Rentenkasse, Krankenkasse, Arbeitsamt, MDK Wie weiter vorgehen

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Hallo,

ich heiße Isabell mein Mann und ich haben folgendes Problem, ich erzähle Ihnen die Vorgeschichte.
mein Mann Jürgen ist 45 Jahre alt
Er hat weit über 26 Berufsjahre, er würde nach über 26 Jahre Betriebsbedingt Entlassen (er war immer bei der selbe Firma beschäftigt)

50% Schwerbehinderung, Ausweis vorhanden

Er wurde zum 31.05.2016 Gekündigt, 9 Monate davor (2015) wurde er freigestellt mit fortlaufender Bezahlung.
Rechtlich vorgegangen wegen der Kündigung, Klage, Vergleich abgeschlossen, Auslauf des Vertrages am 31.05.2016.

März 2015 bekam mein Mann wieder Depressionen, die er vor Jahren Überwunden hat.
Die Depressionen fingen an, nachdem er erfahren hat, dass er entlassen wird, erst am 25.05.2016 wurde er aber krankgeschrieben, da er die ganze Zeit freigestellt gewesen ist.
Er war die ganze Zeit in Behandlung beim Neurologen und Hausarzt.
3 Monate bevor die Kündigung wirksam war, waren wir beim Arbeitsamt ca. ende Januar 2016 um ihn arbeitsuchend/arbeitslos zu melden.

Irgendwann bekam er einen speziellen Termin bei einem Sachbearbeiter der für die Schwerbehinderten Menschen zuständig ist, habe ihn erzählt das er Psychopharmaka nähme und halt in Behandlung ist, das er gerne arbeiten möchte, aber aufgrund von Psychischen und Physischen leiden nicht zurzeit möglich ist.
Da er auch der Meinung ist, das was mit mein Mann nicht stimmt, sollte er zum ärztliche Dienst der AfA .
Der Termin war im Februar 2016
Ergebnis der Untersuchung das er „weniger als 3 Stunden arbeiten kann" mit der Prognose "voraussichtlich über 6 Monate, aber nicht auf Dauer"

Mein Mann wurde vom Arbeitsamt in Mai 2016 dazu aufgefordert einen Rentenantrag zu stellen (kein Reha).

Das haben wir auch gemacht, sonst wurde er kein Arbeitslosengeld bekommen, sagte man uns.
Am 25.05.2016 würde er krankgeschrieben, d.h. der Arbeitgeber war ein paar Tage in der Lohnfortzahlung.
Danach erhielte er Krankengeld 01.06.2016.

So ab jetzt fangt der Ärger mit Krankenkasse und Rentenversicherung an, den mein Mann noch mehr Psychisch runtergezogen hat.

Natürlich würde er zum MDK einbestellt, ok ist ja das Recht der Krankenkassen, die Untersuchung usw war ja ok er sollte erstmal gesundwerden.

Die Krankenkasse hat sich schon gewundert, dass er ein Rentenantrag gestellt habe und hat Ihr Dispostionsrecht ausgesprochen.

Nun kam der Arzt von der Rentenkasse (die Ärzte sind übrigens dieselben die auch für die Krankenkasse arbeiten)
Dieser hat ihn Untersucht und er sollte doch lieber erst eine Reha machen.

Ok kann ich auch Verstehen,

Nun zur der Reha, die war im August 2016, also mein Mann war schon bei etlichen Kurren, aber so wie die dort gearbeitet haben, sowas habe er nicht erlebt.
Innerhalb von 3 Minuten wurde er Orthopädisch untersucht, die beste Aussage vom Arzt, das darf ich nicht machen, sie sind zu jung, ich bekomme ärger von der Rentenversicherung, wen Sie älter wären ist das kein Problem, Sie müssen es halt öfters versuchen.
OK, ab jetzt wüste er, die Arbeiten für die Rentenversicherung und sind nicht neutral.
Die Psychologische Untersuchung war ok, hier hat man sich zeit genommen ca. 6 Minuten.
Beim Abschlussgespräche wurde Ihn mitgeteilt das er Krank entlassen werde und die Ihn so beurteilt hätten das er zurzeit nicht arbeiten kann, aber die Möglichkeit besteht nach überstandener Psychotherapie wieder ganz normal arbeiten zugehen. Bei der Körperlichen Geschichten wurde noch angegeben nicht mehr als 10kg soll er tragen, keine ständigen überkopfarbeiten, aufgrund seines Asthmas sollte er Staub und Temperatur Schwankungen nicht ausgesetzt werden usw. Die Frage wie ihn die Reha gefallen hat, hat er gesagt schi.. er habe 12kg abgenommen und es hat nichts gebracht.

Nach der Reha habe ich nun einen Psychotherapie Platz gesucht für mein Mann, da er nicht in der Lage ist, er war auf mehre Wartelisten.

Anfang November 2016 wurde er Eingeladen zum MDK , ohne Ihn eine Frage zustellen wie es ihn geht, sagte der MDK „ich richte mich nach den REHA Bericht sie können Arbeiten gehen“
Das kann nicht sein sagte ich, mein Mann sagte, die REHA hat gesagt das er erst mal Psychotherapie machen muss und eventuell dann Arbeitsfähig ist, auch sein Hausarzt und Neurologe sagten das er nicht Arbeitsfähig ist.

Wie es in Deutschland üblich ist, muss man als Deutscher um seine rechte Kämpfen, ab zum Rechtsanwalt und Widerspruch eingelegt.

Nun müsste ich mein Mann wieder Arbeitslosmelden.

3 Wochen Später schreib ihn sein Arzt erneut Krank. 01.12.2016

Am 09.01.2017 Einladung zum MDK andere Arzt „nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten weiter KRANK“
Am 20.02.2017 Einladung zum MDK andere Arzt „nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten weiter KRANK“
Am 04.04.2017 Einladung zum MDK das selbe Ar…. Ohne eine Frage zustellen „ich richte mich nach meinen Statuten, Sie haben eine Mittelgradige Depression sie können leichte Tätigkeiten ausüben, versuchen Sie zu arbeiten, wen es nicht klappt sieht alles anders aus“ Obwohl ich noch gesagt habe, das mein Mann erst seit 2 Wochen ein Therapieplatz habe und wie er das machen soll, da dieser Termin morgens ist, all das war kein Problem für ihn „das geht, er kann als Pförtner arbeiten“.

Ab wieder zum Rechtsanwalt Wiederspruch eingelegt, in der Zwischenzeit wurde der erste Widerspruch abgelehnt und wir haben Klage eingereicht.
Nun versucht unser Rechtsanwalt beide Fälle zusammen zu Bündel, das diese in einen Prozess abgearbeitet werden.

