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Rewe sucht 82 000 neue Mitarbeiter

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druide65

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#1
Caparros kündigte 25 000 neue Arbeitsplätze in 750 zusätzlichen Filialen allein in Deutschland an. „Wir suchen händeringend gute Mitarbeiter“, sagte der Chef des zweitgrößten deutschen Lebensmittelhändlers. „Europaweit werden wir 2100 Filialen neu eröffnen, das sind fast 82 000 neue Mitarbeiter.“ Vor Kurzem hatte bereits Rewe-Konkurrent Edeka angekündigt, 25 000 neue Stellen zu schaffen.
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Jenie

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#3
Mal ein Leserkommentar dazu

Wieviele davon auf 400 Euro-Basis? Natürlich hört sich das im ersten Moment gut an, wenn wieder einmal die Rede von vielen neuen Arbeitsplätzen ist. Doch leider entpuppt sich dann ein großer Teil davon auf Geringverdiener-Basis.Aus diesem Grunde haben wir vielleicht ein paar Arbeitslose weniger, Geld sprudelt trotzdem nicht in die Sozialkassen.

Lebensmittel sind notwendig - daher krisengewinner. Aber zu welchem Preis... Preise Runter Löhne runter und Druck.

Autobranche - da sieht man Luxusgut die setzen erst mal aus.DasErste - Video Player
 

druide65

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#4
Immer mehr Discounter bzw.Lebensmittelhändler setzen ihre Öffungszeiten nach oben.
Ladenschluss 22 Uhr scheint bald Standard zu werden.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen das alleine in Deutschland dadurch 25.000 Vollzeitstellen geschafft werden.
 

Sissi54

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#5
Es ist die Rede von "Europaweit".
Das wird in Deutschland kaum ins Gewicht fallen ! :icon_evil:
 

druide65

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#6
Europaweit laut Rewe 82.000.In D "nur" 25.000.
 
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#7
soweit ich das mitbekommen habe, suchen die hauptsächlich nur auf Aushilfsbasis/Minijob

Vollzeit nur als Filialleiter ......

sind es deshalb vielleicht so viel Stellen? :confused:

Außerdem ist die Frage, wie ist das zu verstehen, mit den zusätzlichen Filialen?
Rewe hat doch vor kurzem glaub Plus übernommen ........ sind das etwa dann die "zusätzlichen Filialen" ........ oder werden da neue aufgemacht?
 

Fortunatus

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#8
Vor kurzem habe ich eine Verkäuferin bei so ne Billigladen belauscht, die hat sich bei ihrem Kollegen beschwert, dass sie bei Rewe nach 9 Jahren Arbeit rausgeschmissen und gegen 400-Euro-Kräfte ersetzt wurde.
So funktioniert halt der "Aufschwung", Ganztagsstellen abbauen und viele neue prekäre Arbeitsverhältnisse schaffen. Das Ganze wird dann als Erfolg der Hartz-Reformen und der Politik gefeiert.
 
E

ExitUser

Gast
#9
soweit ich das mitbekommen habe, suchen die hauptsächlich nur auf Aushilfsbasis/Minijob

Vollzeit nur als Filialleiter ......

sind es deshalb vielleicht so viel Stellen? :confused:

Außerdem ist die Frage, wie ist das zu verstehen, mit den zusätzlichen Filialen?
Rewe hat doch vor kurzem glaub Plus übernommen ........ sind das etwa dann die "zusätzlichen Filialen" ........ oder werden da neue aufgemacht?
Edeka hat Plus übernommen, nicht Rewe.
 

Eka

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#10
Edeka/Plus: Rewe kauft Plus-Filialen - manager-magazin.de

Rewe kauft Plus-Filialen
Die Fusion des Tengelmann-Discounters Plus mit der Edeka-Tochter Netto rückt näher. Die Rewe-Gruppe soll einen Großteil der Plus-Filialen von Tengelmann bekommen, die der Konkurrent Edeka nicht übernehmen darf. Vermutlich müssen auch zahlreiche Filialen geschlossen werden.
In Branchenkreisen hieß es, an Rewe gingen gut 300 Läden. Ein kleinerer Teil solle geschlossen werden, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen.
Alle irgendwie miteinander verbunden hmm? ;)


Gruß
Eka
 

Rounddancer

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#12
So wie ich das verstand, werden die Plus-Filialen in die Netto-, bzw. Penny-Kette integriert werden,-
das heißt, auch die dortigen Mitarbeiter werden da wohl in den Zahlen neuer Mitarbeiter eingeschlossen sein.

