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Rückf. v. Fahrkosten bei Krankheit ?

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fred

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#1
Hallo,

ich hab folgendes Problem

ich hatte eine Weiterbildung besucht welche am 04.07.06 offz. endete.
Nun war ich seit dem 31.05.06 krank geschrieben und somit lief die Weiterbildung ohne mich aus. Seitens des Bildungsträgers erhielt ich eine Kündigung die da lautete (Auszug)

" Der letzte Tag der Teilnahme war am 31.5.06 und die Kündigung ist wirsam zum 19.06.06 ......... "

So nun fragte ich am 05.07.06 meinen fallmanager wies mit evt Rückzuzahlenden Fahrgeld aussieht.
Dieser meinte es wäre ermessenssache und ich würde mich ja immer melden und ich müsste nichts zurückzahlen !!

So nun möchte das Jobcenter aber 193,20 € Fahrgeld zurück haben für den zeitraum vom 1.06.06 - 04.07.06 wo ich ja unrechtmäßigerweise fahrtgeld bezog *kopfschüttel* laut deren Schreiben und mein Fallmanager hat inzwischen auch gewechselt und der sagt wenn ich krank bin bekomme ich auch kein Pfennig fahrgeld für die zeit ......

Und ich bekam pro Monat lediglich Fahrkosten wie folgt:
Vom 27.02.06 - 04.07.06 ingesamt 730,80 € welche in 5 Raten mntl. im voraus als Zahlung in Höhe von 146,16 € ergehen.

Frage:
  • Dürfen die mir auch die Zeit vom 1.6.06-19.06.06 ankreiden wo ich krankgeschrieben war ?
  • Ist die Forderung in der Höhe generell nicht falsch berechnet ??
ich mein ok ab dem 17.6 - 4.7 seh ichs ein (obwohl vorausgezahlte Beträge von Fahrtkosten nicht zurück gefordert werden dürfen...... soweit war es mir bekannt), aber die 16 tage davor trotz Krankenschein sind nich koscha finde ich die zeit mir zur Last zu legen und fahrgeld einzufordern.
ich muss bis 15.10 eine Stellungnahme abgegeben haben

Habt ihr Rat ? :(

ein verzweifelter Fred

Ps:
Die SB die das eindert möchte den betrag bis zu 30 von hundert mntl. gleich vom Regelsatz am liebsten abziehen
 

gelibeh

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#2
Zu den ersten Fragen kann ich nicht sagen, da wird sich bestimmt einer melden

Die SB die das eindert möchte den betrag bis zu 30 von hundert mntl. gleich vom Regelsatz am liebsten abziehen
Sie darf nur 10% vom Regelsatz abziehen.
 

sammy

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#3
hallo fred,

ich verstehe eines nicht, warum willst du fahrkosten für einen zeitraum haben, die aufgrund krankheit nicht entstehen konnten? oder verstehe ich es falsch?

gruß
sammy
 

fred

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#4
sammy sagte :
hallo fred,

ich verstehe eines nicht, warum willst du fahrkosten für einen zeitraum haben, die aufgrund krankheit nicht entstehen konnten? oder verstehe ich es falsch?

gruß
sammy
ich habe den Kurs bis 31.05.06 besucht und wurde erst durch Kündigung zum 19.06.06 gekündigt aus der Maßnahme (solange habe ich im voraus jeden monat das fahrgeld >> so auch am 1.6.06 für den Monat 06 erhalten)

Daher die wichtigen Fragen oben für mich ................. WER HAT RAT ?? :(
 

heuschrecke

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#5
sammy sagte :
hallo fred,

ich verstehe eines nicht, warum willst du fahrkosten für einen zeitraum haben, die aufgrund krankheit nicht entstehen konnten? oder verstehe ich es falsch?

gruß
sammy
Monatskarte ???! :pfeiff:
 

fred

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#6
selbst monatskarte is hier irrelevant !

