viele Fachidioten an der Strippe, die leider mit Nichtwissen glänzen.
das ist leider ein extremes Problem - es wird einem nicht wirklich geholfen und ich habe bald das Gefühl, es ist so gewollt.

Zur Arbeitssaison auf Mallorca: Du bekommst keine Festverträge mehr, die meisten Hotels haben ihr Altpersonal in unbezahlten Urlaub geschickt, weil die Urlauber ausbleiben. Zu ostern ist die Insel mit 30% gebucht und für den Sommer zu 50%. Das sagt alles.
Es gibt in Spanien eben auch nicht die soziale Abfederung, wie in Deutschland. Aber einer von uns hat schon zum 01-07-2009 Arbeit.

Frohe Ostern.

Tom & Birte
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Was die zulässige Miete betrifft, bitte hier mal schauen
Fachanweisung zu § 22 SGB II - Stadt Hamburg


Hallo,

kenne ich und habe ich auch von der Arge als Link bekommen.
Nur keiner hat mir bislang konkret antworten können, bis wieviel % die Miete überschritten werden darf. Hast Du darüber Kenntnis?

429,75€ für eine 3-Zi-Whg in Volksdorf mit 75qm bekommst Du nicht.
Eine Whg von Spanien aus zu organisieren, ist unmöglich. Durch Freunde bekommen wir die Whg, natürlich ist sie teurer. Wir haben aber bei Ankunft ein Dach übern Kopf...
Das kann aber durch einen Mietvertrag nur für das Amt durch eine niedrigere Miete geregelt werden. Den Rest müssen wir eben deckeln, aber wie hoch darf max. ausgestellt sein, dass die Zustimmung reibungslos von statten geht?

Frohe Ostern!
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH - Mailkontakt mit Arge:Hier der Bericht und Fr

Thomas & Birte,

Anträge vorsichtshalber schriftl. stellen wg.evtl.Beweiskraft
(zumindest die Email Anträge aufbewahren/ausdrucken)

Leistungen werden ab Antragseingangsdatum gezahlt,sonst auf Vorschuss bestehen

Umzugskosten sind leider "KANN" Bestimmungen und werden ebenfalls nur (wenn überhaupt)auf schriftl.Antrag gezahlt.
I.d.R.gibts nur eine Pauschale.

Ps. bitte nicht doppelt posten
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.321
Bewertungen
831
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Frage zur Angemessenheit der Wohnung kann dir nur die zuständige ARGE beantworten.
 

blattkaktus

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
273
Bewertungen
31
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Hallo TomBirte,
na 429,75€ Kaltmiete + Nebenkosten, Heizkosten und Wasserkosten :)

Und Übernahme der Umzugskosten aufgrund der Arbeitsaufnahme hier (und der schlechten wirtschaftlichen Lage dort) schriftlich per Einschreiben beantragen.
Wie hoch waren denn die Umzugskosten nach Mallorca? Vielleicht den Vergleich mit reinschreiben, Umzugskosten < Erstausstattung, falls es so ist.
Nach dem: Erstausstattung Wohnung - Stadt Hamburg
sind es 1.310,- Erstausstattung.

Das Schwierige ist sicher, Druck zu machen, dass die Arge Euch den Bescheid wegen den Umzugskosten innerhalb der kommenden 3 Wochen zuschickt, noch vor dem eigentlichen Umziehen.
sg
 

Arania

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
5 September 2005
Beiträge
17.178
Bewertungen
178
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Die Umzugskosten werden nur übernommen, wenn Sie innerhalb von Deutschland umziehen. Umzugskosten von Spanien nach Deutschland werden nicht übernommen „

Da ALG II nur gewährt wird wenn man in Deutschland seinen Wohnsitz hat ist das korrekt so, es wird allenfalls ein Darlehen geben
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Da ALG II nur gewährt wird wenn man in Deutschland seinen Wohnsitz hat ist das korrekt so, es wird allenfalls ein Darlehen geben

Hallo Arania,

dann müßte doch in dem Fall die Erstausstattung zum Tragen kommen.
Denn in der Fachanweisung steht folgendes:

FÜR EINEN ERSTBEZUG ODER DEN VERLUST VON EINRICHTUNGSGEGENSTÄNDEN, DIE EINEN BEDARF FÜR EINE WOHNUNGSERSTAUSSTATTUNG BEGRÜNDEN, KOMMEN BEISPIELSWEISE FOLGENDE TYPISCHE FALLKONSTELLATIONEN IN BETRACHT:

ERSTBEZUG EINER WOHNUNG OHNE EIGENEN HAUSSTAND
- EIN ZUZUG AUS DEM AUSLAND.

Wir nehmen natürlich das mit, was uns gehört und wir vort Ort angeschafft hatten. Es reicht aber bei weitem nicht aus, eine Wohnung damit einzurichten.

Ist es sinnvoll, nach meiner Schilderung im kompletten Einstelltext, zu versuchen, Kontakt mit der zuständigen Arge in HH - Wandsbek zu bekommen, auf gut dünken einen Eilantrag zu stellen oder den schriftlichen Aussagen der Arge, die per Mail vorliegen zu vertrauen?
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Ich habe eine Erstausstattung bekommen als ich 2005 fast ohne Möbel aus Spanien zurück kam und das war sehr hilfreich für mich.

:icon_smile:

Ist es sinnvoll, nach meiner Schilderung im kompletten Einstelltext, zu versuchen, Kontakt mit der zuständigen Arge in HH - Wandsbek zu bekommen, auf gut dünken einen Eilantrag zu stellen oder den schriftlichen Aussagen der Arge, die per Mail vorliegen zu vertrauen?


Das würde ich versuchen, damit die wissen worum es geht, wenn der Antrag kommt.
Vielleicht kann jemand für dich hingehen, deinen Fall schildern und den zuständigen Sachbearbeiter und dessen Tel.Nr. rausfinden?
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Frage zur Angemessenheit der Wohnung kann dir nur die zuständige ARGE beantworten.

Hallo,

danke für die Mail.
Frage:
In der
Fachanweisung zu § 22 SGB II

Höchstwerte zu den Kosten der Unterkunft vom 01.07.2007 (SI 212/ 112.22-1-1-1). Stand 01.01.2009


steht unter Punkt 4 folgendes:
Sonderregelungen bei besonderen Lebens- und WohnlagenIn den folgenden, besonders zu begründenden Einzelfällen kann eine Überschreitung der Höchstwerte notwendig sein. Eine solche besondere Notlage muss aber gerade der Grund dafür sein, dass eine teurere Wohnung notwendig ist. Diese Kausalität zwischen besonderer Notlage und dem dadurch bedingten Bedarf an einer teureren Wohnung muss ggfs. im Einzelfall nachgewiesen werden.


Da wir hier aus der wirtschaftlichen Not den Rückzug antreten müssen, weil wir uns hier aufgrund der Arbeitsmarktsituation nicht mehr länger selbst tragen können, würde ich behaupten, dass Punkt 4 völlig zutreffend ist.
den Nachweis kann man gegenüber dem Amt beibringen, wie Gerichtsurteile gegen Arbeitgeber hier, etc.


Aufgrund dessen, dass wir von Mallorca aus eine Wohnung in Hamburg anmieten können, weil Freunde uns es ermöglichen, verhindert ja die Obdachlosigkeit mit einem Kind. Also ist doch die Notlage diese Wohnung sofort bekommen zu können, damit aus dem Weg geräumt und gerechtfertigt einen über dem Soll liegende Miete.


Wenn dies nicht möglich wäre, würden wir am 30-04-09 landen und hätten keine Wohnung.


Desweiteren müßte auch dies zutreffend sein:
4.2 wegen dauerhafter Erkrankung, Behinderung oder besonderer Lebensumstände
Wird wegen einer dauerhaften Erkrankung, Behinderung oder besonderen Lebensumständen ein Mehrbedarf festgestellt, können die Höchstwerte gemäß Ziffer 2 oder 3.1. um bis zu 10 Prozent überschritten werden.


Ich selbst besitze einen gültigen Schwerbehindertenausweis mit 50%. Bin insulinpflichtiger Diabetiker.


Und als Familienvater wäre dies auch gültig:

4.3 für Haushalte mit minderjährigen Kindern
Bei Haushalten mit minderjährigen Kindern kann eine Überschreitung des Höchstwertes gemäß Ziffer 2 oder 3.1 bei bestehenden Mietverhältnissen um bis zu 30 % noch als angemessen angesehen werden, wenn durch einen Umzug die sozialen Bezüge der Kinder gefährdet würden.
Die soziale Gefährdung muss jedoch im Einzelfall dargelegt werden. Allgemeine Hinweise genügen insoweit nicht. Wird eine soziale Gefährdung bejaht, ist in regelmäßigen Zeitabständen zu überprüfen, ob der Grund (z.B. Volljährigkeit des Kindes) zwischenzeitlich weggefallen ist.
Bei Umzügen von Familien mit minderjährigen Kindern ist aufgrund des mit dem Umzug verbundenen Schul- oder Kindertagesstättenwechsels die Frist zur Senkung der Aufwendungen für die Kosten der Unterkunft so zu legen, dass ein Umzug zum Schulwechsel (z.B. von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule) oder zum Schuljahreswechsel stattfindet.



Da mein Sohn am 04.07. Geburtstag hat und damit 3 Tage über dem Stichtag der Einschulung liegt, habe ich mich bemüht, eine Schule zu finden, die ihn trotzdem noch aufnimmt und einschult. Dies hat in unmittelbarer Wohnungslage geklappt.


Und zum Schluß dieses:

4.5 für Stadtteile, in denen weniger als 10 % SGB II/XII- Leistungsempfänger wohnen
Im Hinblick auf das Ziel, eine sozialverträgliche Mischung in den Stadtteilen sicherzustellen, wird in Stadtteilen mit sehr geringem Anteil an Beziehern von Arbeitslosengeld II / SGB XII-Leistungsempfängern eine Überschreitung des Höchstwertes gemäß Ziffer 2 um bis zu 10 % als angemessen angesehen. Es handelt sich um nachfolgende Stadtteile..

...unter anderem unser neues Zuhause in Volksdorf

Kann ich mich so darauf beruhen?

Im Großen und Ganzen sind wir uns leider nicht sicher, inwieweit die Ausdsagen der Mails von der Arge richtig sind.
Es ist immer zu lesen, dass ein Umzug vorher genehmigt werden muss, damit Kosten übernommen werden. Dummerweise kann mir der liebe Herr keine konkreten Aussagen machen. Ich habe einmal mit dem telefoniert und er musste wirklich alles nachfragen und hatte keinen blassen Schimmer.
Allein die Tatsache der Umstände, dass wir schnell reagieren mußten, lässt wochenlanges Mailen, was auf Antworten warten lässt, schon nicht zu. Denn Transporte müssen auch rechtzeitig bei der Spedition angemeldet werden - und da habe ich noch nicht mal Abntworten von der Arge, weil sie zu lange zeit brauchen.

Wir bemühen uns hier, alles erdenkliche in Erfahrung zu bringen, werden aber "blockiert"
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Ich habe eine Erstausstattung bekommen als ich 2005 fast ohne Möbel aus Spanien zurück kam und das war sehr hilfreich für mich.

:icon_smile:




Das würde ich versuchen, damit die wissen worum es geht, wenn der Antrag kommt.
Vielleicht kann jemand für dich hingehen, deinen Fall schildern und den zuständigen Sachbearbeiter und dessen Tel.Nr. rausfinden?


Hola Tinka,

hast Du es vorher angemeldet oder den Antrag erst vor Ort gestellt?
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Ich habe den Antrag erst vor Ort gestellt.
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Ich habe den Antrag erst vor Ort gestellt.

Wie lange hat die bearbeitung gedauert, bzw das Geld?
Ist jemand vom Amt gekommen und hat Kontrolle gemacht?

Wie bist Du von Spanien zurück? Direkt in eine Wohnung vor Ort oder über Umwege, wie Familie, Freunde, etc..
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Wie lange hat die bearbeitung gedauert, bzw das Geld?
Das ging ganz schnell, nur ein paar Tage und ich bekam sofort eine Abschlagzahlung.

Ist jemand vom Amt gekommen und hat Kontrolle gemacht?
Nein, es kam Niemand, warum auch?

Wie bist Du von Spanien zurück? Direkt in eine Wohnung vor Ort oder über Umwege, wie Familie, Freunde, etc..
Ich bin erst zur Family und habe von dort aus gesucht.
Das war und ist in HH sehr schwierig, deshalb hatte ich fast ein Jahr ein möbliertes Zimmer in einer Art WG, bis ich dann eine billig 1 Zi.- Wohnung fand, wofür ich dann die Erstausstattung erhielt.