Vollzeit-Kräfte werden ja schon länger kaum noch eingestellt, man hat ja genug Möglichkeiten, Auffüller nachts Teilzeit, und tagsüber fast nur Kassenpersonal -auch Teilzeit, oder gar Minijobber zu beschäftigen.

Dazu kommen die Rackjobber, die von der Industrie bezahlt, nur ihre Regale auffüllen.

Trotzdem: Vielleicht findet sich ja für den einen oder die andere dabei ein Arbeitsplatz?
 
E

ExitUser

Gast
#13
So wie ich das verstand, werden die Plus-Filialen in die Netto-, bzw. Penny-Kette integriert werden,-
das heißt, auch die dortigen Mitarbeiter werden da wohl in den Zahlen neuer Mitarbeiter eingeschlossen sein.

Vollzeit-Kräfte werden ja schon länger kaum noch eingestellt, man hat ja genug Möglichkeiten, Auffüller nachts Teilzeit, und tagsüber fast nur Kassenpersonal -auch Teilzeit, oder gar Minijobber zu beschäftigen.

Dazu kommen die Rackjobber, die von der Industrie bezahlt, nur ihre Regale auffüllen.

Trotzdem: Vielleicht findet sich ja für den einen oder die andere dabei ein Arbeitsplatz?
Korrekt

Komme aus dem Lebensmittel Einzelhandel. Viel wird von Packteams gemacht die auf Akkord arbeiten für 5 Euro die Stunde.

Stelle finden? Kein Problem.

Davon Leben? Unmöglich. Da Sie zu wenig bieten. Und Vollzeitstellen werden da sicher nur minimal bis gar nicht vorhanden sein.
 
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#14
Natürlich neue Jobs bei Edeka und Rewe !!

Nun Rewe und Edeka gehören die Läden garnicht ,sondern den Eigenthümern
der Läden dies sie entweder selbst Mieten oder gehören !!

Rewe selbst ist nur Lieferant der Waren der Zentrallager wo mit die Eigenthümer ein Vertrag haben !!

Jeder der in der nähe ein Rewe oder Edeka hat solte mal den Leiter dort Fragen wär der Eingenthümer ist.

Und was das Einstellen von Arbeitkräften betriifft enscheiden die Besitzer der Läden !!

Eine gute Freundin arbeitet bei ein Edeka Laden nähe Oldenburg diese auf 400 Eur Basis angestellt !!


p.s. ich hab auch mal bei Rewe gearbeitet im Zentrallager und froh das ich dort nicht mehr bin !!

Warscheinlich suchen sie wenn überhaupt in Zentrallagern und Zeitarbeit !!

das heisst das diese neuen Arbeitskräfte im Prinzip die noch vor Kurzen arbeitslos gewordenen Arbeitskräfte als billige Arbeitskräfte ersetzen !!

Reiner Sklavenhandel um die Gewinnmaximierung voran zu treiben !!

Hier gehts nicht um neue Arbeitsplätze nur Gewinnmaximierung !!


greatz
 

Hotti

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#15
Ist Rewe nicht der Verein, der mit Überwachungkameras auf sich aufmerksam gemacht hat? Und wo die Angestellten irgendwann mal im Büro eingesperrt und erpresst wurden? Ich bin nicht sicher, aber irgendwas war da.
 
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#17
Gut, haben wir beide Recht. Aber eigentlich egal. Diese Machtkonzentration ist in jedem Fall falsch.
@Tom, liegst völlig richtig mit der Machtkonzentration
hab mich nämlich jetzt ein bisschen schlau gemacht :icon_smile:

aber seht Euch das mal selbst an :eek:

rewe-group:

Handel
National:
REWE
nahkauf
PENNY
toom
STANDA
Vierlinden
ProMarkt
toom BauMarkt
REWE GVS
FEGRO/SELGROS

International:
PENNY MARKET
BILLA
MERKUR
BIPA
STANDA
SELGROS
transGourment AG

Hinzu kommen die iki-Märkte in Litauen und Lettland,
an denen die REWE Group über die europäische Handelsallianz
COOPERNIC beteiligt ist.

