Rentenrückforderung der ARGE von der BfA

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hermann62

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Hallo an alle, :icon_smile:

mein erstes Posting hier. Ganz kurz etwas zu mir, ich bin seit Dezember 2007 arbeitslos. Erst ein Jahr ALG, dann wurde der Antrag auf ALG2 gestellt und auch bewilligt. Heute erhielt ich meinen Verlängerungsbescheid, da ich den Antrag gestellt hatte und neue Daten (Kfz-Versicherung und Rentenbescheid) in Kopie mitgeschickt hatte.

Da meine Frau Ende 2006 verstarb beziehe ich auch die "große Witwerrente". Diese wird natürlich auf das ALG2 angerechnet, das ist klar. Dadurch, dass ich der BfA mitgeteilt habe, dass ich ALG2-Empfänger bin, erhöhte sich diese Rente um knapp 90 Euro je Monat. Eine gewisse Nachzahlung stand an, mir wurde aber von der BfA mitgeteilt, diese würde nicht ausgezahlt, weil zuerst geprüft werden müsse, ob mir diese zusteht oder davon noch andere Leistungen (hier ALG2) ausgeglichen werden müssen. Soweit auch noch klar.

Die Leistungen der BfA (Hinterbliebenenrente) gehen ja voll in die ALG2-Berechnungen ein. Nun aber habe ich einen Schreiben mitbekommen, die ARGE fordert die gesamten Leistungen der BfA ab Dezember 2008 bis Ende März 2009 von der BfA zurück! :icon_eek: Zwar steht darin, ich hätte damit nichts zu tun und müsse dies auch nicht zahlen, ist ja erst einmal schön. Wie erklärt sich aber, dass die gesamten Rentenzahlungen für die angegebenen Monate zusätzlich nochmal von der BfA zurückgefordert werden? Da stimmt m.E. etwas nicht, da bereits im Erstantrag die Rente angegeben war und auch als Einkommen berücksichtigt wurde? Dass der nachzuzahlende Überschuss der BfA an die ARGE geht ist mir klar.

Aber aus mehr als 350 Euro "Überschusszahlung" geht hier nun an die BfA eine Zahlungsaufforderung in Höhe von etwas über 1.600 Euro. :confused: Kann mir das jemand erklären? Ich habe da etwas Bange, dass nun die BfA an mich herantritt. Oder ist das eher ein Fehler der ARGE? Die Rente war doch immer eingerechnet und kann nun nicht nochmals komplett an die ARGE gehen...

Gruß Hermann
 

hermann62

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Hallo,

ich habe eben mit der Rentenversicherung telefoniert und eine sehr freundliche Sachbearbeiterin "erwischt". Die ARGE hat hier eindeutig einen Fehler gemacht, da ihr mein Rentenbezug von Anfang an bekannt war und angerechnet wurde. Daher hat die ARGE nur Anspruch auf den Betrag von etwas mehr als 350 Euro, mehr jedoch nicht. Sie meinte, "Die können auch 5.000 Euro fordern, aber die bekommen sie nicht von uns.". :icon_party:

Also alles doch nicht so schlimm, wie befürchtet!

Gruß Hermann
 
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