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Rückenschule: Was geht da ab?

E

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Gast
  Th.Starter/in  
#1
Vom Orthopäden habe ich eine entsprechende Verordnung.

Was ich im Internet finde, ist mir irgendwie zu allgemein. Werde ich nicht richtig schlau draus.

Deshalb meine Frage:

Hat das schon mal jemand von Euch mitgemacht?

:icon_kinn:
 

Anna B.

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#3
such dir eine KG-Praxis und dann probier dort die Rückenschule aus...

aber beovr man Rückenschule macht, sollte doch das akute Geschehen behandelt werden...also manuelle Therapie oder KG...

manche Orthopäden...grgrrrrrr..

lass dir eine Verordnung über manuelle Therapie geben und anschließend eine VO über Funktionstraining...das ist besser angelegtes Geld, als die dämliche Rückenschule...
 

Porks

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#4
hi

hab das auch mal gehabt war einfach eine Gymnastik wo ich noch der Jüngste war alle ab 70 Aufwärts . Besser ist halt Funktionssport /Rehasport oder halt Fitnesstraining
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#5
aber beovr man Rückenschule macht, sollte doch das akute Geschehen behandelt werden...also manuelle Therapie oder KG...

manche Orthopäden...
Oha!

Na, erst mal warte ich ja noch auf meine Orthese für's Bein. War im Sanitätshaus leider nicht in meiner Größe vorrätig.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#6
Also, ich sag mal so:

Ich denke, daß das Rückenproblem mit dem Beinproblem zusammen hängt. Heißt für mich, daß, wenn ich wieder gescheit gehen kann, wird das mit dem Rücken auch weg sein.

Habe eigentlich keinen Bock auf Rückenschule!

Kriegt der Orthopäde das mit, wenn ich seine Verordnung nicht in Anspruch nehme?

:icon_hmm:
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#8
nein, das bekommt er nicht mit...
Auch nicht über seine Quartalsabrechnung?

-------------------------------------------------------------------

Übrigens habe ich ja noch Termine für "normale" KG. War eine VO vom Hausarzt.
 

Anna B.

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#9
Nein, auch nicht über seine Quartalsabrechnung...

aber eigentlich wäre es besser, wenn du die Verordnung wieder zurückgibst..(ist doch eine KK-Verordnung?)..weil sonst das von seinem Budget abgezogen wird.

Einzelne Summen und Beträge erkennt er aber nicht im Abrechnungssystem....

außerdem: du bist immer noch ein freier Mensch und wenn dir die Rückenschule nicht als geeignet erscheint, dann läßt du das...

viel wichtiger wäre m.M.n., dass die akute Sache behoben wird....da soll der Orthopäde mal nicht so viel Angst um sein Budget haben und dir eine ordentliche KG verordnen..nicht nur 6x sondern häufiger..damit du das selber ordentlich lernst..und Spaß an der Gymnastik bekommst...
 

Caso

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#10
Vom Orthopäden habe ich eine entsprechende Verordnung.

Was ich im Internet finde, ist mir irgendwie zu allgemein. Werde ich nicht richtig schlau draus.
Deshalb meine Frage:
Hat das schon mal jemand von Euch mitgemacht?
Wenn du nicht so richtig weißt:
Such dir was, geh einmal hin und dann lass es---oder bleib dabei.
Mehr Schaden als Nutzen? Kann das sein?
Rückenschulen sind wie Jobcenter. Jede hat ihre Spezialitäten;-)
Für jeden ist was dabei;-(
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#11
aber eigentlich wäre es besser, wenn du die Verordnung wieder zurückgibst..
Was? :icon_eek::icon_eek::icon_eek:

Dann sagt der: Sie jammern mir hier rum u. wenn ich ihnen was verordne, dann wollen sie nicht! :rolleyes:
 

Dark Vampire

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#12
Über wieviel Mal soll das gehen?
Oder ist das nen Antrag für Rehasport für die 50 Mal? Das geht nicht auf sein Budget dann wenn es das ist.
 
E

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  Th.Starter/in  
#13
Issen rotes Rezeptformular u. steht drauf: "Rückenschule im Rahmen der KK-Vorgaben".

Keine Anzahl Stunden. Die steht auch nicht auf den KG-Verordnungen bei mir.
 

Anna B.

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#14
naja..

das Ding leg zur Seite..vergiss es und frag bei einem anderen Arzt...z.B. Schmerzmediziner, nach einer VO über manuelle Therapie..und das fortlaufend...

damit ist dir sicherlich besser geholfen, als mit dieser dämlichen Rückenschule...

m.E. kann der gar keine Rückenschule verordnen....

such mal den Heilmittelkatalog..und schau dcih da ein bisschen um....
 

saurbier

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#15
Also Rückenschule ist etwas Bewegungstherapie für Rückengeschädigte aus dem Büro.

Ich hab auch ein LWS-Syndrom und weiteres.

War deshalb auch mehrfach in der Reha.

Die von den Kassen viel beschworene Rückenschule bringt da nicht viel, wenn sogar kaum was. Lat meinem Schmerztherapeuten ist da ein dauerhaftes manuelles Krafttraining zum Aufbau der inneren Rückenmuskulatur 100mal besser.

Nur diese Massnahme wird leider von den KK´s als Fitnesstudio abgetan.

Wenn du nun ein bischen Rückenverspannung hast, na dann o.k., ansonsten würde ich mir was anderes suchen.



Gruß saurbier
 

Anna B.

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#16
Hallo,

ich bekomme von meiner Schmerzärztin dauerhaft manuelle Therapie verordnet...

d.h. auch ständig über den Regelfall (18 x im Quartal) hinaus...

ich würde auch versuchen, mal bei einem Schmerzarzt einen Termin zu machen...

handelt sich meistens um Anästhesisten...
 
E

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  Th.Starter/in  
#17
Vorhin habe ich unglaubliche 35 Teuronen für die vom Orthopäden verschriebene Orthese im Sanitätshaus hingelegt!

Hatte aber extra noch mit der KK telefoniert, ob das okay ist mit dem Betrag. Sagt die Mitarbeiterin dort "ja". Rezeptgebühr plus Eigenanteil...

:icon_motz:
 
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#18
Ich bin auch der Ansicht daß KG und/oder manuelle Therapie das sinnvollste ist.
Da kann individuell auf den Patienten eingegangen werden,in der Rückenschule nicht,und da geht es nach Schema F.
Die Rückenprobleme sind ja sekundär,davor kommt das Bein.
Ein Physio könnte da noch Tipps zu möglichst schadfreiem gehen geben,massieren,Triggerpunkte behandeln,Blockaden lösen,dehnen,Übungen für zuhause zeigen usw :icon_laber: :icon_hihi:

Schmerztherapeut vergiß mal......davon gibt es viel zu wenige,und die haben kaum Kapazitäten frei.Auf Termine wartet man ewig,es sei denn das Krankheitsbild verlangt rasches einschreiten.
An der Uni Bochum z.B. muß man erst den ausgefüllten,15-seitigen Fragebogen einschicken.Und dann melden die sich......
 

Anna B.

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#19
Hallo,

zum Schmerzfacharzt...nur weil das in Bochum so ist, heißt es ja nicht, dass es überall so sein muß...

ich hab auf meinen Termin beim Schmerzarzt 3 Monate gewartet und fülle bei jedem Termin, einmal im Quartal, einen elektronischen Schmerzfragebogen aus, bekomme lfd. meine Medikamente und über den Regelfall hinaus die VO für manuelle Therapie...
wenn ich keinen Termin habe und noch VO benötige, rufe ich dort an und bekomme alles per Post..

du siehst, es geht auch anders...

nur weil Bochum so arbeitet, muß es woanders nicht auch so sein...
 
E

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  Th.Starter/in  
#20
... Laut meinem Schmerztherapeuten ist da ein dauerhaftes manuelles Krafttraining zum Aufbau der inneren Rückenmuskulatur 100mal besser.

Nur diese Massnahme wird leider von den KK´s als Fitnesstudio abgetan. ...
Einige Krankenkassen übernehmen die Kosten für Fitnesskurse oder Yoga etc. bis zu einer bestimmten Höhe (um die 80 € meine ich gehört zu haben).
 
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#21
Also Rückenschule ist etwas Bewegungstherapie für Rückengeschädigte aus dem Büro.

Ich hab auch ein LWS-Syndrom und weiteres.

War deshalb auch mehrfach in der Reha.

Die von den Kassen viel beschworene Rückenschule bringt da nicht viel, wenn sogar kaum was. Lat meinem Schmerztherapeuten ist da ein dauerhaftes manuelles Krafttraining zum Aufbau der inneren Rückenmuskulatur 100mal besser.

Nur diese Massnahme wird leider von den KK´s als Fitnesstudio abgetan.

Wenn du nun ein bischen Rückenverspannung hast, na dann o.k., ansonsten würde ich mir was anderes suchen.



Gruß saurbier

Rückenschule ist nicht dafür da, akute Probleme zu behebene: gut gemacht, sorgt sie für ein geschärftes Bewusstsein und günstigere Verhaltensweisen in bezug auf die Wirbelsäule. Dazu gibt es Übungen zur Stärkung und Entspannung der Wirbelsäule bzw. ihrer
Komponenten.

Rückenschule ist kein Ersatz für kontinuierliche, angemessene Bewegung, die selbst sehr gute Effekte erreichen kann (Schmerztherapie dagen ist oft nur die bequeme und teurere Wohlfühlvariante, die langfristig nicht wirkt). Das kann Fitnesstudio sein, muss es aber nicht. Unterschiediche Bewegungsangebote für rund 10 Euro im Monat gibt es mitterweile in allen Vereinen.

Hingehen ausprobieren und dann entscheiden, gilt auch für die Rückenschule.
 
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#22
Rückenschule ist nicht dafür da, akute Probleme zu behebene: gut gemacht, sorgt sie für ein geschärftes Bewusstsein und günstigere Verhaltensweisen in bezug auf die Wirbelsäule. Dazu gibt es Übungen zur Stärkung und Entspannung der Wirbelsäule bzw. ihrer Komponenten
Das ganze fängt schon beim zu weichen Bett an,und geht bei der Körperhaltung weiter.:icon_pfeiff:
Von Unsportlichkeit gar nicht zu reden.:icon_pfeiff:

Info
 

ikarus

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#24
Die Info von @HarteSau bringt es auf den Punkt!
Die Physiotherapeuten haben da noch einige andere Übungen auf der Pfanne,
z.B. Muskelanspannung und -Entspannung usw.
Wird überall propagiert, kann helfen muß aber nicht.
Die Ärzte verschreiben das gern bei Rückenbeschwerden!
Soll deine Muskeln stärken so dass sie die Wirbelsäule entlasten!
Und damit weniger oder gar keine Schmerzen mehr auftreten!
Auf jedenfall nicht in den Schmerz hineintherapieren!
Manchmal meine ich verfallen die Ärzte auch dem Mainstream!
Was aus den USA oder den asiatischen Ländern hier herüber schwappt, soll
wohl gut sein, ist es aber nicht immer!
Wie schon von anderen gesagt, versuch es!
Klappt es, ist es gut für dich, klappt es nicht dann lass es!
Nur zwei Übungen gemacht und hilft schon gibt es nicht!
 
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#25
Hallo,

zum Schmerzfacharzt...nur weil das in Bochum so ist, heißt es ja nicht, dass es überall so sein muß...

ich hab auf meinen Termin beim Schmerzarzt 3 Monate gewartet und fülle bei jedem Termin, einmal im Quartal, einen elektronischen Schmerzfragebogen aus, bekomme lfd. meine Medikamente und über den Regelfall hinaus die VO für manuelle Therapie...
wenn ich keinen Termin habe und noch VO benötige, rufe ich dort an und bekomme alles per Post..

du siehst, es geht auch anders...

nur weil Bochum so arbeitet, muß es woanders nicht auch so sein...
Ja gut.....aber von etwa 3 Monaten bin ich jetzt auch ausgegangen.
Klar,die Schmerzdocs haben viel mehr Möglichkeiten,die sind in ihren VO viel freier als "gewöhnliche" Fachärzte.
Ich glaub aber eher nicht daß Cerberus so lange warten kann und will ehe was passiert....wäre auch nicht sehr sinnvoll.
Wobei eine angemessene Schmerzmedikation auf jeden Fall ratsam wäre,um der Chronifizierung gegen zu steuern.Er hampelt damit doch schon ein bisken zu lange herum.....Bein wird nicht besser,Rücken also auch nich...:icon_frown:

@Cerberus,
hast Du nicht nen guten Hausarzt,den Du mal auf KG anhauen kannst?
Fragen kostet ja nichts,und wenn der Dir wenigstens erstmal 6 aufschreibt.
Danach kann man weiter überlegen,bei welchem Doc Du ein Folgerezept bekommst.

Ich könnte ja auch eine VO außerhalb des Regelfalls bekommen,mir hilft KG & Co aber nicht nachhaltig genug.Und z.Zt. hab sowieso ich zuviel aua,und die machen mir da immer noch mehr :icon_cry:
 

nafi

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#26
Ja es ist ein elendes Theater, adäquate Rezepte in ausreichender Menge zu bekommen...................die ultimative Lösung habe ich auch nicht parat...............
ich hatte allerdings das Glück, einen Arzt zu finden der mir genau das Richtige für meine speziellen Beschwerden dauerhaft verordnet: Krankengymnastik außerhalb des Regelfalls erkennt die KK bei meiner Diagnose problemlos an, aber...........damit ich überhaupt erst die Übungen halbwegs schmerzfrei absolvieren kann, benötige ich vorher Fango und Massage. Eigentlich ein "rotes Tuch" für die KK, doch wenn der verordnende Arzt das vernünftig begründet ist das noch machbar, sofern es im Rahmen seines Budgets liegt^^
 
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#27
@cerberus

Wie ist überhaupt deine Diagnose in Bezug Bein und Rücken?

Wir können hier viel erzählen, macht wenig Sinn wenn man keine Hintergrundinfos hat.
 
E

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  Th.Starter/in  
#28
hast Du nicht nen guten Hausarzt,den Du mal auf KG anhauen kannst?
Fragen kostet ja nichts,und wenn der Dir wenigstens erstmal 6 aufschreibt.
Danach kann man weiter überlegen,bei welchem Doc Du ein Folgerezept bekommst.
:icon_wink:

Wie bereits berichtet........... ich mache seit Wochen KG u. habe noch Termin bis nächste Woche.

Wie ist überhaupt deine Diagnose in Bezug Bein und Rücken?
Bein: Ruptur der vorderen Syndesmosen (Bänder). Seit der OP Anfang Januar nicht mehr zusammengewachsen. Laut Arztbrief "keine festen Strukturen" erkennbar.

Rücken: LWS irgendwie Probleme bekommen durch monatelanges, krummes Gehen/Hinken auch mit Hilfsmitteln.

:icon_kratz:
 

mathias74

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#30
Vom Orthopäden habe ich eine entsprechende Verordnung.

Hat das schon mal jemand von Euch mitgemacht?

:icon_kinn:
Dein Orthopäde macht dir einen Vorschlag ob du das annimmst ist deine Sache.
Mein Hausarzt hat mir das auch vorgeschlagen und ich habe es wahrgenommen in einem Fitnesstudio Rückenschule zu machen. In der Gruppe geht es einfacher als alleine zu Hause wo die Lust daran schnell verfällt, die Kosten übernimmt die KK. Seit ich einem Sportverein beigetreten bin macht Sport viel mehr Spaß als alleine durch den Wald zu Joggen :icon_hug:
 

saurbier

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#31
Hallo liebe(r) Existenzminimum,

Rückenschule ist kein Ersatz für kontinuierliche, angemessene Bewegung, die selbst sehr gute Effekte erreichen kann (Schmerztherapie dagen ist oft nur die bequeme und teurere Wohlfühlvariante, die langfristig nicht wirkt). Das kann Fitnesstudio sein, muss es aber nicht. Unterschiediche Bewegungsangebote für rund 10 Euro im Monat gibt es mitterweile in allen Vereinen.

Ich möchte bezweifeln das eine gute Schmerztherapie ein Wohlfühlprogramm ist.

Zu Schmerztherapeuten werden nicht umsonst die Patienten von Orthopäden überwiesen, die bereits seit längerem ein chronifiziertes Problem haben mit dem sie sich herum quälen.

Wenn du wie ich z.B. ein LWS-Syndrom hast wo die Spinalausgänge sich verschließen bist du froh, wenn dir ein Schmerztherapeut mit entsprechend starken Medis die Schmerzen nimmt. Im übrigen sind dies speziell ausgebildete Ärzte (Anästisisten mit Zusatzausbildung) wie z.B. meiner, welcher jahrelang in Bad Mergetheim (ehemals "die" Schmerzklinik) gearbeitet hat.

Zur Rückenschule sein gesagt, manchen Personen mag es ohne Zweifel helfen, zumindest bei anfänglichen Rückenleiden wegen Verspannungen etc..

Hinsichtlich der Matratze sagte mir schon vor Jahren ein Rehaarzt, es ist die die beste auf welcher man auch gut Schlafen kann, egal ob Weich oder Hart.

@MissRuhrpott

Wie es heute bei Terminen bei Schmerztherapeuten aussieht kann ich nicht beurteilen, aber ich habe damals binnen 14 Tage ein Bett bekommen. Ich gebe zu, es mag vielleicht daran gelegen haben das ich als BU-Rentner noch Teilzeit gearbeitet hatte und damit anderen dort im Rentenalter auch behandelten Personen vorgezogen wurde um schnellstens noch vor Ablauf der 78Wochen KG wieder ans Arbeiten zu kommen. Das gelang dem Schmerztherapeuten sogar.

Zwichenzeitlich stelle ich mich dort nur noch ambulant vor, wenn die Schmerzen wieder mal extrem werden, bzw. mein Hausarzt (10m von meiner Wohnung, während der Weg zum Schmerztherapeuten immerhin 90km beträgt) hinsichtlich der durch ihn verordneten BTM eine Bestätigung wünscht.


Gruß saurbier
 
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#32
@saurbier,
erstmal: eine multimodale Schmerztherapie als Wohlfühlprogramm zu bezeichnen halte ich auch für einen schlechten Witz.
Wer da einmal gelandet ist,kann i.d.R. vom Wohlfühlen nur noch träumen......

Gut möglich daß man in einer Akutklinik schneller ein Bett bekommt.
Eine Einweisung an sich impliziert ja schon mehr Dringlichkeit,als eine Überweisung.
Denke wohl schon auch daß die dann erstmal schauen wer es z.B. aufgrund Erwerbstätigkeit am "nötigsten" hat.
Wenn man dann einmal stationär war ist es auch i.d.R. auch kein Problem mehr,zeitnah in der Ambulanz dort unter zu kommen.

Praxen,in denen auch tatsächlich ein Anästhesist behandelt,gibt es so gut wie gar nicht.
Denn die können durch die Reglementierung der KKen nicht kostendeckend arbeiten.
In den Ambulanzen,besonders den Unikliniken,sieht das schon anders aus.
Die haben wesentlich höhere Mittel zur Verfügung,sind aber auch überlaufen.
So wird auch da nach Dringlichkeit entschieden.

Es fehlt an einigen Ecken im Lande - an Anästhesisten,die sich auf Schmerztherapie spezialisieren,
an Psychotherapeuten,an Rheumatologen......soweit mein Wissen.
Möglich,daß die Liste noch durch andere Fachgebiete erweitert werden kann.

Edit: Ich beziehe mich hier wie oben auf die Schwierigkeit,einen Ersttermin zu bekommen.Wenn man einmal drin ist,läuft's........
 
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  Th.Starter/in  
#33
Hah! Mein Hausarzt gibt auf seinem Straßenschild als Schwerpunkte seiner Praxis Diabetes, Akupunktur u. Schmerztherapie an.

Von ausgeprägten Kenntnissen bei Letzterem habe ich bisher noch nicht viel gemerkt.

:wink:
 
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#34
Hah! Mein Hausarzt gibt auf seinem Straßenschild als Schwerpunkte seiner Praxis Diabetes, Akupunktur u. Schmerztherapie an.

Von ausgeprägten Kenntnissen bei Letzterem habe ich bisher noch nicht viel gemerkt.

:wink:
Man könnte fast in :icon_lol: ausbrechen,wenn es nicht zum :icon_cry: wäre.......
 

Muzel

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#35
Mit meinem Schmerztherapeut hat ich positive Erfahrungen gemacht. Der überweist mich zur PET ohne, dass er mich sieht. Ich habe Chondrocalcinose zwischen Brustbein und Rippen und kein Arzt will mich ohne Sichtkontrolle spritzen, weil der Herd gefährlich in der Nähe der Lunge liegt. Mit den Psychiatern habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, deshalb denke ich, dass ein guter Schmerztherpeut wie Psychiater Glücksachen ist.
 

evelyn62

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#36
Hah! Mein Hausarzt gibt auf seinem Straßenschild als Schwerpunkte seiner Praxis Diabetes, Akupunktur u. Schmerztherapie an.

Von ausgeprägten Kenntnissen bei Letzterem habe ich bisher noch nicht viel gemerkt.

:wink:
Man könnte fast in :icon_lol: ausbrechen,wenn es nicht zum :icon_cry: wäre.......
jepp, mein EX Hausarzt führt das auch im Namen. Gemerkt habe ich nichts davon.
Bei uns gibt es eine Schmerzpraxis, die auch einen Anästhesisten beschäftigt. Leider behandeln die nur Privatpatienten.
 
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#37
:icon_wink:

Wie bereits berichtet........... ich mache seit Wochen KG u. habe noch Termin bis nächste Woche.



Bein: Ruptur der vorderen Syndesmosen (Bänder). Seit der OP Anfang Januar nicht mehr zusammengewachsen. Laut Arztbrief "keine festen Strukturen" erkennbar.

Rücken: LWS irgendwie Probleme bekommen durch monatelanges, krummes Gehen/Hinken auch mit Hilfsmitteln.

:icon_kratz:

Ich frage mich grade, ob die OP wirklich nötig war, siehe dazu


Verletzungen des Syndesmosebandes am Sprunggelenk | netzathleten


sowie


Chirurgie in Wiesbaden, Leistungen, Sprunggelenk, Bandverletzung, Knorpelschaden, Syndesmose, Instabilität, Operation, Medical Point


Aber von hier aus lässt sich dies und geeignete Therapieformen praktisch nicht beurteilen. Ich würde z.B. aus persönlichen Erfahrungen einen Unfallchirurgen aufsuchen, der z. B auch bekannt dafür ist, Leistungssportler (erfolgreich) zu behandeln. Da nimmt man alle Bilder und den OP- Bericht mit (auch KG-Doku) und holt sich eine weitere Meinung. Möglicherweise liegt sogar ein Behandlungsfehler vor.

Generell scheint das vordere Band nicht so wichtig zu sein, allerdings ist auch abzuklären ob weiter Strukturen geschädigt sind und evtl. eine 2 OP notwendig ist.

Fall du gewichtsmäßig deutlich über Normalbereich sein solltest, dann dringend abnehmnen, denn überflüssige Kilos wirken sich bei dir nochmal mehr ungünstiger aus
 
E

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  Th.Starter/in  
#38
Ich frage mich grade, ob die OP wirklich nötig war...
In Verbindung mit Fibula- oder Tibiafraktur immer. Nur die Bänder halten die Knochen im richtigen Abstand zueinander. Dazu müssen sie aber intakt sein.

Gewicht:

Ist so gut wie normal. 90 kg bei 1,86 m.
 
E

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#39
Möglicherweise liegt sogar ein Behandlungsfehler vor.
Der liegt zweifellos vor! Aber indem die Syndesmosenruptur anfangs nicht erkannt wurde, ich eine Gipsschiene bekam u. heim geschickt wurde.

Eine große Schweinerei ist aber, daß dies im Arztbrief der Chirurgie einfach weggelassen wurde! Man steht noch nicht mal zu seinen Fehlern.