Wieder zum Arbeitsamt Arbeitslos melden, nun wird erneut seine Leistungsfähigkeit Überprüft, der Sachbearbeiter ist aber nett und hat Verständnis, er brauche sich erstmal nicht zu bewerben.

Eventuell kommt eine Umschulung infrage sagte er, wen er nicht in seinem Beruf mehr arbeiten kann.


Zum Rentenantrag, dieser wurde natürlich direkt nach der Einladung beim MDK November 2016 abgelehnt und auch dort haben wir Widerspruch eingelegt, der natürlich abgelehnt wurden ist.

Rechtsanwalt Klage eingereicht, die nun langsam anläuft, ich müsste seine ganzen Ärzte angeben bei den mein Mann in Behandlung ist. Unser Rechtsanwalt meinte das dauert nicht mehr lange.

Nun wollte der Arzt erneut mein Mann Krankschreiben, aber er bekommt mittlerweile Panikattacken, wen er daran denkt wieder zum MDK zugehen, er schafft diese PSYCHISCHE Belastung nicht mehr, er hat so viele Alpträume von diesen TYPEN, das der Arzt ihn die Medikamente erhöht hat. Solange das Arbeitsamt ihn in Ruhe lässt ist das noch ok, da kann er in Ruhe seine Therapie machen.

Bevor die Frage kommt, ja in der Zeit wo er Arbeitslos gemeldet ist, gibt Ihn der Arzt eine Weiße AU Bescheinigung, die ich der Krankenkasse aushändige, aber nicht dem Arbeitsamt. Bis der fall vor dem Gericht geklärt wird.

Unser Rechtsanwalt sagte uns, das wird alles der Gutachter vom Gericht besser entscheiden, den jeder von den hier genannten Ärzten entscheidet immer zum wohl seines Arbeitgebers (Krankenkasse usw.) oder Kunden (uns).

Es wundert uns nur eins,

ärztliche Dienst der AfA sagt „weniger als 3 Stunden arbeiten kann" mit der Prognose "voraussichtlich über 6 Monate, aber nicht auf Dauer"
Reha sagt erstmal nicht Arbeitsfähig, erst wenn er die Psychotherapie überstanden hat.
Hausarzt sagt, zurzeit nicht Arbeitsfähig, wen er die Psychotherapie überstanden habe, Körperlich und Psychisch höchstens 5 Stunden am Tag Arbeitsfähig
Neurologe sagt auch nicht Arbeitsfähig
Zweiter MDK Arzt sagt, nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten
Dritter MDK Arzt sagt, nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten
Psychotherapeut sagt nicht Arbeitsfähig

Der einzige der sagt für leichte Tätigkeiten ist der erste MDK der auch für das Gutachten der Rentenkasse zuständig ist.

Warum meint Ihr hat er dies gesagt „ich richte mich nach meinen Statuten, Sie haben eine Mittelgradige Depression sie können leichte Tätigkeiten ausüben, versuchen Sie zu arbeiten, wen es nicht klappt sieht alles anders aus“?

Was passiert wen der ärztliche Dienst der AfA sagt das er „weniger als 3 Stunden arbeiten kann"
Ich bin Zwar am Arbeiten, habe meine Stunden erhöht, aber das Geld wurde uns fehlen, wen keiner bezahlt, weder Krankenkasse noch Arbeitsamt?

Mein Mann möchte gesund werden, doch diese Psychischen Belastungen treiben ihn in ein großes loch und die Depressionen werden nicht besser.

Warum lässt man Ihn nicht in Ruhe seine Therapie abschließen?

Was wurdet ihr noch Unternehmen.
 

saurbier

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Hallo Nichtaufgeben,

ich wag mich mal voran.

Deine Geschichte ließt sich wie viele andere Leidenswege hier, leider.

Nun warum der erste MDK Arzt deinen Mann immer wieder arbeitsfähig sieht, hast du doch selbst schon beantwortet - wohl weil er der Gutachter der DRV war -.

Mit sowas muß man leider leben, leider.

ich hab damals auch bei deiner MDK Begutachtung gesessen und da meinte der Arzt auch ich könne arbeiten. Als ich dem Arzt darauf sagte, daß er mich dann bitte gesund schreiben möge, fragte er mich verdutzt, was das solle. ich sagte ihm daraufhin trocken ins Gesicht - lieber Herr Doktor, wenn sie mich jetzt gesund schreiben und ich wohlmöglich morgen einen Arbeitsunfall erleide (ich war wegen Taubheit im Bein mit nachweisbaren MRT´s bei ihm), dann wird mein Anwalt sie wegen ärztlicher Fehldiagnose in Haftung nehmen. Was glaubst du wie schnell dieser liebe Doktor plötzlich am Telefon hing und meinen Orthophäden anrufen konnte. Plötzlich war ich ein ganz dringender Fall für eine Reha.

Man sieht, was für Wendehälse manche MdK -Ärzte sind, wenns wohlmöglich um deren eigenes Geld geht.

Nichts desto trotz hat mich auch mal eine Ex DDR Mediziner (kein Doktortitel) beim Mdk Begutachtet und meinte ich hätte gar keine Ortophädischen Probleme bei mir käme alles nur von der Psyche. Der wollte mich zum Psychiater schicken. Dagegen hab ich dann eine mehrseitige Gegendarstellung für die Krankenkasse verfaßt in welcher ich auf meine angeblich nicht vorhandenen ortophädischen Leiden mit nachweislich 1 Gerichts- und 2 DRV -Gutachten verwiesen hab und ausführlich darlegte über welche fachliche Kompetenz der MdK Gutachter offenbar verfügt. Da kam nichts mehr nach.

Für dich sieht es da auch nicht viel besser aus.

Wenn dein Mann jetzt doch von der AfA Leistung erhält, dann solltet ihr doch zumindest vorübergehend einiger Maßen abgesichert sein.

Da dein Mann ja von der KK nicht ausgesteuert wurde (keine 78 Wochen KG), kann er dennoch nach § 145 SGB III von der AfA Leistung (ALG-I) erhalten.

Dies setzt dann aber voraus, daß ihn der äD -Gutachter dort für mehr als 6 Monate aber nicht auf Dauer Leistungsunfähig begutachtet. Dann müßte er von der AfA dazu aufgefordert werden zumindest einen Reha-Antrag bei der DRV binnen 1 Monat nachweislich schriftlich zu stellen.

Das sollte eigentlich nach den vorliegenden Informationen deinerseits ja drin sein.

Wenn ich das bisher richtig verstanden habe, hat doch euer rechtsanwalt bereits Klage gegen den Rentenwiderspruch eingereicht. Damit würdet ihr dann ja auch die Aufforderung zur Reha/Rente der AfA belegen können.

