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Rentenantrag abgelehnt macht Widerspruch Sinn ?

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BSBA53

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#1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

Ich beobachte dieses Forum schon länger als Gast und da ich nun selbst ein „Betroffener“ bin, möchte ich mein Problem hier zur Diskussion stellen.

Mein Problem mit der DRV ist folgendes:

Ich war vom 21.02.2007 bis 19.07.2008 im Krankenstand. Danach wurde ich von der Krankenkasse ausgesteuert mit dem Hinweis die EU Rente zu beantragen da mein gesundheitliches Problem weiterhin bestand. Dies habe ich getan und gleichzeitig beantragte ich das sogenannte „Nahtlosgeld’’ . Von der AA wurde mir dann aber mitgeteilt, dass ich in den Bezug von regulären ALG I komme. So bekam ich vom 22.07.2008 bis 20.07.2009 ALG I.
Unmittelbar nach der ALG I Bewilligung kam der ablehnende Bescheid für meine beantragte Rente wegen fehlender Mitwirkungspflicht meinerseits. Ich muss hier anfügen, dass ich wegen eines psychischen Problems die Rente beantragt hatte und ich seit ca. 2 Jahren die Wohnung nicht mehr alleine verlassen kann schon gar nicht davon zu reden den Wohnort zu verlassen. Nun war der Rentenkasse dieser Umstand bekannt und es sollte eine Begutachtung am Wohnort stattfinden. Jedoch wurde mir ein ärztlicher Gutachter in Bad Hersfeld zugeteilt. Bad Hersfeld liegt 60 km von meinem Wohnort entfernt und so konnte ich trotz mehrmaligen Anlaufs ( mit Terminverschiebungen etc.) den Termin nicht wahrnehmen. Da ich mich zu dem Zeitpunkt auch gerade in einer Psychotherapeutischen Maßnahme befand und ich in der Hoffnung lebte, dass sich mein gesundheitlicher Zustand wieder verbessert legte ich auch keinen Widerspruch ein. Auch meine SB bei der AA war der Ansicht, ich solle die verbleibende Zeit meines ALG I Bezuges nutzen um mich therapieren zu lassen. Nachdem sich nach Ablauf des Bewilligungszeitraumes mein gesundheitlicher Zustand eher verschlechtert als verbessert hatte wurde ich von der AA an die ARGE verwiesen. Hier wurde ich aufgefordert sofort einen erneuten Rentenantrag wegen voller Erwerbsminderung zu stellen. Dies tat ich dann am 02.07.2009 und es wurde mir daraufhin ALG II bewilligt.
Auch bekam ich diesmal von der DRV einen ärztlichen Gutachtertermin an meinem Wohnort, welchen ich wahrnehmen konnte.
Am Montag den 16.11.2009 kam nun von der Rentenkasse die Ablehnung meines Rentenantrages.
Die Ablehnungsbegründung lautet wie folgt;
Zitat: „ im maßgeblichen Zeitraum vom 21.02.2002 bis 20.022007 sind nur 2 Jahre und 9 Kalendermonate mit entsprechenden Beiträgen belegt. Auf beiliegenden Versicherungsverlauf wird verwiesen.“
Hier nun meine Frage wieso ist der maßgebliche Berechnungszeitraum der 21. 02. 2002 bis 20.02.2007 und nicht der Zeitraum unmittelbar vor meiner Antragstellung in 2009 ?
Was ist mit den Beitragszahlungen von der Krankenkasse dem Arbeitsamt und der ARGE in den letzten Jahren, sind diese nicht relevant ? Und hat es Zweck Widerspruch einzulegen oder soll ich mich gleich als Sozialfall bei meinem zuständigen Sozialamt melden ?
[FONT=&quot]Vielleicht noch eine Anmerkung. Von meinem Betrieb werde ich noch bis zum heutigen Tag als Betriebszugehörig gerechnet den weder habe ich gekündigt noch ist mir gekündigt worden.[/FONT]
 

Muzel

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#2
Melde dich doch bei der Verbraucherzentrale an. Da bezahlst du nur 9 Euro für die Beratung. Du kannst auch zur Rentenberatungsstelle der DRV gehen. Wirklich empfehlen dann ich sie nicht, allerdings ist sie kostenlos.
 