Erst jetzt habe ich einen entsprechenden schriftlichen Befund von der Radiologie eines anderen Krankenhauses.

Wären wir in Amerika, befände ich mich jetzt auf dem Weg zum Millionär! :biggrin:
 
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#40
...

Wären wir in Amerika, befände ich mich jetzt auf dem Weg zum Millionär! :biggrin:

Soviel gibts hier natürlich nicht, aber ein paar tausend Euronen sind ggf drinnen. Eventuell langer Weg, aber Krankenkasse (u.a. mit Gutachten des MdK) und Fach-Anwalt für Medizinrecht können dich unterstützen. Auch ein Gutachten durch die (kassen-) landesärztliche Gutachterkommission sind kostenfrei (u. oft höher angesehen, dort aber soweit ich weiß kein Anspruch auf Gutachten).

Wäre zu überlegen: Chancen könnten insbesonder in der mangelnden Abklärung bzw. Diagnostizierung bestehen.
 
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  Th.Starter/in  
#41
Als ich vorhin ganz normal vom Stuhl aufstehe, um bissel Wäsche zusammen zu packen, geht mir ein Wahnsinns-Stich hinten durch's Kreuz........ so, wie wenn einem jemand 'nen Messer reinhaut. :icon_frown:

Schon wieder der Mist! :icon_motz:

Geh ich zu dem Trottel von Orthopäden, dann sagt der wieder, daß das muskulär ist.
Ich als Laie sag aber, daß da irgendwas (Nerv) eingeklemmt ist.

Nur läßt sich das von der Position hinterm Schreibtisch... also eine Art "Ferndiagnose"... schlecht feststellen.

Aushalten muß ich ja den Schmerz, nicht der Pfingstochse! Sind eigentlich alle Orthopäden so durchgeknallt?

:icon_motz::icon_motz:
 
E

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#42
... Geh ich zu dem Trottel von Orthopäden, dann sagt der wieder, daß das muskulär ist.
Ich als Laie sag aber, daß da irgendwas (Nerv) eingeklemmt ist. ...
Unter Wirkung eines Schmerzmittels renkt sich das betreffende Teil oftmals wieder ordentlich ein bzw. löst sich die Muskelanspannung. Solange der Schmerz anhält, verharrt der Körper in Schonhaltung, was die Anspannung und damit die Schmerzen "vertieft". "Ibu-trallalla" hat sich hier bewährt.
Aber lass Dir das besser noch mal von Deinem Orthopäden erklären. :biggrin:
 

Anna B.

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#43
Hallo,

eine Bekannte (ca.68) erzählte mir gestern, dass sie beim Orthopäden war, weil sie immer so starke Schmerzen in der LWS hätte...

der Orthopäde macht natürlich als 1. eine Röntgenaufnahme (ja,ja...BSV kann man daran nicht erkennen)....

er geht mit der Aufnahme zu ihr ins Behandlungszimmer und weist mit barschen Worten auf das Röntgenbild: schauen Sie sich ihre Wirbelsäule an, da ist nix, was andere in dem Alter auch haben...sie haben nichts..das ist halt so, wenn man älter wird..und..sie brauchen auch nicht wiederkommen..ich will sie hier nicht mehr sehen....sprachs und zog von dannen...

das nenne ich mal ärztliche Kompetenz....

naja. er hat eh seinen Ruf verloren, da er jetzt in "Schönheit" macht..da verdient er mehr und wenn die Kassenpatienten weg bleiben, hat er mehr Zeit für die "Schönen und Reichen"...


an deiner Stelle würde ich mal zu einem Chiropraktiker gehen...oder noch besser...zu einem Neurochirurgen..der will nicht gleich operieren, der wird vorher feststellen, was da überhaupt los ist...

du kannst ihm dann auch die Reaktionen von deinem Schwachkopf-Orthopäden mit Ruhe vortragen..er wird dich dann besser verstehen...
 
E

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#44
Ich hab Angst, wenn ich mich hinsetze oder eigentlch bei allen Bewegungen des Oberkörpers, daß ich nicht mehr richtig "hochkomme".

Die Rohrkrepierer geben einem 'ne neue Verordnung zur Krankengymnastik u. dann ist für sie das erstmal erledigt. Es kommt aber immer wieder.
 

Lilastern

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#45
@Cerberus;

Wenn du bei einem anderen Orthopäden kein Termin bekommst, dann würde ich umgehend in die Notaufnahme von einer Orthopädischen Klinik fahren. Da muss man dich behandeln.

So etwas kenne ich, wenn nämlich Wirbel verschoben sind und man lässt das über längere Zeit hat man auch Probleme die Blockade zu lösen.

Deshalb warte nicht zulange.
 

Lilastern

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#46
@Cerberus;


Hast du beim tiefen ein- und ausatmen auch Schmerzen?

