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Rente. Wie genau funktioniert das nu genau?

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Schnuckel

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#1
Nicht gleich erschlagen, weil die Fragen sicher schon hundert mal gestellt worden sind. Aber ich finde immer nur Schnipsel und Bruchteile, hätte gerne aber mal eine allgemeingültige Antwort, die vielleicht auch anderen hilft.

Also...ich bin Rentenantragstellerin, (31, alleinwohnend) und wie sich jeder denken kann, wird meine Rente (wenn sie denn genehmigt wird) noch nicht so üppig sein, dass ich davon leben könnte. Ich habe laut Berechnung Anspruch auf 558 € bei voller Erwerbsunfähigkeit. Nun würde ich gerne wissen, was der erste Schritt ist, wenn der Wisch kommt: Ja, sie haben ihre Rente.
Was wäre mein erster Gang? Grusi oder? Und wie sieht das aus mit der Krankenvericherung? Wer zahlt die dann? Und darf man Wohngeld beantragen? Was darf man sonst noch alles beantragen?
Bekommt man tatsächlich am Ende zumindest soviel, wie der jetztige ALG2- Satz liegt? Also dass man 345 € netto zum Leben hat?
Und was darf jemand mit voller Erwerbsunfähigkeit dazu verdienen? Darf man das überhaupt?

Und was ist, wenn man nur eine geminderte Erwerbsunfähigkeitsrente bekommt? Wieviel darf man dann verdienen?

Ich hoffe dass sich eine gute Seele findet, die diese Frage wahrscheinlich zum hundersten mal beantwortet. Aber wie gesagt, ich finde immer nur von jedem so´n bisschen und das meiste trifft auf meinen Fall nicht zu.
Danke schon mal im vorraus.
 

Micha310678

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#2
Na, "Schnuckel", dann werde ich mal zur Tat schreiten und deinen Wissensdurst befriedigen.

Ja, du liegst mit deiner Vermutung schon richtig, deine Kommune wird zukünftig, sollte deine Erwerbsminderung von Seiten der DRV (DeutscheRentenVersicherung)feststellbar nicht nur temporärer Natur sein, deine dann magere Rente zu exakt auf das dir bekannte Niveau (345.- zzgl. angemessener Mietzins) "auffüllen".

Versichert wirst du dann von der DRV.

Darüber hinaus zu beantragen gibt es, es sei denn, bei dir wurde ein ernährungsbedingter Mehrbedarf anerkannt, nichts, d.h. kein Wohngeld etc. - Allenfalls bei Eintragung des Merkzeichens "G" in deinem Behindertenausweis (so überhaupt vorhanden) würde dir einen Mehrbedarf in Höhe von 20% zu deinem Regelsatz einbringen.

Was den Hinzuverdienst angeht, so ist grundsätzlich höchste Vorsicht angesagt, die DRV wird nämlich genau schauen, welche Tätigkeiten du nach Gewährung einer vollen EM-Rente nun unerwartet und scheinbar problemlos bewältigen kannst! Bei voller EM darf die wöchentliche Arbeitszeit unter keinen Umständen über 15 Stunden liegen.

Fragen beantwortet? ;-)
 

MissMarple

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#3
Hallo Schnuckel

aufstockende Sozialleistungen bei EU Rente bekommst du bei einer Zeitrente vom Sozialamt, bei einer Dauerrente beim Grundsicherungsamt.

Krankenversicherung läuft über den Rententräger

hinzuverdienst liegt auf 345 Euro, könnte inzwischen auch 350 sein bei voller EU.
Bei Hinzuverdienst fallen dann aber ggf.natürlich die Sozialleistungen weg, da der Zuvierdienst voll als Einnahme angerechnet wird.

Ansonsten hat Micha ja auch alles wesentliche geschrieben.

VG
MissM.
 

gelibeh

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#4
Damit sind meine Fragen auch fast beantwortet. Hab gegoogelt und 350€ gefunden. Das darf man wohl unschädlich dazuverdienen. Gibt es bei der Grusi denn keinen Freibetrag bei Erwerbseinkommen? Bin da nämlich nicht ganz schlau draus geworden (SGBXII)
 

Heiko1961

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#5
Allenfalls bei Eintragung des Merkzeichens "G" in deinem Behindertenausweis (so überhaupt vorhanden) würde dir einen Mehrbedarf in Höhe von 20% zu deinem Regelsatz einbringen.
Das trifft aber nur im Zusammenhang mit der EU- