Rentenbeiträge oder alternative Wege um für das Alter abgesichert zu sein?

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Klausi234567

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Hi,

kurz die Situation erklärt. Mir fehlen ca 10-15 Jahre Rentenbeiträge durch diverse Umstände (Arbeitslosigkeit / geringe Jobs etc pp). Aktuell bin ich mitte 40 und seit gut 5 Monaten hauptberuflich selbsständig (Vorher nebenberuflich und Hartz 4)

In einer meinen letzten Rentenbescheide / Auskünfte stand eine Rentenhöhe von knapp 200 Euro drin :(

Aktuell könnte ich mir Rentenbeiträge von 150-250 Euro pro Monat leisten. Die Frage die ich mir stelle, "lohnt" sich das überhaupt?

Einen Termin bei der Rentenstelle ist erst in 11 Monaten verfügbar (WTF?)

Ich weiß nun nicht wirklich, was ich machen soll. Habe ich überhaupt die Chance, jemals über den Grundsicherungsbeitrag zu kommen in den restlichen 20-25 Jahren?

Falls nein, was wären die Alternativen?

Grüße
 

Dark Vampire

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Hmm Mitte 40 und noch 20 jahre zu leisten...und (leider) erst 200 Euro Anspruch.

Da wirste mit 200 Euro im Monat nicht hinkommen. Eher ein vielfaches.
Das ganze mal grob geschätzt.

Dann eher in lebensversicherung packen.
 

jockel

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Die Aussichten auf eine vernünftige Altersabsicherung kannst Du in dieser bundesdeutschen Mafia-Merkel-Regierung absolut begraben. Dieser Haufen macht nur Politik für die Lobbyisten für Großbanken und die Privatwirtschaft und Politik gegen das eigene und gegen die europäischen Völker.

Wenn es besser fürs Volk laufen sollte, dann müssen CDU/CSU und SPD völlig verschwinden, weil alle Abgeordnten dieser Parteien nur egoistische Raffgier- und Selbstbedienungspolitik für die eigene Brieftasche und für ihre Sippe und Clique betrreiben.

Diesen Leuten ist das Untertanenvolk schnurzpiepegal. Jeder ist sich selbst überlassen und rette sich, wenn er denn kann. Viele von Millionen kommenden Rentnern können in diesem Deutschland einpacken. Wenn man übersiedelt nach Österreich oder die skandinavischen Ländern sind die Aussichten erheblich besser.

Bei den linken Flügeln in der SPD; den Bündnisgründen und recht bei den Linken ist de Kenntnis gereift, dass wir mit den Rentenreförmchen der SPD und der Wirtschaftsmafiadoppelpartei CDU/CSU keinen Schritt weiterkommen. Das machen auch jüngste Analysen, Reportagen, und Sendebeiträge zum Thema Rente der Fernsehsender Das Erste (ARD), 3sat, MDR, HR, Phoenix deutlich. Wir brauchen eine breitgestellte Bürgerversicherung mit einem gesetzlichen Rentenversicherungssytem, wo alle Bevölkerungsgruppen im erwerbsfähigem Alter in die gesetzliche Rente dauerhaft und lückenlos Rentenbeiträge einzahlen und nicht nur die abhängig beschäftigten Arbeitnehmer.

Das heißt, wenn Abgeordnete, Politiker Rentenrecht und -gesetze gestalten, dann haben diese Vorschriften und Regeln ausnahmslos auch für sie selbst, die Selbstständigen und Beamten zu gelten. Es dürfen keine standes-, branchenorientierte Eigenversorgungssysteme und steuerfinanzierte, sonderpriviligierte Parlamentarier- und Politkerversorgung geben. Es hat die gesetzliche Rentenversicherung zu geben und nichts anders. Ansonsten taugt das Rentensystem nichts.

Was der aktuelle rentenpolitische Sprecher der Bundes-CDU von sich gibt, ist mit Verlaub gesagt, an Machtarroganz und Volksgehässigkeit nicht zu übertreffen. Er lehnt das Prinzip der österreichischen gesetzlichen Renten-Bürgerversicherung rundweg ab, weil dann Bundes- und Landespolitiker und -beamten auf ihre abgehobenen Luxuspensionen von bis zu 6.000 Euro je Monat nach ca. 20 Jahren Parlamentszugehörigkeit verzichten müßten und sie endlich mal vorher eigene Rentenbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen müßten, was bis jetzt die Steuerzahler für diese Leute erledigen - also wir alle. Und diese Schmarotzer haben fette Diäten, Aufwandsentschädigungen, Investitionszulagen für Büroausstattungen, Übergangsgelder beim Verlust des Abgeordnetenposten und Rückkehr in die Privatwirtschaft pro Monat erhalten.

Dieser rentenpolitische Sprecher der Bundes-CDU behauptet in einem Interview, daß alle Parlamentarier üppige Monats-Pensionen im 4stelligem Bereich beanspruchen müssen, da sie ein existenzgefährdendes, befristetes und prekäres Wahlmandat ausüben würden. Soviel bodenlose Unverschämtheit und Frechheit ist mir noch nicht untergekommen.

Bundespolitiker bekommen bereits nach einem Jahr Parlamentszugehörigkeit ohne eigene Beitragseinzahlung etwas über 900 Euro/Monat Pension. Zeitgleich muß eine alleinstehende Frau und Mutter mit Kind 45 rentenbeitragspflichtige Jahre an entsprechenden Arbeitsverdiensten sich erarbeitet haben, um ca. 1.300 Euro an monatlicher Altersrente zu erhalten, wobei sie nicht weiß, ob sie als Altersrentnerin die Wohnung bei ständig steigendenden Lebenshaltungskosten leisten kann.

In Österreich erhält ein beitragszahlender Altersrentner ca. 80% seines früheren Monatsarbeitsverdienstes bei bisher gezahlten 20% Rentenbeitrag während des Erwerbslebens aus der österreichischen Bürgerrentenversicherung.

Der rentenpolitische Sprecher der deutschn Bundes-CDU lehnt das österreichische Modell ab. Er müßte dann ja mit seinen Untertanen ein wenig teilen müssen. Und die CDU/CSU maßt sich an Volkspartei und bürgernah bezeichnet zu werden.

Jetzt hast Du die Antwort, warum Deine erhaltene schriftliche Renteninformation so mickrig ausfällt. Eine Renteninformation zeigt deine momentane Rentenerwartung unverbindlich auf, ist also kein verbindlicher Rentenbescheid.

Was Du vorbeugend gegen die mickrige Rentenvorschau machen kannst?

Als konsumierender Verbraucher den Lebensstil einschränken, Dispokredite grundsätzlich vermeiden und lange auf gewünschte Anschaffung lange vorher sparen.

Von dem Riesterversicherungsmist rate ich ab. Da zahlst Du aktuell nur drauf. Wenn Du Eine Riesterversicherung hast, laß Dir vom Verbraucherschutz die Riesterunterlagen prüfen, ob es bessere Lösungen für eine Altersabsicherung gibt. Eine laufende Riesterverscherung zu kündigen und auszlen zu lassen ist meist ein sclechter Weg mit viel zu hohen Verlusten. Meist ist es besser die Riesterversicherung beitragsfrei zu stellen und ruhen zu lassen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
...
Jetzt hast Du die Antwort, warum Deine erhaltene schriftliche Renteninformation so mickrig ausfällt..

Nö, Äquivalenzprinzip.

Wir können gerne über Rentenniveau diskutieren, was ich auch für zu niedrig halte.

Aber die Ansicht, aus Zeiten ohne Beitragszahlung eine ausreichende Rente zu generieren funktioniert nicht.

Das wird dann über Steuern geregelt.

Die Abgeordneten-Pensionen muss man auf den Prüfstand stellen, das erzeugt aber höhere Diäten.

Dein Österreichbeispiel ist sehr verkürzt dargestellt.
Der TE würde Stand heute, im Gegensatz zu Deutschland gar nichts bekommen, da in Österreich min.15 Jahre und in Deutschland nur 5 Jahre Beitrag erforderlich sind.

„Ein Arbeitnehmer qualifiziert sich für die Altersrente, wenn er/sie mindestens 180 Monate (15 Jahre) lang Beiträge gezahlt hat oder 300 Monate Versicherungsschutz hatte oder in den letzten 360 Monaten (30 Jahren) 180 Monate (15 Jahre) einen Versicherungsschutz hatte.“
https://lohnspiegel.org/osterreich/arbeitsrecht/sozialversicherung


Und nun? Überschriften lesen reicht manchmal nicht!
Viele in Deutschland gezahlte Kleinstrenten würden in Österreich gar nichts (aus der Pensionskasse) bekommen!
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Hallo Klausi!

Ob die Regelung bezüglich Anrechnung privater Renten bei der Grundsicherung verfassungskonform ist und Bestand haben wird, darf bezweifelt werden. Es gibt derzeit einen Freibetrag von 100 € bis maximal zur Hälte des Eckregelsatzes (über 100 €, 30% anrechnungsfrei bis zum Höchstbetrag).

Davon, dass die Anrechnung gekippt wurde, kann also keine Rede sein.

Ob das so bleiben wird und wie sich der RS eintwickelt, weiß niemand. Es bleibt ein Lotteriespiel und ob man die Versicherungsunternehmen dafür füttern will, muss man sich gut überlegen.

Geschützt sein sollte eine kleine Eigentumswohnung. Eine Garantie dafür gibt es auch nicht.

Gruß


Nö, Äquivalenzprinzip.

Beim Ä. würden die Beiträge aus dem individuellen Risiko errechnet. Das wäre mir neu bei der gesetzlichen RV.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Doch, eingeschränktes Äquivalenzprinzip.

Grundsätzlich ist mir klar, was Du meinst. Stimme dem zu.

Ich denke auch, dass Dir klar ist, dass sich das auf die Beitragsleistung der Entgeltpunkte bei der RV bezieht.

Wie wir es auch benennen, es gilt immer noch das die Rentenhöhe sich auf eine Beitragsleistung, mancher nennt es auch Lebensleistung bezieht.

Deswegen kann man diese erworbenen Ansprüche nicht so einfach mal vernichten, in dem alle eine Einheitsrente bekommen.
Auch wenn sich manche Linke das mal so eben wünschen.
 

jockel

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@RobbiRob
Den Indiviualisms extrem zu fördern und als erstrebenswerte Leistung zu verkaufen, polarisiert, spaltet und zerlegt die Gesellschaft. Von Gleichmacherei und Einheitsrenten kann bei linker Betrachtung nicht die Rede sein.

In diesem CDU-Ganovenland wird für die machtbesoffene Elite luxuriöse Rosinenpickerei betrieben und fürs Volk existieren keine Mindestlöhne und Mindestrenten, aber die Lebenshaltungskosten und der kommerzielle Lug und Betrug blüht und gedeiht auf widerliche Weise. So sehen blühende Landschaften des Herrn Kohl und Deutschland geht es gut - der Bundesmutti aus.

Man muß mit der CDU kurzen Prozeß machen und sie als volksschädigend verbieten und komplett ins Steuerhinterziehungsparadies Ausland abschieben und rundherum einen großen Zaun mit Wiedereinreiseverbot nach Germanien versehen. Das Volk muß von der CDUCSU befreit werden. CDU = Mafia, rekrutiert aus den Führungsspitzen der Großbanken und der großen Privatwirtschaft. Ab mit diesem machtbesoffenen Dreck in die Mülltonne.

CDU hat intellektuelles Boris-Becker- und Fußball-Selbstbeweihräucherungsniveau. Die bundesdeutsche Regierung befindet sich seit längerem auf unterirdischem Trumpniveau. Die Doofi-SPD merkt mittlerweile auch, daß sie von der CDU/CSU nur benutzt wird und es höchste Zeit ist, diese Großkotzkoalition platzen zu lassen. Deshalb auch des Bundesarbeitsministers Heil Hilferufe nach einer minireformierten Rente. Nichts ist sicher - nicht mal die Rente!!!
 

saurbier

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Hallo Klausi234567,

Ich weiß nun nicht wirklich, was ich machen soll. Habe ich überhaupt die Chance, jemals über den Grundsicherungsbeitrag zu kommen in den restlichen 20-25 Jahren?

Falls nein, was wären die Alternativen?

Nun wie du persönlich für dein Alter einmal vorsorgen willst, ist immer eine individuelle Entscheidung was man will und vor allem wieviel man später mal haben will.

Also eine bekannte von mir - vor kurzem erst in die Altersrente gegangen - hat als selbstständige Unternehmerin immer in die Rentenkasse eingezahlt und bekommt heute eine gute Altersrente, neben ihrer Kapitallebensversicherung und weiterem.

ich persönlich stehe auch auf dem Standpunkt, egeal wie schlecht viele Interessenvertreter die staatliche Altersrente auch reden mögen, nach dem letzten Finanzcrash sollte sich doch herausgestellt haben, das sie keineswegs schlecht ist.

