Report Mainz Abrechnungsbetrug bei Integrationskursen

wolliohne

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Laut der Recherchen des ARD-Magazins „Report Mainz“ wird bei staatlich geförderten Integrationskursen systematisch falsch abgerechnet. Bei Stichproben waren drei von vier Sprachschulen bereit, die Anwesenheitslisten zu fälschen. Mehr...


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Das wundert mich ja nun gar nicht, was meinst Du was bei Massnahmeträgern alles " geschönt" und "getrickst" wird. Aber ich plaudere da mal lieber nicht:icon_eek:
 

Paolo_Pinkel

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Wen wundert das noch? Wenn die BA nur ansatzweise so scharf bei den Maßnahmen-Schmarotzer kontrollieren würden, wie sie einem LE förmlich durchleuchten, hätte dieser Abrechnungsbetrug schnell ein Ende. Nur weil die BA auf der anderen Seite so lax mit Steuermitteln umgeht, können solche Drecks-Maßnahmen-Schmarotzer auch fürstlich überleben. Bestes Beispiel ist doch dieser fiktive Supermarkt, wo LE in einem simulierten Einkaufserlebnis erproben dürfen, wie es sich (noch) anfühlt am Wohlstand teilzuhaben, wenn man ausreichend (Geld)Mittel hätte. Wieviel Mio. Euros kostete diese Maßnahme noch gleich monatlich? Medial auch groß diskutiert worden. Die Empörung - wie immer - tsunamiartig groß, ebbte sie genau so schnell ab. Wahrscheinlich zocken die selben noch weiterhin Fördergelder ab.:icon_neutral:
 

stier2004

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Wen wundert das noch? Wenn die BA nur ansatzweise so scharf bei den Maßnahmen-Schmarotzer kontrollieren würden, wie sie einem LE förmlich durchleuchten, hätte dieser Abrechnungsbetrug schnell ein Ende. Nur weil die BA auf der anderen Seite so lax mit Steuermitteln umgeht, können solche Drecks-Maßnahmen-Schmarotzer auch fürstlich überleben. Bestes Beispiel ist doch dieser fiktive Supermarkt, wo LE in einem simulierten Einkaufserlebnis erproben dürfen, wie es sich (noch) anfühlt am Wohlstand teilzuhaben, wenn man ausreichend (Geld)Mittel hätte. Wieviel Mio. Euros kostete diese Maßnahme noch gleich monatlich? Medial auch groß diskutiert worden. Die Empörung - wie immer - tsunamiartig groß, ebbte sie genau so schnell ab. Wahrscheinlich zocken die selben noch weiterhin Fördergelder ab.:icon_neutral:
Dumm gelaufen für die Kleinen.Die dachten wohl , wenn Politiker das Verbrechertum für sich legalisieren ,können die es auch.Konsequenzen werden wohl keine kommen.Sind ja eh nur Steuergelder.:biggrin:
 

doppelhexe

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klar doch:

Wiefelspütz fordert eine Überarbeitung des Kontrollsystems und eine bessere Finanzierung der Integrationskurse, um dem Missbrauch den Nährboden zu entziehen. "
mehr kohle den leuten, damit sie nicht betrügen müssen... so´n scheiss, da gibbet andere, die eher mehr kohle kriegen müssten...

altenheime, pflegeheime umd nur 2 beispiele zu nennen...

ich will auch mehr geld... denn manchmal überkommt mich so ein komisches gefühl....

oh mann....:icon_neutral:
 

Paolo_Pinkel

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Von Report Mainz hätte ich mehr erwartet. Um die Maßnahmenträger zu Ködern, hat man nicht darauf verzichten können, manifestierte Klischees in der Stammtischbevölkerung zu bedienen, als der investigative Reporter sinngemäß fragte, ob der MT seine Frau, die Hartz-IV bezieht und auf Anraten des JC, diesen Kurs besuchen muss, nicht als anwesend eintragen kann, damit sie weiter schwarz arbeiten könne?:icon_neutral:
 
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Trotzdem war es interessant.............

Betrogen, was das Zeug hält. Von den Anwesenheitslisten bis hin zu glatt erfundenen Kursen, die niemals stattfanden.
 

peter_S

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Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz.

Das bei den ganzen "Maßnahmen" betrogen wird das sich die Balken biegen ist doch völlig klar, das System verlangt und fördert das doch.

Das Ziel dieser ganzen Maßnahmen ist doch das die Arbeitslosenquote sinkt, kein BA-Mitarbeiter hat wirklich ein Interesse daran ob eine Maßnahme sinnvoll ist oder nicht, sondern nur daran das er seine vorgegebene Quote erreicht.

Auch der Träger hat kein Interesse daran ob eine Maßnahme dem Arbeitslosen was bringt oder ob diese in irgendeiner Form Sinn ergibt, für den Träger gehts um die Gelder die er von der ARGE bekommt.

Ein BA-Mitarbeiter der seine Maßnahmen unter die Lupe nehmen würde, müsste die meisten ja sofort ablehnen, nur dann könnte er seine Quote ja nicht mehr erreichen und ein Träger der eine Maßnahme ernst nehmen würde müsste ja fehlende Leute melden oder Leute die es nicht schaffen, was seinen Profit schmälert.

Und deshalb wird es diese berüchtigten "Acht-Stunden-aus-dem-Fenster-schauen-Maßnahmen" auch unter "Bewerbungstraining" bekannt weiterhin geben und sie werden gedeihen.

Und alle sind glücklich damit, die ARGE, der BA-Mitarbeiter, der Träger und die Politik.

Gut, die Arbeitslosen vielleicht nicht, aber einen Dummen muß es ja schliesslich geben.
 
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