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Renten-Antrag; Erfolg?

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Nicht offen für weitere Antworten.

MelB

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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1 Mai 2007
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#1
Hallo Zusammen,

ich hoffe ich bin hier richtig gelandet, nach unendlichem Suchen I-Net.

Also kurz zu mir:
Ich bin jetzt 30 jahre alt, und vor 3 Jahren wurde bei mir eine sehr ausgeprägte beiseitige Hüftdysplasie mit Zustand nach Morbus Perthes und Luxation auch - Coxarthrose genannt festgestellt.
Ich war bei zich Orthopäden und jeder hatte kurz gesagt "Mitleid mit mir,":icon_eek: nach Durchsicht meiner Röntgenbilder, schien ich nicht ohne OPs in naher Zukunft auszukommen; somit habe ich auch schon viele Berichte sammeln können.
Ich wurde zwischenzeitlich schon an der rechten Hüfte (2004) mit einer 3-fachen Beckenosteotomie+Oberschenkelumstellung (Metallentferung 2005) und dann links mit einer Oberschenkelumstellung (2006) und wieder Metallentferung (Juli 2007) operiert.
Ich war schon 2 x in der Reha, habe einen Grad der Behinderung von 30 % zugesprochen bekommen und einen Gleichstellungsantrag gestellt.

Zwischenzeitlich war ich 2 Jahre AU geschrieben, seit Dezember 2006 habe ich eine Wiedereingliederung gestartet. Heute muß ich feststellen, ich kann einfach nicht mehr. Eigentlich konnte ich schon in der Wiedereingleiderung nicht wirklich, wollte es mir jedoch nicht wirklich eingestehen. JEtzt habe ich natürlich Angst mich wieder vollständig AU zu melden. Nehme täglich Schmerzmittel um irgendwie zu funktionieren.

Mir wurde nun oft gesagt, BEANTRAGE DOCH DIE RENTE!!! Hallo... wie soll das gehen? Ich bin 30 ig.
Aber ich muß einsehen, ich schaffe es noch nichtmal meinen Alltag zu bewältigen. Die einfachsten Dinge gehen nicht mehr. Ich glaube ich habe auch schon eine Depression. :icon_kinn:

Hat jemand Erfahrungen in BEZUG auf eine Rente wegen Hüftdysplasie und kaputten Knien mit LWS-BWS Syndrom.
Weiß momentan kaum weiter?
Soll ich wieder ein 78 Wochen Krankenschein in Kauf nehmen und danach wieder ALG I?

Oder hätte ich auch andere Möglichkeiten mich und meinen Körper zu schonen und meinem Leben wieder etwas Freunde und Lebenigkeit zu gönnen.

Würde mich über hilfreiche Informoationen und Antworten sehr freuen.
 

megman

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#2
Rentenantrag -Erfolg ?

Hallo , tja was soll man sagen? wenn es nicht geht und die Einschränkungen zu gross sind, muss mann es mit der Rente probieren. Ich wollte zuerst auch nicht so recht ran aber was nicht geht ,geht nicht.
 

mario64

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6 Mrz 2007
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#3
da muss ich megman recht geben;
wenn es nicht mehr geht, sollte man die anderen register ziehen;
rente hat auch mit dem alter nix zu tun;
bin auch erst(schon) 42 und wir haben heute nen antrag gestellt, allerdings ein anderes krankheitsbild! mein arzt hat da druck gemacht und die arge hat das ok gegeben!
kann dich da verstehen.
lg mario
 

Schnuckel

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#4
Hallöchen. Bin auch erst 31 und im Rentenverfahren. Hey..wenn´s nicht mehr geht, dann geht´s nicht mehr.
Du bekommst die Rente wenn dann eh nur auf Zeit zugesprochen. Neubeurteilung findet alle 1-2 Jahre statt. Und wer weiss..vielleicht schaffst Du es in dieser Zeit Dich so gut zu erholen, dass Du wieder in´s Berufsleben zurück findest. Viel Glück dafür.

Ich empfehle Dir den Antrag nicht ohne rechtlichen Beistand zu beantragen. Ich z. Bsp. bin Mitglied im VdK. Gibt´s eigentlich in jeder Stadt soweit ich weiss. Für 54 € Mitgliedsbeitrag jährlich, bekommst Du einen Anwalt an die Seite gestellt und musst Dich um (fast) nichts mehr kümmern. Zumindest was das rechtliche betrifft. Für mich das beste was ich machen konnte. So bin ich zumindest aus der direkten Schussbahn des Rentenbundes.

Den Akt einleiten kannst Du aber jetzt schon mit einem Zweitzweiler an den Rentenbund: Hiermit beantrage ich eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. MfG. Das reicht schon. Sobald der Brief beim Rentenbund eintrifft, läuft das Verfahren. Du bekommst dann einen Haufen Unterlagen zum Ausfüllen..ärztliche Gutachten die erstellt werden müssen...
Das ist am Anfang etwas müßig...aber niemand hat gesagt dass es einfach ist. ;o) Die erste Ablehnung kommt dann ziemlich schnell. (Meine Erfahrung)...und dann geht´s in den wiederspruch...das ganze zieht sich bei mir nun schon seit 15 Monaten hin.
Die Arge hat mich untersuchen lassen...und seitdem gelte ich als voll erwerbsunfähig..also keine 3 Stunden. Seit her bekomme ich Hartz 4 und warte und warte und warte....

Ich denke früher oder später würde die Arge Dich eh auffordern einen Antrag zu stellen.
Du kannst Dich aber auch, wenn Du in einer großen Stadt wohnst, beraten lassen. Zumindest hier bei mir gibt sogenannte Versichertenälteste die einen kostenlos beraten..und die helfen einem auch beim Ausfüllen der Rentenanträge.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Hallo Zusammen,

ich hoffe ich bin hier richtig gelandet, nach unendlichem Suchen I-Net.

Also kurz zu mir:
Ich bin jetzt 30 jahre alt, und vor 3 Jahren wurde bei mir eine sehr ausgeprägte beiseitige Hüftdysplasie mit Zustand nach Morbus Perthes und Luxation auch - Coxarthrose genannt festgestellt.
Ich war bei zich Orthopäden und jeder hatte kurz gesagt "Mitleid mit mir,":icon_eek: nach Durchsicht meiner Röntgenbilder, schien ich nicht ohne OPs in naher Zukunft auszukommen; somit habe ich auch schon viele Berichte sammeln können.
Ich wurde zwischenzeitlich schon an der rechten Hüfte (2004) mit einer 3-fachen Beckenosteotomie+Oberschenkelumstellung (Metallentferung 2005) und dann links mit einer Oberschenkelumstellung (2006) und wieder Metallentferung (Juli 2007) operiert.
Ich war schon 2 x in der Reha, habe einen Grad der Behinderung von 30 % zugesprochen bekommen und einen Gleichstellungsantrag gestellt.

Zwischenzeitlich war ich 2 Jahre AU geschrieben, seit Dezember 2006 habe ich eine Wiedereingliederung gestartet. Heute muß ich feststellen, ich kann einfach nicht mehr. Eigentlich konnte ich schon in der Wiedereingleiderung nicht wirklich, wollte es mir jedoch nicht wirklich eingestehen. JEtzt habe ich natürlich Angst mich wieder vollständig AU zu melden. Nehme täglich Schmerzmittel um irgendwie zu funktionieren.

Mir wurde nun oft gesagt, BEANTRAGE DOCH DIE RENTE!!! Hallo... wie soll das gehen? Ich bin 30 ig.
Aber ich muß einsehen, ich schaffe es noch nichtmal meinen Alltag zu bewältigen. Die einfachsten Dinge gehen nicht mehr. Ich glaube ich habe auch schon eine Depression. :icon_kinn:

Hat jemand Erfahrungen in BEZUG auf eine Rente wegen Hüftdysplasie und kaputten Knien mit LWS-BWS Syndrom.
Weiß momentan kaum weiter?
Soll ich wieder ein 78 Wochen Krankenschein in Kauf nehmen und danach wieder ALG I?

Oder hätte ich auch andere Möglichkeiten mich und meinen Körper zu schonen und meinem Leben wieder etwas Freunde und Lebenigkeit zu gönnen.

Würde mich über hilfreiche Informoationen und Antworten sehr freuen.
Wir können dir anhand deiner gesundheitlichen Beeinträchtigungen natürlich auch nicht sagen, ob ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente Aussicht auf Erfolg hat. Es ist immer schwieriger geworden, aber der Versuch macht klug.

Mit ALG I nach Krankengeldbezug wird es schlecht aussehen, da du ja den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehst.

Daher bitte Erwerbsunfähigfkeitsrente beantragen. Hier findest du mehr über die Voraussetzungen

Sofern noch nicht geschehen, würde ich auch einen Behindertenausweis beantragen.
 

mario64

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#6
VdK

hallo schnuckel;

kann man auch noch nach dem antrag der rente in den VdK eintreten? oder bringt das keine punkte?

lg mario
 

Schnuckel

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#7
Ja..ich bin auch erst nach dem Antrag eingetreten. Solltest Du aber trotzdem zeitig machen. Es ist besser, wenn der Anwalt von anfang an involviert ist.
Aber den Zweizeiler kann man auch so schon mal wegschicken.
Schau einfach mal auf der Seite des VdK nach, ob eine Vertretung in Deiner Nähe ist.
 

Schnuckel

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#9
Also wenn Du die Rente beantragen willst, reicht ein Brief an den Rentenbund in dem steht:

"Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit beantrage ich eine Rente wegen Erwerbsunfähigkeit. Mit freundlichen Grüßen, Max Mustermann."

Das reicht, um den Verwaltungsakt einzuleiten. Und ab dem Tag läuft dann das Rentenverfahren. Das ist wichtig für später, weil das Geld ab Tag der Antragstellung rückwirkend gezahlt wird. In meinem Fall unerheblich, weil ich Hartz 4 kriege und die Arge später mit dem Rentebund abrechnet.
Also nicht denken, dass man dann das dicke Geld rückwirkend bekommt. ;o)

Tja..einige Tage später wirst Du dann einen riiiiiesen Umschlag vom Rentenbund bekommen. Darin findest Du das Antragsformular...und jede Menge Seiten, die von Deinen Ärzten ausgefüllt werden müssen.
Dann noch einige Seiten die vom Arbeitgeber bzw. letzten Arbeitgeber ausgefüllt werden müssen.
Ich habe mir in dieser Zeit ein Faxgerät angeschafft...und Gott weiss, dass das die beste Anschaffung war, die ich je tätigen konnte. Denn das was ich an Briefmarken verpulvert hätte, hätte die Anschaffungskosten von 60 € für das Faxgerät bei weitem überschritten. *g*

Also es ist mit viel Arbeit verbunden...deshalb ist ein Anwalt bzw so ein Sozialverband wie der VdK wohl unerlässlich. Meine Anwältin vom VdK hat mir wirklich viel Arbeit abgenommen und versucht mich rauszuhalten so weit es geht, weil sie weiss, dass dieser ganze Behördenterror nicht förderlich für meinen Gesundheitszustand ist.
Von meiner Seite kann ich das also nur empfehlen.
 

MissMarple

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#10
Zu deinen Beschwerden und der speziellen Erwerbsfähigkeit kann ich wenig sagen.
Gesetzlich hat jede/r einen Anspruch, der die Wartezeit und Einzahldauer erfüllt hat. Ob man nun Anfang 20 oder Mitte 40 ist.
Natürlich gibt man jungen Menschen nicht so gerne eine Rente, weil man hier natürlich viele Jahre zu zahlen hat als Staat. ( sollte die EU bleiben ).

Ich bin auch noch sehr jung, aber habe seit Beginn an eine Rente bekommen. Mehrmals eine Zeitrente und nun sogar auf Dauer, kenne auch andere mit meinem Krankheitsbild die auch die Rente erhalten, andere wiederum nicht oder nur nach Widerspruch-und Klageverfahren. Hier auch immer altersunabhängig.

Natürlich spielt es eine große Rolle wie gut und aussagefähig deine Befunde sind und natürlich auch der Gutachter zu dem du einbestellt wirst.
Aber auch hier steckt man nie drin.
Hatte Gutachter wo ich mir sicher war, dass ich sicherlich keine Rente bekommen würde und am Ende war das Gutachten positiv ( für mich ).

Mach auch immer eigene Notizen über deine Beschwerden, dein Leben damit im Alltag, deine Einschränkungen und sei es, dass du manchmal nicht einmal deine Wohnung richtig sauber halten kannst, weil es dir schlecht geht etc.
Schon solche Dinge können wichtig sein. Ob du oft Hilfen von aussen nötig hast, Begleitpersonen brauchst usw usw.
Vieles vergisst man schnell.

LG
MissM.
 

Gabi73

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#11
Bevor Rente auf Reha?

Hallo, mir wurde gesagt, ich muss, bevor ich eine EU Rente beantrage eine Reha machen!
Die Dame auf der Gemeinde wollte das so, denn sie meinte, sollte auf Reha tats. Rentenanspruch festgestellt werden, dann wird das ganze in einen Rentenantrag umgewandelt.
Soll ich nicht zusätzlich diesen 2 Zeiler an die RV senden, denn es könnte ja theoret. sein, dass meine Reha abgelehnt wird - wobei ich krank geschrieben bin und ich mir vorstellen kann, dass die Reha nicht abgelehnt wird....

Wer hat damit Erfahrung?
 

megman

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#12
Rentenantrag.....

muss ist nicht, so viel mal vorweg, Du kannst jederzeit einen Antrag auf Rente stellen, wenn Du der Meinung bist (besser natürlich mit Ünterstützung deines Arztes). Wenn dann der Rententräger event. der Meinung ist bei Überprüfung bzw. durch Gutachten das Reha angesagt wäre ist es was anderes, muss aber nicht sein denn die Aussage REHa vor Rente trifft nicht immer, mir wurde keine REHA nahe gelegt sondern die Rente auch im Widerspruch abgelehnt dann aber vor dem Sozialgericht im Vergleich die volle unbefristete EM-rente gewährt! also erstmal beantragen.

megman
 
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