Kannst du dich ohne Probleme mit dem Oberkörper nach links- und nach rechts drehen?
 

Anna B.

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#48
teile mir mit, wo du wohnst, dann teile ich dir mit, wo in eurer Nähe ein Arzt mit Chiropraktischer Erfahrung ist...

oder geh zum Krankenhaus und dort zur Notaufnahme...neurochirurgische..und schildere deine Erfahrung..aber erst, nachdem sie dich untersucht haben..:icon_mrgreen: sonst reagieren sie wie der Schwachkopf von Orthopäde..

hast keinen HA der chiropraktisch arbeitet?..oder einen Osteopathen in der Nähe?
oder bekommst du heute noch einen Termin bei deinem Physiotherapeuten..der soll mal manuelle Therapie machen heute...ruhig 60 Minuten...das hilft..glaub mir..
 
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#49
ich kenne die Rückenschule als "Unterrichtsveranstaltung" in Sport Klamotten. Dort wird einem beigebracht was "rückengerechtes" Verhalten ist z.B. wie man einen Kasten Wasser aus dem Kofferraum hebt ohne die Wirbelsäule übermässig zu belasten.

Das Verständnis für eine korrekte Körperhaltung beim Stehen, Sitzen, Gehen usw. fehlt heute den allermeisten Menschen. Diese Körperfehlhaltungen führen dann zu den Wirbelsäulenproblemen.

Ich hatte nach der Rückenschule eine 3 monatige ambulante Reha, wo dann Physio und spezifischer Muskelaufbau, Massagen und Rehasport gemacht wurde. Danach war ich beschwerdefrei, konnte wieder aufrecht Stehen und Gehen und solange ich die Regeln der Rückenschule beachtete blieb das auch so.

Also es greifen da mehrere Behandlungskonzepte ineinander, die Rückenschule ist nur der Anfang um ein Bewußtsein für eine gesunde Körperhaltung und Wirbelsäule zu schaffen. Dazu zählt auch die Gewichtsreduktion, falls nötig.

Warte mal ab wie bescheuert du dir vorkommst bei der Physiotherapie z.b. auf den Zehenspitzen, mit einem Bein auf einem Fußball stehend balancieren. Oder die ersten Versuche der "Galleonsfigur". Das wird noch lustig.

Aber gehe da auf jeden Fall hin, egal wie bescheuert du dir das ausmalst, das hilft dir wirklich dabei deine Beschwerden zu verstehen und zu bearbeiten.
 
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#50
Ich hab Angst, wenn ich mich hinsetze oder eigentlch bei allen Bewegungen des Oberkörpers, daß ich nicht mehr richtig "hochkomme". Es kommt aber immer wieder.
Das klingt nicht gut. Sind die Schmerzimpulse so stark dass du dann kurzzeitig Blitze oder Sterne vor den Augen siehst? Oder dir schwindelig wird?
 
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#52
Nee, Sterne nicht. Aber es langt auch so...
Rückenprobleme sind immer sehr individuell, solange wie du noch keine "Ausstrahlungen" z.B. in die Beine hast, keine Lähmungserscheinungen und du keine Blitze/Sterne siehst, haste gute Chancen dass der Spinalkanal unbeeinträchtigt ist.

Eine Bandscheibenvorstülpung (keine Vorfall) ist auch sehr schmerzhaft und führt auf Dauer durch die Zwangsschonhaltung zu größeren Problemen. Nicht nur beim Rücken, das schlägt mit der Zeit auch auf den Magen (reduzierter Appetit) und die Birne (Frust, Machtlosigkeit usw.)

Mein Tipp:
Apotheke gehen, Latschenkiefernöl kaufen, lauwarmes Bad einlassen und das Öl dazu geben. Nicht länger als 20min. darin baden, schlägt sonst zu sehr auf den Kreislauf.
Danach jedenfalls kannste dich für ein paar Stunden ohne Muskelkrämpfe entspannen.
Den Tipp habe ich von der Krankenschwester (die auch Physiotherapeutin ist) auf der Neurochirurgie bekommen. Sie hat mir mal abends als sie Spätschicht hatte so ein Bad eingelassen, vorher war ich schon 6 Tage hüftabwärts gelähmt und konnte mich nicht aufrichten. Nach dem Bad in der dunkelgrünen Suppe, konnte ich wieder schmerzfrei aufstehen und gehen. Leider nur für ein paar Stunden, aber ich hatte auch 2 Bandscheibenvorfälle an der Gleichen BS, jeweils nach Vorne und Hinten raus geplatzt (Unfall). Da war ohne OP nix mehr zu machen.

