Rentner blockieren große Wohnungen und die Politik wünscht das zu ändern.

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

HartzVerdient

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
29 August 2012
Beiträge
4.354
Bewertungen
4.173

verona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.604
Bewertungen
889
Die Wortwahl finde ich daneben. Autos können blockieren, aber alte Menschen?
Sicherlich benötigt ein alleinstehender ältere Mensch keine 100qm. Doch bei den Altverträgen
ist diese Whg. oftmals günstiger, als eine neue mit 45qm.
Zwangsumsiedlungen muten eher kommunistisch/sozialistisch im alten Stil an.
 

Echogamer

Elo-User*in
Mitglied seit
17 Juli 2015
Beiträge
232
Bewertungen
1.581
Vollste Zustimmung (y) Das ist einfach nur krank.

Ich bin der Meinung wenn jemand eine Wohnung bewohnt und dafür monatlich Geld bezahlt, ganz egal ob Rentner oder nicht Rentner, ist er Mieter und kein "Blockierer" :doh:
Jetzt versucht man also schon die Rentner für die Misere auf dem Wohnungsmarkt verantwortlich zu machen, unfassbar.
 

ela1953

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 März 2008
Beiträge
6.892
Bewertungen
2.284
Da wird doch auch wieder manupoliert.
Rentner blockieren große Wohnungen.
Rentner im Schnitt 59 m2, was ja eigentlich nicht übermäßig viel ist. (So groß waren nach dem Krieg bis in die 50/60 er die 3-4 Zimmerwohnungen für Familien mit bis zu 5 Kindern)
Dann ist negativ für die Rentner, dass der Gesamtdurchschnitt bei 47m2 liegt. (Da denke ich, das Studentenbuden mit eibgerechbet wurden)
Und dann kommt die Aussage, dass Rentner gern 27m2 weniger hätten. Kann ich mir als Abzug von 59 m2 nicht vorstellen. Denn 32 m2 gilt ja wohl als zu wenig.
Um dann zu suggerieren, wie riesig die Rentnerwohnungen sind wird das Beispiel einer 100m2 Wohnung herangezogen.
 
C

ckl1969

Gast
Nun, wenn man mal ganz ganz kurz tief Luft holt und dann die Emotionen außen vor läßt, dann ist das tatsächlich ein nicht ganz zu verachtendes Problem.

Ich habe alleine hier im Hause zwei Renter Ehepaare wohnen, die aktuell mit je zwei Personen 95qm 4 Zimmerwohnungen bewohnen. Die wollen und würden sofort in kleinere Wohnungen ziehen, wenn sie für die kleineren dann nicht mehr, als aktuell für die große Wohnung zahlen müßten.

Das Wort "Blockieren" mag tatsächlich die falsche Wahl sein. Aber daß Problem ist dennoch da.

Die "Älteren" kommen, obwohl sie durchaus wollen, aus ihren großen Wohnungen nicht raus und die "Jüngeren" kommen deshalb da nicht rein.
 

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
1.459
Bewertungen
2.835
und ich dachte, die Altersdiskrimierung findet überwiegend nur durch Arbeitgeber statt. Jetzt scheint die Politik ins gleiche Horn zu blasen.

Ich verstehe auch nicht den Sinn hinter dieser Formulierung. Wenn sich ein Rentnerpaar so eine Wohnung leisten kann, nachdem sie jahrzehntelang dafür gerackert hat, wieso ist das nicht richtig?
In meinen Augen ist das wiederum ein Ablenkungsmanöver der unfähigen Politik, die sich klammheimlich in den letzten Jahren völlig aus dem sozialen Wohnungsbau verabschiedet hat und für die daraus resultierenden Folgen nun einen Sündenbock sucht.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.605
Bewertungen
15.134

Proletarier

Elo-User*in
Mitglied seit
23 Juli 2009
Beiträge
168
Bewertungen
226
Du verwechselst wohl gerade Eigentum mit Miete.
Außerdem wer kann sich denn dann eine solche Wohnung leisten, außer Betuchten?
Blockieren sie dann nicht in unerhört egositischer Weise Bauland, was vielen anderen durch Wohnungbau zu gute kommen könnte? Das ist doch dann die selbe Diskussion, die man versucht auf die Rentner zu übertragen. Der Terror-Staat soll die Rentner in Ruhe lassen und dafür sorgen, dass Fördergelder für den Wohnungsbau abgerufen, umgesetzt und nicht laufend zweckentfremdet werden. Den sozialen Wohnungsbau hat der Staat (bewusst?) viele Jahre verschlafen. Die steigende Nachfrage war absehbar. Die Untätigkeit hat lediglich dazu geführt, dass Vermieter sich immer unverschämtere Mieten fragen konnte und auch bekommen haben!
 
E

ExUser 1309

Gast
Sicherlich benötigt ein alleinstehender ältere Mensch keine 100qm. Doch bei den Altverträgen
ist diese Whg. oftmals günstiger, als eine neue mit 45qm.
Zwangsumsiedlungen muten eher kommunistisch/sozialistisch im alten Stil an.
Nicht außer acht lassen sollte man auch, das die älteren Herrschaften die Wohnungen entsprechend eingerichtet und ihr Mobilar haben. Sollen sie sich alles von der fetten Rente neu kaufen? Alles geliebte wegwerfen? Ältere Herrschaften werden schon - meine Meinung - mit genug Problemen belastet. Aus der gewohnten Umgebung raus zu dürfen, packt so macher nicht so leicht weg.

*Sarkasmus Mode* Warum nicht gleich ins Heim packen, dann gibts wieder viele neue Arbeitsplätze und nötige Altenheime und die älteren Herrschaften dürfen es sich von 130€ rum Taschengeld - nach Abzug der Kosten einiges weniger - richtig gut gehen lassen. Für nen Kaffee ab-und an wirds schon reichen, im Alter braucht man doch nix mehr und wenn sie doch was zum Anziehen benötigen - sollen sie doch beim Sozialamt Kleidergeld beantragen und was noch anfällt, Einkommen reicht i.d.R. ja eh nicht für die ach so geringen Heimkosten in Germany. Betreutes Wohnen in Wohnblöcken wäre auch noch eine Option, da wird direkt bei Problemen geholfen. Ach, was sind wir doch Sozial...
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
26.166
Bewertungen
28.601
Im Prinzip stimmt es schon. Meine Mutter ist damals, Ende der 80igerauch aus einer 104 m² Wohnung in 62 m² umgezogen. Nachdem meine Oma und mein Vater verstorben waren und alle Kinder aus dem Haus war das für sie alleine schlicht zu gross und zu teuer. In diesen 62 m² wohen ich heute, denn ich bin dann nach 8 Jahren woanders wieder bei meiner Mutter eingezogen und nach ihrem Tod hier wohnen geblieben. Meine Mutter hatte damals aber das Glück, dass sie innerhalb des Wohnblockes in eine freie Wohnung des selben Vermieters wechseln konnte.

Ich habe selber den Wohnungsmarkt auch im Blick, weil ich eigentlich etwas suche, was etwas barrierefreier ist. Insbesondere mein Winziges Bad mit Badewanne macht mir zunehmend Probleme. Und vom Aufzug in die Wohnung sind es auch nochmal 7 Stufen. Ganz abgesehen von der Raumaufteilung in sieser Wohnung, die ich ziemlich hirnrissig finde.

Was ich so beobachte ist, dass es entweder ganz keine Wohnungen gibt, kanpp unter 50 m² oder eben grosse jenseits von 60 oder 70 m² bei den Neubauten. Wenn eine Wohnung wirklich barrierefrei für Rollstuhlfahrer sein soll, braucht man nunmal mehr Platz wegen der Bewegungsflächen und auch, weil man mit Schränken usw. ja nicht in die Höhe gehen kann. Es gibt zwar auch elektrisch absenkbare Küchen- und Keliderschränke, abersowas ist sehr teuer.

