Rezension: „Der größte Raubzug der Geschichte“

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wolliohne

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Der Titel des Buches – „Der größte Raubzug der Geschichte“ – klingt eher nach einem historischen Krimi, aber die beiden Verfasser durchleuchten die heute agierende internationale Finanzwelt und wollen aufzeigen „Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden“. Damit packen die als Finanzberater tätigen Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich eine der aktuell wichtigsten politischen Fragen an. Eine Rezension von Hermann Zoller.
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Das Fazit, das die Autoren am Ende des Buches dem Leser präsentieren, ist niederschmetternd: „Die bisherigen Vorkommnisse zeigen, dass die Politik immer mehr ein ‚Handlanger’ der Finanzwirtschaft ist und deren Interessen gnadenlos gegen die Bevölkerung durchsetzt. (…) Weshalb wird immer noch nichts geändert? Ganz einfach, weil die Profiteure dieses Systems alles tun, damit sich nichts ändert. Selbst alle großen westlichen Demokratien sind gnadenlos verschuldet und somit von den Betreibern des privaten Finanzsystems schlicht und einfach abhängig.
Damit dürfen wir uns nicht abfinden. Verstehen wir deshalb den letzten Spruch in dem Buch als Aufforderung zum Widerstand: „Ein positiv denkender Mensch weigert sich nicht, das Negative zur Kenntnis zu nehmen. Er weigert sich lediglich, sich ihm zu unterwerfen“ – Pfarrer und Autor Norman Vincent Peale.
 
M

Minimina

Gast
Da gab es wohl größere Raubzüge in der menschlichen Geschichte, man denke nur mal an Gengis Khan u.a.

Aber es sind wohl intelligentere und hinterhältigere Raubzüge...

LG MM
 

hartaber4

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Da gab es wohl größere Raubzüge in der menschlichen Geschichte, man denke nur mal an Gengis Khan u.a.

Aber es sind wohl intelligentere und hinterhältigere Raubzüge...

LG MM

Die sind heute eher intelligent, denn man kommt idR nicht mehr mit Schwert und Peitsche angeritten... sondern mit Verträgen, Weltbank und Finanzinstrumenten....
 
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