All die Amerikaner welche auf die private Altersvorsorge gesetzt haben sind ins Bodenlose gefallen, weil die Aktien verpuften und selbst in Euro spüren wir inzwischen wie die private Altersvorsorge dahin rieselt, weil die Versicherer keine Gewinne bzw. nur noch minimale Gewinne erwirtschaften können.

Klar kannst du jeden Monat 150 - 200,-€ unters Kopfkissen legen, nur es fehlt eben die Rentdite.

Dieses Geld in eine Rentenkasse eingezahlt brächte dir zumindest die Sicherheit das deine dadurch erworbenen zusätzlichen Rentenwerte bis zu deinem Lebensende gezahlt würden und nicht wie beim nur bis alles weg ist.

Erkundige dich mal bei der Rentenkasse was man von einem Selbstständigen den verlangen würde, die geben dir sicherlich gerne eine Auskunft.

Eine neue Kapitalversicherung würde ich persönlich nicht mehr abschließen (zu hohes Risiko) und wenn Aktien, dann nur von sicheren Dax-Unternehmen und nicht irgendwelche schönen Fonds die dir ein Finanzberater so liebend gerne aufschwatzen würde. Dabei helfen dir sicherlich die Verbraucherschützer wenn auch gegen Obolus.

Nur eins sollte auch dir schon klar sein, in 20-25 Jahren wirst du dir mit 150-200,-€ mtl. (25*12*200=60.000) leider nicht viel aufbauen können, was dann wohlmöglich bis zum 80 oder gar 85 Lebensjahr ausreichen dürfte.

Arbeitnehmer zahlen im Schnitt selbst fast 570,-€ vom Brutto (Bemessungswert 2018 33.167,-€) wo dann auch noch der Arbeitgeber den gleichen Betrag beisteuert, also fast 1.140,-€/mtl. um einen Renten Eckwertpunkt (ca. 32,-€/mtl. Rente) später zu erhalten.

Und noch eins, eine freiwillige Rentenzahlung würde dich auch gegen Erwerbsunfähigkeit absichern, wobei du dann auch ein Anrecht auf erforderliche Rehabilitionsbehandlung hättest.

Gegen all sowas muss man sich ansonsten ebenfalls zusätzlich privat absichern, was wieder Geld kostet.

Es gibt vieles zu bedenken.


Grüße saurbier
 
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Deswegen kann man diese erworbenen Ansprüche nicht so einfach mal vernichten, in dem alle eine Einheitsrente bekommen.
Auch wenn sich manche Linke das mal so eben wünschen.

Beim Umlageverfahren von Äquivalenzsystem zu sprechen wäre nicht sinnig, denke ich.

Eine Mindestrente wie in den Niederlanden oder in Österreich würde Sinn machen. Über die genaue Finanzierung müsste man sprechen, aber andere Länder haben zum Beispiel nach oben hin keine Beitragsbemessungsgrenzen, was dem Solidargedanken auch widerstrebt.

Letztlich sind unsolidarische Gesellschaften dekadent.

@jockel, du kannst ja mal überlegen, warum von Frau Nahles bei der Grusi Freibeträge nur für die private Rente eingeführt wurden. Schau dir einfach mal die Großspender der SPD an. Dazu kommt, dass Aufstocker Beiträge absetzen können.

Ein neuer Kundenkreis halt, wohl auch vor dem Hintergrund, dass viele Menschen begriffen haben, dass Riester und Co. ein Griff ins Klo waren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
„Die individuelle Rentenhöhe errechnet sich nach dem Grundsatz der Äquivalenz: Höhe und Dauer des durch Beitragszahlungen belegten Arbeitseinkommens sind die dafür eigentlich bestimmenden Faktoren. Zwischen Vorleistung (Beitrag) und Gegenleistung (Rente) besteht somit eine direkte Beziehung (Grundsatz der Lohn- und Beitragsbezogenheit der Renten). “

https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/rentenpolitik/188322/grundprinzipien

Österreich und auch die Niederlande haben Beitragsbemessungsgrenzen.

Das ist ja das generelle Problem der Politik.
Jeder pickt sich seine Rosinen raus und haut Schlagworte als ProArgumente raus.

Länder sind auch nicht immer vergleichbar.