Es geht um fahrkosten die beantragt wurden und auch bewilligt und geazhlt wurden !!!!

Nur leider wurde die Kündigung des Bildungsträgers dusselig aufgesetzt (siehe erstes Posting bitte) und ich wurde krank (gelber Schein)

Und nun ist guter rat teuer

Hat denn keiner eine Idee ????? :?:
 

Arco

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#7
fred sagte :
selbst monatskarte is hier irrelevant !

Es geht um fahrkosten die beantragt wurden und auch bewilligt und geazhlt wurden !!!!

Nur leider wurde die Kündigung des Bildungsträgers dusselig aufgesetzt (siehe erstes Posting bitte) und ich wurde krank (gelber Schein)

Und nun ist guter rat teuer

Hat denn keiner eine Idee ????? :?:
... auch wenn ich mich in die Nesseln setze, aber Du hast die Fahrtkosten beantragt, bewilligt und ausgezahlt bekommen da ALLE angenommen haben das diese Kosten anfallen .

Nun hast Du die Kosten ab dem 31. 05. 06 aber nicht gebraucht da diese nicht angefallen sind - und somit ist die "Geschäftsgrundlage" weggefallen.

Es gibt wohl Lohnfortzahlung bei Krankheit ( im normalen Arbeitsleben ) aber von Fahrtkostenfortzahlung ist mir nichts bekannt.

Selbstverständlich kannst Du Widerspruch einlegen - sehe da aber keine große Chance ( wenn ich mich irre habe ich auch nichts dagegen ) .....
 

Bruno1st

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#8
Arco sagte :
... auch wenn ich mich in die Nesseln setze, aber Du hast die Fahrtkosten beantragt, bewilligt und ausgezahlt bekommen da ALLE angenommen haben das diese Kosten anfallen .

Nun hast Du die Kosten ab dem 31. 05. 06 aber nicht gebraucht da diese nicht angefallen sind - und somit ist die "Geschäftsgrundlage" weggefallen.

Es gibt wohl Lohnfortzahlung bei Krankheit ( im normalen Arbeitsleben ) aber von Fahrtkostenfortzahlung ist mir nichts bekannt.

Selbstverständlich kannst Du Widerspruch einlegen - sehe da aber keine große Chance ( wenn ich mich irre habe ich auch nichts dagegen ) .....
Für mich würde nur eine Monatskarte in Frage kommen, wenn diese vor der Krankmeldung angeschafft wurde - was man üblicherweise macht und sich nicht erst am Monatsletzten anstellt. Damit war das geld beriets ausgegeben und du konntest wegen Krankheit ja nicht am Kurs teilnehmen, also höhere Gewalt. Dich jetzt für die Fahrtkosten haftbar zu machen finde ich komisch.
Bist du allerdings mit dem Auto/Fahrrad gefahren, dann sind dir natürlich keine weiteren Kosten entstanden und die Fahrtkosten wurden nicht ausgegeben.

Viel Erfolg und verrate bitte mal, mit was du gefahren bist.
 

Arco

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#9
@ Bruno ;) ;)


.... manchmal mit einer Monatskarte auch so nicht ganz richtig (von Fall zu Fall) da, bei einer Maßnahme z.B. kann eine Vereinbarung gemacht werden das wenn teilweise nicht genutzt auch eine Rückforderung gemacht werden kann ( kannnnn ! ! )

So steht es z.B. bei mir drin - wobei Krankheit wie Du geschrieben hast dann wohl nicht gerechnet wird - aber bei DENEN weiß mann/frau ja nieeeeeee :twisted:
 
E

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#10
Es ist einfach so wie Arco schrieb. Allerdings mit der Einschränkung, die Bruno beschrieben hat.

Wenn das Geld für eine Monatskarte ausgegeben wurde, dann schreibe das so in die Stellungnahme. Bist du mit Pkw oder anderen eigenen Verkehrsmitteln gefahren, wirst du das Geld zurückzahlen.