Touristik:
ADAC Reisen
DER & ATLAS Reisebüro
DERPART
DERTOUR
FCm DER Travel Solutions
ITS
JAHN REISEN
RSG Kooperation
MEIER'S WELTREISEN
TJAEREBORG

REWE Group: Handel

wo haben die eigentlich die Finger NICHT drin?

:icon_eek: da fällt einem nix mehr ein ........
 
E

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Gast
#18
@

aber seht Euch das mal selbst an :eek:


:icon_eek: da fällt einem nix mehr ein ........
wenn man sich das alles so ansieht, könnte man meinen: hier wird immer noch an dem Lebenstraum einer Person gearbeitet, die schon vor 1946 ihr jämmerliches Ende gefunden hat. Es gibt bald nur noch Großkonzerne. Kleine Geschäfte etc. werden einfach plattgemacht. :icon_party:

Grüße
Zid
 

eiszeit

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#19
Jeder weitere neu eröffnete Filiale ist eine Filiale zuviel. In Deutschland herrscht ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel zu lasten der Beschäftigten.
Hier noch ein Link den man sich unbedingt anschauen sollte:

[FONT=&quot][/FONT]www.supermarktmacht.de
 

Kaleika

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#20
In meinem Wohnumfeld gibt es viele Supermärkte: Penny, ALDI, Lidl, PLUS, Netto, Extra.
Der nächste ist zugleich der teuerste.

Als er noch "Extra" hieß, da war er bereits extra teuer - aber seit er von "Rewe" übernommen wurde, ist er unbezahlbar geworden!

Seit ein paar Jahren fällt es schon auf, dass "alte" Angestellte gegen billigere 400-Euro-Kräfte ausgetauscht werden.

Oder es werden neue Verträge zu schlechteren Bedingungen gemacht. Wem das nicht passt, der kann ja gehen!

Mich kotzen die teuren "Ja"-Produkte an, zu denen ich nur NEIN sage!

Ich frage mich, ob Rewe sich halten wird, oder dicht machen muss, weil bereits viele Kunden ihren Unmut bei den Kassiererinnen äußerten...

Kaleika
 

Helga Ulla

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#21
Bei uns sind auch die EXTRA Märkte von Rewe XXL übernommen worden und schon gehen die Kunden laufen, weil Rewe zu teuer.
 

Nur_mal_So

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#22
Da eine Bekannte bereits seit einigen Jahren im Einzelhandel arbeitet, kann ich auch was dazu sagen.

Vollzeitstellen gibt es in der Regel exakt eine pro Filiale, nämlich den Filialverantwortlichen, Marktleiter, odser wie auch immer er im jeweweiligen Unternehmen genannt wird.
Nur einige große Filialen haben zusätzlich weitere Vollzeitkräfte.
Dann folgen einige Kräfte mit 120 Stunden (ca. 3/4 Stelle), der Rest hat dann 100/80/60 Stunden, dazu einige 400€ Kräfte.

Wobei der Anteil der 400€ Kräfte nicht so hoch ist wie hier immer wieder behauptet, denn die 400€ Kräfte sind zu unflexibel.
Einen Teilzeitbeschäftigten kann man ohne Probleme immer Überstunden schieben lassen (bis hin zu Vollzeit, meine Bekannte hatte in einem Rekordmonat 70 Überstunden, der Durchschnitt liegt bei über 50), und wenn dann mal niemand krank ist, niemand Urlaub hat, oder der Umsatz nicht passt, dann arbeitet jeder eben nur noch seine Sollstunden.
Bei den 400€ Kräften sind Überstunden nicht möglich.

Zusätzlich muss man aber noch sagen dass die Discounter sich imemrhin an den Tarifvertrag halten... und überall einen vernünftigen Stundenlohn zahlen (zumindest bei Neuverträgen), bei Edeka und Co wird teilweise deutlich weniger bezahlt.
Zudem gibt es Edeka-Märkte, in denen insbesondere (Samstags) Abends die Auszubilden arbeiten... denn diese bekommen keine Spätzuschläge.

