Rentenkasse fordert Befundbericht von einem arzt bei dem ich nicht bin.. was jetzt?

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BoulevardOfBroken

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Hallo.
ich bin 19 jahre alt, psychisch krank (mehrere diagnosen..), und lebe zusammen mit meinen eltern.

ich schreibe alle fragen dick

ich wurde im auftrag des jobcenters persönlich begutachtet vom ärztlichen dienst der agentur für arbeit.

die sind zu dem ergebnis gekommen: voll erwerbsgemindert für minimum 6 monate, aber nicht auf dauer (es steht im gutachten auch keine empfehlung für eine nachuntersuchung, und die amtsärtzin sprach von auf dauer, aber naja, ansonsten war sie sehr gut und hat mir zugehört.. das ist so selten das mal jemand zuhört...)

jedenfalls, geht es deswegen bei mir um Sozialgeld, was ja vom jobcenter kommt. wegen der bedarfsgemeinschaft und so.. (Grundsicherung bei erwerbsminderung vom sozialamt gibt es nur bei erwerbsminderung auf Dauer, glaube ich nicht das das thema ist bevor ich 25 bin...)

allerdings hat der fallmanager beim jobcenter mich dazu gezwungen rente zu beantragen...

ich war 11 monate in einer ausbildung. dann 1,5 jahre krankengeld, dann ausgesteuert, und jetz bekomm ich hartz IV als übergang. die ausbildung ist mittlerweile mit auflösungsvertrag beendet worden, schon lange her.
ich war mal ein tag in einer psychiatrischen klinik darüber will ich aber nicht reden.. das hat mich traumatisiert.. aber von dort habe ich einen entlassungsbericht mit diagnosen den habe ich mitgeschickt beim rentenantrag.

ich weiß, das wenn man eine ausbildung hatte, man 12 monate eingezahlt haben muss vor Eintritt der erwerbsminderung, für einen rentenanspruch.
ich war wie gesagt nur 11 monate, bevor ich dann krankgeschrieben war.
ich denke das sie das als "eintritt der erwerbsminderung" wählen.
wobei.. ich war auch ein paar monate vorher krankgeschrieben wegen etwas psychisches, ich hatte niemandem was gesagt wies mir geht und mich und andere belogen aber mein hausarzt hat das damals sozusagen "in mir gesehen" das irgendwas psychisches ist.. war zwar deswegen nur eine woche aber vielleicht nehmen sie sogar das als eintritt... ich habe angegeben, das ich mich schon lange nicht mehr fähig gefühlt habe.. aber ist ja kein wunder, man versucht es eben bis echt nichts mehr geht...

also habe ich gar keinen rentenanspruch...

jedenfalls habe ich jz heute n brief gekriegt in dem sie zwei Befundberichte fordern. da steht drin,
von einem "Psychologen" und einem "Nervenarzt"

und damit zur ersten frage is ein Nervenarzt ein Psychiater?

ich bin in ambulanter therapie, und brauche sie auch, ohne die könnte ich nicht..
bei einer Psychologin. "leider" is sie keine nervenärtzin. sie kann das ausfüllen, den bericht vom psychologen... bin nächsten donnerstag wieder bei ihr. war heute bei ihr, leider bevor ich den brief bekommen hab..

aber der vom Nervenarzt... das ist ein problem. ich habe keinen, ich bin bei keinem in behandlung. ich kann krankheitsbedingt niemandem vertrauen, das ich eine psychologin gefunden hab der ich vertrauen kann war großes glück... ich hätte deswegen gar nicht die kraft ständig ärzte zu suchen und bin ja in behandlung, die sich richtig anfühlt.

aber jetzt will die rentenkasse von mir einen nervenarzt-befundbericht...

was soll ich denn jetz machen?

kann ich jetzt einfach zu einem nervenarzt gehen und mir das ausfüllen lassen, oder wird das kein nervenarzt der welt machen so einfach, so schnell?
in dem brief steht das is so schnell wie möglich zu erledigen.
falls es doch so geht, würde ich es bei der versuchen die mich damals an die psychologin "weitergereicht" hat.. bei der habe ich ein gutes gefühl... irgendwie...

oder soll ich es einfach lassen und antworten, das ich keinen habe? was passiert dann? suchen die mir dann einen und schicken mich zu einem Gutachtertermin? oder wird das zu meinem nachteil gemacht?

und

wenn sie dann selber einen gutachter auswählen mit termin und allem, was is besser? sich selber jmd suchen oder "das die rentenkasse machen lassen"?


ich bin verzweifelt, ich weiß nicht was ich machen soll. ich dachte die machen das alles selber, warum ich...

ach ja und eine letzte frage...
ist es möglich, das die Rentenkasse sagt "rente abgelehnt, aber wir erkennen volle erwerbsminderung" an? wie wahrscheinlich ist es, das die das "auf Dauer" festlegen?
bevor jetzt jemand das wegen meinem alter für unwahrscheinlich hält das hat nichts mit dem alter zu tun.. krankheitsbedingt ist es sogar so, das mein leben im laufe der zeit nicht einfacher, sondern schwerer wird, wegen erinnerungen und alles...
is übrings einer der gründe warum ich unbedingt die therapie brauche.
und wie wahrscheinlich ist es das sie mich für erwerbsfähig erklären? ... das würde mich in ein tiefes loch stürzen...

das alles macht mich fertig und belastet mich sehr. ich will das das endlich vorbei ist.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Antworte der Rentenkasse einfach damit, dass du keinen "Nervenarzt" hast. Gibt ja keine Pflicht, sowas zu haben. :wink:

Ansonsten: Über den Eintritt der Erwerbsminderung kann man sich mit der Rentenkasse vortrefflich streiten (bin da in ähnlicher Situation seit eineinhalb Jahren bei), weil die das total willkürlich immer so legen, wie es ihnen passt.
Aber wenn sie die Möglichkeit haben, die Leistung wegen der rentenrechtlichen Voraussetzungen abzulehnen, dann haben sie auch weniger Probleme damit, einen für erwerbsunfähig zu erklären und auch nicht groß mit Reha oder LTA zu kommen, dürfte für dich insofern also von Vorteil sein.

Ich denke, eine Erwerbsminderung auf Dauer wird dir aktuell niemand bestätigen. Zum einen bist du halt noch sehr jung, da müsste man sich ja auf sehr viele Jahre bis zum Renteneintrittsalter jetzt schon festlegen, diese Aussicht mögen manche Erkrankungen zwar bieten, aber viele bringen ja durchaus die Option auf Besserung mit. Außerdem wird man bei dir noch Behandlungsoptionen sehen, die ambulante Therapie ist ja noch nicht an ihrem Ende und stationäre Therapien hast du ja offenbar noch gar nicht gemacht (eine stationäre Psychotherapie, egal ob als KH-Behandlung oder Reha, ist übrigens was völlig anderes als eine Allgemeinpsychiatrie, das solltest du für dich besser nicht total ausschließen, auch wenns gerade jetzt vielleicht nicht "dran" ist, und teilstationär geht ja auch was). Da finde ich es auch durchaus berechtigt, noch davon auszugehen, dass sich dein Zustand langfristig bessern kann.
 

HermineL

Super-Moderation
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ich war 11 monate in einer ausbildung. dann 1,5 jahre krankengeld, dann ausgesteuert, und jetz bekomm ich hartz IV als übergang.
Wieso beziehst du Hartz ?
Du hast 11 Monate Ausbildung plus rund 18 Monate Krankengeld. Damit hast du mehr als
12 Monate die Anspruchsvoraussetzung für ALG 1 sind.


ich weiß, das wenn man eine ausbildung hatte, man 12 monate eingezahlt haben muss vor Eintritt der erwerbsminderung, für einen rentenanspruch.
ich war wie gesagt nur 11 monate, bevor ich dann krankgeschrieben war.
Gleiches wie beim ALG 1 gilt hier. Du musst mindestens 12 Monate Pflichtbeiträge abgeführt haben
um die Wartezeit nach einer Ausbildung verkürzt zu bekommen.

Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung bei der wie beim Lohn auch Beiträge zu den Sozialversicherungen
abgeführt werden mit denen man auch wieder Ansprüche aufbauen kann.
 
E

ExUser 2606

Gast
Ein Nervenarzt it ein Neurologe.

Ichhatte das gleiche Spiel mit der DRV, sie wollten einen Befundbericht vom Neurologen, ich war noch nie bei einem.