Gelibeh hat dir ja schon geschrieben, dass bis zu 10 % im Monat zurückgefordert werden kann.

Widersprechen kann man immer, nicht immer erfolgreich. Ein Versuch ist es aber wert.
 

fred

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#11
@ bruno
ich bin ganz normal mit den öffentlichen gefahren da ich keine Pappe habe.
Und wegen der höheren Gewalt riet meine Anwältin (ich musste da heute eh zufällig hin .... Schwein gehabt) ich solle doch auf Niderschlagung der Kosten einen Versuch machen und den Krankenschein in Kopie mitsenden.
Werd ich dann auch tun mit der bekanntgabe das ich das Geld nicht wissentlich "kassiert" habe (ich soll es ja selbst durch Abbruch verursacht haben ..... :laber:
Vielmehr habe ich es für die Monatskarte und erhöhte medizinische Aufwendungen (Bandscheibenvorfall - daher auch dauerkrank) wie Praxisgebühr & etliche Apothekenzuzahlungen notwendigerweise verwendet.

Ich kann euch morgen ja mal das Schreiben reinstellen was die morgen per Einwurfeinschreiben von mir bekommen wird wenn ihr möchtet.

@ Arco
vollkommeen richtig was du sagst es ist eine "kann Bestimmung" *leider*
daher wird mein Widerspruch auch sehr nett formuliert ..... :)

Is alles schwammig halt da KANN Bestimmung (und mein FM erinnert sich natürlich an seine damlige Aussage nichmehr Tzzzzzzzzzz)
obwohl ich sogar den Beweis habe (Weiterleitung der Mail von der Arbeitsagnturhotline an den FM was die intern bekommen, warum ich anrief .....(betreffs Fahrtkosten)..... sone triefnase und dann alzheimer haben :motz:

naja auf den sich zu berufen bringt nur noch mehr Stress denke ich.
 

Bruno1st

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#12
fred sagte :
naja auf den sich zu berufen bringt nur noch mehr Stress denke ich.
Stress ? für dich oder die ???

Für Stress bei dir sorgen die sicher, aber für Stress bei denen mußt du sorgen :)

Hinweis : falls es Wochenkarten bei euch gibt, dann würde ich deren Preise auch erwähnen um zu zeigen, daß du keine Wochenkarten für die letzten Tage kaufen konntest - aus wirtschaftlichen Gründen (ist zwar ein Fremdwort für die Arge, aber egal) - sozusagen ein Rundumschlag. Sind die Wochenkaten sogar teuerer, dann würde ich denen anbieten, die Kosten für die Monatskarte zurückzuzahlen, wenn die im gegenzug die WOchenkarte verrechnen und nachbezahlen.

Der Hinweis der Anwältin dürfte beide Seiten vor unnötiger Arbeit retten.
 

fred

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#13
ich bin gerade dabei das Schreiben zu verfassen (mann ich übertreffe mich dabei sogar selber *ggg*)

Eine Frage
Soll ich mich auf die Aussage meines FM beziehen der da sagte ich hätte keine Rückzahlung zu erwarten da dies ja ermessenssache seih und ich mich immer meldete und sozusagen ein "guter Kunde" wäre ??

ich könnte sogar mich auf den Inhalt des Gespräches berufen, da mir mein FM ja die mail die die intern von der Telefonzentrale bekommen gemailt hat

Auszug dessen:

Kd bittet um eine RR unter xxxxxxxxx durch pap zwecks Klärung einiger Fragen.
> * abgebrochene Maßnahme durch Krankheit
> * VV für neue Maßnahme bei Acriba
> * Selbständigkeit
> Kd gibt an, dass er zZ AU ist und die AU auch weiter andauern wird, er wird somit den Termin am 110706 nicht wahrnehmen können, AUB wird eingereicht, wenn sie vorliegt. Deswegen bittet er um RR, da er ansonsten offene Fragen nicht klären kann.