Für den Rest muß eben euer Anwalt kämpfen.

Mich verwundert bei all den ständigen ja gar häufigen MdK -Begutachtungen, warum z.B. der Psychologe bzw. behandelnde Arzt deines Mannes sich das alles so gefallen läßt. Als behandelnder Arzt muß er sich doch derartige Begutachtungen nicht einfach gefallen lassen. Ich würde da an deiner Stelle mal persönlich vorsprechen und fragen warum der Arzt deinen Mann zwar immer weiter Krank und damit ja Arbeitsunfähig sieht, aber dennoch das Begutachtungsergebnis dieses einen speziellen Gutachters einfach so akzeptiert. Vor allem auch, wenn hier selbst mehrere Gutachter sich deinem Arzt auch noch anschließen.


Grüße saurbier
 

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Also die Ärzte halten zu mein Mann, aber man kann sich nicht dagegen währen, gegen einer Begutachtung vom MDK .

Das sagt auch unser Rechtsanwalt.

Wahrscheinlich liegt das Problem, das der MDK auch für die Rentenkasse arbeitet und speziell dieser Arzt natürlich nicht dumm dastehen will. Die anderen haben ihn ja richtig eingeschätzt.

Aber warum tätig dieser solche Äußerungen „ich richte mich nach meinen Statuten, Sie haben eine Mittelgradige Depression sie können leichte Tätigkeiten ausüben, versuchen Sie zu arbeiten, wen es nicht klappt sieht alles anders aus“?

Das kann ich nicht Verstehen !

Im gutachten (von diesen Typen vom MDK ) von mein Mann stehen dinge drin, die gar nicht stimmen, er hat z.b. angegeben das mein Mann Fragen beantwortet hat, hallo welche Fragen, es gab keine !

Ich mache mir auch natürlich sorge, das es Probleme mit den Arbeitsamt geben könnte, wen der ärztliche Dienst der AfA wieder zum
Ergebnis kommt das er „weniger als 3 Stunden arbeiten kann" mit der Prognose "voraussichtlich über 6 Monate, aber nicht auf Dauer"

In zwei Wochen haben wir wieder ein Termin beim Arzt, da nächste Woche Donnerstag ein Feiertag ist, halt eine Woche Später.
Ich spräche mit den Arzt und lasse Ihn wieder Krankschreiben, den solche Lügen gehen gar nicht.
Dann mache ich den zu sau wen wir wieder zu diesen Typen vom MDK müssen, wen das nicht hilft spräche ich persönlich mit der Abteilungsleiter.

oder soll ich lieber noch auf die Begutachtung des ärztliche Dienst der AfA warten?

Als Partner ist man echt damit Überfordert.
 

Nichtaufgeben

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Sonst keiner einer Idee ? :-(

Ich habe mir da was überlegt.

Ist es überhaupt erlaubt, das ein MDK Arzt der für die Krankenkasse eine Begutachtung macht auch der selbe Arzt sein darf, der auch für die Rentenkasse eine Begutachtung macht?

Den dieser wird doch nie neutral an die Sache dran gehen können?
 
E

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Ich wüsste nicht, warum das nicht erlaubt sein sollte.

Die Kriterien, nach denen entschieden wird, sind ja auch ganz verschieden. Beim MDK geht es um AU oder nicht, oder ob eine Bestimmte Behandlung oder ein Hilfsmittel erforderlich ist.

Bei der DRV geht es um Erwerbsfähigkeit.
 

saurbier

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Hallo,

Ich wüsste nicht, warum das nicht erlaubt sein sollte.

Ich bin sicherlich nicht der Experte im KK bereich, aber aus meinem Verständnis heraus sehe ich das nicht so.

Der MdK ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen. Die Ärzte dort haben einen Vertrag mit diesem und dieser wiederum mit der Krankenkasse.

Wieso bitte sollte nun dieser eine MdK -Arzt für die DRV begutachten.

Die DRV hat ihre eigenen in Vertrag stehenden Gutachter.

Nach meiner Auffassung könnte sowas sogar zu Interessenkonflikten führen.

Aber davon mal abgesehen, warum unternimmt der Anwalt nichts gegen diesen einen MdK -Gutachter. Immerhin hab ihr doch die Möglichkeit gegen den Bescheid der KK basierend eben auf dem MdK -Gutachten in Widerspruch zu gehen. Die Aussichten dürften nach alle dem hier auch nicht gerade schlecht sein, wenn andere MdK -Gutachter ganz anders entschieden haben.

Hier könnte es schon so schein, daß ihr euch ggf. leider falsch verhalten habt.

Wie gesagt, ich hab mich damals direkt nach Vorlage des Gutachtens direkt an meine KK gewandt und das hat funktioniert.

Andererseits dürfte klar sein, daß ein DRV -Gutachter natürlich alle ärztlichen Unterlagen und Gutachten zur Einsicht erhält, auch dieses unsäglich MdK -Gutachten und das läßt sich natürlich besonders gut ausschlachten, leider.



Grüße saurbier
 

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Ja es ist die Knappschaft, dieser Gutachter will sich wohl nicht die Bloße geben.

Ich musste mein Mann etwas aufbauen, darum habe ich so Verspätet geantwortet.

AU wurde eingereicht, nun zahlt 6 Wochen das Arbeitsamt Lohnfortzahlung ?

Ist das Normal das das Arbeitsamt immer die ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung bezahlt und danach Krankengeld gibt. Obwohl es die selbe Krankheit ist. Das kenne ich von meinen Arbeitgeber anders.

Spätestens in der 4 bis 5 Woche kommt der MDK wieder im Spiel.

Die zweite Klage wurde eingereicht, da der Widerspruch abgelehnt wurden ist.

Habe diesbezüglich eine Verständnis Frage, der MDK sagte er kann auch eine andere Tätigkeit ausüben als die Tätigkeit die er gelernt hat, weil er Arbeitslos ist.

Nun, er wurde betriebsbedingt entlassen zum 01.06.2016, wurde am 25.05.2016 Krank geschrieben. d.h. doch das seine letzte Tätigkeit berücksichtigt werden müsste. Normalerweise.

Da aber der MDK Anfang November 2016, mein Mann gesund schrieb mit der aussage „ich richte mich nach den REHA Bericht sie können Arbeiten gehen“. Was nicht stimmt wen er das gutachten gelesen hätte.

Damit war mein Mann das erste mal Arbeitslos und die können Ihn nun auf andere Arbeiten Verweisen.

Richtig so Verstanden, ? d.h. wen wir den ersten Prozess gewinnen müsste doch der zweite Prozess auch gewonnen werden.