Auf den Formularen für den Befundbericht steht auch drauf, dass wenn de Befund erst neu erhoben werden muss, der Arzt die nicht machen soll, sondern die DRV macht das dann selber.

Genau das trifft bei Dir zu. Die DRV müsste Dich dabb eigentlich zu einem Gutachter schicken.

Bei mir haben sie es nicht gemacht. Nachdem sie endlich mal kapiert hatten, dass ich nicht in neurologischer Behandlung bin (Das war eine längere Aktion, die DRV ist manchmal etwas begriffsstutzig.), ging es auf einmal auch ohne Befundbericht vom Neurologen.

Du musst bedenken, der Arzt bekomt von der DRV irgendwas zwischen 20 und 30 EUR für den Befundbericht. Ich kenne keinen Arzt, der Dich dafür ganz neu untersucht, was er ja muss, wenn Du vorher noch nie da warst.

Ich dehe es auch nicht ein, dass diese Kosten zu Lasten der Krankenversicherung gehen. Das soll die DRV schön selber zahlen.
 

BoulevardOfBroken

Elo-User*in
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Wieso beziehst du Hartz ?
Du hast 11 Monate Ausbildung plus rund 18 Monate Krankengeld. Damit hast du mehr als
12 Monate die Anspruchsvoraussetzung für ALG 1 sind.



Gleiches wie beim ALG 1 gilt hier. Du musst mindestens 12 Monate Pflichtbeiträge abgeführt haben
um die Wartezeit nach einer Ausbildung verkürzt zu bekommen.

Krankengeld ist eine Lohnersatzleistung bei der wie beim Lohn auch Beiträge zu den Sozialversicherungen
abgeführt werden mit denen man auch wieder Ansprüche aufbauen kann.

nein. das bekommt man, wenn man in die nahtlosigkeitsregelung fällt (war bei mir nicht, die agentur für arbeit hat den standpunkt vertreten das ein rentenantrag sinnlos ist, da sie sicher waren das ich keinen anspruch habe)
und wenn man vorgibt "fiktiv" vermittelbar zu sein und man nicht angibt krankgeschrieben zu sein.

ganz ehrlich. für so ein schauspieltheater habe ich keine kraft. die agentur für arbeit hat selber davor auch ein gutachten in auftrag gegeben, da wurde ich für voll erwerbsfähig eingestuft, und jeder der das gelesen hat meinte das das falsch und unaussagekräftig war, als man mich damals eingeladen hat zu der eröffnung dieses gutachtens, hatte ich dort einen nervenzusammenbruch.

der antrag auf arbeitslosengeld I wurde abgelehnt, da ich unter 15 stunden leistungsfähig bin und damit nicht zum kreis der arbeitslosen gehöre. das ist auch völlig richtig so...

ich werde dann antworten, das ich mich momentan bei keinem nervenarzt in behandlung befinde. falls jemand denkt das ist ein fehler, soll ers sagen, und was ich stattdessen tun soll...


@Caye
ich glaube nicht das du bewerten kannst was mir hilft und was nicht. ich habe und tu es immernoch mich ausführlich mit allen behandlungsoptionen informiert, das einzige was überhaupt sich richtig anfühlt und was bringt, ist die ambulante psychotherapie, und ich bin sehr froh das es sie gibt.

bei psychischen erkrankungen hilft nicht alles , es kann es sogar noch schlimmer machen. ich habe bereits gesagt das ich ein trauma von der klinik habe wo ich war. und das wird auch nicht weggehen so einfach. ich hoffe damit irgendwann klar kommen zu können.

ich werde weiter in der ambulanten psychotherapie bleiben. wenn ich den behandlenden psychologen wechseln muss, werde ich einen suchen der gleichzeitig facharzt ist (die meisten sind das ja sowieso)
was besserung betrifft, ich hoffe in ein paar jahrzehnten in der lage zu sein die ambulante psychotherapie in gruppenform machen zu können. mehr geht nicht, ich fühle jeden tag, wie ich alles gebe 100%, dieses ständige ziehen an mir belastet mich so sehr.
 

BoulevardOfBroken

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Ein Nervenarzt it ein Neurologe.
(.............)

seh das erst jetzt. danke für die info.
also wenn es bei mir so sein sollte, das man mich zu einem gutachter schickt, dann ist das eben so... ich werde einfach ehrlich sein. wie bei der amtsärztin damals.

hoffentlich brauchen sie bei mir nicht lange um das zu verstehen, das ich bei keinem in behandlung bin.
 
E

ExUser 2606

Gast
Sieh auf alle Fälle zu dass Du für alles, was Du an die DRV schickst, einen Nachweis hast, also Einschreiben oder Fax.

Was auch sehr gut geht: Ein Begleitschreiben verfassen, in dem alles aufgeführ ist, was Du hinschickst und dann alles in der DRV Beratungsstelle abgeben. Und auf einer Kopie abstempeln lassen. Bei mir sind de sehr nett.
 

Muzel

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Ein Nervenarzt ist ein älterer Begriff. Es kann sowohl ein Neurologe als auch ein Psychiater sein.
Wenn du da etwas genaueres wissen willst, dann musst du dich durch die Weiterbildungsordnungen für Ärzte deiner zuständigen Kammer kämpfen.
Du kannst auch die KV fragen.
 

Fairina

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Also, ich denke mal, hier wird ein Psychotherapeut gemeint sein, weil ein Psychiater in der Regel nicht behandelt bei psychischen Problemen. Aber die Bezeichnung Nervenarzt ist heutzutage mehr als ungewöhnlich. Das zeigt wieder einmal den Zustand in den JC.

Zum Nächsten: Dem JC sollte sehr wohl bekannt sein, wie die Bedingungen für den Bezug der Rente sind. Wenn nicht, sollte man dringend den zuständigen SB entfernen aus seiner Position.
Die wichtigsten Regeln lauten:

Mindestversicherungszeit: 5 Jahre Beitragszahlung (= 60 Monate), können auch in mehreren Teilabschnitten insgesamt die 60 Monate zusammen gefaßt werden.
dito Hinterbliebenenrente und Erwerbsminderungsrente

Altersrente für Frauen wegen Arbeitslosigkeit oder Altersteilzeit: 15 Jahre

Durchgehende Erwerbsminderung: 20 Jahre Wartezeit. Es betrifft hier hauptsächlich Personen, die von Geburt an einer Behinderung unterliegen die zu einer Erwerbsminderung oder Erwerbsausschließung führen würde. Es können aber freiwillige Beiträge oder Beiträge durch einen Job in einer Schwerbehinderungswerkstatt durch den die auch im übrigen Sozialversicherungsrecht unterliegenden Bedingungen, gezahlt werden.

Wartezeit 35 Jahre: Für alle Anderen erfüllen mit einigen anderen Einschränkungen (Geburtsjahr 1948 mit 65 Jahren Altersrente. Geburtsjahr 1964 mit 67 Jahren und die dazwischen liegenden wurden schrittweise angehoben bis auf 67 Jahre. Das gilt auch für die volle Erwerbsminderungsrente)

Und wer mit 65 Jahren in die Altersrente gehen will, der muß 45 Jahre Beiträge geleistet haben.

Wenn ich von "leisten" spreche, so sind damit auf die Kindererziehungszeiten und Ersatzzeiten und Anrechnungszeiten gemeint.


Selbst wenn man alles erfüllen würde bis zu den letzten Regelungen, so gelte die zweitwichtigste Voraussetzung: Mann muss in den letzten 5 Jahren 36 Monate Beiträge gezahlt/angerechnet bekommen haben. Ohne dies fällt alles flach.

Die Mindestvoraussetzungen (beide) fallen bei dir flach. Aber vielleicht hat das SB-Männchen keine Ahnung oder sich den Kopf angestoßen beim in die Luft gehen vor Freudensprüngen das er wieder einen hat den er drangsalieren kann oder er kann nicht rechnen.
Ergo möchte dein SB mal die Voraussetzungen prüfen bevor man die DRV scheu macht. Die haben da genügend zu tun auch ohne diese Unsinnsanfragen von Drangsalierten wegen JC und ähnlichen Derivaten. Sie möge dir bitte in einem Bescheid die gesetzlichen Voraussetzungen dafür benennen. Damit spielst du den Ball in ihr Spielfeld zurück (Danke, wer immer den Begriff erfand). Und das ohne ihr Gelegenheit zu geben, dich irgendwie dran zu kriegen.

