Report Mainz Im Zweifel gegen den Patienten

wolliohne

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Experten sehen die Unabhängigkeit des medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) in Gefahr. REPORT MAINZ hat aufgedeckt, dass bundesweit hauptamtliche Kassenmitarbeiter in den MDK-Verwaltungsräten sitzen, teilweise sogar über 40 Prozent. [mehr zu: Im Zweifel gegen den Patienten?]
4.2.2014 | 21.45 Uhr
Das Erste


Im Zweifel gegen den
 

Maxenmann

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Ist doch nix neues, habe ich selber in den 90er Jahren mit durch und meine Freundin vor 3 Jahren......entscheiden per Aktenlage obwohl denen überhaupt nichts vom Facharzt vorlag
 

Trixi2011

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Kenne ich vom einer Dame in der Nachbarschaft, die gesundheitlich schon sehr angeschlagen ist. Ich sauge bei ihr alle zwei Wochen Staub, weil sie es nicht mehr kann und mein Freund macht für sie schwere Einkäufe, die sie auch nicht mehr bewältigt.

Antrag auf Pflegestufe wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ein zu geringer Zeitaufwand entsteht und es wurden noch und nöcher Tatsachen im Begründungsbericht verdreht, so dass der Eindruck entsteht, dass sie sich noch sehr gut selber versorgen kann.
 

hartaber4

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Wenn man das anmerken darf (neu seit PNG 2013):


§ 18 Abs. 3a SGB XI Verfahren zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit

(3a) Die Pflegekasse ist verpflichtet, dem Antragsteller mindestens drei unabhängige Gutachter zur Auswahl zu benennen,

1. soweit nach Absatz 1 unabhängige Gutachter mit der Prüfung beauftragt werden sollen oder


2. wenn innerhalb von vier Wochen ab Antragstellung keine Begutachtung erfolgt ist.

Auf die Qualifikation und Unabhängigkeit des Gutachters ist der Versicherte hinzuweisen. Hat sich der Antragsteller für einen benannten Gutachter entschieden, wird dem Wunsch Rechnung getragen. Der Antragsteller hat der Pflegekasse seine Entscheidung innerhalb einer Woche ab Kenntnis der Namen der Gutachter mitzuteilen, ansonsten kann die Pflegekasse einen Gutachter aus der übersandten Liste beauftragen. Die Gutachter sind bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben nur ihrem Gewissen unterworfen.



vgl. ferner dazu auch § 97d SGB XI
 

hartaber4

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Kenne ich vom einer Dame in der Nachbarschaft, die gesundheitlich schon sehr angeschlagen ist. Ich sauge bei ihr alle zwei Wochen Staub, weil sie es nicht mehr kann und mein Freund macht für sie schwere Einkäufe, die sie auch nicht mehr bewältigt.

Antrag auf Pflegestufe wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ein zu geringer Zeitaufwand entsteht und es wurden noch und nöcher Tatsachen im Begründungsbericht verdreht, so dass der Eindruck entsteht, dass sie sich noch sehr gut selber versorgen kann.

Widerspruch und ggf. Klage erhoben ?
 
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