Bei dir klingt es mehr nach langwidriger Quälerei, deshalb kann ich nur empfehlen die Gesamtkonstitution deines Körpers zu stärken, Rückenschule, spezifischer Muskelaufbau, Physiotherapie, gesunde Ernährung usw. Wirklich das hilft, auch wenn man sich lieber schonen möchte mit den Rückenschmerzen, man muss genau das Gegenteil machen. Allerdings solltest du jede Art von Bewegung die mit Vibration (Hüpfen) oder Rotation (Oberkörper/Kopf drehen) zu tun hat, vermeiden. Solange du noch akute Schmerzen hast.
 

saurbier

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#53
Hallo Gerd35Leipzig,

alles schön und gut.

ich hab das ganze Spiel schon mehrmals mitgemacht, ja geholfen hat wirklich nur die Rehamassnahme an Geräten zum Aufbau der Rumpfmuskulatur und das richtig für fast 2 Jahre.

Rückenschule ist spielerei für Leute die abends nach Hause kommen und verspannungen haben. Wer schon echte Ausfallerscheinungen oder aber des öfteren Ischias hatte den bringt sowas eben nichts mehr.

Ich hab einen bekannten der eine Physio-Praxis betreibt wo ich auch öfters mal hin gehe. Der sagt selbst, dass wir heute nicht mehr mit 45 sodern weit über 80 den Löffel abgeben und diese Jahre alle auf unseren Stürzapparat drücken.

Dazu kommt dann auch noch der Wohlstandsbauch beim einen oder anderen, aber selbst schlanke Menschen haben eben ihre Probleme mit dem Rücken.

Ich stelle mir mal vor, wie das ablaufen wird, wenn alle nur noch nach den Lehren der Rückenschule arbeiten (auf dem Bau, im Maschinenbau, der Autowerkstatt etc.). Nur noch Rückengerecht heben und nichts über 10kg ohne Hilfsgeräte, na lustig.



Gruss saurbier
 

Muzel

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#54
Mein Sohn hat wegen seiner Skoliose bei der DLRG Rettungsschwimmer gelernt. Das hat seinem Rücken sehr gut getan.
 
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Ein richtig großes Badezimmer mit Wanne ist hier mangels "Masse" für mich leider nicht drin! Lediglich eine Dusche. :wink:
 
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Übrigens geht es jetzt, nach drei Tagen, wieder so einigermaßen! :icon_biggrin:

Ich mach auch so paar Bewegungsübungen........ gaaanz vorsichtig.

:wink:
 

Muzel

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#57
Der DLRG nimm auch Schwerbehinderte auf und die müssen nicht so viel zahlen.
 
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Der DLRG nimm auch Schwerbehinderte auf und die müssen nicht so viel zahlen.
Okay. Aber ich kann aus finanziellen Gründen kein Schwimmbecken mit Latschenkiefernöl anreichern. :wink:

:icon_lol:
 

ela1953

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#60
Sind eigentlich alle Orthopäden so durchgeknallt?

:icon_motz::icon_motz:[/QUOTE

JA ich hab seit Jahren Rückenprobleme und Kniearthrose. War auch schon in einer Klinik. Da hab ich die Diagnosen schriftlich.Mein Hausarzt gab mir öfter mal eine Spritze und verschrieb 12x Krankengymnastik pro Quartal. Bis er meinte, ich müsse auxh zum Orthopäden. Seitdrm gibt es nur noch 6x. Bei Orthopäde 1 brauchte ich nur die Schuhe auszuziehen. Orthopäde 2 wurde Kniearthrose diagnostiziert. Krankengymnastik gabs nicht. Die Kasse würde aber neues Knie zahlen. Wäre aber noch zu jung. Soll Schmerzmittel nehmen. Orthopäde 3 - wirbt als Schmerztherapeut und wollte mir nach der Röntgenaufnahme was empfehlen. Er gab aber dann zu, dass die Spritzen,, die ich selber hätte zahlen müssen, bei mir nicht mehr helfen. Krankengymnastik gabs nicht. Dafur in seinen Räumen Strecken. Halbes Jahr später sollte ich unbedingt diese Spritzen nehmen. Orthopäde 4 hält auch nichts von Krankengymnastik. Ich bekomme aber in seinen Räumen Akkupunktur. Mittlerweile habe ich außer Rücken und Knierarthrose auch Arthrose in den Daumengelenken, dem 2. Knie und einer Schulter. Muss mich aber beim Arzt auf ein Körperteil beschränken. Das betrifft aber alle Orthopäden. Die betrachten nicht, dass der ganze Körper beachtet werden muss. Das wurde nur in der Klinik gemacht. Schmerzmittel verschreiben alle Ärzte gern und wenn die Schmerzen nicht auszuhalten sind soll man mehr Schmerzmittel nehmen oder die Ambulanz vom Krankenhaus aufsuchen.
 

Muzel

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#61
Das Rettungsschwimmertraining ist eisenhart. Mein Sohn hat eine richtig kräftige Rückenmuskulatur bekommen.
 

Muzel

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#63
Warum meinst du das? Es gibt verschiedene Gruppen, die nach Leistungsstärke eingeteilt werden.
 

Muzel

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#66
Bei der DLRG kann jeder, der ein Mitglied ist mitimachen.
 
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