Was ich tolll finde, sind so Projekte, wo zum Beispiel Studenten bei Senioren mit einziehen und dann diese bei Einkäufen, im Haushalt usw. unterstützen, statt Miete zu zahlen. Sowas brint Genarationen zusammen und ist ein wichtiger Beitrag gegen das Wohnungsproblem. Aber sowas ist auch nicht jedermanns Sache. Mancher braucht auch seinen Freiraum und nicht jeder mag Bad und Küche teilen.

Was ich als grosses Problem sehe ist, dass es in Deutschland so ewig lange dauert, neu zu bauen. Ich beobachte das bei mir gegenüber. Dort war ein Krankenhaus, das wurde abgerissen. Erst verzögerte sich der Abriss, weil man in dem Gebäude erstmal Flüchtlinge untergebracht hat. Dann wure es abgerissen, das dauerte auch nochmal ein Jahr. jetzt soll in 4 Bauabschnitten eine neues Wohnegebiet entstehen. Mietwohnungen verschiedenenr Preisklassen, auch Sozialwohnungen, Eigentumswohnungen, eie Kita. Insgesamt rund 400 Wohnungen.

Der erste Bauaabschnitt ist durch, ein Geschäftshaus und ein Haus mit 90 Wohnungen. Sie Gesellschaft, die laut BAustellenschild für die Vermietung zustaändig sein soll, habe ich zweimal angemailt, keine Antwort.

Die Bauarbeiten für den 2. Bauabschnitt gingen im Herbst los. Viel ist da noch nicht zu sehen. Habe die Genossenschafft, die da jetzt baut letzte Woche mal angemailt, laut Beschreibung sollen die Wohnungen Anfang 2020 bezugsfertig sein. Antwort: "Wir sind noc in der Planung, wir wissen auch noch gar nicht, ob wir die Wohnungen selber vermieten oder an eine andere Genossenschaft verkaufen..."

DIe Stadt Hannover verkündete in der Presse, man wolle die 400 Wohnungen in irrsinniger Geschwindigkeit bauen.....
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Was ist mit all den betuchten, deren Badezimmer vielleicht schon 100qm haben? Blockieren die auch?

Da viele immer über Gleichberechtigung reden: JA!
Wenn alte Menschen umziehen müssen, obwohl sie ihre Miete zahlen (bzw. von der Minirente abstottern), dann sollten auch die Betuchten ihre großen Villen abgeben müssen und in einer kleinen Wohnung wohnen.
Wie du schon sagtest, bei der Fläche, auf der so eine Villa steht, könnte man viele Wohnungen bauen. Also wenn schon enteignen, wegen Platzmangel, dann alle.

PS: Das Bundestagsgebäude ist auch zu groß und nimmt zu viel Platz weg. Da könnte man doch dann eine Obdachlosenunterkunft hin bauen. Für die Politiker tuts auch ne Turnhalle. Paar Stühle rein, passt. ;)
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
Da viele immer über Gleichberechtigung reden: JA!
Wenn alte Menschen umziehen müssen, obwohl sie ihre Miete zahlen (bzw. von der Minirente abstottern), dann sollten auch die Betuchten ihre großen Villen abgeben müssen und in einer kleinen Wohnung wohnen.
Wie du schon sagtest, bei der Fläche, auf der so eine Villa steht, könnte man viele Wohnungen bauen. Also wenn schon enteignen, wegen Platzmangel, dann alle.