Auszug Ende.

Soll ich mich auf dessen inzwischen zurückgenommen Aussage berufen oder lieber nicht ? :(
(ich mein ich versteh mich gut mit ihm muss ich gestehen)
 

Bruno1st

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#14
fred sagte :
Eine Frage
Soll ich mich auf die Aussage meines FM beziehen der da sagte ich hätte keine Rückzahlung zu erwarten da dies ja ermessenssache seih und ich mich immer meldete und sozusagen ein "guter Kunde" wäre ??

Soll ich mich auf dessen inzwischen zurückgenommen Aussage berufen oder lieber nicht ? :(
(ich mein ich versteh mich gut mit ihm muss ich gestehen)
Gute Frage - da kann ich nicht antworten - denn du hast ja im Abschluß auch selbst etwas dazugeschrieben und ihr müßt ja weiter zusammen auskommen.
Ich würde ihm die Chance der Niederschlagung der Rückforderung geben und mir das Gespräch/Mail in der Hinterhand behalten. Wäre aber SEHR abhängig wie meine aktuelle Laune auf die Arge ist ! Sofort-Krieg oder Noch-Kein-Krieg.
 

fred

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#15
danke bruno hat mir trotzdem geholfen deine Aussage.

ich werd mich nur kurz darauf beziehen ohne Details, das die halt sehen das ich mich in diesem Punkt freiwillig gemeldet habe

Der Satz heisst dann so:
  • Auch hatte ich mich am 05.07.06 telefonisch bei der Zentrale der Arbeitsagentur gemeldet, mit der Maßgabe zu erfahren
    wie es sich mit den gezahlten Fahrtkosten verhält. (Meldung meinerseits)
denke das reicht als verweis (zumindest kann man mir dann nicht nachsagen ich hätte nichts unternommen)
 

C20LET

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#16
du hast nur anspruch auf fahrtkosten für die tage an denen du anwesend warst... warum sollte die agentur auch für tage zahlen wo du keine fahrtkosten hattest?
 

fred

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#17
C20LET sagte :
du hast nur anspruch auf fahrtkosten für die tage an denen du anwesend warst... warum sollte die agentur auch für Tage zahlen wo du keine fahrtkosten hattest?
Sollen sollen sie gar nichts !
fahrtkosten sind eh "KANN Leistungen"

Aber da ich weder die Überzahlung verursacht habe und B erhebliche Kosten für med. Aufwendungen hatte & habe, habe ich das Geld dafür und für die BVG Marke verbraucht.

Somit plagt mich kein schlechtes Gewissen, zumal ich nie Zusatzleistungen beantrage und denen sogar meine Bewerbungskosten spare da ich mich komplett per Mail im PDF Format bewerbe.
Des weiteren dürfen sie einen ja nicht unters Existensminimum fallen lassen - somit eh ein Konflikt der Rück"forderung" ........
Und das sie einen beschuldigen das ist ja unrelevant.
Die sollen doch froh sein das ich das nicht weiterverfolge, da falsche Anschuldigungen.
Und da das fahrtgeld voraus gezahlt wurde, kann ich nicht wissen was in einigen Wochen ist, gelle .....

Sorry aber wenn du den ganzen Thread aufmerksam gelesen hättest wäre deine Aussage nicht ganz so oberflächlich ausgefallen.
 

Arco

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#18
... dann bericht doch bitte was dabei herausgekommen ist :daumen:
 

sammy

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#19
hallo fred,

jetzt geb ich doch auch mal meinen senf dazu: wenn du das angebot zur teilnahme an einer maßnahme angenommen hast, dann sind fahrkosten keine kann-leistung mehr. vielleicht wirfst du noch einmal einen blick auf dein ursprüngliches Einladungsschreiben für den kurs. in der regel stehen da neben den üblichen rechtsfolgen auch üblichen konditionen drauf, wie z.b. übernahme der lehrgangskosten, evtl. prüfungsgebühren etc. und nicht zu vergessen fahrkosten und evtl. kinderbetreuungskosten.
es wäre toll, wenn du hier einmal diese konditionen reinstellen könntest.

gruß
sammy
 

fred

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#20
@sammy

Mit Positiv-Bescheid betreffs Bildungsgutschein wurden mir folgende Leistungen bewiligt:
  • Fahrtkosten
  • Lehrgangskosten nach §16 Abs. 1 SGB II i.V.m. § 80 SGB III
Ob somit aus der "Kann" Leistung eine berechtigte Leistung wird (wurde) lass ich jetzt mal im Raum so stehen.

@Arco

Na klar, ich sag euch was die geantwortet hat. :daumen:

Ps: wer das Schreiben haben möchte was ich ihr zusandte kann es gern bekommen auf Nachfrage
 
E

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#21
Bruno1st sagte :
Arco sagte :
... auch wenn ich mich in die Nesseln setze, aber Du hast die Fahrtkosten beantragt, bewilligt und ausgezahlt bekommen da ALLE angenommen haben das diese Kosten anfallen .

Nun hast Du die Kosten ab dem 31. 05. 06 aber nicht gebraucht da diese nicht angefallen sind - und somit ist die "Geschäftsgrundlage" weggefallen.

Es gibt wohl Lohnfortzahlung bei Krankheit ( im normalen Arbeitsleben ) aber von Fahrtkostenfortzahlung ist mir nichts bekannt.

Selbstverständlich kannst Du Widerspruch einlegen - sehe da aber keine große Chance ( wenn ich mich irre habe ich auch nichts dagegen ) .....
Für mich würde nur eine Monatskarte in Frage kommen, wenn diese vor der Krankmeldung angeschafft wurde - was man üblicherweise macht und sich nicht erst am Monatsletzten anstellt. Damit war das geld beriets ausgegeben und du konntest wegen Krankheit ja nicht am Kurs teilnehmen, also höhere Gewalt. Dich jetzt für die Fahrtkosten haftbar zu machen finde ich komisch.
Bist du allerdings mit dem Auto/Fahrrad gefahren, dann sind dir natürlich keine weiteren Kosten entstanden und die Fahrtkosten wurden nicht ausgegeben.

Viel Erfolg und verrate bitte mal, mit was du gefahren bist.
Das sehe ich auch so, denn einerseits soll man ja die günstigste Fahrkarte kaufen, und das tut man ja eben vor dem Tag, wo man sie das erste Mal braucht, andererseits auf den die Kosten bei Krankheit sitzenbleiben?
Das würd ich mir nicht gefallen lassen...

Aber wir spekuliewren hier wieder...

warum können die Fragesteller denn nicht mal ausreichend Infos geben?

Gruß aus Ludwigsburg
 

fred

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#22
@ ludwigsburg

womit man den weg antritt ist uninteressant, denn es wird eine Kilometerpauschale gezahlt wie früher für die Autofahrer. Nur das jetzt eben jeder das bekommt unabhängig womit du unterwegs bist.

Und es gibt halt auch eine generelle Regelung das man eben nur dann fahrtgeld bekommt sofern man den weg zur Bildungseinrichtung antritt.

Jedoch gibt es halt besonderheiten der Niederschlagung solcher hirnrissigen rückforderungen da man ja nicht unters Existensminimum fallen darf (der Sinn des ALG II) und wenn das geld für "notwendige" Sachen ausgegeben wurde (siehe oben) dann ist man auf relativ sicherer Seite.

Aber ob nun Monatskarte, Roller, Fahrrad oder sonstwas spielt nunmal keinerlei Rolle (steht auch so im SGB drin)
ich mein wir nutzer der öffentlichen bekommen doch dadurch eh mehr raus als wie nur das geld für die BVG Karte, von daher is der fahrtkosten-Satz ok (durch die angegleichung)
 
E

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#23
fred sagte :
@ ludwigsburg

womit man den weg antritt ist uninteressant, denn es wird eine Kilometerpauschale gezahlt wie früher für die Autofahrer. Nur das jetzt eben jeder das bekommt unabhängig womit du unterwegs bist.

Und es gibt halt auch eine generelle Regelung das man eben nur dann fahrtgeld bekommt sofern man den weg zur Bildungseinrichtung antritt.

Jedoch gibt es halt besonderheiten der Niederschlagung solcher hirnrissigen rückforderungen da man ja nicht unters Existensminimum fallen darf (der Sinn des ALG II) und wenn das geld für "notwendige" Sachen ausgegeben wurde (siehe oben) dann ist man auf relativ sicherer Seite.

Aber ob nun Monatskarte, Roller, Fahrrad oder sonstwas spielt nunmal keinerlei Rolle (steht auch so im SGB drin)
ich mein wir nutzer der öffentlichen bekommen doch dadurch eh mehr raus als wie nur das geld für die BVG Karte, von daher is der fahrtkosten-Satz ok (durch die angegleichung)
Was soll man mit ner km Pauschale, wenn man kein Auto hat?
Da gibts schon wieder was, was vielleicht im SGB II steht, aber ich zum Anlaß nehmen würde, etwas zu unternehmen ._9

Gut, daß ich das frühzeitig erfahr. Da muß dann in ne EGV rein, daß die mir die Monatskarte zahlen, solten sie mir was anbieten...
für die würd ich mit Sicherheit mehr zahlen als die km Paschale ausmacht!

Öffentliche Verkehrsmitel sind nicht überall billiger...

Gruß aus Ludwigsburg
 

fred

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#24
@ ludwigsburg

wenn du den ganzen Thread gelesen hättst dann wüsstet du das ich mntl. 146 € bekommen habe und das dürfte auch für ausserhalb berlins reichen für ne Monatskarte :mrgreen:

Ausserdem isses algemein bekannt das man nicht mehr unterscheidet zwischen Autofahrer und einem Nutzer der öffentlichen !
Wurde abgeschafft Herr oder Frau Ludwigsburg :) ( wie darf man dich denn anreden *smile*)

Wenn du per Pauschale kaum was bekommen würdest da dein Ziel der fahrt nahe liegt und die Monatskarte teurer wäre, probiere halt die Karte zu beantragen. Fragen kostet ja nix ;)

Aber mach dich mal schlau in Bezug auf die fahrtkostenertattung BEVOR du Kontakt mit dem hisigen Jobcenter oder deinem Arbeitgeber vor Ort damit hast.

Gruß
Fred
 
E

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#25
fred sagte :
@ ludwigsburg

wenn du den ganzen Thread gelesen hättst hab ich dann wüsstet du das ich mntl. 146 € bekommen habe du, ich lese fast alles, da kann ich mir nicht alles merken! und das dürfte auch für ausserhalb berlins reichen für ne Monatskarte :mrgreen:

Ausserdem isses algemein bekannt das man nicht mehr unterscheidet zwischen Autofahrer und einem Nutzer der öffentlichen ! Nein, das ist eben nicht allgemein bekannt...
Wurde abgeschafft Herr oder Frau Ludwigsburg :) ( wie darf man dich denn anreden *smile*) Das ist mir sowas von egal ;-)Wenn du per Pauschale kaum was bekommen würdest da dein Ziel der fahrt nahe liegt und die Monatskarte teurer wäre, probiere halt die Karte zu beantragen. Fragen kostet ja nix ;)
hatte schon geschrieben: sowas muß in meine EGV rein, daß die tatsächlichen Kosten der Monatskarte übernommen werden müssten...
Aber mach dich mal schlau in Bezug auf die fahrtkostenertattung

wo stehts denn im SGB II? BEVOR du Kontakt mit dem hisigen Jobcenter oder deinem Arbeitgeber vor Ort damit hast.

Gewarnt bin ich jetzt...aber ansprechen werd ich das Thema beim Vermittler jetzt sicher noch nicht.
 

fred

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#26
@ Herrn ludwigsburg,

du ich wollt nur nen guten rat geben, aber wenn du ne Aussage machst, dann sollte man vorher die grundlage checken ;)

Und sofern man mit dem Thema Fahrtkosten selbst in Berührung kommt, sollte man sich halt schlau machen, das is damit nur gemeint !!
Und die hiesigen aktuellen Vorschriften was aktuell gilt is sogar auf der Page der Arbeitsagentur nachzulesen :!:

Fahrtkosten auf Arbeitsagenturpage

und auch im hiesigen Internet (goggle kent wohl ein jeder ;) )

Beispiel
http://db03.bmgs.de/Gesetze/sgb03x081.htm

Auch nicht ein jedem sagt deine Abkürzung EGV etwas, wenn du möchtest das wir alle das verstehen dann könntest du ja mal bitte eine Definition liefern.

und stehen tuts im SGB III § 81 :daumen: ( nicht im II )
 

Arco

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#27
(2) Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem der Teilnehmer die Bildungsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Bildungsstätte von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen. Zur Abgeltung der Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung sowie für eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Ort der Weiterbildung anzusetzen. Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend.


...... so, also wenn mann/frau sich auf Gesetze bezieht, dann könnte meine hervorgehobene Stelle und dazu noch die unterstrichene Stelle der Grund sein warum die Arge hier Geld zurückfordert :kinn: :kinn:

Übrigens Herr Ludwigsburg ist wie ich schon sehr oft hier im Forum schreibe "meine" Ludwigsburg(erin) ;) :pfeiff:

und nochwas, Du hast hier Fragen gestellt und es haben Einige versucht Antworten zu geben - also laß doch bitte evtl. Anspielungen an Antworter/innen, alle versuchen nur zu helfen wo es geht ...... :hmm:

Nur mal so am Rande :hug: :hug:
 
E

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#29
fred sagte :
@ Herrn ludwigsburg,

du ich wollt nur nen guten rat geben, danke - kommt aber seltsam rüber aber wenn du ne Aussage machst, dann sollte man vorher die grundlage checken ;) versteh ich irgendwie nicht, was meinst du?
Und sofern man mit dem Thema Fahrtkosten selbst in Berührung kommt, sollte man sich halt schlau machen, das is damit nur gemeint !! hatte geschrieben, das ich das tun werdUnd die hiesigen aktuellen Vorschriften was aktuell gilt is sogar auf der Page der Arbeitsagentur nachzulesen :!: da gibts vieles zu lesen - alles kann man nicht im Kopf haben!
Fahrtkosten auf Arbeitsagenturpage
danke
und auch im hiesigen Internet (goggle kent wohl ein jeder ;) )stimmt, deshalb machts keinen Sinn, das zu erwähnen... es sei denn es sol ne Spitze sein
Beispiel
http://db03.bmgs.de/Gesetze/sgb03x081.htm

Auch nicht ein jedem sagt deine Abkürzung EGV etwas, wenn du möchtest das wir alle das verstehen dann könntest du ja mal bitte eine Definition liefern.
EGV= Eingliederungsvereinbarung...
und stehen tuts im SGB III § 81 :daumen: ( nicht im II )
 

fred

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#30
is alles leicht zu finden auf der Page der Arbeitsagentur übern Suchbegriff ....
nundenn hast ja jetzt ne Grundlage für deine Fahrtkosten (womit du nun besser fährst musste halt sehen)

Aber ich hab mal ne Frage an alle

Wie lange ist eine EGV (Eingliederungsvereinbahrung) gültig ????
Ich hab öfter gelesen das diese wohl 6 Monate Gültigkeit hat, aber auf meiner kann ich nirgends eine Laufzeitangabe finden ?????

Wie ist das geregelt ???
 
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