Repressalien und Druck auf Ärzte Psychiater Patienten bei Depression Angst Panikattacken

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Hennibowl

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Hallo liebe Leute,

zu meiner Situation:
Anfang des Jahres bin ich wegen extremen, anhaltendem Puls/Blutdruck (auch im Ruhemodus) zum Hausarzt und dort wurde dieser samt Bluthochdruck auch bestätigt.
Hinsetzen, 5 Min. entspannen hieß es dort...hab ich gemacht, aber der Puls und Blutdruck war anderer Meinung. OMG war das heftig.
Zittern Ganzkörper und null Chance das in den Griff zu kriegen.
Man gab mir dann Tropfen die den Puls und Blutdruck senken sollten und was soll ich sagen Puls- und Blutdruckmessung konnten gar nicht mehr stattfinden.
Ich bin geflüchtet...mit Begründung, das ich frische Luft schnappen muss... bin dann aber nach Hause und hab in der Praxis angerufen, das alles ok ist.
Puhhhh...
Die Moral von der Geschicht war natürlich die Überweisung ins Krankenhaus mit allem Drum und Dran. Auch dort wurde beides bestätigt, ohne organische Probleme (außer der üblichen bei Ü50).
Nach 3 Tagen war ich wieder daheim und mittlerweile auf Betas...der Puls war aber immer noch am hämmern...insbesondere Abends und Morgens wenn ich ins Grübeln gekommen bin.
Der Hintergrund ist, das auch meine Mutter letztendlich daran verstorben ist im Alter von 55 Jahren. Ich wurde medikamentös auf Betablocker etc. eingestellt aber irgendwie gabs immer noch diese Situationen.
-vor dem Einschlafen
-nach dem Aufwachen (wenn nicht sogar davon)
-beim Arzt im Wartezimmer...beim Einkaufen...beim Telefonieren...bei Gesprächen...bei Allem
-so unkontrolliert hab ich mich noch nie gefühlt
Also AU vom HA mit Überweisung zum Psychiater/Neurologen. Der erste Termin war auch super nett (ältere Dame). Es fand leider keinerlei körperliche Untersuchung statt.
Ich soll mich entspannen und sofort aus der Arbeitssuche (ALG I) raus, weil mich dies noch mehr stressen würde
Anschließend hab ich den Schein für die Therapie natürlich auch erhalten. Also aufmachen um Termine zu erhalten - das war jetzt zu Coronazeiten nochmal doppelt schwierig.
Aber es gab trotz Allem ein paar Ergebnisse:
1. zwei bis drei interessante Telefongespräche ohne Terminmöglichkeit
2. persönliches Gespräch mit einer super netten Therapeutin aber leider ohne Therapie - Fazit war schwere depressive Episode mit allem Drum und Dran (ÜW in stationäre Therapie)
3. zwei bis drei Telefongespräche ohne Terminmöglichkeit - davon war aber nur 1 interessant
4. Gespräch mit nettem Psychotherapeuten aber dann erst im 2. Step sympathisch - dieser kann mir evtl. helfen
Mein Hausarzt ist natürlich absolut der gleichen Meinung.

Alle 2-3 Wochen kam dann ein Anruf von der KK mit hinterlistigen Fragen und Druck machen wie es denn weiter gehen soll.
Wann können sie wieder arbeiten und welche Behandlung in welchen Umfang geplant sind etc.
Nun denn...alles zur Zufriedenheit beantwortet, was den SA dort wohl nun nicht mehr genügt und dieser mir ein Schreiben angedroht hat, was ich tags darauf auch im Briefkasten hatte.
Zum Einen kam die telefonische Aufforderung, das nur noch bzw. ausschliesslich AU durch Facharzt zu erfolgen hat und zum Anderen eine schriftliche Aufforderung zur Mitteilung des behandelnden FA nach gesetzter Terminfrist.
Hab dann einen weiteren Termin mit meinem Psychiater gemacht und dieser hat mich dann auch für weitere 2 Wochen AU geschrieben mit dem mündlichen Hinweis, das er dies in Zukunft nicht mehr könnte.

Daraufhin zum HA wegen dem Schreiben und dieser meinte er würde die weitere AU als zwingend notwendig sehen, aber es wird schwierig für ihn die Meinung des Psychiaters anzuzweifeln - hat mir aber erneut eine Überweisung mit der Dringlichkeit auf AU mitgegeben.

Somit habe ich wieder einen neuen Termin beim Psychiater ausgemacht, der mich laut seiner Aussage jetzt nochmal letztmalig AU geschrieben hat und dies nicht mehr weiter tun würde.
Als Begründung kam, das die KK und auch der MDK jetzt sicher weitere Fragen hätten und er generell bei solchen Sachen nicht AU schreibt. Er möchte das ich mich sofort mit den für mich extremen Situationen auseinander setze. Er hat mich auch gefragt ob "ich" der SA der Arbeitsagentur den äD schon vorgeschlagen hätte. Die Therapie würd er quasi als begleitend ansehen. Was ich persönlich davon halte wird völlig ignoriert.

Anmerkend gibt es aber weder die Zusage zum Therapiebeginn noch hat die Therapie begonnen. Was passiert wenn ich durch den Psychiater arbeitsfähig geschrieben werde. Ich bin völlig am Ende.

Sollte ich mir vielleicht lieber einen neuen Psychiater suchen? Wobei ich hier dann (auf dem Land) wieder mit extremen Wartezeiten zu kämpfen habe und wer soll mich in der Übergangszeit dann AU schreiben?

Vielen lieben Dank schonmal vorab für eure Hilfe.
Grüsse, Hennibowl
 

Curt The Cat

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