Rente zu niedrig-Grundsicherung. Miete zu hoch. Muss ich umziehen?

Leser in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

Gurudev

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
106
Bewertungen
0
Hallo Forumsmitglieder.

Ich habe eine Frage zur Rente und Grundsicherung (SGB XII).

Ich wohne in Berlin.

Ab Oktober 09 beziehe ich Altersrente.
Da ich mit meiner Rente + Wohngeld meinen Unterhalt nicht bestreiten kann, musste ich Grundsicherung (Sozialhilfe gemaß SGB XII) beantragen.

Trotz zu hoher Miete erhielt ich den Bescheid, dass die volle Höhe der Kosten für 1 Jahr übernommen werden.

Jetzt erhalte ich ein Schreiben, dass ich die Höhe meiner Mietkosten auf die zulässige Höhe von 378.- EUR senken soll. Entweder durch Untervermietung, betteln beim Vermieter, dass er die Miete senkt, usw.

Dazu meine Fragen:

1. Wielange habe ich Zeit zum aussziehen?

2. Muss ich aussziehen?

3. Wielange muss die bewilligte, volle Höhe der Miete übernommen werden?


Kann mir jemand helfen?
 

gelibeh

StarVIP Nutzergruppe
Mitglied seit
20 Jun 2005
Beiträge
23.649
Bewertungen
17.054
Um wieviel übersteigt Deine Miete die Angemessenheit? Eventuell ist der Umzug nicht wirtschaftlich.
In Berlin wird doch die Angemessenheit an der Warmmiete(incl. Heizung) festgelegt, ist das bei der GRUSI auch so?

Normalerweise ist das so nicht rechtens, aber ich weiß nicht, ob da schon jemand gegenangegangen ist.
 

Gurudev

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
106
Bewertungen
0
@ wolliohne.
Danke für die Antwort.
Aber ist es nicht so, dass für Berlin eine zwölmonatige 'Schonfrist bis zum Zwangsumzug gilt?

@ gelibeh.
Meine Miete übersteigt um 148.- EUR die 'Angemessenheit'.
Ich bin schon als HarzIV - Empfänger gegen diese Umzugsnötigung angegangen, habe aber vor Gericht verloren und musste die Differenz der Miete selbst tragen.
Ob es bei der GRUSI genau so ist, weis ich nicht, deshalb hatte ich ja hier meine Anfrage eingestellt.

Gruß Gurudev
 
D

Die Antwort

Gast
Wichtig ist es Gründe zu prüfen, die gegen einen Umzug sprechen, da ein solcher zumutbar sein muß.

Dies können z.B. gesundheitliche Gründe, wie Depressionen, eine Angst- und Panikstörung etc. sein. Also Erkrankungen, bei denen ein erzwungener Umzug zu einer Verschlechterung führen kann.

Aber auch soziale Gründe spielen eine Rolle.

Wurde gegen das Gerichtsurteil in höherer Instanz vorgegangen?
 

Kaulquappe

1. Priv. Nutzergruppe
Mitglied seit
25 Mai 2006
Beiträge
974
Bewertungen
8
Hallo Forumsmitglieder.

Ich habe eine Frage zur Rente und Grundsicherung (SGB XII).

Ich wohne in Berlin.

Ab Oktober 09 beziehe ich Altersrente.
Da ich mit meiner Rente + Wohngeld meinen Unterhalt nicht bestreiten kann, musste ich Grundsicherung (Sozialhilfe gemaß SGB XII) beantragen.

Trotz zu hoher Miete erhielt ich den Bescheid, dass die volle Höhe der Kosten für 1 Jahr übernommen werden.

Jetzt erhalte ich ein Schreiben, dass ich die Höhe meiner Mietkosten auf die zulässige Höhe von 378.- EUR senken soll. Entweder durch Untervermietung, betteln beim Vermieter, dass er die Miete senkt, usw.

Dazu meine Fragen:

1. Wielange habe ich Zeit zum aussziehen?

2. Muss ich aussziehen?

3. Wielange muss die bewilligte, volle Höhe der Miete übernommen werden?


Kann mir jemand helfen?

Also ist diese grauenhafte Hetze nicht mal dann zu Ende wenn man die Altersrente hat :icon_kotz:

Ich habe es halbbewußt verdrängt und wollte mich darauf freuen, dass in einigen Jahren die Sch... zu Ende ist.

Mein Gott, es wird womöglich NOCH schlimmer als vor der Rente :icon_cry::icon_cry:
 
D

Die Antwort

Gast
Rente schützt vor dem Sozialamt nicht unbedingt. Und die Leute haben noch viel mehr Erfahrung Menschen zu drangsalieren, als die von der ARGE .
 

Gurudev

Standard Nutzergruppe
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Dez 2005
Beiträge
106
Bewertungen
0
@ wolliohne:
Danke für den Rat, werde wohl wieder, auch als Rentner, vor dem Sozialgericht klagen müssen. Scheinbar wird mich "dieses Gesetz" bis zur Urne begleiten. (Dank an Rot/Grün)
Für mich kommt am 27.09. nur noch die LINKE als Wahlmöglichkeit in Frage!

@ Die Antwort:

Bis zur letzten Instanz klagen ging nicht, da mir schon vom Landgericht mitgeteilt wurde,
dass gegen dieses Urteil keine weitere Klage möglich ist.
Das du als Rentenempfänger nicht 'geschützt' bist, habe ich leider schon am Umgangston bei Abgabe meines Antrages auf Grundsicherung erfahren müsse.

@Kaulquappe:

Ich erlebe es jetzt selbst, das die 'grauenhafte Hetze', wie Du sie nennst, nicht vorbei ist.
Es ist zu befürchten, dass es nach dem 27.September für Hartz IV -Empfänger und Rentner noch weitaus schlimmer wird, wenn Schwarz/Gelb "was zu sagen hat".

Gruß Gurudev
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten