Rückerstattungen von Heizkosten bzw. Warmwasser?

Ottel

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 September 2014
Beiträge
45
Bewertungen
5
Hallo

Wie sind Eure Erfahrungen mit Rückerstattungen von Heizkosten bzw. Warmwasser,
wenn diesbezüglich Nachzahlungen fällig geworden sind
(hier Erdgas-Versorgung bzw. nicht Strom, falls das eine Rolle spielen sollte)?

Was muss nachgezahlt werden?
Gibt es da Richtwerte?

Klar ist natürlich, dass man sich im Winter nicht den ganzen Tag bei 25 + Graden nur in Shorts in der Wohnung aufhält
und das man nicht 3 mal täglich badet :icon_idea:

Es geht hier um einen Singlehaushalt bzw. 1 Personen Bedarfsgemeinschaft.

VG
 

elo237

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Mai 2011
Beiträge
4.160
Bewertungen
994
normal problemlos

wie hoch ist es denn
und qm ?
 

Admin2

Administration
Mitglied seit
1 Juli 2007
Beiträge
3.035
Bewertungen
3.608
Hallo Ottel,

Für die Zukunft bitte darauf achten Threads im richtigen Forum zu eröffnen!
Siehe Forenregeln #10 und #11 :wink:
Habe den Thread daher hier her zu dem KostenDerUnterkunft (Miete/Untermiete) verschoben.
 

Ottel

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 September 2014
Beiträge
45
Bewertungen
5
normal problemlos

wie hoch ist es denn
und qm ?
Danke fürs schnelle Feedback!

Es ist NOCH nichts mit Nachzahlungen „im Busch“.

Aber ich bin (mit ärztlichem Attest) in eine größere Wohnung gezogen,
(von ca. 30 m² 1-Raum (vollgedämmt) in ca. 50 m² (teilgedämmt),
da ich aus gesundheitl. Gründen ein separates Schlafzimmer benötige.

Es ging aber erst mal alles nicht anders (Bruttokaltmiete-Grenze etc.)
Ich merke aber jetzt schon, dass ich Baudämm-bedingt hier nicht so hinkomme,
deshalb meine Fragen dazu hier…

In der alten Wohnung hatte ich keine Nachzahlungen.
VG
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.048
Heizkosten dürfen aber nicht pauschaliert werden. Das JC müsste Dir schon nachweisen können, dass Du verschwenderisch heizt. Dazu muss auch die Bausubstanz etc. berücksichtigt werden.
 

Angeloo

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Oktober 2006
Beiträge
133
Bewertungen
7
Heizkosten dürfen aber nicht pauschaliert werden. Das JC müsste Dir schon nachweisen können, dass Du verschwenderisch heizt. Dazu muss auch die Bausubstanz etc. berücksichtigt werden.
So ist die Theorie, aber in der Praxis berufen die sich auf den örtlichen Heizkostenspiegel. Das habe ich auch gerade durch, meine Heizkosten sind auch höher, da ich eine Einliegewohnung habe, die frei auf dem Hof steht und ungedämmt ist. Man hat mir zwar noch mal die Nachzahlung bewilligt und die dadurch resultierende Mieterhöhung, aber auch nur, weil ich in der Netto-Kaltmiete etwas unter der erlaubten Höchstgrenze liege. Wenn die Kosten weiter so steigen, dann bekomme ich auch Probleme. Das Tolle ist ja, wohin soll man den ziehen, denn die Kosten ziehen ja überall an, egal wohin ich ziehen würde. Und wenn die die Heizkosten geringer sind, weil das Gebäude gedämmt ist, dann ist die Grundmiete dafür höher und die sagen auch Nein. Es ist mir unverständlich, wie man sich nicht nach der Realität richtet, sondern nach irgendwelchen fiktiven Zahlen, die mit der Realität ja nichts zu tun haben.

Angeloo
 

gelibeh

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Juni 2005
Beiträge
23.664
Bewertungen
17.048
So ist die Theorie, aber in der Praxis berufen die sich auf den örtlichen Heizkostenspiegel.
Dann muss man denen notfalls mit dem Sozialgericht auf die Finger klopfen. Es gibt genügend Gerichtsurteile, auch vom Bundessozialgericht.
 

Ottel

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 September 2014
Beiträge
45
Bewertungen
5
Man hat mir zwar noch mal die Nachzahlung bewilligt und die dadurch resultierende Mieterhöhung, aber auch nur, weil ich in der Netto-Kaltmiete etwas unter der erlaubten Höchstgrenze liege. Wenn die Kosten weiter so steigen, dann bekomme ich auch
Probleme
Du meinst sicher BRUTTO-KALT-Miete, denn danach muss, zwar Landkreis-bezogen unterschiedlich, aber bundesweit entschieden werden,
ob man überhaupt in eine neue Wohnung einziehen darf bzw. wieviel darüber liegendes an BRUTTO-KALT-Miete aus dem Regelsatz zu bezahlen wäre.

Wenn also die Heiz-, oder/und Wasserkosten realistisch bzw. begründbar steigen
(kann ja z.B. auch an höher werdenden Marktpreisen liegen)
dürfte das doch unkompliziert aus der Betriebskostenabrechnung ersichtlich sein,
wenn es dadurch zu einer Mieterhöhung kommt.

Wie sollt Du also Probleme mit Deiner BRUTTO-KALT-Miete bekommen, außer der Vermieter modernisiert, oder z.B. die Müllabfuhr-Kosten erhöhen sich… na ja, Hausmeister kann natürlich auch mal teurer werden, wenn er jetzt noch keinen Mindestlohn bekommt, was aber bei Mitarbeitern in der Wohnungsverwaltung nicht der Fall sein wird…

vG
 

Angeloo

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Oktober 2006
Beiträge
133
Bewertungen
7
Hallo

Nein ich meine schon den Heizkostenspiegel.

Die haben geschrieben, dass sich am kommunalen Heizkostenspiegel orientiert wird und ich diesen Wert deutlich übersteige. Es wird in der tatsächlichen Höhe gezahlt, aber nur bis zur Grenze des Heizkostenspiegels. Das dass so nicht stimmt weiß ich, denn der HK-Spiegel bildet sich ja aus den Durchschnittswerten, also von ganz wenig bis ganz viel Verbrauch (was auf mich zutrifft). Also kann man ja den "Mittelwert" nicht als Höchstgrenze nehmen, das ist ja wieder jeder Logik. Aber ich habe es ja jetzt erst mal bewilligt bekommen, aber gleich mit der Drohung, dass zukünftige Nachzahlungen dann ev. nicht mehr übernommen werden.
Aber darüber muss ich mich dann streiten, wenn es so weit ist. Denn die Nebenkosten steigen nun mal Bundesweit und ein Umzug in eine Wohnung mit weniger Heizkosten ist auch Unsinn, da bei dieser dann die Kaltmiete wieder höher ist.

Angeloo
 

Ottel

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 September 2014
Beiträge
45
Bewertungen
5
Denn die Nebenkosten steigen nun mal Bundesweit und ein Umzug in eine Wohnung mit weniger Heizkosten ist auch Unsinn, da bei dieser dann die Kaltmiete wieder höher ist.
Du meinst sicher, weil bei Neubezug einer Wohnung z. Zt. "prinzipiell" Kaltmieten erhöht werden!?
 

Angeloo

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Oktober 2006
Beiträge
133
Bewertungen
7
Du meinst sicher, weil bei Neubezug einer Wohnung z. Zt. "prinzipiell" Kaltmieten erhöht werden!?
Nein, ich meine die Betriebskosten. Die steigen nun mal von Jahr zu Jahr: Müllgebühren, Grundsteuer, Abwassergebühr, Versicherung, Heizkosten etc.


Angeloo
 

Ottel

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
18 September 2014
Beiträge
45
Bewertungen
5
...wohnst Du unter/in Privat-Vermietung (z.B. ange/vermietete Eigentumswohnung), Wohnungs-Genossenschaft, städtisch vermietete Wohnung...?
VG
 

Angeloo

Elo-User*in
Mitglied seit
14 Oktober 2006
Beiträge
133
Bewertungen
7
Ich wohne privat Vermietet, aber auch bei meiner Mutter, die eine Wohnung bei der GAGFAH hat, steigen die Nebenkosten jährlich. Es ist also unerheblich, zumindest bei mir. Meine Mutter z.B. wohnt seit 40 Jahren in der Wohnung und hatte dieses Jahr auf einmal eine Nachzahlung von über 400 Euro!
Bei mir ist es so, dass vor 2 Jahren der Eigentümer wechselte. Seit dem zahlen wir alle wesentlich mehr. Das fing voriges Jahr mit der "Schlußrechnung" des alten Eigentümers an, die auf einmal fast 3 mal so hoch war, wie die Jahre zuvor. Und dieses Jahr kam nun die erste Rechnung des neuen Eigentümers und die war gleich noch mal höher.
Aber gegen diese Rechnungen ist man doch meist machtlos. Ich kenne viele, die in Widerspruch gegangen sind, Anwälte einschalten, den Mieterschutzbund bemühen. Aber die "Erfolge" hilten sich bei allen in Grenzen, wenn sie überhaupt einen hatten.
Diese Matherie ist so kompliziert, dass man ohne Hilfe sowieso aufgeschmissen ist. Aberauch mit dem Miterschutzbund haben schon sehr viele schlechte Erfahrungen gemacht und Anwälte haben auch kein großes Interesse an diesen Fällen, weil der Aufwand groß und der Gewinn ehergering ist.

Angeloo
 
Oben Unten