@jockel:
du solltest bei Deinen Frust-Ergüssen zumindest faktenbasiert korrekt bleiben.
Als Beispiel nur mal der Mindestlohn, den es sehr wohl in Deutschland gibt.
 

Klausi234567

Elo-User*in
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Schade, dass hier einige wieder einen Thread zerstören müssen und die Mods wohl schlafen...

ich persönlich stehe auch auf dem Standpunkt, egeal wie schlecht viele Interessenvertreter die staatliche Altersrente auch reden mögen, nach dem letzten Finanzcrash sollte sich doch herausgestellt haben, das sie keineswegs schlecht ist.

Naja die Frage war eben, ob sich das lohnt. Es bringt ja "nichts" jetzt in die staatliche Rente zu zahlen, wenn die Chance nur noch sehr gering ist, über die Grundsicherung zu kommen. Das wäre ja theoretisch "verschwendet" oder nicht?
Klar kannst du jeden Monat 150 - 200,-€ unters Kopfkissen legen, nur es fehlt eben die Rentdite.

Dieses Geld in eine Rentenkasse eingezahlt brächte dir zumindest die Sicherheit das deine dadurch erworbenen zusätzlichen Rentenwerte bis zu deinem Lebensende gezahlt würden und nicht wie beim nur bis alles weg ist.

Siehe oben

Ich suche halt eine Lösung für das Grundsicherungsproblem was mir in 20-25 Jahren droht, mit den Mitteln die ich habe aber wie es aussieht, gibt es wohl keine Lösung :( :(
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
Ich suche halt eine Lösung für das Grundsicherungsproblem was mir in 20-25 Jahren droht, mit den Mitteln die ich habe aber wie es aussieht, gibt es wohl keine Lösung :( :(

Du könntest erben.
Reich heiraten.

Aus eigener Kraft mit den bescheidenen Möglichkeiten kommst Du aus der Sache nicht raus. Ich an Deiner Stelle würde mich mit der Grundsicherung anfreunden, mich auch darauf einstellen, bis zum Sanktnimmerleinstag einen kleinen Zusatzjob erledigen zu müssen und eventuell bis dahin vorhandene Überschüsse in den Kauf eines kleinen Hauses oder einer Eigentumswohnung zu stecken.

Allerdings kommst Du da mit 200 Euro im Monat auch nicht weit. Die finanziellen Mittel sind einfach zu gering.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Naja die Frage war eben, ob sich das lohnt. Es bringt ja "nichts" jetzt in die staatliche Rente zu zahlen, wenn die Chance nur noch sehr gering ist, über die Grundsicherung zu kommen. Das wäre ja theoretisch "verschwendet"

Nein, lohnt sich nicht.
Man kann nicht mit so wenig Geld zukünftig, so viele Lücken der Vergangenheit aufholen.

Und gerade das ist der Grund, warum die, die es am nötigsten hätten vorzusorgen, es nicht tun.
Weil wenig vorhanden ist und das auch noch futsch wäre.

Einzige Chance wäre eine Gesetzesänderung, die Dir mehr lassen würde von dem Gesparten.
Sehe ich nicht und wäre auch den Leuten gegenüber unfair, die in der gesetzlichen RV vorgesorgt und diese gestärkt haben.

Deswegen entweder verpflichtende Vorsorge oder Abschaffung von Riester und Co. mit Erweitern der gesetzlichen RV.

P.S.:
Kauf Dir ca. jedes halbe Jahr 1 Unze Krügerrand im Tafelgeschäft und ärgere Dich nicht, weil es keine Zinsen oder Rendite bringt.

Ansonsten bleibt noch das Kopfkissen mit Euronen zu befüllen, aber das wird dann meist eh vorher ausgegeben, deswegen halte ich persönlich das für nicht zielführend.
 

Wholesaler

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Die Gesetzgebung, dass die Riesterrente auf die Grundsicherung angerechnet wird, wurde vor einiger Zeit gekippt.

Das war wie so oft nur ein bisschen Kosmetik. Grundlegend geändert hat sich nix. Seit dem 01.01. 2018 dürfen Grundsicherungsempfänger sage und schreibe 100 Euro voll behalten. Alles, was darüber hinaus geht, wird zu 70% von der Grundsicherung abgezogen (verrechnet). Bei maximal 202 Euro ist Schluss. Davon sind dann noch Steuern, Krankenversicherung und Inflation abzuziehen.
 
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