Rückforderung von Heizkosten außerhalb des Leistungsbezugs und Nachweise Kindsaufenthalt obwohl vorliegend (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Hyena

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Hallo zusammen,
ich muss einmal sehr tief Luft holen damit ich sachlich und verständlich die Sachlage schildern kann.
Es geht dabei um eine Freundin und ihre fast volljähige Tochter.

Aufgrund eines neuen SB (der scheinbar Krankenvertretung macht) kam es bereits schon zu einer persönlichen Vorsprache, wo das genannte "Kind" und ein unabhängiger Zeuge mit vor Ort waren. Der neue Mensch auf im Amt meint hier ein wenig gottgleich die komplette Akte auf den Kopf stellen zu müssen und stellt im nachhinein die Arbeit seines Kollegen, den er vertritt massiv in Frage.

Thema Heizkosten:

Die Heizkostenabrechnung beläuft sich auf den Zeitraum 01.04.2018 - 31.03.2019.
Abgegeben wurde sie nun nachträglich, da der erhalt im Zeitraum statt fand, in der keine Leistungen aufgrund einer sozialpflichtigen Stelle flossen (Gehalt war so hoch, dass nicht 1 Cent Aufstockung gab).
Eingetroffen ist sie am 02.05.19, außerhalb des Leistungsbezugs, was die die Aussage: "Sie hätten das sofort melden müssen" nicht ganz verständlich erscheinen lässt.

In diesem Zeitraum (01.04.18-31.03.19) war in der Zeit 09.18- 04.19 keine Leistung seitens des JC gekommen.
Die Nachweise gingen immer ans JC, es sind daher in den nachfolgenden Auflistungen immer das Gehalt berücksichtigt.

Nun kommt aber der Mensch daher und verlangt das komplette Geld der Rückzahlung!
Also für 12 Monate der Heizkostenabrechnung, auch jene die nicht einmal gezahlt wurden.

Als nächstes habe ich gesehen, dass die Rechnung nicht einmal stimmt!


Er schreibt, es wären Kosten in Höhe von 827,58€ entstanden.
Gezahlt habe man aber 12 x 92,50€ und somit 1100€ getragen.

Somit wäre das Scheckguthaben von 282,42€ rechtmäßig die des JC. (Da schon der erste Fehler: 1100€ - 827,58€ sind 272,42€)

Diese Zahlen die allerdings wirklich geflossen:

Laut Bewilligungsbescheiden belaufen sich die Heizkosten in jeder Tabelle:

Heizkosten: 60€ monatlich

Wären nach der Rechnung: 12 x 60€ = 720€

-> er behauptet aber es seien 92,50€ / Monat gewesen! Also 1100€ <-
Selbst wenn die nachträglich gezahlten Heizkosten der temporären Bedarfsgemeinschaft dazu gerechnet werden, komme ich auf + 22€ gesamt (über die genannten 12 Monate).

Da aber in den 12 Monaten nur 6 Monate Geld vom JC floss, dürften die doch auch nur von diesen ausgehen.

Das wären dann ja: 282,42€ / 12 = 25,37€/ Monat - 6 Monate * 25,37€ = 152,21€

Laut Heizkostenabrechnung belaufen sich die Kosten auf 339,21€ und ergeben durch die Vorauszahlung von 720€ ein Guthaben von 380,79€.
Allerdings wird über die gleiche Firme noch Wasser abgerechnet, das mit vom Guthaben abgezogen (-98,37€ ) wird und so auf die genannten Guthaben von 282,42€ kommen.

Selbst wenn ich die Differenz zur Warmwasserpauschale nehme, komme ich nicht auf die 92,50€ die Monatlich vom JC geflossen sein sollen!

Haben wir nun einen Denkfehler, oder will der Mensch einfach nur Recht haben?

Thema Besuchszeiten der (fast volljährigen) Tochter:

Obwohl bisher immer diese Besuchszeiten eingereicht wurden und jeden Monat auch gesagt wird, dass zwischen den Partnern kein Kontakt mehr besteht, wird nach der Unterschrift des Kindsvaters verlangt.

Das letzte mal waren (wie oben schon erwähnt) die Mutter, die Tochter und ein unabhängiger Zeuge (nicht ich, aber eine mir bekannte Person) bei dem Menschen im Büro.
Man wollte erst das "Kind" alleine sprechen, hielt es dann aber für besser der Mutter aufzutragen ihr Einverständnis zu geben, die nötigen Informationen beim Kindsvater einzuholen.
Der Mensch sagte vor Familie und Zeuge die Aussage des Kindes sei nicht zulässig!

