Richtige Berechnung des EKS für Bewilligungszeitraum (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

dine89

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Hallo!

Ich blicke da nicht durch. Wie wird das Einkommen aus Selbstständigkeit richtig berechnet?

Ich dachte bis jetzt immer, dass man monatlich einen Freibetrag von 100,- hat, alles was darüber ist wird angerechnet. Nach neuen Recherchen von mir ist das aber doch nicht so? Da gibt es noch einen Freibetrag II mit 10% oder 20%...

Wird das Einkommen für den ganzen Bewilligungszeitraum gerechnet, oder nur monatlich? Was ist, wenn ich eine Rechnung zb zum Monatsende gestellt habe und das Geld dann aber im nächsten Monat reinkommt, zählt es dann für den Monat wo ich es erhalten habe?

Hier gibt es sicher den ein oder anderen der sich da auskennt und mich aufklären kann.
 

dine89

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Danke für den Link. Ich habe Berechnungen gesehen, wo es aber ganz anders berechnet wurde...

Bis vor kurzem dachte ich auch, dass es nach Monat geht. Jetzt habe ich aber schon öfters gelesen, dass die ganzen Einkünfte des BWZ gerechnet werden...

Ich bin mir nicht sicher, was richtig ist.
 

dine89

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Noch eine Frage...kann man Kopien der von mir eingereichten Unterlagen (zB EKS) anfordern, wenn man diese aus irgendeinem Grund nicht mehr hat, um zB die richtige/falsche Berechnung der Sachbearbeiterin zu überprüfen?

Meine Sachbearbeiterin hat mir nämlich einmal zB 60, und ein paar Cent als Einkommen angerechnet, obwohl ich in diesem BWZ noch gar keine EKS abgegeben hatte bzw überhaupt 60,- eingenommen habe.

Ich frage mich, wie Sie auf diesen Betrag und vor allem Cent Betrag kommt, weil ich immer glatte Rechnungen stelle...
 

Koelschejong

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Als Selbstständiger musst Du die Durchschnittswerte des Bewilligungszeitraums in den Rechner eingeben. Es wird immer der Durchschnitt der 6 Monate gerechnet. So steht es in § 3 ALG II-V
 

soselbständig

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Zitat Koelschejong

Es wird immer der Durchschnitt der 6 Monate gerechnet.
So steht es in § 3 ALG II-V


Wo steht das in der ALG II -V ?
von was der Durchschnitt ?
von Einnahmen, Ausgaben, Gewinnen ?????

und wieso immer 6 Monate ?

Bitte die Mitleser nicht verwirren

Erst das Gesamteinkommen berechnen
dann das monatliche Einkommen,
die Absetzbeträge aus diesem monatlichen Gesamteinkommen ermitteln und dann die weiteren Absetzbeträge nach §11b ......

und vergiss nicht wieder den weiteren Betrag in Abs.3....
 

Koelschejong

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Guckst Du Absatz IV
Für jeden Monat ist der Teil des Einkommens zu berücksichtigen, der sich bei der Teilung des Gesamteinkommens im Bewilligungszeitraum durch die Anzahl der Monate im Bewilligungszeitraum ergibt.
 

Koelschejong

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Noch eine Frage...kann man Kopien der von mir eingereichten Unterlagen (zB EKS) anfordern, wenn man diese aus irgendeinem Grund nicht mehr hat, um zB die richtige/falsche Berechnung der Sachbearbeiterin zu überprüfen?

Meine Sachbearbeiterin hat mir nämlich einmal zB 60, und ein paar Cent als Einkommen angerechnet, obwohl ich in diesem BWZ noch gar keine EKS abgegeben hatte bzw überhaupt 60,- eingenommen habe.

Ich frage mich, wie Sie auf diesen Betrag und vor allem Cent Betrag kommt, weil ich immer glatte Rechnungen stelle...
Bei einem Einkommen von € 60 würde ich keinen Aufstand machen. Das ist unterhalb des Grundfreibetrags und wurde daher nicht angerechnet.

