Rentenerhöhung EM an JC geschickt, keine Antwort seit Monaten, jetzt große Forderung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

malia

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
9 März 2011
Beiträge
38
Bewertungen
3
Hallo,

ein Freund von mir hat EM Rente.

Er bekam eine Rentenerhöhung und schicke eine Kopie des Bescheides in 2016 ans JC.

Monatelang keine Antwort, im Dezember beantragte er wieder neu
Aufstockung und gab nochmal den Rentenbescheid ab.

Ab Juni 2017 wurde,dann gekürzt. Jetzt bekommt er Schreiben, das er zuviel bekommen hat und sie jetzt eine Rückforderung
Von Dezember 2016 bis Mai 2017 wollen.

Er soll Morgen anrufen sonst entscheiden sie noch Aktenlage.
SB sagte auf Rückfrage warum könne sie nicht sagen, hier steht sie müssen zahlen und mehr weis sie auch nicht.

Dieses JC ist echt der Hammer. Eigentlich hätten sie ab Rentenerhöhung fordern müssen'oder?

Was kann man jetzt tuen? Um Ratenzahlung bitten?

LG
Malia
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.160
Hallo malia,

ein Freund von mir hat EM Rente.
Bischen genauer wäre nett, mit einer EM-Rente ist man nur ausnahmsweise noch beim JC ...
Entweder ist es eine "Arbeitsmarktrente", er ist also eigentlich nur Teilweise EM und soll noch Teilzeit arbeiten können.

ODER er lebt mit einer erwerbsfähigen Person in einer Bedarfsgemeinschaft, sonst ist das JC bei EM-Rente gar nicht mehr zuständig. :icon_evil:

Er bekam eine Rentenerhöhung und schicke eine Kopie des Bescheides in 2016 ans JC.
Diese "Renten-Anpassungen" (Erhöhungen) gibt es JEDES Jahr im Juli, das wissen die JC (oder das Sozial-AMT) eigentlich auch sehr genau.

Hat er das nachweislich gemacht (per Fax oder Übergabe-Einschreiben ???), dass er diese zeitnahe Information jetzt auch beweisen kann ???

Monatelang keine Antwort, im Dezember beantragte er wieder neu Aufstockung und gab nochmal den Rentenbescheid ab.
Wurde das nachweislich gemacht, es ist ja unwahrscheinlich, dass es 2 Mal "übersehen" wird beim beim Amt und letzten Juli (2017) gab es ja schon die nächste "Anpassung" der Renten.

Ab Juni 2017 wurde,dann gekürzt.
Einfach so geht ja nicht, es gab sicher einen Bescheid dazu, so sehr viel kann das ja nicht sein wenn immer noch "Aufstockung" erforderlich ist, kann die Rente ja nicht besonders hoch sein.

Dann ist auch diese "Erhöhung" nicht besonders hoch ... dass da "Unsummen" entstehen könnten, gibt ja meist nur wenige % Erhöhung auf den bisherigen Rentenbetrag.

Man sollte allerdings auch mal von selber nachfragen (schriftlich / nachweislich) wenn man Erhöhungs-Informationen gegeben hat und nichts dazu passiert ist. :idea:

Jetzt bekommt er Schreiben, das er zuviel bekommen hat und sie jetzt eine Rückforderung
Von Dezember 2016 bis Mai 2017 wollen.
Ohne die Bescheide dazu kann man überhaupt NICHTS beurteilen, was da warum abgezogen wurde. :icon_evil:

Muss ja was bei stehen und Dezember 2016 bis Mai 2017 passt ja zeitlich auch nicht zu einer Renten-Anpassung von Sommer 2016 und Sommer 2017.

Vielleicht sollte er sich mal (mit Beistand) dort hin begeben und Erklärungen dazu verlangen, wir können hier mit den Informationen nur in die Glaskugel sehen ... :glaskugel:

Er soll Morgen anrufen sonst entscheiden sie noch Aktenlage.
SB sagte auf Rückfrage warum könne sie nicht sagen, hier steht sie müssen zahlen und mehr weis sie auch nicht.
Anrufen ist NICHT bei Fragen wo es um Geld und Erstattungen geht, ich nehme an er hat erst mal eine "Anhörung" dazu bekommen, dann soll er die ausfüllen, dass er ALLES zeitnah eingereicht hat und daher nicht weiß warum er jetzt was zurück zahlen soll.

SB hat aber zu WISSEN warum und nicht nur "er müsse zahlen", das hat ALLES schriftlich zu erfolgen und wenn er das nicht nachvollziehen kann, muss er Widerspruch einlegen.

Auch schriftlich und nachweislich, dann muss er nicht zahlen, bis das geprüft wurde wie das zusammenhängt und ob das korrekt ist.

Dieses JC ist echt der Hammer. Eigentlich hätten sie ab Rentenerhöhung fordern müssen'oder?
So wie du das beschreibst, passt das "vorne und hinten NICHT", ab Renten-Erhöhung Juli 2016 wäre das zu ändern gewesen UND erneut ab Renten-Erhöhung Juli 2017, was ist denn damit, die gab es ja auch ...

Zu anderen Zeiten werden KEINE Renten erhöht / angepasst, das ist gesetzlich so vorgeschrieben.

Was kann man jetzt tuen? Um Ratenzahlung bitten?
Zunächst mal noch gar nichts, er muss ja erst mal den Forderungs-Bescheid schriftlich bekommen und dann kann man erst weiter sehen, jedenfalls wenn man genau weiß, was da drin steht.

Was die erzählen und am Telefon behaupten ist wertlos und OHNE die Bescheide und genauere Zahlen / Daten kann dir hier auch KEINER weiter helfen. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

bla47

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
31 Mai 2014
Beiträge
1.609
Bewertungen
323
Moment, da fehlt doch noch was.
Die Netto Rente hat sich am 01.01.2017 verringert, da die Pflegeversicherung stieg. Dieser Hinweis befindet sich auch auf dem Kontoauszug des Renteneingangs Ende Januar und hätte mehr Aufstockung bedeutet. Ja, und wirtschaftliche Veränderungen sind meldepflichtig.
Es kann sich auch der Krankenkassenbeitrag ab 01.01. ändern. Ändert sich der Zusatzbeitrag der KK, wirkt sich das bei Rentnern erst ab 01.03. aus.
Theoretisch kann es deshalb bis zu 3 mal ( incl. Rentenerhöhung ab 01.07. ) im Jahr eine Korrektur der Aufstockung geben.
 
Oben Unten