Danke.

Leider ist unser Rechtsanwalt nicht grade der beste und erklärt es umständlich :-(

Ich hoffe mit euren Erklärungen, das ich mein Mann aufbauen kann.

grüss

Nichtaufgeben
 

Nichtaufgeben

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Ja das würde ich gerne doch mittlerweile laufen 3 Klagen über die Kanzlei.

So einfach ist das nicht alles, ich gehe Arbeiten und mache noch den Haushalt.

Naja Danke für den Tipp
 

Nichtaufgeben

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LANGE ist es her aber die Geschichte geht weiter....

Nach gewonnen Prozess gegen die Krankenkasse (hier berichtet), ist nur die Klage gegen die Rentenkasse am laufen und die Läuft nun seit gut 3 Jahren.

Nachdem die 3 Gutachter die vom Gericht bestellt wurden, zwar die Krankheiten meines Mannes bestätigt habe, aber alle der Meinung sind das er mindestens 6 Stunden arbeiten kann mit Einschränkungen, hat unser Rechtsanwalt ein gutachten nach §109 Sgg (Neurologische Psychopatisches Gutachten) beim Gericht beantragt.

Dieser Gutachter hat dann mein Mann für 3 bis unter 6 Stunden beurteilt, dieses Gutachten will aber die Rentenversicherung nicht akzeptieren, da die der Meinung ist das mein Mann sich nicht unmittelbar in Stationieren Psychologischer Behandlung begeben hat.

Mein Mann ist in Behandlung, beim sein Psychologen (hier macht er seine Psychotherapie), sowie Neurologen und Hausarzt, insgesamt 3 Ärzte

Reicht das nicht das er sich bemüht und wir gehen wirklich Regelmäßig zu den Ärzten.

Nun unsere Frage

Seine Reha ist vor 3 Jahre gewesen, macht es Sinn der Rentenversicherung vor Gericht den Vorschlag zu unterbreiten ihn wieder in die Reha zu schicken ?
Das die Rentenversicherung sieht das er sich bemüht ?

DANKE für eure Meinungen in voraus.
 

grün_fink

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Hallo Nichtaufgeben,
dass ist ja erstmal erfreulich, dass ihr einige Erfolge erzielt habt.
Laut einer Studie (die hier mal verlinkt wurde im Forum), ist es für erwerbslose Menschen tatsächlich schwieriger, in Rente zu kommen als für Menschen mit Arbeitsplatz.
Wäre es schlimm für deinen Mann, nochmal in Reha oder stationär zu gehen - je nachdem?
Bei mir selber war es so, dass ich nach einem Rehaaufenthalt berentet wurde nach Aktenlage. Davor war ich etwa 15 Jahre nicht in einer Klinik. Es ging auch um psychische Krankheit.
Eine Reha könnte für deinen Mann aus zweierlei Gründen in Betracht kommen: Wegen der Beurteilung für die DRV , aber auch um seine Gesundheit zu verbessern.
LG vom grünen Finken
 

grün_fink

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Vielleicht könnte das etwas Ruhe hinein bringen und der Wunsch der DRV wäre erfüllt.
Ehe die Behörden und das Gericht reagieren und der Antrag gestellt werden könnte, wären die 4 Jahre wohl eh fast schon um.
Ansonsten würde es sicher helfen, wenn man mit den 4 Jahren nachfragt bei der DRV , ob sie denn schon vor Ablauf der 4 Jahre wieder bewilligen würden, um beurteilen zu können, was sie ja wünschen in Zusmmenhang mit stationär.
 

Nichtaufgeben

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Das mit den 4 Jahren ist uns bekannt, Endeffekt ist die Behauptung von der Rentenversicherung unerträglich, das wir nicht alles tun das mein Mann gesund wird.

Deswegen möchten wir sehen, wie die Reagieren, ob die bereit sind für mein Mann alles zutun, das er gesund wird.

Wobei mein Mann, sich mit den Gedanken das er in REHA gehen soll nicht anfreunden kann, da Endeffekt die letze REHA eine Tortur war für ihn.
 

Nichtaufgeben

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Hallo ihr Lieben,

Gestern Termin mit unseren Rechtsanwalt gehabt, dieser sagte uns das der Richter nun die Stellungnahme des Arztes der Rentenversicherung auf das zweite Gutachten, nun entweder zum ersten Gutachter oder zum zweiten Gutachter senden wird.
Das wird aber der Richter entscheiden, zum welchen Gutachter er das senden wird.
Einer von beiden Gutachter soll dann Stellung beziehen. Dann wir das Gericht wohl entscheiden.

Auf die frage ob es hilft wen mein Mann einen Reha Antrag stellt sagte er, könnte helfe aber auch nicht. Wir sollten abwarten.

Auf die Frage wie es nun weiter geht sagte er, "egal wie der Urteils auspfählt, ob wir oder die Rentenversicherung gewinnt, werden die (wen die verlieren) oder wir (wen wir verlieren) Einspruch einlegen".

Das bedeutet das wir vor Landessozialgericht landen werden, hier wird dann ein neuer Gutachter beauftragt.

Das einzige was mich ärgert ist von der Rentenversicherung, das man einen Menschen mit mittleren bzw. schweren Depressionen sowas antut.
Wen mein Mann mich nicht hätte, hätte er längst aufgegeben und das ist das ziel des ganzen.

Nun Frage ich euch, ganz besonders @Doppeloma , macht es überhaupt sinn, Einspruch einzulegen wen wir verlieren und vor Landessozialgericht ziehen, der Rechtsanwalt sagt sowieso ja, darum die Frage an euch allen?

zweite Frage: War einer schon vor Landessozialgericht, hat man reale Chancen ?

Wir haben das Gefühl das wir gegen Windmühlen kämpfen.
 
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saurbier

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Hallo Nichtaufgeben,

nun ja, was soll man da nun jetzt sagen, ohne die ganzen Unterlagen nicht zu kennen.

Klar das der Rechtsanwalt gerne in die nächste Instanz gehen möchte, da verdient er ja richt mit.

Aber man darf ihm auch zugute halten, er kennt die ganze Geschichte ja und kann es deshalb weit besser einschätzen können als wir.

Also ich hab damals auch vors LSG gehen müssen, aber eben weil die DRV das Urteil des SG nicht akzeptierte. Da kam dann ein Vergelich heraus, der keineswegs ganz so schlecht für mich war, allerdings nicht das Ergebnis brachte was ich noch dem Urteil des SG erhofft hatte.

Wie gesagt hier muss man anhand der ganzen Beweismittel abschätzen, ob es sich wirklich lohnt.