Hotti

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#3
Ich kann Dir nur empfehlen, in einen Sozialverband einzutreten(VDK zum Beispiel). Alleine bist Du aufgeschmissen. Die legen für Dich auch Widerspruch ein, und helfen Dir bei der Begründung für den Widerspruch.

Viel Glück
 
E

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Gast
#4
Hallo ich habe ein ähnlichen Problem ich bin zur VDK gegangen und die machen alles für mich ,die sind garnicht so schlecht auser was mir nicht so gefallen hat das ich eine gebühr von 90,-Euro bezahlen musste und den Rest Beitrag die gebühr wird Fehling bei Rentensachen aber es locht sich.
Gruß christof
 

Muzel

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#5
Griese, bist du inzwischen schon im Widerspruchsverfahren? Musst du schon im Antragsverfahren beim VdK 90 schlappe Rappen löhnen?
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ja ich bis schon in widerspruchsverfahren und die gebühr habe ich in raten gezahlt die VDK hat sogar noch ein ergänzendes noch ein widerspruch gemacht.ich hoffe du verstehst mich?
 

Muzel

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#7
Danke Griese , ich muss auch in ein Widerspruchsverfahren. Ich denke z. Z. darüber nach, ob ich das Geld dem VdK geben soll, oder ob ich das selber mache. Der VdK hat mir heute eine E-Mail geschickt, dass er mir keine kostenlosen Tipps gibt. Ich soll zur Geschäftsstelle. Ich bin auch verunsichert.
 

BSBA53

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#8
Hallo liebe Forumsmitglieder,
zuerst einmal Danke für eure Antworten.
Aufgrund eurer Hinweise habe ich mich nun erstmals mit dem VDK befasst dessen Bedeutung ich bis dahin gar nicht kannte. Somit habe ich auch umgehend einen Onlineantrag auf Mitgliedschaft gestellt, da mir klar ist, dass man gegen eine so „mächtige“ Institution wie die Rentenkasse im Alleingang kaum Aussichten auf Erfolg hat. Trotzdem habe ich erst einmal einen schriftlichen Widerspruch zwecks Fristenwahrung mit Einschreiben und Rückschein ( Kosten hierfür 4,40 € ) an meinen zuständigen Rententräger gesandt.
Ich habe euch hier mal den Wortlaut meines Widerspruches eingefügt.

Bad xxxxxxxxx 17. November 2009
Betr.: Widerspruch
Hiermit lege ich fristgemäß Widerspruch gegen den von ihnen am 12.11.2009 ( erhalten am 16.11.2009 ) ausgestellten abschlägigen Rentenbescheid ein, in welchem sie mir mitteilen, dass meinem Antrag vom 02.07.2009 auf Rente wegen voller Erwerbsminderung nach § 43 Abs. 2 SGB VI nicht entsprochen werden kann.

Begründung

Als Ablehnungsgrund benennen sie in ihrem Schreiben keine medizinischen Gründe sondern das Fehlen der gesetzlich vorgegebenen Zahlungen von Pflichtbeiträgen innerhalb der letzten 5 Jahre. In ihrer Berechnung kommen sie hier lediglich auf 2 Jahre und 9 Monate und nicht auf die erforderlichen 36 Monate.
Als maßgeblichen Berechnungszeitraum benennen sie hier die Zeit vom 21.02.2002 bis zum 20.02.2007 und sie verweisen auf den beigefügten Versicherungsverlauf. Jedoch endet der beigefügte Versicherungsverlauf am 28.02.2007 und die Zeiten der aus Ersatzzahlungen abgeführten Pflichtbeiträge an die Deutsche Rentenversicherung der letzten Jahre fehlen hier völlig.. Dies sind im einzelnen Zahlungen aus folgenden Ersatzleistungen :
·[FONT=&quot] [/FONT]Krankengeld ( vom 21.02.2007 bis 19.07.2008 )
·[FONT=&quot] [/FONT]ALG I ( vom 22.07.2008 bis 20.07.2009 )
·[FONT=&quot] [/FONT]ALG II ( vom 01.08.2009 bis laufend )
Den von ihnen benannten Berechnungszeitraum, für die 36 monatige Pflichtbeitragszahlung vom 21.02.2002 bis zum 20.02.2007, kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Ich habe meinen Rentenantrag nicht am 21.02.2007 sondern am 02.07.2009gestellt. Lege ich von da an die 5 Jahresfrist zugrunde, komme ich auf eine Beitragsleistung von 61 Monaten, womit die Vorgabe des Gesetzgebers mit 36 Monaten mehr als erfüllt ist.
Ich stelle somit folgende Anträge:
1.[FONT=&quot] [/FONT]Der Bescheid vom 12.11.2009 wird aufgehoben
2.[FONT=&quot] [/FONT]Der Antragsteller erhält Rente wegen voller Erwerbsminderung
3.[FONT=&quot] [/FONT]Die Widerspruchsgegnerin trägt die außergerichtlichen Kosten des Verfahrens
4.[FONT=&quot] [/FONT]Sollte im Verlaufe des Verfahrens eine Ablehnung meines Antrages aus medizinischen Gründen erfolgen, stelle ich hiermit Antrag auf Akteneinsicht bzw. ich werde zum gegebenen Zeitpunkt eine Person benennen welche die Akteneinsicht für mich wahrnimmt.
 

Muzel

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#10
Du Griese, ich habe heute auf der Geschäftsstelle vom Vdk angerufen und mir einen Beratungstermin für den Widerspruch am 9.12.09 besorgt. Die wollen von mir nur 18 Euro für alles komplett haben. Ist das nicht seltsam?
 

Muzel

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#11
BSBA, warst du mal auf der Rentenberatungsstelle. Bei mir war das so, dass das Arbeitsamt einfach keine Jahresmeldungen an die Rentenstelle geschickt hat.
 

BSBA53

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#12
BSBA, warst du mal auf der Rentenberatungsstelle. Bei mir war das so, dass das Arbeitsamt einfach keine Jahresmeldungen an die Rentenstelle geschickt hat.
Habe mir am vergangenen Montag einen Termin bei der hiesigen Niederlassung besorgt. Der Termin ist jedoch erst am Do.d.26.11.09
bin schon mal gespannt was hier heraus kommt.
Übrigens das was Du an Griese geschrieben hast mit den 18,00 € beim VDK würde ich sofort zuschlagen. Bei uns hier läuft dies etwas anders ( VDK Hessen/Thüringen e.V. ). Hier wird erst einmal ein Jahresbeitrag von 54,00 € fällig. Da aber in der VDK-Satzung festgeschrieben ist, dass man für ein Mitglied erst nach einer zweijährigen Mitgliedschaft tätig werden kann wird ein zweiter Jahresbeitrag fällig und deine Mitgliedschaft wird dann zurückdatiert.
 
E

ExitUser

Gast
#13
Du Griese, ich habe heute auf der Geschäftsstelle vom Vdk angerufen und mir einen Beratungstermin für den Widerspruch am 9.12.09 besorgt. Die wollen von mir nur 18 Euro für alles komplett haben. Ist das nicht seltsam?
Komisch Wirt woll anders sein bei euch.Ich denke mal das ,das der Rest Beitrag des jahres ist kommt doch hin mit 18 euro
 

Hopefull

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#14
Du Griese, ich habe heute auf der Geschäftsstelle vom Vdk angerufen und mir einen Beratungstermin für den Widerspruch am 9.12.09 besorgt. Die wollen von mir nur 18 Euro für alles komplett haben. Ist das nicht seltsam?

Bei uns muss mann 4,50 monatlich berappen als Mitgöiedsbebühr. allerdings konnte ich noch keien große Hilfe erkennen....auch nicht in Rentenfragen
Hopefull
 

MissMarple

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#15
Hast du denn mal bei der RV angerufen und dir den Bescheid erklären lassen ? Das wäre erstmal der einfachste und kostenlose Weg.
Ebenso geben auch Außtenstellen der RV am Ort Auskunft.

Bei dir scheint es ja ein Problem in Bezug "Vorversicherungszeit" und "Wartezeit" zu sein - also ein formelles.
Das sollte einem doch gut erklärt werden können.
http://www.deutsche-rentenversicherung.de/nn_11318/SharedDocs/de/Navigation/Rente/Leistungen/EM/em__voll__node.html__nnn=true#doc6368bodyText2

Meine Vermutung ist, dass es etwas mit deinem ersten Rentenantrag zu tun haben könnte, man evtl wieder in den vorherigen Stand gegangen ist und daher die Daten von damals genommen wurden.
Denke, du solltest mit der RV mal kontakten und dir das aufdröseln lassen.
Sehe keine große Chance für deinen jetzigen Widerspruch, so lange dir die Basics fehlen und du gar keinen Hintergrund hast, wie sich deine Versicherungszeiten nun zusammen setzen für die RV.

Sozialverbände steigen oftmals erst in Fälle ein, wenn du schon 3 Monate Mitglied bist. Da du erst neu bist und gleich Hilfe möchtest, nehmen die evtl dann die 18€ ?!
Bei einem Anwalt für Sozialrecht wärst du evtl besser aufgehoben.

MissMarple
 

Tarzan59

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#16
Warst Du 07 auf Grund Deiner Krankheit Krank geschrieben? Dann zählt das Datum rückwirkend.Ein Anwalt wäre besser. Bin zur Zeit in der gleichen Situation. Meine volle Erwerbsunfähigkeit ist von der RV anerkannt, aber mir fehlen 8 Monate. In dem Heft von der RV "Erwerbsunfähigkeitsrente" steht auf Seite 15 unter "Sonstige Vorraussetzungen für einen Anspruch":In den letzten fünf Jahren vor dem Eintritt der Erwerbsminderung müssen Sie mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge geleistet haben.

Von dieser Regel gibt es aber Ausnahmen, z.B. zu Gunsten von behinderten Menschen und Versicherten, die durch einen Arbeitsunfall erwerbsgemindert wurden.

Ich weiß allerdings nicht, wie hoch der Grad der Behinderung sein muß. Auf jeden Fall ist das meine letzte Hoffnung. Vielleicht hilft es Dir auch.
LG
Tarzan59
 

Tarzan59

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#17
Vielleicht gibt es noch mehr solcher Sonderregelungen, von denen wir nichts wissen.Ich habe die meisten Infos der RV zigmal durchgelesen, aber keine mehr gefunden. Ihr vielleicht?
LG
Tarzan
 

Tarzan59

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#18
H I L F E

Meine Hoffnungen sind total zerstört.Ich war heute bei der RV.
Ich habe so viel gekämpft.Alles nichts genutzt.
Ich habe zwei verschiedene Arten Rheuma, Osteoporose,Fibromyalgie,Arthrose in Wirbelsäule und das Herz fängt laut HA jetzt auch schon an. Muß täglich 19 Tabletten nehmen und werde einmal in der Woche gespritzt.Die Schmerzen sind aber trotzdem da.
Als ich noch von meinem Arbeitgeber mein Krankengeld bekam mußte ich trotzdem schon zum Sachbearbeiter der Krankenkasse.
Er drohte mir, dass ich den Rehaantrag unterschreiben müsse, sonst würde ich kein Krankengeld bekommen.Ich unterschrieb natürlich. Darf er mir so drohen und darf er das schon zu diesem Zeitpunkt?
Dann sagte er wörtlich: "Sie brauche net zu denke, daß sie in ihrem Alter schon die Rente kriegen."
Im Sept. letzten Jahres wollten die mir auch kein KG mehr geben, obwohl es mir bis mai diesen Jahres zusteht.Da ist meine Freundin hin und fragte sehr forsch, auf welcher gesetzlche Gundlage das basieren würde. Sehr schnell hatte ih dann schriftlich, dass ich bis Mai diesen Jahres KG bekomme.
Das ist doch alles Willkür, oder?
Fazit ist, aus der Reha bin ich als AU entlasse worden, EU wurde abgelehnt und Wiederspruch läuft, der sehr wahrscheinlich auch abgelehnt wird.
Mir fehlen für die letzten fünf Jahre noch ein paar Monate. Das hat der Mann von der KK gewußt. Ich bin total verzweifelt, denn ab Mai bekomme ih überhaupt kein Geld mehr. Ich bin körperlich und psychisch ein Wrack geworden.
Weiß von Euch jemand, ob es noch eine Möglichkeit git meine EU Rente doch noch zu bekommen?
Bitte helft mir.
 

gelibeh

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#19
Das hat der Mann von der KK gewußt. Ich bin total verzweifelt, denn ab Mai bekomme ih überhaupt kein Geld mehr. Ich bin körperlich und psychisch ein Wrack geworden.
Auch keinen Anspruch auf ALGII? Da bekommt man die fehlenden Monate auch zusammen. Und den Rentenantrag kann man ja auch neu stellen. Ansonsten VDK oder SoVD kontaktieren.
 

Tarzan59

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#20
Nein, das bekomme ich auch nicht.Mein jetziger Mann hatte gebaut und er hat eine Feste Arbeitsstelle. Das Haus ist eigentlich seine private Altersvorsorge. Das muß aber auch erst mal abbezahlt werden.
 

Tarzan59

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#21
Wenn ich mein Krankengeld dazu rechne, wären die fehlenden Monate bis März voll.
Mir wurde von der RV gesagt, ich könnte noch so viele Anträge stellen, wie ich will. Es zählt immer das Datum der Feststellung meiner Erwerbsunfähigkeit.
 

Tarzan59

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#22
In dem Heft von der RV "Erwerbsunfähigkeitsrente" steht auf Seite 15 unter "Sonstige Voraussetzungen für einen Anspruch":In den letzten fünf Jahren vor dem Eintritt der Erwerbsminderung müssen Sie mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge geleistet haben.

Von dieser Regel gibt es aber Ausnahmen, z.B. zu Gunsten von behinderten Menschen und Versicherten, die durch einen Arbeitsunfall erwerbsgemindert wurden.

Ich weiß allerdings nicht, wie hoch der Grad der Behinderung sein muß. Auf jeden Fall ist das meine letzte Hoffnung.
DAS HATTE ICH GESTERN GESCHRIEBEN
Die RV sagte mir, dass das nur für Schwerbehinderte zählen würde, die einige Jahre in einer Behindertenwekstatt arbeiten würden (das steht aber nirgens) und man brauch 50%.
Ich habe 50% schon seit Jahren
und mein Verschlechterungsantrag läuft auch noch.
Ich versteh das nicht.
Wo ist da der große Unterschied.
 

Muzel

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#23
Ich habe in meiner Antragsbestätigung für die Eu-Rente des RV-Beraters nachgesehen. Unter Punkt 10 stand: Ärztliche Untersuchung zur Feststellung der Schwerbehinderung; danach Datum der Untersuchung; danach Versorgungsamt, Aktenzeichen und Schwerbehinderung. Mein Rentenberater hat nur "ja" angekreuzt.
 

Tarzan59

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#24
Bitte entschuldie.ich bin im Moment so durcheinander un verstehe das nicht.
 

Muzel

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#25
Ich war beim Rentenberater der DRV als ich meinen Eu-Antrag gestellt habe. Wenn ich die Antragsbestätigung durchlese, kann ich dir deine Frage beantworten. Du wolltest wissen, ob für den Antrag eine Schwerbehinderung vorliegen muss und in welcher Höhe. Es muss eine Schwerbehinderung vorliegen, das reicht.
 

Tarzan59

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#26
Meine Rente ist ja auf Grund Krankheiten durch.
Aber mir fehlen für die die letzten fünf Jahre einige Monate.
Das ist mein Problem.
Deswegen suche ich nach Formfehlern oder Sonderregelungen.
 

Muzel

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#27
Bei mir stimmt das mit den 5 Jahren auch nicht und trotzdem beziehe ich Rente. Wieso das so ist, weiß ich auch nicht so recht. In der Beratung haben deshalb auch 2 Beratungsstellen gesagt, dass ich keinen Anspruch hätte.
 

Tarzan59

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#28
Darf ich fragen, wie Du das geschafft hast?
Beim ersten Antrag schon?
Hattest Du nen Anwalt?
usw.
Bitte hilf mir.
 
E

ExitUser

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#29
Auch keinen Anspruch auf ALGII? Da bekommt man die fehlenden Monate auch zusammen. Und den Rentenantrag kann man ja auch neu stellen. Ansonsten VDK oder SoVD kontaktieren.
Geh zum VDK oder SoVD und lass dir helfen, ich glaube nicht, dass du das alleine schaffst.

Meine Schwester ist auch zum VDK gegangen und der haben sie gut geholfen.
Und du brauchst gute Ärzte, auf jeden Fall mindestens einen guten Hausarzt der hinter dir steht.