Generell würde ich mir eher die Zunge abbeißen, als dem SB mitzuteilen - ich hab meine Bücher nicht im Griff, denn das bedeutet die Anforderung von Kopien durch Dich. Denn aus der Mitteilung kann SB alles Mögliche "Unschöne" schlussfolgern, wie "nicht geeignet", "hat Laden nicht im Griff", "dringend Maßnahme/Hilfe erforderlich" .......
 

dine89

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Bei einem Einkommen von € 60 würde ich keinen Aufstand machen. Das ist unterhalb des Grundfreibetrags und wurde daher nicht angerechnet.

Generell würde ich mir eher die Zunge abbeißen, als dem SB mitzuteilen - ich hab meine Bücher nicht im Griff, denn das bedeutet die Anforderung von Kopien durch Dich. Denn aus der Mitteilung kann SB alles Mögliche "Unschöne" schlussfolgern, wie "nicht geeignet", "hat Laden nicht im Griff", "dringend Maßnahme/Hilfe erforderlich" .......
Nein bei dem BWZ der mir fehlt geht es um einen Höheren Betrag der auch wahrscheinlich angerechnet werden könnte.

Ich denke von der Sache, dass sie dann denken das ich etwas nicht im Griff habe oder mich als nicht geeignet ansehen, sollte man sich nicht einschüchtern lassen.
Klar ist das blöd, aber es kann ja immer mal etwas wegkommen, wie auch immer. Ob man das jetzt selber Schuld ist, oder die Wohnung zb abbrennt (mal weit ausgeholt) sei dahin gestellt...
 

Koelschejong

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Dann forder das an mit irgend einer vernünftigen Begründung. Alternativ: Antrag auf Akteneinsicht stellen.
 

dine89

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Hallo ihr lieben, ich hole das Thema nochmal hervor...anstatt hier ein neues zu eröffnen...

Und zwar gibt es für mich im Moment noch 2 offene Fragen...

1. Wie wird das Einkommen berechnet, wenn man Einkommen aus einem angestellten Verhältnis hat und Einkommen aus Selbstständigkeit dazu?

Wird für jeden Bereich eine eigene Abrechnung gemacht? Oder wird Einkommen und EKS Einkommen zusammen gerechnet??


2. Wie ich herausfinden konnte, wird mir jetzt monatlich ein Einkommen aus Selbstständigkeit von 66,xx,- jeden Monat angerechnet, bzw mit dazu gerechnet.
Die Sachbearbeiterin hat gesagt, dass dies ein Durchschnitt von...was auch immer...ist. Wahrscheinlich ein Durchschnitt von meinen EKS Einkünften, wobei das eigentlich nicht sein kann.

So gesehen liegen die 66,- ja sowieso unter der Freibetragsgrenze. Wenn ich allerdings noch weiteres Einkommen habe, aus zb einem 450EUR oder Teilzeitjob, mindert dieser Betrag meine Bezüge ja schon...
Ist das so richtig, dürfen die das?
 

dine89

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Außerdem ist mir immer noch nicht klar, ob das EKS Einkommen jetzt als Durchschnitt des ganze BWZ gerechnet wird, oder monatlich.

Ich habe dazu auch noch weiter recherchiert und sogar 2 Anwälte gefragt, die beide etwas anderes gesagt haben...
Da muss es doch eine klare Regelung zu geben. Warum sagt denn "jeder" etwas anderes :D

Mal angenommen ich habe in einem Monat 1000,-, dann mal 200,- und vielleicht einen Monat 300,- Einnahmen, die restlichen Monate 0,-.
Muss ich das Einkommen dann direkt im BWZ melden, oder behalte ich alles und warte bis der BWZ zu ende ist und gebe meine abschliessende EKS ab und muss dann ggf Leistungen zurückzahlen....?

Ich hatte noch nie so ein so hohes Einkommen aus Selbstständigkeit, da ich das Gewerbe nur nebenher mache, von daher würde mich interessieren wie es bei größeren Beträgen an Einnahmen aussieht...
 

Koelschejong

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Das EKS Einkommen wird über 6 Monate gemittelt, das andere Einkommen wird monatlich gerechnet.

Also z.B.

300 € Minijob
100 € gemittelter EKS Gewinn/Monat
400 € Gesamteinkommen in diesem Monat
 

dine89

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Verstanden.

Wenn ich jetzt nur Einnahmen aus EKS habe, zb im BWZ 600,- insgesamt.
Werden dann von den gesamten Einnahmen die 100,- Grundfreibetrag und die 2 weiteren Freibeträge gerechnet?

Also zb

600,- Einnahmen
-100,- GFB
-100,- 1. Freibetrag

= 400,- Einnahmen und diese geteilt durch 6?

oder Teilt man das gesamte Einkommen im BWZ durch 6 und rechnet von diesem Betrag die Freibeträge ab?

zb 600,- : 6 = 100 monatliches Einkommen

100,-
- 100 Freibetrag

= 0,- anrechenbares Einkommen?


Meine Sachbearbeiterin hat es bzw macht es nämlich monatlich. Habe ich einen Monat 250,- EKS Einnahmen, rechnet Sie davon die Freibeträge ab...
 

dine89

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Super Danke!

Weiss jemand, ob Kosten für Homepage Domains und die dazugehören email bzw Webspace auch als Ausgaben gelten?
 

dine89

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Verstanden.

Wenn ich jetzt nur Einnahmen aus EKS habe, zb im BWZ 600,- insgesamt.
Werden dann von den gesamten Einnahmen die 100,- Grundfreibetrag und die 2 weiteren Freibeträge gerechnet?

Also zb

600,- Einnahmen
-100,- GFB
-100,- 1. Freibetrag

= 400,- Einnahmen und diese geteilt durch 6?

oder Teilt man das gesamte Einkommen im BWZ durch 6 und rechnet von diesem Betrag die Freibeträge ab?

zb 600,- : 6 = 100 monatliches Einkommen

100,-
- 100 Freibetrag

= 0,- anrechenbares Einkommen?


Meine Sachbearbeiterin hat es bzw macht es nämlich monatlich. Habe ich einen Monat 250,- EKS Einnahmen, rechnet Sie davon die Freibeträge ab...
Und es gibt immer noch Fragen :D

Wenn ich keinen Mini Job habe sondern Bruttoeinkommen - Abzüge = Nettoeinkommen...

Wird dann zur Berechnung der Bruttowert oder Nettowert gezogen?

zb

100,- EKS Einkommen
850,- Bruttoeinkommen Erwerbstätigkeit (davon ca 500 Nettoeinkommen als Bspl)

werden dann 100,- Freibetrag von 850 abgezogen und 20% von 750,- angerechnet, oder angenommen es sind Netto 500,- davon -100,- Freibetrag und 20% von 400,- (plus das EKS)?
 

dine89

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Super Danke...

die EKS Einkünfte werden dann zu den Brutto Erwerbseinkommen dazu gerechnet?

zb

850,- Brutto Erwerbseinkommen
+100,- durchschnittliches EKS

= 950

-100 Freibetrag
- 2. Freibetrag....
 

dine89

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Es geht doch noch weiter....

Nachdem ist jetzt in 2 Monaten Einkommen aus einem Job hatte und dazu jeden Monat die 67,- EKS angerechnet wurden...wurde mir für die letzten 2 Monate des BWZs (nach dem Angestellten Verhältnis) die verbleibenden 67,- EKS direkt angerechnet, ohne Freibetrag. Dies steht auch so auf dem Bescheid...

Wie kommt die denn darauf? Kann mir das jemand erklären?

Weiterhin wurden mir 100,- die ich Anfang 2014 von der Krankenkasse als Bonuszahlung erhalten hatte, nachträglich angerechnet, ist das so richtig?


Vielleicht weiss hier ja jemand nochmal weiter...
 
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