Mal wieder eine kleine Neid Debatte.
Wer ist den der Betuchte? Derjenige der sich ein Haus gebaut hat, vieles dabei selbst erledigt hat und vielleicht auf 400 bis 1000 qm Grundstücksgröße kommt?
Ab wann ist denn der Bodenverbrauch für ein Eigenheim zu groß?
Und seit wann fehlt es denn überhaupt in Deutschland an Baugrund? Bisher reicht es immer noch aus für riesige Industriegebiete in jedem größeren Kaff, auf denen sich ein paar Firmen ansiedeln und dazu die obligatorischen Discounter.
Was fehlt sind bezahlbare Mietwohnungen und daran sind nicht die Eigenheime oder Villen schuld weil die zu viel Fläche benötigen.
Die Schuld daran trägt die Politik die Hunderttausende von Mietwohnungen an Heuschrecken verscherbelt hat.
Dazu wird der soziale Wohnbau zu wenig gefördert, durch immer mehr Verordnungen und Gesetze für Bauherren das Bauen immer schwieriger gemacht.
Und aktuell fehlt es sogar auch noch an Handwerkern.
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Mal wieder eine kleine Neid Debatte.
Wer ist den der Betuchte?
Frage mich, wie du darauf kommst. Aber gut betucht = Reiche= 8.000 Euro im Monat für eine Familie. Viele (jetzige) Rentner haben an ihrer Wohnung auch viel selbst getan (selbst in einer Mietwohnung haben damals viele selbst renoviert/verbessert). Und das ist der Punkt. Die sollen nun aus den Wohnungen raus. Allerdings gibt es auch bei Reichen viele, die ihre Wohnung gemietet haben.

Auf der einen Seite wird verlangt, das eine Menschengruppe mitmachen soll, wenn man die andere anspricht, ist es Neid? o_O

Was fehlt sind bezahlbare Mietwohnungen
Bei dem Punkt gebe ich dir vollkommen Recht.
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
@ Kampfmops
Abgesehen davon, dass ich absolut gegen einen Zwangsumzug für Rentner wegen zu großer Wohnung bin, verwechselst Du immer noch Miete und Eigentum.
Das ist ein ganz großer Unterschied. Um einen Haus-oder Wohnungseigentümer umzusiedeln, müsste man ihn nämlich enteignen.
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Wie gesagt leben viele Reiche auch zur Miete, aber darum gehts auch nicht.
Schlimm ist die allgemeine Situation. Viele Vermieter hätten die "alten Mieter" mit den Langzeitmietverträgen gerne raus (vor allem die Aktienunternehmen), da gerade diese Mieter noch weniger zahlen, als neuere Mieter. Da stellt sich wieder die Frage: Wenn die Rentner wirklich "umgesiedelt" werden, wer stellt sicher, das der Vermieter nicht sofort modernisiert und die Preise wieder hoch schraubt und an den Mietspiegel anpasst? Das Problem mit der Mietpreisbremse, die ordentlich geölt wurde, gibt es ja derzeit überall.
 

Bananenbieger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
9 Oktober 2012
Beiträge
2.402
Bewertungen
1.480
Zur Verständigung:
In den 80-90ern wurde die Gemeinnützigkeit (Schutz) von Wohnungen abgeschafft. Von welcher Partei (mit Unterstützung der Lobby)
dürfte jeden klar sein. Keinen hat es interessiert. Mich auch nicht. Gestehe ich.
Stück für Stück wurde es dann brisanter. Erst seit 2010 merkt auch der letzte, dass ein Wohnungsproblem vorhanden ist.

Jetzt sollen Rentner Schuld sein???
Genau dies wollen die Interressenvertreter der Immoverxxxer, dass wir Alt und Jung gegeneinander ausspielen. Das ist in allen Bereichen zu beobachten (z.B. Rente, Arbeitslose, Flüchtlinge usw.). Einer ist immer Schuld. Nur nicht der Steinreiche.
Aber bald kommt die Monarchie zurück. Dann sehen wir uns der Fronherrschaft. Es ist eine Unverschämtheit, dass unsere Angestellten, auch noch Geld wollen (denkt sich der Großunternehmer _ sagt es aber nicht) SARKASMUS

Was bestimmt für Einige überrascht, dass weniger Steuern bezahlt wird.
Konzerne zahlen zu wenig Steuern in der EU
Mich überrascht dies nicht mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
1.459
Bewertungen
2.835
Aber bald kommt die Monarchie zurück. Dann sehen wir uns der Fronherrschaft.

moin Bananenbieger,

in einigen Bereichen sind wir dem schon sehr nah:
was die Ungleichverteilung des Vermögens in der BRD angeht, sind wir ja mittlerweile schon wieder auf einem Niveau wie zu Kaiser Wilhelms Zeiten.
 