Bitte gewöhne dir ab, irgend etwas mit den SBs zu besprechen was mehr als das Allernotwendigste angeht. Sie sind keine Freunde, sondern das Gegenteil. Man gibt ihnen keine Telefonnummern oder Emailadressen, macht selbst alles schriftlich und fordert alles schriftlich ein. Denn im Fall des Falles kennen sie nicht einmal mehr deinen Namen, geschweige denn was sie selbst dir sagten.
 
E

ExUser 2606

Gast
Fairina, die forderung nach dem Befundbericht kam nicht vom JC, sondern von der DRV.

Bei Menschen, die bereits zeitnah zur Ausbildung erwerbsunfaehig werden, gelten leises Wissens andere rentenrechtliche Voraussetzungen.

Warten diese nicht erfüllt, wuerde die DRV gar nicht erst in die medizinische Pruefung einsteigen, sondern die Rente gleich ablehnen.

Darüber hinaus gibt es die Moeglichkeit, die DRV zu Feststellung der Erwerbsfähigkeit aufzufordern, auch wenn die Beitragszeiten fuer eine Rente nicht erfüllt sind.
 

BoulevardOfBroken

Elo-User*in
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@Kerstin_K
ich denke sie lehnen es nur direkt ab wenn man noch nie irgendwas eingezahlt hat...

theoretisch habe ich ja einen rentenanspruch, wenn man den Eintritt der Erwerbsminderung auf zum beispiel heute legen würde, dann wär ein rentenanspruch da
das ist nur ein beispiel das werden sie natürlich nicht machen

den Eintritt der Erwerbsminderung bestimmt ein medizinischer, das heißt es müssen die medizinischen geprüft werden, da kommen sie ja dann gar nicht drum rum...

und es geht darum wieviel man vor dem Eintritt der Erwerbsminderung eingezahlt hat, das was nach dem eintritt eingezahlt wird zählt für diesen rentenantrag dann ja nicht..

und da wenn ich das hier so lese die rentenkasse die chance nutzt, nichts zahlen zu müssen, wenn sie da ist, werden sie bestimmt das datum der ersten krankschreibung wählen
das ist im august 2016 gewesen
und da ich 12 monate hätte einzahlen müssen, aber nur 11 hab, werden sies deswegen dann doch ablehnen...
vielleicht setzen sie den eintritt sogar früher, wenn sie da was finden was das möglich macht...
bei den meisten ist das bestimmt kein thema, weil die die voraussetzungen mehr als erfüllen...

ich frage mich nur, ob sie dann dazu schreiben ob sie trotzdem eine erwerbsminderung anerkennen oder sie dann einfach gar nichts dazu sagen...


@Fairina
der fallmanager meinte ja erst "Rentenantrag machen wir nicht, macht keinen sinn".. beim nächsten termin dann "sie müssen Rente beantragen, da ich nicht sicher bin"... und gab mir die schriftliche aufforderung dazu...
ich fühl mich herumgeschubst.. genauso wie die rentenkasse mich wegen den befundberichten anschreibt, der ärztliche dienst der agentur für arbeit hat das selber gemacht, warum sollten die das nicht auch können...

aber naja jetz weiß ich ja was zu tun ist... ich verarbeite das alles nur leider nicht gut...

allerdings bin ich erst nächsten donnerstag wieder bei meiner psychologi, hoffentlich wollen die den befundbericht nicht innerhalb von paar wenigen tagen zurück oder so...
 
E

ExUser 2606

Gast
Es ist meinfach so, dass die DRV erst die Ansprichszeiten prüft und wenn sie da sehen, dass das nicht passt, dann schreiben sie sofort die Ablehnung und ache erst gar nicht weiter.

Mit den Befundberichten sind sie einfach faul. Ichhabe mich schon gefragt, warum man eigentlich mit dem Antrag eine Schweigepflichtentbindung erteilt, wenn die nie genutzt wird.

Normal ist bei den Formularen aber ein Begleitbrief dabei, wo drinsteht, wie schnell sie die Befundberichte haben möchten. Da steht gerne al was von 5 Tagen. Das schafft man aber in der Regel sowieso nicht.
 
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