Rolligerechte Wohnung geht an nicht behinderte Mieter (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

berimbau

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 Februar 2007
Beiträge
94
Bewertungen
1
Von einer Wohnungsbau-Genossenschaft in München wurde mir eine 2-Zimmer-Whg. angeboten. 66qm groß, Erdgeschoss, Bad mit befahrbarer Dusche.

Trotz meiner sofortigen Zusage und der Bereitschaft der Genossenschaft, mir die Wohnung zu vermieten, werde ich sie nicht bekommen. Begründung: Bei mir (E-Rolli, 70%, G, B) liegt keine Dringlichkeit vor, denn:

Die Behinderung interessiert die Stadt München nicht. :icon_eek:Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass ich im Landkreis (keine 3km vom Stadtgebiet entfernt) wohne. Hier im Landkreis suche ich seit mittlerweile 7 Jahren vergeblich, da es einfach keine geförderten barrierefreien Wohnungen gibt. Der Genossenschaft sind die Hände gebunden, da die Stadt München keine Genehmigung erteilt.

Da kein Münchener Rollifahrer die Wohnung haben will, geht sie nun an einen nicht behinderten Mieter. :eek:
 

Holger01

Elo-User*in - temp. eingeschränkt
Mitglied seit
26 Januar 2012
Beiträge
1.399
Bewertungen
565
Föderalismus und Kommunalrecht errichten Grenzen, und die sind nicht barrierefrei!

Tut mir leid um solche Regeln und dass es für dich (noch) nicht geklappt hat.
 

pinguin

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
22 September 2008
Beiträge
4.195
Bewertungen
923
Wieso bitte sind denn der Genossenschaft die Hände gebunden? Die können doch vermieten, an wen sie wollen? Werde Genossenschaftsmitglied, und Du hast automatisch Vorrang. (Bei unserer Genossenschaft hier ist jedenfalls Mitgliedschaft Pflicht, so mir bekannt ist). :icon_kinn:
 

hope40

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Oktober 2010
Beiträge
1.890
Bewertungen
824
Wieso bitte sind denn der Genossenschaft die Hände gebunden? Die können doch vermieten, an wen sie wollen? Werde Genossenschaftsmitglied, und Du hast automatisch Vorrang. (Bei unserer Genossenschaft hier ist jedenfalls Mitgliedschaft Pflicht, so mir bekannt ist). :icon_kinn:
haste mal dran gedacht , das mit der mitgliedschaft in der genossenschaft ggf. auch genossenschaftsanteile verbunden sind, die zu zahlen sind und ich denke, in einer, für einen leistungsempfänger nich unerheblicher höhe .

ich vermute, das @berimbau das geld nicht aus den ärmeln schütteln kann...
 
Oben Unten