Nur bevor du dir dehalb jetzt einen Kopf machst, solltest du doch zuerst einmal abwarten wie das SG -Verfahren überhaupt für deinen Mann ausgeht.

Für ein weiter führendes Verfahren bleibt dir dann im Anschluss ja noch einige Zeit.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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Hallo Nichtaufgeben,

habe mal versucht deinen Fall ab Beginn durchzulesen, es ist nicht sehr leicht (dafür kannst du nicht) und im Bezug auf die KK fühle ich mich nicht in der Lage dir zu helfen, das überfordert mich gerade komplett.

Einziger Anhaltspunkt wäre noch der ganz ursprüngliche Beginn seiner AU wegen der geschilderten Probleme, habt ihr mal die AUD-Liste (für die letzten 5 - 6 JAHRE bitte) bei der KK angefordert, wegen der Blockfristen für den Krankengeld-Anspruch wäre das ganz gut.
Dazu kennen sich aber andere User hier weit besser aus als ich und es hat auch nicht direkt mit dem EM-Renten-Antrag zu tun, was nun bei und gegen die KK immer noch im Gange ist.

Das ist ein ganz anderes Sach- und Rechtsgebiet, mit den Vorgehensweisen der Knappschaft habe ich aber auch so meine Probleme denn ich hatte IMMER nur mit der DRV zu tun und die Knappschaft hat auch nicht gerade einen "besonders guten Ruf" soweit ich dazu von Betroffenen schon was gelesen habe.

Die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine EM-Rente sind aber aus meiner Sicht die Gleichen wie bei der DRV ... also weniger als 3 Stunden = Volle Erwerbsminderung und 3 bis UNTER 6 Stunden wäre Teil-Erwerbsminderung und über 6 Stunden = KEINE Erwerbsminderung / Vollzeit Erwerbsfähig.

Bitte korrigiere mich wenn ich da irgendwo falsch liege, ich weiß es nicht anders ... und kann in der Folge auch nur den Kampf um die EM-Rente für deinen Mann weiter "analysieren", um wenigstens zu ahnen was ihr jetzt noch machen könnt oder besser bleiben lasst.
Habe das ähnlich mit meinem Männe durch, er musste auch über 2 EMR-Anträge und fast 5 Jahre um die EM-Rente kämpfen ... kann dir also gut nachfühlen wie es einem selber dabei geht, wenn dieser Kampf immer aussichtsloser erscheint ... und der kranke Partner immer mehr darunter leidet.

Zum Rentenantrag, dieser wurde natürlich direkt nach der Einladung beim MDK November 2016 abgelehnt und auch dort haben wir Widerspruch eingelegt, der natürlich abgelehnt wurden ist.

Hier stört mich die offensichtliche Verquickung von KK / MDK und Renten-Angelegenheit aber schon sehr, es scheint aber bei der Knappschaft "so üblich" zu sein ???
Dann KANN es aber auch KEINE wirklich objektive Entscheidung zur EM-Rente geben, weil die gesetzlichen Richtlinien (SGB V) der Krankenversicherung schon ganz andere sind, als die einer Rentenversicherung, das dürfte auch für die Knappschaft gelten. :icon_kinn:

Ein Arzt vom MDK KANN also (nach logischen Erwägungen) gar nicht (gleichzeitig) neutral darüber entscheiden (dürfen), ob Jemand eine AU -Bescheinigung und / oder EM-Rente benötigt ...
Warum es dazu noch keine Entscheidungen bei Gericht gibt über die unterschiedlichen Einschätzungen der verschiedenen MDK -Ärzte zur gleichen Person kann ich nicht nachvollziehen ... aber das medizinische "Gutachterwesen" (eher Unwesen) in D spottet sowieso jeder Beschreibung ... :icon_neutral:

Rechtsanwalt Klage eingereicht, die nun langsam anläuft, ich müsste seine ganzen Ärzte angeben bei den mein Mann in Behandlung ist. Unser Rechtsanwalt meinte das dauert nicht mehr lange.

Hat er auch Akteneinsicht angefordert bei der Knappschaft schon für den Widerspruch , hier fehlt mir Einiges was man tun sollte, um den Widerspruch vielleicht durchbringen zu können ???

Was wurde konkret in die Widerspruchsbegründung damals und jetzt in die Klagebegründung geschrieben, ist euch das bekannt ???
Das gehört eigentlich zur Abstimmung eines Anwaltes mit seinem Mandanten, man hat trotzdem immer zu wissen, was da gerade läuft in den eigenen Verfahren.
So kenne ich das jedenfalls von meinem Anwalt, der mich bei der EM-Rente vertreten hat, kein Schreiben von ihm ging ohne meine Einsicht und Zustimmung raus ... :icon_evil:
Was er vom Gericht bekam, habe ich immer auch zügig von ihm in Kopie erhalten ...

Die Unterlagen vom Gericht sind zunächst Routine, damit fangen die immer an, dass die behandelnden Ärzte angeschrieben werden und gerichtlich formulierte Fragen zu beantworten haben.
Der Richter muss sich ja auch erst mal einen Überblick verschaffen und fordert auch die Renten-Akte bei der Knappschaft an.

Darin kann er z.B. feststellen, ob die Knappschaft selbst auch medizinische Stellungnahmen der behandelnden Ärzte angefordert hatte oder sich gar nur auf die Angaben / "Gutachten" des MDK verlassen hat und vielleicht noch auf vorliegende Reha-Berichte.
Das wäre sehr einseitig und so auch rechtlich nicht zulässig. :icon_evil:

Wird aber auch bei der DRV sehr gerne so nachlässig gemacht, unsere behandelnden Ärzte wurden von der Rentenkasse nie dazu angeschrieben ... ist euch bekannt (durch Nachfrage bei den Ärzten), ob das für den EM-Renten-Antrag deines Mannes mal erfolgt ist von der Knappschaft ???

Nun wollte der Arzt erneut mein Mann Krankschreiben, aber er bekommt mittlerweile Panikattacken, wen er daran denkt wieder zum MDK zugehen, er schafft diese PSYCHISCHE Belastung nicht mehr, er hat so viele Alpträume von diesen TYPEN, das der Arzt ihn die Medikamente erhöht hat. Solange das Arbeitsamt ihn in Ruhe lässt ist das noch ok, da kann er in Ruhe seine Therapie machen.

Würde er denn aktuell überhaupt noch Krankengeld bekommen können wenn die AfA ihn nach 6 Wochen (Leistungsfortzahlung nach § 146 SGB III) an die Krankenkasse gibt ???

