Renterin in PKV, GKV ausgeschlossen?

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MarcoS

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Hallo zusammen,

vielleicht hat einer der Experten einen Rat, wie die gute Frau in die GKV kommen kann:
Eine ältere Dame, Renterin, Bezieherin von Leistungen nach SGB XII, ist seit langem in einer privaten Krankenversicherung versichert. Mehrere Versuche (auch vom GruSi-Träger), sie in die gesetzliche krankenversicherung zu bringen, sind auf Grund fehlender Erwerbstätigkeit gescheitert.

Sie muss sämtliche Kosten auslegen, was auf Grund ihrer finanziellen Möglichkeiten fast nicht mehr geht,nicht alles bekommt sie von der PKV erstattet.

Hat irgendjemand eine IDee, ob und wie die gute Frau in die GKV wechseln kann?

Danke für jeden Hinweis.

Marco
 
E

ExitUser

Gast
@Esreicht

Wie soll das nach dem 55. Lebensjahr funktionieren, "wenn der Arbeitgeber mitspielt"?

§ 6 SGB V - Versicherungsfreiheit [in der Krankenversicherung]

[...]


(3a) Personen, die nach Vollendung des 55. Lebensjahres versicherungspflichtig werden, sind versicherungsfrei, wenn sie in den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Versicherungspflicht nicht gesetzlich versichert waren. Weitere Voraussetzung ist, dass diese Personen mindestens die Hälfte dieser Zeit versicherungsfrei, von der Versicherungspflicht befreit oder nach § 5 Abs. 5 nicht versicherungspflichtig waren. Der Voraussetzung nach Satz 2 stehen die Ehe oder die Lebenspartnerschaft mit einer in Satz 2 genannten Person gleich. Satz 1 gilt nicht für Personen, die nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 versicherungspflichtig sind.


[...]
 

MarcoS

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Die gute Frau ist gute 70 Jahre und auch nicht mehr ganz rüstig. Ärgerlich ist, das die PKV aus den Zeiten stammt, als sie noch verheiratet war.

Schade, ich dachte da gäbe es noch eine "Lücke".

Danke Euch trotzdem.
 

hartaber4

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conferio

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Dazu müsste man die Vorversicherungszeiten kennen.
Ich bin bereits in einem Klageverfahren gegen die GKV, was allerdings noch etliche Jahre gehen wird. Aufgrund der mangelhaften Ausbilding der Richterkaste, Pisa zeigt auch da Wirkung, werden sich noch einige Instanzen mit der Sache befassen müssen.
Unter Umständen ist der Eurocrash schneller und erledigt das Problem.
Bis dahin muss die Grundsicherung die Beiträge der PKV übernehmen.
 
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