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Rücklastschriftgebühren

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sindytomlea

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#1
Hallo,

ich habe mal - vielleicht eine dumme Frage - aber hab keine Antwort gefunden drauf.

Bei einer nicht ausgeführten Lastschrift - wieviel Gebühren fallen da normalerweise an?

Bei einer Abbuchungssumme von 5 Euro (obwohl Kto-einzug bereits gekündigt) wurde eine Rücklastschriftgebühr von 13 Euro erhoben. Ist das so korrekt?

Danke schon mal für die Antworten.

Tschüß sindytomlea
 
E

ExitUser

Gast
#2
sindytomlea sagte :
Bei einer nicht ausgeführten Lastschrift - wieviel Gebühren fallen da normalerweise an?

Bei einer Abbuchungssumme von 5 Euro (obwohl Kto-einzug bereits gekündigt) wurde eine Rücklastschriftgebühr von 13 Euro erhoben. Ist das so korrekt?

Tschüß sindytomlea
Wenn jemand sich unberechtigt per Lastschrift bedient (tut er wenn du die Lastschriftermächtigung zurück gezogen hast) , mußt du natürlich nicht für die Rücklastschriftgebühr aufkommen. Die Höhe des Betrages spielt da keine Rolle... oder versteh ich was falsch?

Gruß aus Ludwigsburg
 

sindytomlea

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#3
Hallo Ludwigsburg,

ja ich hatte die Einzugsermächtigung zurückgezogen - gut also muss ich des nich zahlen...


Aber wenn ich so über die Höhe der Gebühr nachdenke - also grundsätzlich, ist diese nicht sehr hoch?

sindytomlea
 

Arania

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#4
Die Höhe ist auch von Bank zu Bank verschieden, bei meiner sind es auch 12 Euro und normalerweise versuchen sie die Gebühren aufzuteilen zwischen Kontobesitzer und Lastschrifteinzeiher, aber nur wenn es durch Fehler der Beteiligten dazu kam, wenn zu unrecht eine Lastschrift eingezogen wird dann brauchst Du nichts zu zahlen, muust aber nachweisen können das Du die Genehmigung zurückgezogen hast
 
E

ExitUser

Gast
#5
sindytomlea sagte :
Hallo Ludwigsburg,

ja ich hatte die Einzugsermächtigung zurückgezogen - gut also muss ich des nich zahlen...


Aber wenn ich so über die Höhe der Gebühr nachdenke - also grundsätzlich, ist diese nicht sehr hoch?

sindytomlea
Ich finde sie auch sehr hoch... aber was will man machen außer. Ich erteile Lastschriftrmächtigungen nur da, wo es unumgänglich ist und ich so abbuchen lassen kann, daß das Konto garantiert gedeckt ist.

Ich hoffe du kannst nachweisen, daß du die Lastschriftermächtigung zurück gezogen hast?

Was für eine Forderung war es denn? Ich frage deshalb, weil ich überlege, ob du das mitteilen solltest, daß du das nicht trägst und um Ausbuchung bittest oder ob du einfach abwarten kannst, was passiert.

Gruß aus Ludwigsburg
 

Frank-N

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#6
sindytomlea sagte :
Bei einer nicht ausgeführten Lastschrift - wieviel Gebühren fallen da normalerweise an?
Es fallen gar keine Gebühren an...zumindest nicht für Privatkunden. Auch wenn es immer wieder von verschiedenen Filialen versucht wird.

Dazu auszugsweise folgendes Schreiben eines Rechtsanwaltes:
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist im Rahmen meiner anwaltlichen Tätigkeit bekannt geworden, dass die Sparkasse Jena- Saale- Holzland bis zum heutigen Tage für sog. Rücklastschriften (Rückgabe einer Lastschrift durch die Sparkasse) ihren Kunden, welche ein Girokonto bei dieser unterhalten, ein Entgelt i.H.v. 7,76 Euro pro Rücklastschrift berechnen. Ihnen ist nach eigenen Angaben längst bekannt, dass der Bundesgerichtshof sich zu dieser Problematik in wegweisenden Urteilen bereits eindeutig positioniert hat. Es handelt sich dabei um die Urteile vom 21.10.1997 (Az.: XI ZR 5/97), vom 13.02.2001 (Az.: XI ZR 197/00) und vom 09.04.2002 (Az.: XI ZR 245/01). Danach dürfen für Retouren von Lastschriften z.B. wegen mangelnder Kontodeckung seitens der Bank weder Gebühren, noch sog. “Benachrichtigungsentgelte” erhoben werden. Gleiches gilt für den in manchen Fällen durch Banken nunmehr geltend gemachten pauschalierten Schadenersatz. Dieser ist ohnehin schon nach den gesetzlichen Regelungen unzulässig. Selbst von einer Fremdbank in Rechnung gestellte Kosten für die Nichteinlösung von Rücklastschriften dürfen dem Kunden nicht in Rechnung gestellt werden. Immerhin hat die Sparkasse Jena- Saale- Holzland es bereits unterlassen, derartige ”Gebühren” oder ”Entgelte” in ihren AGB oder Preisverzeichnissen zu offenbaren.
QUELLE:
http://www.123recht.net/forum_topic.asp?topic_id=3627
 

Arania

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#7
:daumen: :daumen:

Stimmt das hatte ich doch glatt vergessen, das hatte ich damals auch gelesen :oops:
 

Frank-N

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#8
Arania sagte :
:daumen: :daumen:

Stimmt das hatte ich doch glatt vergessen, das hatte ich damals auch gelesen :oops:
Ist vielleicht auch eine gute Vorlage für den eigenen Schriftverkehr mit der Bank...natürlich unter Weglassung der Bezeichnung "anwaltlichen Tätigkeit" und Änderung des Kreditinstitutes.

Gruß...Frank
 
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