Wieviele von den Stellen wirklich echte Stellen sind wird man sehen... ich denke dass häufig aus Publicity-Gründen die Mitarbeiter mit übernommen werden...de facto also nur eine minimale Anzahl neu geschaffen wird.

Gruß
 
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#23
Also ich kann nur für die beiden Rewe hier bei uns sprechen die auch teuer sind. Was ich aber für berrechtigt sehe,da er keine 400 Jobber hat.

Fest Angestellte die schon seit Jahren da sind,zumal ich selber im Ort 20 Jahre wohne und den Besitzer kenne. Und diese hier den Laden und in den Nachbarort hat,sein Vater im einen anderen Ort ,aber in Rente darum ist der Laden verkauft worden da sie alle Eigentümer sind und nicht die Rewe Group.


Die Preise sind so hoch,der Eigentümer muss die Waren bei der Rewe per Bestellung kaufen...


Rewe kauft die Waren in Mengen und zahlt dafür weniger als der Eigentümer.

Wenn zb. ein Glas Nougatcreme 2,49 verdient der Eigentümer daran nur etwa 50-70 Cent,der Rest geht an die Rewe.

Da der Eigentümer Angestelle,sich selbst und die Kosten noch zahlen muss,haben viele noch eigenne Angebote und beziehen Session Artikel
die meisst in der nähe Produziert zb. Obst und Gemüse .

Nur leider ist es so,das die Eigentümer von den Einkaufspreisen abhängig sind die die Rewe anbietet.Und danach den Endpreis gestalten damit sie selber was daran verdienen können.

Den die Laufenden Kosten hat er jeden Monat was Gehälter und Nebenkosten ,Steuern usw.

Darum habe ich auch bissel Verständnis für die Preise in den Geschäften.

Für fast allen anderen Geschäften ist es so,das die Kette ob Plus,Lidl usw.
Kassiert und alle dort Angestellt für diese Geschäft.

Darum auch dort meisst auf 400 Euro Basis,der Marktleiter dort ist selber Angestellt und muss sorgen das die Kosten für Einkauf,Nebenkosten und Gewinn für das Unternehmen stimmt !!

Ist der Laden nicht rentabel,wird er entweder verlegt oder dicht gemacht !!


ich will niemanden in Schutz nehmen,aber bei den Rewe Läden steckt immer
Existenz des Ladens und derren Besitzer im Vordergrund.

Was ich als Berechtig sehe...


greatz
 

Jenie

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#24
Jeder weitere neu eröffnete Filiale ist eine Filiale zuviel. In Deutschland herrscht ein gnadenloser Verdrängungswettbewerb im Einzelhandel zu lasten der Beschäftigten.
Hier noch ein Link den man sich unbedingt anschauen sollte:

www.supermarktmacht.de

Das steht in dem Buch von Tanja Busse - die Einkaufsrevolution auch drin.

Das ist nicht nur bei Lebensmitteln so. In der Textilbranche ist es das allerselbe. Dort strebt man sogar an, das in Zukunft keine Einzelhändler mehr verdienen. Also wenn ich einen Laden in der Stadt habe, dann kommt da zukünftig ein Bodest hin. Bildschirm - der Kunde kann sich nun Virtuell einkleiden. Such es aus, bezahlt und bekommt das nach Hause geschickt.

Ich bin dann nur noch ein Vermittler auf Provisionsbasis. Das fette Geld steckt sich die Großkonzernlobby ein.

Das kommt von Geiz ist Geil usw... Das sind echt schw... Die drücken die Margen der Händler bis zum drauflegen, schaut euch mal die Frenchaisunternehmen an, dasselbe spiel. die abnehmer legen drauf nach einer Zeit.
Den Großkapitalisten ist das pupegal - der nächste dumme steht schon auf zum ausnehmen. Die nehmen nicht nur die Angestellten aus sondern wollen die Mittelständischen Unternehmen platt machen und somit überall alle zu Provisions oder Frenchaisabnehmer verdonnern.
 
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#25
Vor allem machen sie auch Umsatz mit Täuschung des Kunden.

Als gutes Beispiel die Rewe !! Auf der Internetseite haben sie für diese
Woche den Jacobs Kaffee Meister Röstung im angeblichen Angebot !!