Das ist nicht so recht ersichtlich, ob er nicht längst schon ausgesteuert sein könnte ... und ALGI wird ja auch nicht grenzenlos lange gezahlt, da komme ich irgendwie nicht hinterher ...
Krankengeld gibt es höchstens für 78 Wochen (bei gleicher Diagnose) und in seinem Alter kann er ja höchstens 12 Monate ALG-Anspruch aufbauen ...

2016 hat das alles begonnen zum Drama zu werden und jetzt haben wir 2019 inzwischen ... da kann ja nirgendwo noch viel Anspruch übrig sein ... :icon_kinn:

Bevor die Frage kommt, ja in der Zeit wo er Arbeitslos gemeldet ist, gibt Ihn der Arzt eine Weiße AU Bescheinigung, die ich der Krankenkasse aushändige, aber nicht dem Arbeitsamt. Bis der fall vor dem Gericht geklärt wird.

Ich kenne keine "weiße AU -Bescheinigung", die dürfte auch keine rechtssichere Wirkung haben, nur das reguläre rosa Formular ist rechtlich auch anerkannt ...
Da sollte gerade mal die AUD-Liste angefordert werden, damit erkennbar wird, ob diese "weiße AU " dort überhaupt enthalten ist ... nur bei der KK abgeben bedeutet ja nicht, dass es auch darin tatsächlich registriert wurde.

Wenn ein Antrag auf EM-Rente läuft sollte man generell IMMER (möglichst durchgehend) und rechtlich regulär AU geschrieben sein ... ansonsten gilt man offiziell überall (also auch bei der Knappschaft) als GESUND.
In Behandlung kann man trotzdem sein das beweist nichts dafür, dass man eventuell Erwerbsgemindert sein könnte (wegen langer Krankheit MIT regulärer AU -Bescheinigung), Pillen nehmen und Therapien wahrnehmen kann man auch neben einer Berufstätigkeit.

Unser Rechtsanwalt sagte uns, das wird alles der Gutachter vom Gericht besser entscheiden, den jeder von den hier genannten Ärzten entscheidet immer zum wohl seines Arbeitgebers (Krankenkasse usw.) oder Kunden (uns).

Die Gutachter entscheiden GAR NICHTS, die geben eine medizinische Meinung ab und dann wird der Richter entscheiden wie er diese Meinung werten möchte, im Vergleich zu den anderen medizinischen Unterlagen die schon da sind.

Welcher "Gutachter" entscheidet denn (nach Ansicht eures Anwaltes) für den "Kunden", der ÄD der AfA arbeitet auch FÜR die AfA und NICHT für den Kunden ... darum frage ich mich ja gerade, ob dein Mann nicht längst ausgesteuert wurde aus dem Krankengeld ???

Dann muss die AfA nämlich zahlen (nach § 145 SGB III / Nahtlosigkeit), auch wenn man nicht "Leistungsfähig" ist, ansonsten kennen die da auch kein Verständnis für den "Kunden", wer krank ist und nicht vermittelbar gehört zur KK , um Krankengeld zu beziehen.

Dazu sollte es aber auch mal schriftliche Informationen von der KK gegeben haben, dass sein Anspruch auf Krankengeld zum XX ablaufen wird ... dann interessiert sich auch der MDK NICHT mehr für ihn (egal welche Farbe seine AU -Bescheinigung hat), die KK zahlt aber auch kein Krankengeld mehr wenn die AfA den Bescheid wegen AU -Abgabe nach 6 Wochen aufheben würde. :icon_evil:

ärztliche Dienst der AfA sagt „weniger als 3 Stunden arbeiten kann" mit der Prognose "voraussichtlich über 6 Monate, aber nicht auf Dauer"

Das klingt sehr nach "Ausgesteuert aus dem Krankengeld" ... und der laufende EM-Renten-Antrag schützt ihn vor AfA -Forderungen.

Wäre der noch nicht gestellt gewesen hätte man diesen Antrag von ihm schriftlich gefordert ... weil die AfA hofft ihn in die EM-Rente loszuwerden ist sie so "gnädig" ... das gibt es aber nur im Rahmen der Nahtlosigkeit nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Reha sagt erstmal nicht Arbeitsfähig, erst wenn er die Psychotherapie überstanden hat.

Vorerst nicht Arbeits-FÄHIG bedeutet ja noch lange nicht, dass eine Erwerbsfähigkeit schon bedroht sein muss, nach einer Therapie wird ja angenommen, dass er wieder arbeiten kann.
Diese Kliniken werden von DRV / Knappschaft bezahlt und sicher nicht dafür EM-Rente festzustellen ... sondern die Erwerbsfähigkeit wieder herzustellen oder wenigstens positive Prognosen dafür abzugeben.

Hausarzt sagt, zurzeit nicht Arbeitsfähig, wen er die Psychotherapie überstanden habe, Körperlich und Psychisch höchstens 5 Stunden am Tag Arbeitsfähig
Neurologe sagt auch nicht Arbeitsfähig
Psychotherapeut sagt nicht Arbeitsfähig

Was die so "sagen" interessiert die Knappschaft aber bisher offenbar nicht sonderlich, ob sie es auch schon mal aufschreiben sollten (für den EM-Renten-Antrag) ist ja offenbar noch ungeklärt.

Zweiter MDK Arzt sagt, nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten
Dritter MDK Arzt sagt, nicht Arbeitsfähig, auch nicht für leichte Tätigkeiten

Hat mit der Entscheidung zur EM-Rente in der Regel GAR NICHTS zu tun, auch wenn das bei deinem Mann offenbar alles irgendwie "vermischt" wird.

Der einzige der sagt für leichte Tätigkeiten ist der erste MDK der auch für das Gutachten der Rentenkasse zuständig ist.

GENAU das ist mir unbegreiflich, denn das hat normalerweise NUR ein spezieller EM-Renten-Gutachter zu prüfen ... die Bedingungen für eine AU sind völlig anders, als für eine EM-Rente und die Prüfung der gesamten Erwerbsfähigkeit nach dem Rentenrecht.

Die von der DRV beauftragten (und bezahlten) "Gutachter" kann man zwar (meist) auch "in der Pfeife rauchen" aber mit dem MDK haben die absolut NICHTS zu tun, die interessieren sich nicht mal für vorliegende MDK -Gutachten aus der Krankengeld-Zeit.

Genauso wenig interessiert die was der ÄD der AfA nach der Aussteuerung mal "begutachtet" hatte, dann hätte mein EM-Renten-Antrag niemals bei der DRV abgelehnt werden dürfen ... MDK und AfA -ÄD waren sich (unabhängig voneinander) sehr einig, dass ich NICHT mehr arbeiten und nicht mehr vermittelt werden KANN ...

Warum meint Ihr hat er dies gesagt „ich richte mich nach meinen Statuten, Sie haben eine Mittelgradige Depression sie können leichte Tätigkeiten ausüben, versuchen Sie zu arbeiten, wen es nicht klappt sieht alles anders aus“?

Wo steht denn das, wo kann ich nachlesen was dazu in ihren "Statuten" stehen soll, das hättest du den schon fragen müssen, wir wissen das auch nicht ...

Was passiert wen der ärztliche Dienst der AfA sagt das er „weniger als 3 Stunden arbeiten kann"

Ich denke das steht schon fest ???
Er bekommt nur "normales" ALGI wenn er auch gesund und vermittelbar ist, ansonsten (bei schweren gesundheitlichen Einschränkungen) NUR wenn er bereits aus dem Krankengeld ausgesteuert wurde ...
Habe den Eindruck, dass euch dieser Umstand irgendwie "untergegangen" ist ... wie lange soll er dann aktuell noch ALGI bekommen können lt. seinem Leistungsbescheid, ist da der § 136 SGB III als "Leistungsgrund" angegeben ???

Das wäre ein ziemlich sicherer Hinweis darauf, dass er aktuell sowieso nur noch wegen der "Nahtlosigkeit" ALGI bekommt und das läuft auch irgendwann mal ab.

Ich bin Zwar am Arbeiten, habe meine Stunden erhöht, aber das Geld wurde uns fehlen, wen keiner bezahlt, weder Krankenkasse noch Arbeitsamt?

Der Punkt ist spätestens erreicht wenn diese Ansprüche beide aufgebraucht sind, Lohnersatzleistungen (Krankengeld und ALGI ) gibt es nie "unendlich" lange ... :icon_evil:

Zu deinem letzten Beitrag schreibe ich dir später noch was, muss erst mal meinen Kopf "lüften" gehen, das ist auch für mich sehr anstrengend da irgendwie noch durchblicken zu wollen ...

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo Nichtaufgeben,

Nachdem die 3 Gutachter die vom Gericht bestellt wurden, zwar die Krankheiten meines Mannes bestätigt habe, aber alle der Meinung sind das er mindestens 6 Stunden arbeiten kann mit Einschränkungen, hat unser Rechtsanwalt ein gutachten nach §109 Sgg (Neurologische Psychopatisches Gutachten) beim Gericht beantragt.

Es ist wirklich nicht leicht dir zu folgen und noch irgendwie den Überblick zu behalten ... da weiß man auch teilweise gar nicht was man dir antworten soll ...

Euer Anwalt scheint sehr viel im "Alleingang" zu machen, ohne das mal vorher zu erklären und euch zu fragen, ob ihr das auch so haben wollt ???
Bezahlt ihr den selber oder läuft das über eine Rechtsschutzversicherung ?

Wenn 3 gerichtlich beauftragte Gutachter (welche Fachrichtungen ???) der Ansicht sind, dass dein Mann arbeiten gehen kann und keine EM-Rente bekommen soll ... dann ist ein Gutachten nach § 109 SGG rausgeworfenes Geld ... was der Kläger in der Regel dann selber bezahlen muss.
Wer hat denn die Fachrichtung bestimmt und den Gutachter besorgt ... auch euer Anwalt, ich nehme an du meinst einen Neurologisch / Psychiatrischen Gutachter ("Psychopathisch" wird man eher beim Lesen deiner Anfragen) ???

Ist der Anwalt auch Arzt, dass der beurteilen konnte welcher Gutachter dafür richtig sein wird ???

Dieser Gutachter hat dann mein Mann für 3 bis unter 6 Stunden beurteilt, dieses Gutachten will aber die Rentenversicherung nicht akzeptieren, da die der Meinung ist das mein Mann sich nicht unmittelbar in Stationieren Psychologischer Behandlung begeben hat.

Warum auch sollte die Rentenversicherung das jetzt akzeptieren müssen, wenn es schon 3 gerichtliche Gutachten und viele andere medizinische Unterlagen gibt, die deren Ansichten stützen ... und der Richter wird sich auch IMMER an seine Gutachter halten, dafür hat der die doch beauftragt (weil er selber auch kein Arzt ist) ...

Das ging meinem Männe im ersten EM-Rentenverfahren genau so, der (einzige) gerichtliche Gutachter war der gleichen Meinung wie die von der DRV zuvor auch schon und wie es im Reha-Bericht gestanden hatte (obwohl der auch schon stark "geschönt" war), wir hatten zum Glück gar keine finanziellen Mittel, um über ein Gutachten nach §109 SGG überhaupt nachzudenken.

Diese Gutachter verdienen sich oft bei beiden Seiten (DRV und Gerichte) ihr "Zubrot" und bisher müssen sie noch nicht mal Auskunft dazu geben, ob das der Fall ist ... :doh:
Wir haben die Klage dann (auf "Anraten" des Richters) zurück genommen, er hat uns sehr deutlich klar gemacht, dass er sich seinem Gutachter anschließen wird ... und das hättet ihr wohl auch längst schon machen sollen, ein verlorener Prozess macht sich nicht "so gut" in der Renten-Akte. :icon_evil:

Aber euer Anwalt verdient natürlich nur weiter (und mehr) an euch, wenn er euch auch noch für die nächste Instanz überzeugen wird.
Es ist völlig egal in wie vielen verschiedenen Sachen der euch aktuell vertritt, man kann ihm für JEDE einzelne Klage das Mandat (die Vertretungs-Vollmacht) entziehen und das Verfahren zu JEDEM beliebigen Zeitpunkt beenden wenn man das will.
Da sollte man besser nicht nach dem Motto handeln:" Lieber ein schlechter Anwalt als gar kein Anwalt" ...

Mein Mann ist in Behandlung, beim sein Psychologen (hier macht er seine Psychotherapie), sowie Neurologen und Hausarzt, insgesamt 3 Ärzte
Reicht das nicht das er sich bemüht und wir gehen wirklich Regelmäßig zu den Ärzten.

Es ist völlig EGAL zu wie vielen Ärzten dein Mann so regelmäßig geht, bisher sprechen ALLE Gutachten gegen ihn und die Knappschaft sieht sich bestätigt ihm keine EM-Rente zahlen zu wollen, Gutachten nach § 109 SGG werden ohnehin meist als "Gefälligkeit" abgetan, der Kläger hat den doch selber bezahlt, also erwartet er auch ein Gutachten das (wenigstens etwas) für seine Ansichten spricht.

Die Rentenkasse wird immer Gründe dafür finden, dass noch längst nicht alle medizinischen Möglichkeiten genutzt und "ausgeschöpft" wurden, die muss ja keine Garantien dafür abgeben, dass es überhaupt was bringen würde das zu tun.
Das machen die auch noch wenn man sich operieren lassen müsste, damit es mal wieder besser werden könnte ...
Dazu zwingen kann man die Antragsteller natürlich nicht aber vorhalten darf man es ihnen trotzdem als Ablehnungsgrund für die EM-Rente und ihnen schildern wie gut es ihnen danach doch (rein theoretisch) wieder gehen könnte ... jedenfalls wenn sie es überleben werden, denn das volle gesundheitliche Risiko trägt auch dabei nur der Antragsteller.

Seine Reha ist vor 3 Jahre gewesen, macht es Sinn der Rentenversicherung vor Gericht den Vorschlag zu unterbreiten ihn wieder in die Reha zu schicken ?
Das die Rentenversicherung sieht das er sich bemüht ?

Wenn die Rentenkasse noch mal eine Reha wollte (als "Langzeitgutachten") dann hätte sie diesen Vorschlag längst selber gemacht ...

Eine Reha ist KEINE medizinische Heilmaßnahme und KEINE akutklinische Behandlung, eine Reha macht man (freiwillig) nur wenn man meint, seine Erwerbsfähigkeit nur ein wenig "auffrischen" zu müssen für den Arbeitsmarkt.
Da kann er den Antrag auf EM-Rente sowieso zurück nehmen, ich denke er "bemüht" sich schon bei allen Ärzten und will Therapien machen ... wer akut krank ist gehört NICHT in eine Reha-Klinik. :icon_evil:

Diese Kliniken werden auch von den Rentenkassen bezahlt, meinst du wirklich das könnte am aktuell desolaten Stand des Verfahrens noch irgendwas ändern ???

Ob man sich an diese (ungesetzliche) 4-Jahre-Regelung dann halten würde weißt du doch gar nicht, es gibt keine "festen gesetzlichen Fristen" wann man wieder eine Reha bekommen kann ... gerade im psychischen Bereich ist das auch alle 2 Jahre möglich und normal soll das bewilligt werden wenn es gesundheitlich erforderlich ist, um die Erwerbsfähigkeit zu erhalten oder (möglichst) wieder herzustellen.

An der Zielstellung einer Reha-Maßnahme solltest du schon erkennen wie sinnfrei es wäre aktuell eine Reha zu beantragen, weil die EM-Rente sogar nach mehreren Gutachten am Gericht abgelehnt wird ...

Mir hat man auch öfter vorgehalten (das kam sogar von angeblich guten Freunden und Bekannten), dass ich wohl besonders auch deswegen keine EM-Rente bekommen werde, weil ich keine Psychopharmaka nehme und noch nie in einer Akutklinik war wegen meiner psychischen Probleme, auch eine ambulante Psychotherapie habe ich nie gemacht oder auch nur "angestrebt" ...

Das hätte an meinen konkreten Problemen ALLES absolut NICHTS (mehr) ändern können und wenigstens meine Ärzte haben das auch so gesehen und hinter mir gestanden, bis ich dann wenigstens am Gericht mehr Glück hatte mit den Gutachtern.

Auch bei mir hat sich der Richter seinen Gutachtern (Internist und Psychiater) dann VOLL angeschlossen und die DRV musste einlenken und mir endlich eine EM-Rente bewilligen ... ich war nie bereit der DRV dafür "irgendwas zu beweisen" von dem ich nicht selber überzeugt war, dass es mir auch wirklich helfen könnte.

Ich war (und bin) zwar krank aber deswegen werde ich meinen eigenen Willen und meine Selbstbestimmung über MEIN Leben noch lange nicht aufgeben. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Nichtaufgeben

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@Doppeloma

Erstmal ein riesen DANKE :love:

Du hast mich und mein Mann etwas aufgebaut.

Wegen der Krankschreibung habe ich in einem anderen Beitrag schon was geschrieben, aber hier in kurz form zu besseren Verständnis der Abläufe.

Klageverfahren Krankenkasse Gesundschreibung :

Also im Klage verfahren gegen die Gesundschreibung hat die Knappschaft eingestanden "vor Gericht" das mein Mann krank war. "Eingeständnis Urteil"
Hier wurden die Privaten Au Bescheinungen (weiße AU Bescheinungen) auch akzeptiert.
Grund des ganzen, hätten wir die Normalen gelben AU bekommen, hätten wir die rechtlich auch an das Arbeitsamt abgeben müssen, die hätten nach 6 Wochen das Arbeitslosengeld eingestellt.
Die Krankenkasse hätte die Zahlung von Krankengeld Verweigert und wir hätte wieder Klagen müssen, um das zu umgehen, hat das unsere Arzt so gemacht.

Nach den gewonnen Prozess, hat mein Mann bis zum 18.10.2018 Arbeitslosengeld 1 bekommen, die Krankenkasse und das Arbeitsamt haben dann intern alles verrechnet, seit dem 19.10.2018 bezieht er überhaupt keine Leistungen, kein Hartz 4 oder des gleichen, da mein Mann Geld auf sein Konto hat.
Er ist sogar freiwillig Kranken versichert, da er nicht über mich versichert werden kann.

Er ist weiterhin AU vom Arzt geschrieben, diese AU (immer noch die Privaten Au Bescheinungen (weiße AU Bescheinungen)) die schicken wir auch weiterhin zur Krankenkasse.

Klageverfahren Renten:

Wir sind Rechtsschutz versichert, so das der letzte Gutachter von der Rechtsschutzversicherung bezahlt wurde.
Der Gutachter nach § 109 SGG ist Chefarzt der Neurologischen und Psychiatrischen Abteilung im Krankenhaus, dieser hat auch ein guten Ruf vor Gericht, Laut aussage unseres Anwaltes.

Unser Rechtsanwalt ist eigentlich ein erfahrener Rechtsanwalt im Sozialrecht, dieser hat anhand der gutachten uns vorgeschlagen, ein Gutachter im Neurologischen und Psychiatrischen zu bestellen, nach § 109 SGG, da er dort eine reale Chance sieht.

Naja alle wollen nur Geld Verdienen oder Sparen.

Unser Rechtsanwalt sagt, es kommt drauf an wen der Richter glaubt, wir müssen abwarten.

Da wir die Knappschaft als Gegenpartei haben, wird die auch beim gewonnen Prozess ein Einspruch einlegen sagte er und wir wurden vor Landesgericht landen, umgekehrt natürlich auch, wen wir verlieren.

Sobald wir was neues wissen, werden wir berichten.

Ihr habt uns motiviert und Kraft gegeben, vor allem meinem Mann.

DANKE euch allen, für alle eure Ratschläge und Erklärungen.
 
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