Vielleicht wäre eine WG auch für euch vorübergehend eine Möglichkeit?
 

Tinka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 November 2007
Beiträge
1.121
Bewertungen
148
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Habe DAS gerade bei PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V. aus HH gefunden:

Fachanweisung zu § 22 SGB II
Höchstwerte zu den Kosten der Unterkunft vom 01.07.2007 (SI 212/ 112.22-1-1-1). Stand 01.01.2009.

geändert am 01.01.2009: Höchstwertanpassungen an den Mietenspiegel 2007 sowie veränderte Baualtersklassen (Ziffer 2)
geändert am 10.03.2009: Aktualisierung der Gesetzeslinks (Ziffer 8.2)

>> Fachanweisung zu § 22 SGB II - Stadt Hamburg
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

Vielleicht wäre eine WG auch für euch vorübergehend eine Möglichkeit?

Tinka, erst einmal vielen Dank für die schnelle "Bearbeitung" meiner Fragen.
Die Arge täte gut daran, hier mal reinzusehen... :icon_twisted:

Wir kommen selbst aus HH und wissen aus Erfahrung, wie schwer es ist, eine Whg in HH zu bekommen. Erst recht, wenn man ohne Einkommen ist...,

Deshalb freuen wir uns, die Whg auf privaten Wege zu bekommen. Irgendwie läuft alles zu glatt bisher - man luschert auf den Knaller - der bleibt bisher aus. Die Angst kommt dann vor Ort, wenn die Ablehnungen kommen, weil die vorher nix gebacken bekommen haben. Die Antworten, die ich bisher von der Arge haben, sind nicht "wasserdicht". Man hat das Gefühl, dass die sich immer eine Option offen halten, die sie mit §§ dann belegen. Ich werde Dienstag erst mal versuchen, jemanden zu erreichen.

FROHE OSTERN!
 

TomBirte

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
12 April 2009
Beiträge
9
Bewertungen
0
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch



Danke, habe ich schon:

Hier mein Gedankengang:

Fachanweisung zu § 22 SGB II

Höchstwerte zu den Kosten der Unterkunft vom 01.07.2007 (SI 212/ 112.22-1-1-1). Stand 01.01.2009


steht unter Punkt 4 folgendes:
Sonderregelungen bei besonderen Lebens- und WohnlagenIn den folgenden, besonders zu begründenden Einzelfällen kann eine Überschreitung der Höchstwerte notwendig sein. Eine solche besondere Notlage muss aber gerade der Grund dafür sein, dass eine teurere Wohnung notwendig ist. Diese Kausalität zwischen besonderer Notlage und dem dadurch bedingten Bedarf an einer teureren Wohnung muss ggfs. im Einzelfall nachgewiesen werden.


Da wir hier aus der wirtschaftlichen Not den Rückzug antreten müssen, weil wir uns hier aufgrund der Arbeitsmarktsituation nicht mehr länger selbst tragen können, würde ich behaupten, dass Punkt 4 völlig zutreffend ist.
den Nachweis kann man gegenüber dem Amt beibringen, wie Gerichtsurteile gegen Arbeitgeber hier, etc.


Aufgrund dessen, dass wir von Mallorca aus eine Wohnung in Hamburg anmieten können, weil Freunde uns es ermöglichen, verhindert ja die Obdachlosigkeit mit einem Kind. Also ist doch die Notlage diese Wohnung sofort bekommen zu können, damit aus dem Weg geräumt und gerechtfertigt einen über dem Soll liegende Miete.


Wenn dies nicht möglich wäre, würden wir am 30-04-09 landen und hätten keine Wohnung.


Desweiteren müßte auch dies zutreffend sein:
4.2 wegen dauerhafter Erkrankung, Behinderung oder besonderer Lebensumstände
Wird wegen einer dauerhaften Erkrankung, Behinderung oder besonderen Lebensumständen ein Mehrbedarf festgestellt, können die Höchstwerte gemäß Ziffer 2 oder 3.1. um bis zu 10 Prozent überschritten werden.