Lotuson

Neu hier...
Mitglied seit
21 Januar 2019
Beiträge
9
Bewertungen
2
Hat eigentlich jemand den Artikel gelesen?

Rentner haben im Schnitt sehr viel mehr Wohnfläche als der Durchschnittsbürger.
Sie wünschen sich im Schnitt ca 25 qm kleinere Wohnungen.
Familien wiederum sind auf der Suche nach größeren Wohnungen, finden aber keine.

Da ein Umzug für die Rentner finanziell nicht sinnvoll wäre, gibt es Überlegungen finanzielle Anreize zu setzen.

Niemand möchte irgendwen irgendwo rausschmeißen.
 
M

Märzenbecher

Gast
Und seit wann fehlt es denn überhaupt in Deutschland an Baugrund?

In Großstädten fehlt sehr wohl Baugrund, das weiß ich noch von Köln.

Der Rest ist natürlich hausgemacht, also die Wohnungsnot. Vor allen Dingen im Bereich Kleinwohnungen.
Aber da werden betuchte Rentner auch nie einziehen.

Kannte auch solche älteren Leute, die alleine auf 100 qm + gewohnt haben. Das ist schon ein Problem. Also ich sehe es als Problem an; ich muß ja als Grundsicherungs-Rentner auch umziehen, wenn das Amt es so will.
 

Gollum1964

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
1.459
Bewertungen
2.835
mahlzeit,

ein wichtiger Aspekt wurde bisher nicht angesprochen. Gerade bei Rentnern zur Miete muß man zumeist davon ausgehen, dass diese schon sehr lange dort wohnen und somit wohl in der Regel eher niedrige Mieten haben. Wenn diese sich nun bei der aktuellen Wohnungsknappheit auf die Suche nach kleineren Wohnungen begeben, bekommen diese für das gleiche Geld (Miete) nur noch die Hälfte geboten. Welcher Mensch lässt sich freiwillig auf einen so schlechten Deal ein?
Ich wohne in meiner Hamburger Wohnung nun auch schon ca. 20 Jahre und würde nie und nimmer eine vergleichbare Wohnung zu ähnlichen Konditionen mehr bekommen. Da wär Ärger wegen KdU mit dem Jobcenter vorprogrammiert.
Dazu passt ein kritischer Bericht (ich meine mit Walraff) im Fernsehen vor einigen Wochen über Rentner in München, die man mittels Wohnungsmodernisierung "entmieten" wollte, um Platz für betuchtere Mieter zu schaffen.
 

nik72

Elo-User*in
Mitglied seit
14 April 2013
Beiträge
334
Bewertungen
75
Ich kann das Beispiel (früher in der DDR) meiner Oma anführen: mein Opa verstarb in den 1970er Jahren und meine Oma lebte dann in der 3 Raum- Wohnung allein. Sie hat sich dann überreden lassen, in eine 2 Raum- Wohnung zu ziehen. Die "überredende" Dame war "in der Partei". Wohnungsknappheit gab es ja in der DDR auch.

Bezug zu heute:

Leute/ Nachbarn (gern SPD/CDU/Grünen Mitglieder) gehen zu den Rentnern und überzeugen sie davon (unter Abstrichen) ihre Wohnungen zu wechseln. Ausserdem wird die Umzugsprämie von 5000 € gefordert - wird also noch nicht gezahlt. ;):cool:
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten