Rentenantrag per Post oder persönliche Abgabe bei RV erforderlich?

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M

mucel

Gast
Hallo,

ich habe jetzt meinen Antrag für eine Erwerbsminderungsrente soweit fertig und würde diesen gerne einreichen.

Der Antrag, Formular R100, hat auf der letzten Seite jedoch Felder für Bestätigungsvermerke die u.a. die Bestätigung zur Angaben der Person vorsehen. Unter anderem durch Vorlage des Personalausweises,

Kann ich den Antrag nun per Post absenden oder ist aufgrund der Bestätigungsvermerke eine persönliche Abgabe bei der Rentenversicherung erforderlich?
 

gelibeh

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Ich habe die Formulare damals bei einer Rentenstelle abgegeben. Da ich aber die Formulare per Fax angefordert hatte, war der Tag des Faxversandes der Tag der Antragsstellung.
 

Wutbuerger

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Ich kenne das so - du teilst der DRV formlos mit das du einen Antrag stellst . per mail , über deren HP , wie auch immer. Dann bekommst du die zuständige Rentenstelle genannt und vereinbarst mit der einen Termin, wo man den Papierkram macht , sich ausweist , etc
Ob es auch anders geht weiß ich nicht .
 
G

Gast1

Gast
Der Vorteil der Abgabe vor Ort ist, dass man dort eine Eingangsbestätigung kriegt. So war es jedenfalls bei mir. Diese Eingangsbestätigung ist hilfreich, wenn man/frau, während das EM-Antragsverfahren läuft, Leistungen von einer anderen Behörde kriegt. Dann kann man/frau der anderen Behörde nachweisen, dass man/frau einen Antrag auf EM-Rente gestellt hat.
 

Wutbuerger

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Der Vorteil der Abgabe vor Ort ist, dass man dort eine Eingangsbestätigung kriegt. So war es jedenfalls bei mir. Diese Eingangsbestätigung ist hilfreich, wenn man/frau, während das EM-Antragsverfahren läuft, Leistungen von einer anderen Behörde kriegt. Dann kann man/frau der anderen Behörde nachweisen, dass man/frau einen Antrag auf EM-Rente gestellt hat.

So ist das online auch. Du bekommst automatisch eine Eingangsbestätigung das dein Antrag eingegangen ist, ich glaube auch mit Nummer. Jedenfalls zählt schon das als Antragsdatum. Auf einen Abgabetermin mußte ich , auch wegen Urlaubszeit 4-6 Wochen warten.
Die Frage ist eigentlich, ob man den Antrag direkt an die DRV schicken kann ?
 

AndreasB

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Der Vorteil der Abgabe vor Ort ist, dass man dort eine Eingangsbestätigung kriegt.
Es gibt noch weitere Vorteile:
  • Der Mitarbeiter der Rentenversicherung füllt den Antrag aus, das vermeidet Fehler und Unklarheiten können direkt geklärt werden.
  • Es werden von vorhandenen Nachweisen beglaubigte Kopien erstellt.
  • Man erhält sofort Feedback zu fehlenden Unterlagen.
  • Der Mitarbeiter kann eine Proberechnung zur erwartenden Rentenhöhe erstellen (wenn der Versicherungsverlauf geklärt ist).

Für mich war besonders der erste Punkt wichtig, da das Schreiben bei mir nach kurzer Zeit starke Schmerzen verursacht.
 
G

Gast1

Gast
Es gibt noch weitere Vorteile:
  • Der Mitarbeiter der Rentenversicherung füllt den Antrag aus, das vermeidet Fehler und Unklarheiten können direkt geklärt werden.
Auf diesen Service habe ich verzichtet, denn ich konnte ja schlecht drei Aktenordner für das Ausfüllen des EM-Antrags bei der DRV zur DRV schleppen. In den drei Aktenordner sind alle Unterlagen drin, die ich für das Ausfüllen des Antrags benötigte. Das habe ich lieber zu Hause selber gemacht, das Ausfüllen des Antrags.
 

Doppeloma

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Hallo mucel,

kann mich den Vorschreibern (besonders @Schlaraffenland) nur anschließen, der genaue Weg ist eigentlich egal aber die Aufnahme des Antrages bei der DRV-Beratungsstelle hat viele Vorteile ...

Man bekommt auch eine Kopie des Antrages und die leiten das direkt (ohne zusätzliche Portokosten) an die zuständige Stelle zur Bearbeitung weiter.

Der Vorteil der Abgabe vor Ort ist, dass man dort eine Eingangsbestätigung kriegt. So war es jedenfalls bei mir. Diese Eingangsbestätigung ist hilfreich, wenn man/frau, während das EM-Antragsverfahren läuft, Leistungen von einer anderen Behörde kriegt. Dann kann man/frau der anderen Behörde nachweisen, dass man/frau einen Antrag auf EM-Rente gestellt hat.

Das kommt dazu, wenn man den Antrag auf "Wunsch" einer anderen Behörde gestellt hat, ich wurde damals von der AfA (nach der Aussteuerung) schriftlich aufgefordert, das zu tun.

War damals noch in den VDK eingetreten und man hat mir dort den Antrag ausgefüllt, leider hatte dieser Rentenberater nicht mal einen Kopierer /Drucker vor Ort, darum hatte ich keine Kopie aber die Antragstellung hat er mir auch formlos bestätigt für die AfA.

Der VDK hat das dann direkt an die DRV weitergeleitet, ich bekam dazu keine Eingangsbestätigung von der DRV ...
Männe hatte den 1. Antrag bei der DRV-Beratungsstelle gestellt und darum weiß ich wie das dort gelaufen ist, die machen ja auch Ausweis-Kontrolle und die Antragskopie habe ich später genutzt, um den 2. Antrag für ihn selber (zu Hause am PC ausgefüllt) zu stellen.

Einige aktuelle Klinikberichte wurden dann beigefügt und das im großen Umschlag per Übergabe-Einschreiben an die DRV geschickt, eine Eingangsbestätigung kam dafür nie, erst nach 6 Monaten ein Gutachter-Termin ...:wink:

Aber wir hatten ja den Post-Ausdruck, dass der Antrag bei der DRV angekommen war ...

Inzwischen kann man sich sogar schon online legitimieren, jedenfalls mit dem neuen Personal-Ausweis und dem entsprechenden Gerät für den PC, so ist auch der (jeder) Renten-Antrag inzwischen möglich ohne überhaupt aus dem Haus zu gehen oder die Post zu bemühen, aber wir brauchen ja nun keine EM-Renten-Anträge mehr stellen.

Zu meinem Verlängerungs-Antrag auf die erste Befristung kam auch keine Eingangsbestätigung, aber dafür kam schon nach knapp 2 Wochen die Weiter-Bewilligung bis zur Altersrente ... mal ganz schnell und völlig ohne Probleme ... :icon_daumen:

Hatte ich auch zu Hause ausgefüllt und per Einschreiben mit der Post verschickt.

MfG Doppeloma
 
G

Gast1

Gast
@Doppeloma: Als ich meinen Antrag auf EM-Rente bei der DRV abgab, bekam ich zwar die Eingangsbestätigung, aber mein Antrag wurde für mich nicht kopiert.

Inzwischen kann man sich sogar schon online legitimieren, jedenfalls mit dem neuen Personal-Ausweis und dem entsprechenden Gerät für den PC

Ich habe den neuen biometrischen Personalausweis, aber kein Windows- und kein Macintosh-Betriebssystem zu Hause, sondern nur Linux. Und damit geht die Online-Funktion des neuen Personalausweises nicht. Ich sehe nicht ein, dass ich mir deswegen ein unsicheres BS wie Windows kaufen sollte. Wer bezahlt mir denn die Kosten dafür als ALG-II-Bezieher? Niemand.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Auf meinen Online-Rehaantrag habe ich etwa eine Woche später per Post eine Eingangsbestätigung erhalten. Das empfand ich als unerwartet luxuriös. :biggrin:
Weniger luxuriös war, dass ich etwas später genau den Bogen, den ich online schon ausgefüllt hatte, nochmal zugeschickt bekommen habe, um ihn auszufüllen... Das war mir dann zu blöd, ich hab den Bogen, der ja in meinem Mailfach lag, ausgedurckt, drangetackert und auf das Formular geschrieben, dass ich das Teil nicht nochmal ausfülle. Lief dann aber.

Alles schriftliche ging per Einwurfeinschreiben hin. Allerdings empfand ich den Rehaantrag auch nicht weiter als kompliziert (und seine Identität nachweisen musste man da auch nicht). Wenn man für einen Rentenantrag beglaubigte Kopien braucht und wasweißich noch für Krams, würde ich auch eher einen Abgabetermin vereinbaren.
Aber auch das kann man ja online anfangen, sich den Papierkram anschauen und dann entscheiden. Wichtig ist halt, sich alles zu kopieren und möglichst nachweislich hinzubefördern - unter einem Einwurfeinschreiben geht also gar nichts.
 

Muzel

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Wenn man bei der Service-Stelle den Antrag stellt bekommt man sofort eine Kopie des Antrags, auch beim Wiederholungsantrag. Das ist ungemein beruhigend.
 
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