Ich selbst besitze einen gültigen Schwerbehindertenausweis mit 50%. Bin insulinpflichtiger Diabetiker.


Und als Familienvater wäre dies auch gültig:

4.3 für Haushalte mit minderjährigen Kindern
Bei Haushalten mit minderjährigen Kindern kann eine Überschreitung des Höchstwertes gemäß Ziffer 2 oder 3.1 bei bestehenden Mietverhältnissen um bis zu 30 % noch als angemessen angesehen werden, wenn durch einen Umzug die sozialen Bezüge der Kinder gefährdet würden.
Die soziale Gefährdung muss jedoch im Einzelfall dargelegt werden. Allgemeine Hinweise genügen insoweit nicht. Wird eine soziale Gefährdung bejaht, ist in regelmäßigen Zeitabständen zu überprüfen, ob der Grund (z.B. Volljährigkeit des Kindes) zwischenzeitlich weggefallen ist.
Bei Umzügen von Familien mit minderjährigen Kindern ist aufgrund des mit dem Umzug verbundenen Schul- oder Kindertagesstättenwechsels die Frist zur Senkung der Aufwendungen für die Kosten der Unterkunft so zu legen, dass ein Umzug zum Schulwechsel (z.B. von der Grundschule zu einer weiterführenden Schule) oder zum Schuljahreswechsel stattfindet.



Da mein Sohn am 04.07. Geburtstag hat und damit 3 Tage über dem Stichtag der Einschulung liegt, habe ich mich bemüht, eine Schule zu finden, die ihn trotzdem noch aufnimmt und einschult. Dies hat in unmittelbarer Wohnungslage geklappt.


Und zum Schluß dieses:

4.5 für Stadtteile, in denen weniger als 10 % SGB II/XII- Leistungsempfänger wohnen
Im Hinblick auf das Ziel, eine sozialverträgliche Mischung in den Stadtteilen sicherzustellen, wird in Stadtteilen mit sehr geringem Anteil an Beziehern von Arbeitslosengeld II / SGB XII-Leistungsempfängern eine Überschreitung des Höchstwertes gemäß Ziffer 2 um bis zu 10 % als angemessen angesehen. Es handelt sich um nachfolgende Stadtteile..

...unter anderem unser neues Zuhause in Volksdorf

Kann ich mich so darauf beruhen?

Im Großen und Ganzen sind wir uns leider nicht sicher, inwieweit die Ausdsagen der Mails von der Arge richtig sind.
Es ist immer zu lesen, dass ein Umzug vorher genehmigt werden muss, damit Kosten übernommen werden. Dummerweise kann mir der liebe Herr keine konkreten Aussagen machen. Ich habe einmal mit dem telefoniert und er musste wirklich alles nachfragen und hatte keinen blassen Schimmer.
Allein die Tatsache der Umstände, dass wir schnell reagieren mußten, lässt wochenlanges Mailen, was auf Antworten warten lässt, schon nicht zu. Denn Transporte müssen auch rechtzeitig bei der Spedition angemeldet werden - und da habe ich noch nicht mal Abntworten von der Arge, weil sie zu lange zeit brauchen.

Wir bemühen uns hier, alles erdenkliche in Erfahrung zu bringen, werden aber "blockiert"
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.055
AW: Rückwanderung von Mallorca nach HH in SGB II - haben viele Fragen, wer weiß Besch

4.5 für Stadtteile, in denen weniger als 10 % SGB II/XII- Leistungsempfänger wohnen
Im Hinblick auf das Ziel, eine sozialverträgliche Mischung in den Stadtteilen sicherzustellen, wird in Stadtteilen mit sehr geringem Anteil an Beziehern von Arbeitslosengeld II / SGB XII-Leistungsempfängern eine Überschreitung des Höchstwertes gemäß Ziffer 2 um bis zu 10 % als angemessen angesehen. Es handelt sich um nachfolgende Stadtteile..

...unter anderem unser neues Zuhause in Volksdorf
Da kannst Du 10% auf die zulässige Miete draufschlagen. Darauf kannst Du Dich verlassen.
Bei den anderen beiden Punkten bin ich mir nicht sicher. Besonders bei dem Punkt mit den schulpflichtigen Kind steht "bei bestehenden Mietverträgen" und das ist bei Euch ja nicht so.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten