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Rückforderung KdU - Aufrechnung wie?

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ichunddu

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#1
Hallo,
durch Umzug zur Mietsenkung ;-) wurde 3 Monate lang zuviel an KdU von der Arge überwiesen (Überbezahlung).
Die Ummeldung und der Neuantrag war erfolgt, es liegt aber noch kein neuer Bescheid vor und so lief halt die Zahlung der alten KdU vorerst weiter.
Das war auch bekannt und die Rückzahlung als solche ist voll o.k.

Jetzt kam quasi der Bescheid zur Rückzahlung.
Da wird natürlich die gesamte KdU, insgesamt 1500 Euro, zurückgefordert.
Rückwirkend wird wohl eine neue KdU von 325 Euro bewilligt werden, also bei drei Monaten 975 Euro.

Wird das dann gegen die 1500 Euro verrechnet?
Sprich, es bleiben 525 Euro als Restforderung?

Dann soll mitgeteilt werden, ob man mit einer Aufrechnung in Höhe von 30 von Hundert von den ALG II Bezügen einverstanden ist.
Wieviel wären denn 30 von Hundert bei 525 Euro Restforderung?

Danke.

LG.
 

Mario Nette

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#2
30 von 100 bezieht sich, wie du ja auch eigentlich schreibst, nicht auf die Forderung, sondern auf die Regelleistung. Bekommst du beispielsweise 359 € Regelleistung, dann sind 30 von 100 (also 30 % von 359) 107,70. Und das würde die ARGE monatlich solange einbehalten, bis die Forderung getilgt ist. Ich würde das nicht annehmen. 10 von 100 - mehr nicht.

Verstehe ich das richtig, das nicht jeweils monatlich doppelt KdU von der ARGE gezahlt wurde?

Mario Nette
 

ichunddu

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#3
Aha, danke.
Also kann ich angeben, dass ich bereit bin, max. rund 35 Euro monatlich zurück zu zahlen.

@ Marion, es ist nicht doppelt KdU gezahlt worden, da der neue Bescheid noch nicht vorliegt.
Es wurde nur weiterhin KdU gemäß des alten Bescheids gezahlt, was eben pro Monat 500 Euro waren, nach Umzug aber nur noch 325 Euro.
Wenn der neue Antrag bewilligt wird, müssten ja die 325 Euro pro Monat von den 500 Euro verrechnet werden, so dass sich eine reale Rückforderung von 525 Euro ergibt.

LG.
 
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