Viel Glück
 

Tarzan59

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#30
Vdk war ich . Da hatte ich einen Termin mit demm Herren. der hatte es aber nicht nötig zu erscheinen. Er schickte einen Ehrenamtlichen Mitarbeiter, der sich natürlich mit Rente nicht auskannte.Die Ärzte und die Kerckhoff Klinik sind alle sehr gut und haben mir die AU bescheinigt. Der Medizinische Dienst auch.
Auch die RV hat das anerkannt.
Es fehlt mir die Zeit.
In den letzten 5 Jahren vor Rentenantrag muß man 3 Jahre eingezahlt werden, und da fehlen mir einige Monate. Nachzahlen ght nicht, weil sie mir am Anfang fehlen.
 

Muzel

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#31
Ich war bei der DVR, die sagte mir, dass ich keinen Anspruch hätte , hat aber den Antrag ausgefüllt und ich bekam ohne Widerspruch die Genehmigung. Die Beratung bei der Antragsstellung war so wieso von gänzlicher Ahnungslosigkeit geprägt.
 

Eierbecher

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#33
Beantrage PKH und nimm dir einen Anwalt.

Vom VDK oder SVOD halte ich nix.

Beim VDK mußte totales Glück haben wenn dir da geholfen werden soll.

Das hatte ich nicht und du anscheinend auch nicht.

LG
Eierbecher
 

Tarzan59

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#34
Einr Anwältin habe ich. Sie reagiert immer nur auf das, was ich finde.Sie hat sich auch gewundert, dass ich es geschafft habe, dass die KK mir nun doch mein Krankengeld weiter zahlt.
Was ist PKH ?
 

Die Antwort

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#36
Hallo ich habe ein ähnlichen Problem ich bin zur VDK gegangen und die machen alles für mich ,die sind garnicht so schlecht auser was mir nicht so gefallen hat das ich eine gebühr von 90,-Euro bezahlen musste und den Rest Beitrag die gebühr wird Fehling bei Rentensachen aber es locht sich.
Gruß christof
Auf Antrag kann der VdK die 90 Euro erlassen.
 

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#37
Vdk war ich . Da hatte ich einen Termin mit dem Herren. der hatte es aber nicht nötig zu erscheinen. Er schickte einen Ehrenamtlichen Mitarbeiter, der sich natürlich mit Rente nicht auskannte. Das kann ich ihm nicht übel nehmen.
Aber dem offiziellen Mitarbeiter vom Vdk. Der scheint kein Interesse an seiner Arbeit und an den Menschen, die seine Hilfe brauchen zu haben.

TRAURIG !!!
 

Tarzan59

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#38
Es muß doch irgendeine Sonderregelung oder eine Lücke im Gesetz geben, was auch für meine Situation geben.
Es bekommen sogar sehr viele Menschen, die Rente bekommen und hier noch nicht Mal einen Cent eingezahlt haben.
Ich habe seit 1974 eingezahlt, ( meine Knochen sind kaputt gearbeite) 3 Kinder zur Welt gebracht, die auch einzahlen, einen Ehemann, der seit seinem 14. Lebensjahr einzahlt.

SO VIE ZUM GLEICHEN RECHT FÜR ALLE:

Entschuldigung, aber ich bin verzweifelt und enttäuscht und wenn man hört, wer alles unrechtmäßig kassiert
Ich war auch schon arbeitslos, zwei meiner Kinder auch schon für eine gewiise Zeit. Wir können jeden Moment alle in die Situation kommen.
Bitte versteht, was ich meine.
 
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#39
Es bekommen sogar sehr viele Menschen, die Rente bekommen und hier noch nicht Mal einen Cent eingezahlt haben.
Kannst Du das auch beweisen?

wenn man hört, wer alles unrechtmäßig kassiert
Was man so alles hört.Aber auch dafür kannst Du bestimmt einen Beweis erbringen.
Auch wenn es persönlich natürlich tragisch ist,man sollte die Kirche schon im Dorf lassen.
Fakt ist,der Gesetzgeber hat gewisse Voraussetzungen geschaffen unter denen es möglich ist eine EM-Rente zu bekommen.Wer nun z.B.das Pech hat einen Tag zu spät geboren zu sein oder 1 Monat zuwenig Zurechnungszeiten hat,der muß sich einfach damit abfinden,sonst wären Gesetze ja für die Katz.
Und Hinweise wie "ich war nie krank,war nie arbeitslos und habe soundsoviele Jahre einbezahlt"helfen dabei nicht weiter.
Wenn Du z.B.eine private BU-Versicherung abschließt und dabei vergisst eine harmlose Erkrankung anzugeben wirst Du im Schadensfall auch das Nachsehen haben wenn es herauskommt.
Versicherungen,auch die Rentenverischerung der DRV, haben nunmal Bedingungen die erfüllt werden müssen.
 
