Rückkauf der Stromnetze: So booten Energiekonzerne die Kommunen aus

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wolliohne

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Von Florian Diekmann

DPA​
Stromleitung in Gemeinde: Ringen um lukratives Geschäft



Viele Kommunen würden ihr Stromnetz am liebsten wieder selbst betreiben - doch die großen Energieversorger kämpfen hart um das ebenso lukrative wie risikofreie Geschäft. Dabei profitieren die Konzerne oft von Gesetzeslücken.

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Hamburg - Für Hamburger ist die Bundestagswahl am 22. September nur eine von zwei wichtigen Abstimmungen. Gleichzeitig entscheiden sie, ob die Hansestadt das Stromnetz vollständig vom Energiekonzern Vattenfall zurückkaufen soll. Die Chancen dafür stehen gut: Jüngsten Umfragen zufolge sind fast zwei Drittel der Bürger dafür. Auch in Berlin sammelt eine Initiative Stimmen für ein entsprechendes Volksbegehren am Tag der Bundestagswahl.


Was sich in den beiden größten deutschen Metropolen abspielt, steht für einen Trend: die sogenannte Rekommunalisierung. Aufgaben und Besitztümer, die der Staat zuvor an Privatfirmen ausgelagert hat, werden wieder von Gemeinden übernommen. Bei den Strom- und Gasnetzen ist dieser Trend besonders stark. Dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) zufolge wurden von 2007 bis Sommer 2012 mehr als 60 Stadtwerke neu gegründet, in über 170 Fällen wurden die lokalen Energienetze wieder in kommunalen Besitz gebracht. Klingt revolutionär, ist es aber gar nicht: Denn im selben Zeitraum sind mehr als 3000 Konzessionsverträge ausgelaufen. In vielen Fällen blieben die großen Energieversorger über ihre Tochterfirmen Betreiber der lokalen Verteilnetze - manches Mal auch gegen den Willen der Kommunalpolitik.

Lukratives und sicheres Geschäft
Eine Kurzstudie des Wuppertal-Instituts im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion zeigt nun, welche Strategien
Methoden der Energiekonzerne im Kampf um die städtischen Verteilnetze - SPIEGEL ONLINE

Ps. wir sollten über ne Strafanzeige nachdenken!
 

wolliohne

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