REWE: Startseite

da es davon nur eine Sorte gibt und auch nur im Angebot gibt.

In den Läden haben sie aber Schilder mit zugesendet wo drauf steht
"verschieden Sorten" und man hat nioch andere Jacobs Sorten dazu gestellt aber diese Teurer sind,bis über 3 Euro !!

Zumal 2,77 € für mich kein Angebot ist...

ZU DM Zeiten hätten sie mal dies als Angebot angepriesen und dazu schreiben 5,54 DM.Ich glaub man hätte sie gejagd !!

Und natürlich Rechne ich noch um,schon aleine ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen und Preiswucher vorzubeugen !!

Das solte jeder und ihnen dies auch sagen.

Den seit den Euro gibt es keine Gerechte Preisentwicklung mehr,man nutz den Euro sich zu berreichern und den Kunden als Melkvieh zu sehen !!

Als Beispiel Kaffee ..

vor dem Euro ca . 3,50 bis 4,50 DM Qualitätskaffe
heute 3,20-3,40 und höher = ca. 6,40 DM - 6,80 DM 500g


lasst eiuch nicht täuschen,und dies hat nichts mit "Geiz ist Geil " zu tun !!

Nur bewusst Einkaufen ohne Abzocke des Kunden !!


greatz
 
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#26
Ich glaube die "zusätzlichen Arbeitsplätze" sind eine Milchmädchenrechnung.

Weil es werden nur eine bestimmte Menge Lebensmittel gekauft. Wenn also neue Geschäfte auf den Markt kommen verringert sich irgendwo in einem anderen Geschäft die Menge verkaufter Lebensmittel und dort werden Stellen abgebaut.
 
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#27
Ich glaube die "zusätzlichen Arbeitsplätze" sind eine Milchmädchenrechnung.

Weil es werden nur eine bestimmte Menge Lebensmittel gekauft. Wenn also neue Geschäfte auf den Markt kommen verringert sich irgendwo in einem anderen Geschäft die Menge verkaufter Lebensmittel und dort werden Stellen abgebaut.
Hier gehts warscheinlich auch nur !! um Öffentliche Gelder abzugreifen !!

Den bei Investionen im grossen Stiel bekommt man doch gradezu das Geld
von Politik und Vetternwirtschaft zu gesteckt !!

Und natürlich kann man diese noch später abschreiben,somit spart man sich die Steuern !!

Der einzige der dafür Zahlt ist der Steuerzahler !!


greatz
 
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#28
Ich glaube die "zusätzlichen Arbeitsplätze" sind eine Milchmädchenrechnung.
@münchnerkindl
hast den Nagel auf den Kopf getroffen :icon_wink:

Handel: Edeka und Rewe
Wenn Milchmädchen rechnen
Mitten in der Krise wollen Edeka und Rewe 50.000 neue Stellen schaffen.
Das klingt zunächst gut. Doch was für Jobs entstehen da?

Die Praxis sieht bislang anders aus, jedenfalls nach den gewerkschaftlichen Zahlen.
So weist die Studie Einzelhandel Branchendaten 2007/2008 von Verdi einen Rückgang
der Vollzeitbeschäftigten zwischen 2003 und 2007 um 10,5 Prozent auf etwa 1,2 Millionen Beschäftigte aus.

Zwar wuchs im gleichen Zeitraum die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitstellen
um fast sechs Prozent - doch auffällig ist auch, dass die Zahl der geringfügig entlohnten Beschäftigten
um fast fünf Prozent gestiegen ist.

25 Prozent der Jobs nicht sozialversicherungspflichtig
Es gibt demnach einen eindeutigen Trend im Einzelhandel,
die Niedriglohn-Jobs zu Lasten von Normalarbeitsstellen auszuweiten.

Die Politik vieler Betriebe bestehe darin, "aus einer Vollzeitstelle
zwei Teilzeitstellen zu schaffen und sich dann noch damit zu rühmen,
Stellen geschaffen zu haben", erklärt Verdi-Mann Isemeyer.
Handel: Edeka und Rewe - Wenn Milchmädchen rechnen - Unternehmen - sueddeutsche.de
 
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