E

ExitUser

Gast
#40
Einen schönen Abend Euch allen erstmal !!!

Nun ich habe ein problem und komm garnicht klar, so benebelt bin ich schon bei all den Infos über Widerspruch und Rente. Ich habe 50 % anerkannt vom Versorgungsamt, nach Bandscheiben OP und Tennisarm. Leide unter Deppressionen und habe nach Therapie immer noch Ambulante Gespräche sowie Medikamente.
Möchte gern arbeiten aber leider schaffe ich das nicht mehr.
Mein Antrag wurde abgelehnt da ich angeblich 6 STD. arbeiten könnte. Es ist nicht an dem und ich verstehe nicht wie ein Arzt nach ca. 15 Minuten so eine Diagnose stellen kann.
Mein 4 u.5 HWS ist ebenfalls schwer betroffen, wo ich nach der Bandscheiben OP (null Erfolg) mit Narbenbildung große schmerzen ertragen muß, keine OP bewillige.
Widerspruch ist eingelegt aber diese VDK geschichte ??? was soll der ganze Stress ???
Wer kann mir mal ehrlich sagen was ich tun kann ?
Vielen Dank Angelika
 
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#41
Der ganz normale Weg den jeder gehen muß,Widerspruch und bei Ablehnung Klage vor dem SG und abwarten.
Den GdB interessiiert die DRV in Bezug auf ihre Entscheidung eher nicht.
Und wegen Orthopädischer Beschwerden eine Rente zu bekommen ist oft sehr schwierig.
Es gibt ja auch Querschnittsgelähmte mit 100% die trotzdem einer Arbeit nachgehen,so wird oft argumentiert.
Besser klappt es eher mit der Psycho Schiene.
Da wäre z.B.der Antrag auf Reha in einer Psychosomatischen Klinik nicht schlecht.Wer dort AU entlassen wird ,ist der Rente sehr nahe.
 

Muzel

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#42
Angelika, meine Rentenantragsverlängerung muss ich im späten Frühjahr einreichen und habe also im Moment noch Luft. Aber wegen meines Gesundheitsschadens habe ich jetzt Entschädigung beantragt. Diese Kiste macht jetzt eine RAin für mich. Sie versucht jetzt durch mündliche Verhandlungen mit der Behörde für mich die Entschädigung zu bekommen. Ich finde, du solltest (VdK) einen RA beauftragen, der kann ganz anders als ein normaler Bürger mit den Behörden sprechen.
 

evahb

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#43
Hallo Angelika,
dann gehts dir genauso wie mir. Die ER wurde abgelehnt, angeblich bin ich noch 6 Std. pro Tag arbeitsfähig. Habe einen GdB von 70 - Bandscheibenschadenn Neurodermitis , Asthma. Der RV Arzt hat mich auch nur ca. 15 Min. angesehen und alles weitere abgetan, war uninteressant für ihn. Der Amtsarzt der Bagsi/Arge hat mich vor 4 Jahren für 4 Std arbeitsfähig mit enormen Einschränkungen befunden. Der RV Arzt hat nun eine Somatisierungsstörung bei mir festgestellt. Das heisst wohl ich simuliere.
Die Krankheiten sind von den Fachärzten diagnostiziert.Also was soll diese Diagnose.? Gehe natürlich in Widerspruch durch VdK. Mir graut allerdings jetzt schon vor der Bagis/Arge, da wohl wieder ein Amtsarztbesuch anstehen wird.Die Somatisierungsstörung,wird diese des öfteren von den Ärzten angegeben?

Grüße
evahb
 

Muzel

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#44
Wenn du eine Somatisierungsstörung hast, heiß das noch lange nicht, dass du ein Simulant bist. Du hast Beschwerden in verschiedenen Körperregionen, die durch keine fassbare medizinische Diagnose zu beschreiben ist. Sie ist auch diffuser als eine psychosomatische Störung. Die Ursache ist in beiden Fällen psychischer Art.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
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