Der Mensch forderte nun das pauschal nur noch 2 Tage berücksichtigt werden und im nachhinein (nach 6 Monaten) eine vollständige Liste eingereicht werden müsse über die "wahren" Besuchszeiten. Dann würde es zu einer Rückforderung oder Nachzahlung kommen.

Heute erhielten die Mutter dann folgenden Brief:

Im Anhang

Die Nachweise des letzten halben Jahres wurden bereits in den Folgemonaten eingereicht und sind bereits nachgezahlt!
Allerdings ohne die Unterschrift des Vaters.

Wie gehen wir gegen die beiden Sachen nun vor?

Wenn euch noch Unterlagen zu der Sache fehlen, kann ich diese erst Samstag oder Sonntag hinzufügen, da ich noch nicht alles mitbekommen habe, um es hier hochzuladen.
Ich hoffe ihr könnt helfen!
 

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Helga40

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Hk-Guthaben: Dein Beitrag ist sehr verwirrend. Seit wann bekommt die Bekannte wieder ALG2 und wann genau wurde ihr das Guthaben erstattet? Wie hoch war der monatliche Abschlag im Abrechnungszeitraum? Wie hoch war der Heizkostenbedarf, den das JC in den Monaten im Abrechnungszeitraum in denen sie Leistungen erhalten hat, berücksichtigt hat?

Temporäre BG: Anscheinend erhält deine Bekannte ALG2 nur vorläufig. Der Bewilligungszeitraum war bis November 19? Jetzt ist der 6.12. Wann sollen da die Nachweise des Aufenthalts z. B. für November eingereicht und nachgezahlt worden sein? Geht doch gar nicht.
 

Hyena

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Temporäre BG: So, sorry Helga, ich musste durch so viel Input wühlen und versuche es nochmals aufzudröseln.
Durfte nun die Kontoauszüge einsehen, um alle restlichen Daten einzufügen.

Heizkosten:
Leistungen flossen:
03.09.2018 floss das letzte Geld vom JC

01.10.2018 kam Einstiegsgeld
02.10.2018 Lohn September
31.10.2018 Lohn Oktober
02.11.2018 Einstiegsgeld
30.11.2018 Lohn November
03.12.2018 Einstiegsgeld
02.01.2019 Lohn Dezember
01.02.2019 Lohn Januar
28.02.2019 Lohn Februrar
29.03.2019 Lohn März
30.04.2019 Lohn April
31.05.2019 Lohn Mai (zusätzlich in diesem Monat eintreffen des Schecks des Heizkostenguthabens)

03.06.2019 eintreffen der Scheckgutschrift des Heizkosten Guthabens.

12.06.2019 erste Zahlung wieder JC

Heizkosten blieben unverändert ob vom JC oder bei laufenden Gehalt immer feste 60€ Abschlag.
Diese sind auch mit 60€ in den Bewilligungsbescheiden so angeben.

Daher sind (auch laut Heizkostenabrechnung) nur 720€ geflossen, nicht wie in der Rückforderung 1.100€.
Wie der Mensch auf 92,50€ kommt, kann sich niemand erklären.
Schon garnicht, da im Zeitraum des Arbeitsverhältnisses das JC keine Heizkosten gezahlt hat.

Temporäre BG:
Die letzten Monate wurde immer eine Liste eingereicht über die Besuchstage. Diese wurden auch schon per Änderungsbescheid bestätigt und ausgezahlt.
Für November wurde heute (06.12.19) abgegen.

Nachdem jeden Monat die gleiche (mündliche) Forderung nach der Unterschrift des Kindsvaters erklang, erwiderte meine Freundin, dass es dazu keine Grundlage gäbe.
Auch dachte sie, es wäre mit dem persönlichen Gespräch mit Tochter, Zeugen und SB endlich vom Tisch.
Stattdessen legte er selbst fest (Aussage war, es sei neue Weisungen), dass für Dezember nun 6 Tage als Besuchstage berücksichtig werden und temporär Januar bis Mai 2020 feste 2 Tage (steht so im Bewilligungsbescheid) die vom Kindsvater zu belegen seien.

Wie gesagt, dass "Kind" ist fast 18 und daher nur die vorläufige Bewilligung, da man ja nur temporär 2 Tage im Monat "voraus sagen" könne und das erst nach 6 Monaten anhand der Belege des Kindsvaters endgültig festgelegt werden könne.
Er sagte auch, dass wäre neue Weisung, dass man für 6 Monate eine Prognose einreichen müsse und diese dann später belegen - daraus erfolge dann eine Nach-/Rückzahlung.
 

Helga40

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03.06.2019 eintreffen der Scheckgutschrift des Heizkosten Guthabens.

12.06.2019 erste Zahlung wieder JC

Heizkosten blieben unverändert ob vom JC oder bei laufenden Gehalt immer feste 60€ Abschlag.
Diese sind auch mit 60€ in den Bewilligungsbescheiden so angeben.

Daher sind (auch laut Heizkostenabrechnung) nur 720€ geflossen, nicht wie in der Rückforderung 1.100€.
Dann ist das Guthaben im Leistungszeitraum zugeflossen und tatsächlich anzurechnen. Ungeachtet der kruden Rechnung des SB: wie hoch war das Guthaben? In der Höhe ist dann wahrscheinlich auch die Überzahlung, wenn nicht mit der endgültigen Festsetzung noch andere Änderungen in dem Monat erfolgen müssen.

Außerdem musst du bei Erstattungen bei endgültiger Festsetzung beachten, dass Nachzahlungen und Überzahlungen saldiert werden, d. h., wenn in 3 Monaten je 100 Euro nachzahlen wären und in 3 Monaten je 200 Euro zurück, dann wird die 300 Euro Nachzahlung von den 600 Euro Überzahlung abgezogen, so dass dann nur 300 Euro zur Erstattung gefordert werden.
Nachdem jeden Monat die gleiche (mündliche) Forderung nach der Unterschrift des Kindsvaters erklang, erwiderte meine Freundin, dass es dazu keine Grundlage gäbe.
Naja, einfache Behauptungen sind aber keine Belege. Was denkst du, wie oft es in meinem eher kleinen JC Probleme damit gibt, dass die Behauptungen der Eltern, wann das Kind/die Kinder bei ihnen waren, auseinander gehen? M. E. n. sollte es bei einem fast volljährigen Kind reichen, wenn das Kind selbst den Aufenthalt bestätigt. Wenn es dahingehend Probleme gibt: ein SB hat immer einen Vorgesetzten. Und spätestens der sollte wissen, dass niemand das andere Elternteil zu einer Unterschrift zwingen kann und dass dann nach alternativen Nachweismöglichkeiten gesucht werden muss.


Wie gesagt, dass "Kind" ist fast 18 und daher nur die vorläufige Bewilligung, da man ja nur temporär 2 Tage im Monat "voraus sagen" könne und das erst nach 6 Monaten anhand der Belege des Kindsvaters endgültig festgelegt werden könne.
Er sagte auch, dass wäre neue Weisung, dass man für 6 Monate eine Prognose einreichen müsse und diese dann später belegen - daraus erfolge dann eine Nach-/Rückzahlung.
Das mit der Prognose ist schon halbwegs korrekt. Die Prognose muss nur halbwegs an der Realität dran sein. Wenn das Kind z. B. durchschnittlich an 4 Tagen im Monat über 12 h/Tag bei ihr war, sollte das auch als Prognose genommen werden.

Wobei ich mich frage, ob das Modell auf Dauer noch machbar ist. Zum einen sieht die Rechtsprechung eine temporäre BG nur bei minderjährigen Kindern als gegeben an, weil es Ausfluss des Umgangsrechtes ist, zum anderen wird das Kind doch sicherlich auch irgendwann sein eigenes Leben leben.
 

Hyena

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Dann ist das Guthaben im Leistungszeitraum zugeflossen und tatsächlich anzurechnen. Ungeachtet der kruden Rechnung des SB: wie hoch war das Guthaben? In der Höhe ist dann wahrscheinlich auch die Überzahlung, wenn nicht mit der endgültigen Festsetzung noch andere Änderungen in dem Monat erfolgen müssen.
Das Guthaben war 282,42€.
Habe die uns - nicht nachvollziehbare - Passage abgetippt, weil ich hier grad nicht scannen kann

Aufgrund der hier eingereichen Heizkostenabrechnung vom 02.05.2019 ergibt sich folgende Berechnung: Für den abgerechneten Zeitraum sind Kosten in Höhe von 827,58€ entstanden. Der Leistungsträger hat 12 x92,50€ an Heiz- und Wasserkosten, also 1110,00€ betragen. Somit ist es zu einem Guthaben in Höhe von 282,42 gekommen, das Ihnen als Scheck übergeben wurde. Somit ist der Zufluss im Mai und im Folgemonat, also Juni bedarfsmindernd zu berücksichtigen
Natürlich wissen wir alle von der Anrechnung von "Einkommen",.
Was uns stuzig macht ist, dass er sich darauf bezieht, dass der Leistungsträger den ganzen Zeitraum der Heizkostenabrechnung getragen habe.
Da dies ja nicht der Fall ist - weil ja während des Gehalts kein Bezug war und zum anderen mit Zahlen ersetzt wurde die weder in der Heizkostenabrechnung noch in Bewilligungsbescheiden auftauchen.

In der Berechnung sind Mutter und Tochter berücksichtigt, so das am Ende das Guthaben herauskommt.


In Bezug der Unterschrift wird dann wohl mit einem Zeugen ein Gespräch mit der Teamleitung folgen.
Denn er hatte die Tochter vor sich sitzen und sagte aus, dass wäre so nicht zulässig.

Natürlich wissen wir alle, dass diese "Besuchstage" (der Temp BG) mit der Volljährigkeit wegfallen, die Besuche sind auch vollkommen freiwillig und von der Tochter selbst so gewünscht.
Sie selbst schüttelte nur den Kopf und war fassungslos über den Menschen vor sich.
 
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Helga40

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Da dies ja nicht der Fall ist - weil ja während des Gehalts kein Bezug war und zum anderen mit Zahlen ersetzt wurde die weder in der Heizkostenabrechnung noch in Bewilligungsbescheiden auftauchen.
Das kommt vor. Ich habe in meinem JC auch eine Kollegin, die nicht in der Lage ist, Saldierungen oder eben BK Guthabenbescheide ordentlich zu formulieren. Die trägt dann auch Phantasiezahlen ein, nach dem Motto "Hauptsache, das Ergebnis stimmt". Dann kann ich bei Widerspruch zusehen, wie ich das erkläre. Allegro (das Rechenprogramm) ist jetzt nicht meine Stärke, aber ich denke, die Vordrucke dort sind bundesweit und die Bearbeiterin hat einfach den falschen Vordruck genommen, nämlich den, den die Leistung nimmt, wenn durchgehend Bezug vorlag. Was ja falsch ist.

Was ich aber nicht verstehe: Da, steht was von Scheck im Mai. Stimmt das? Wenn ja, dann darf das Guthaben gar nicht angerechnet werden, weil im Mai kein ALG2 Bezug vorlag. Das mit der Anrechnung im Folgemonat gilt natürlich nur, wenn im Monat davor Leistungen bezogen wurden.


In Bezug der Unterschrift wird dann wohl mit einem Zeugen ein Gespräch mit der Teamleitung folgen.
Denn er hatte die Tochter vor sich sitzen und sagte aus, dass wäre so nicht zulässig.
Google mal nach "Fachliche Weisungen temporäre Bedarfsgemeinschaft (PDF gehen irgendwie schlecht zu verlinken) und lies da 4.1.
 

Hyena

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Also laut den Unterlagen kam der Scheck bereits im Mai, das Geld nach der Scheckeinreichung (dauert ja immer ein paa Tage) auf dem Konto war es halt am 03. Juni.

Tatsache ist ja nun die: 9 Monate hat das JC keinerlei Heizkosten getragen, verlangt aber für 12 Monate das Guthaben.

Meine Kollegin muss für beide Dinge sich noch vor Weihnachten äußern.
 

Helga40

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Tatsache ist ja nun die: 9 Monate hat das JC keinerlei Heizkosten getragen, verlangt aber für 12 Monate das Guthaben.
Das wäre auch korrekt, wenn das Guthaben tatsächlich erst im Juni zugeflossen wäre.

Aber

Also laut den Unterlagen kam der Scheck bereits im Mai
hier ist die Gutschrift im Mai, der Zugang des Schecks ist ausschlaggebend.



Meine Kollegin muss für beide Dinge sich noch vor Weihnachten äußern.
Zum Guthaben sollte sie darauf verweisen, dass der Zugang des Schecks im Mai war. Zur temporären BG reicht (und so steht es in den Fachlichen Weisungen, die du hoffentlich zwischenzeitlich gelesen hast) die Bestätigung des 17 jährigen Kindes.
 

Hyena

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Jetzt ist die Frage ob die "Vorlaufzeit" eines Schecks als Beweis für den Zugang ausreicht.
Die ja bei den Banken mehrere Werktage beträgt (Wertstellung 03.06.19 - ein Montag).

Nun muss sie sich ja zu beiden Anliegen (Anhörung "Überzahlung" und Unterschrift Kindsvater) bis kurz vor Weihnachten schriftlich äußern.
Die Aussage des Kindes wird *nicht angenommen*.

(Vergessen-Nachtrag) gelesen hab ich die Weisung, gern kann ich dem Menschen auch seine eigene Weisung mitgeben.
Allerdings scheint die Sachlage (nach aktuellem Wissensstand Tochter & Exfrau) das der Kindsvater *kein* ALG2 bekommt (Er bekommt Gehalt, Krankengeld what ever. . .)

Soll sie im Vorfeld etwas schreiben?
Dann wären wir über jede Hilfestellung dankbar.
Oder soll sie gleich mit Beistand bei der Teamleitung anklopfen?
Frage dazu: Termin oder ohne Vorwarnung?
 
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Helga40

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Wenn Sie sich äußern soll, sollte sie das auch machen. Sieht man am Kontoauszug, dass es keine Überweisung war mit dem Guthaben, sondern ein Scheck? Dann so argumentieren, dass es bereits im Mai als Scheck zur Verfügung stand.

Und bezüglich BG darauf verweisen, dass wegen der Probleme mit dem KV keine Unterschrift beigebracht werden kann und man auch nicht verpflichtet werden kann, ihn zur Mitwirkung zu zwingen. Gleichzeitig auf die Weisungen hinweisen und eine Bestätigung des Kindes beifügen.

Ohne Termin irgendwo vorzusprechen bringt meist wenig.
 

Hyena

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Ich bin jetzt erst an einen PC gekommen (letzte Beitrag war unterwegs vom Handy).

Ja, Auf dem Kontoauszug ist es vermerkt, dass es ein Scheck war.

Ich habe mich nun aufgrund deiner sehr hilfreichen Hinweise (ein dickes Lob dafür!) noch einmal durch den kompletten Schriftverkehr gekämpft.

Dort habe ich noch etwas gefunden!

In einer Kopie des Bewilligungsbescheides (06.06.19) steht, der "Antrag" war am 16.05.19. Scheinbar, war dies der Tag an dem die Kündigung abgegeben wurde.
Dort entdeckte ich nun, dass für Mai 47,79€ berücksichtigt wurden.
Allerdings als Aufstockung zum letzten Gehalt.
Das fiel nicht auf, da dieser Betrag auf dem dazugehörigen Konto ohne Hinweise in die Zahlung für Juni mit eingebunden war - ich hatte ja alle Kontoauszüge nach möglichen Eingängen durchsucht und eine solche niedrige Zahlung wäre sofort ins Auge gesprungen.
Erst als ich die Gesamtzahlung vom 12.06.19 genauer ansah und die Zahlen voneinander abzog wurde mir das klar.
Auch aus dem Buchungstext ging das nicht hervor.

Nun würde ich sagen, trotz aller Möglichkeiten hat der Mensch vom Amt in diesem Punkt recht.
Ich spreche das mit meiner Freundin durch, denn unter den Gesichtspunkten muss dann abgeklärt werden ob das Geld aufgerechnet oder in Raten selbst überwiesen wird.

In Bezug auf die Besuchszeiten ("Kind" ist zufällig eh an diesem Wochenende bei der Mutter), richte ich den beiden aus, dass sie die Besuchszeiten noch einmal zusammen stellen sollen.
Diese Liste sollen dann beide unterschreiben.
Das ist kein Problem, da alle Daten in Kopie vorhanden sind, und die Mutter sie immer im Folgemonat eingereicht hatte.

Gerne schreiben wir einen Hinweis auf die Weisung hinein.
Ich würde den Rat geben, dass vermerkt wird, dass der Vater keinerlei Leistungen des ALG2 bekommt und daher auch keine "Genehmigung" für einen Informationsaustauscch mit einem anderen JC möglich ist.
Der mehrfache Hinweis, dass man den KV zu keiner Unterschrift bekommen könnte/würde, erntete nur eine weitere Forderung (mittlerweile mehrmals schriftlich) das der KV unterschreiben muss.

Was kann die Mutter machen, wenn das wieder auf Granit stößt?
Oder bei Abgabe gleich einen Termin bei der Leitung machen?
 
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Helga40

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Was kann die Mutter machen, wenn das wieder auf Granit stößt?
Oder bei Abgabe gleich einen Termin bei der Leitung machen?
Entweder gleich einen Termin mit der Teamleitung oder halt notfalls, wenn in der endgültigen Festsetzung tatsächlich keine temporäre BG berücksichtigt wird, in Widerspruch gehen. Sie kann nunmal keine Unterschriftvim KV bringen, wenn der sich weigert. Das sollte selbst der Dümmste verstehen.
 

Hyena

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Guten Morgen :)

nun wurde ein Brief (dem die Besuchszeiten beigelegt werden, wo Mutter und Tochter unterschreiben) aufgesetzt.
Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr dort einmal drüber schauen könntet.
Bei dem einen oder anderen Satz herrscht Unstimmigkeit ob es verständlich ist oder gar falsch ausgelegt werden könnte.

Wie gesagt, der bisherige Mensch von der LG hat sich immer die Listen gegen lassen und diese auch bearbeitet.
Erst seit einigen Monaten kommt bei Abgabe immer, da würde die Unterschrift des KV fehlen.
Als die Damen von der Eingangshalle dann gesagt bekamen, da gäbe es keine Grundlage für, wurde irgendwas im System vermerkt und der Ersatz-LG-Mensch beginnt jedes Mal den Kram einzufordern.

Sehr geehrte Damen und Herren,

obwohl die Listen der Besuchszeiten Juni 2019 bis November 2019 in den darauf folgenden Monaten unaufgefordert eingereicht wurden, kommen ich Ihrer Bitte nach einer Gesamtaufstellung gerne nach.
Bitte bedenken Sie, dass ich im Mai noch in Vollzeit gearbeitet habe und nur anteilig Leistungen flossen. Diese wurden Ihrerseits ab dem 16.05.19 berücksichtigt.
Da Sie schriftlich für den Zeitraum von November 2019 Rückwirkend die Aufstellung für 6 Monate verlangen, komme ich Ihrer Bitte daher gerne nach und haben den Mai nachträglich berücksichtig.

Da immer wieder nach der Unterschrift des Kindsvaters verlangt wird, bitte ich Sie auf folgende Unterlagen nochmals zu studieren:

Fachliche Weisungenzu den Besonderheiten der Temporären Bedarfsgemeinschaft

BA Zentrale GR 11 Stand: 20.09.2017

Dort, auf Seite 10, unter dem Punkt 4.1 wird folgendes genannt:

"Kann eine einvernehmliche Erklärung beider Elternteile nicht vorgelegt werden, ist vom antragstellenden Elternteil das Einverständnis zu einer direkten Kommunikation mit dem JC des anderen Elternteils einzuholen.
Wird das Einverständnis nicht erklärt und bestehen keine anderen zulässigen Möglichkeiten der Amtsermittlung (z.B. Befragung eines mindestens 15jährigen Kindes), sind die beantragten Leistungen in dieser BG für das Kind/die Kinder wegen fehlender Mitwirkung zu versagen"

Das besagte “Kind” ist 17 Jahre alt, es selbst war bei dem letzten Termin persönlich anwesend.
Leider wurde der Weisung nicht gefolgt und unter Zeugen ausgesagt, dass eine Aussage nicht berücksichtig wird.

Zudem fehlt mir das Wissen, ob mein mir getrennt lebender, geschiedener ehemalige Ehemann selbst Leistung des ALG 2 bezieht.
Nach meinem aktuellen Wissensstand ist dies nicht der Fall.

Natürlich bin ich bereit Ihnen die Zustimmung für eine Kommunikation zwischen Ihnen und dem Kindsvater zu geben.
Diese hatten Sie ebenfalls mündlich erfragt, diese wurde von Ihnen aber nicht mehr schriftlich eingefordert. Daher konnte ich dies auch nicht weiterreichen.

Auf der nächsten Seite haben meine Tochter XXX und ich nochmals die Besuchszeiten detaliert aufgelistet und beide mit unserer Unterschrift bestätigt.
Damit haben wir die Möglichkeiten ausgeschöpft, ohne Dinge dritter zu erbringen.

Mit freundlichen Grüßen
 

Hyena

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Ich hoffe Ihr habt noch Rückmeldungen zur Rohfassung des Briefes an die LG.

Können wir, wenn meine Freundin der Rückzahlung zustimmt nochmals auf die Tatsache hinweise, dass die Rechnung nicht stimmt, die das JC dazu angibt?
Der Endbetrag stimmt ja, aber die Zahlen in der Rechnung, sowie die Behautung das JC habe 12 x Betrag Y gezahlt, sind ja nicht richtig.
 

Helga40

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Das wird niemanden interessieren, wenn das Endergebnis stimmt.
 
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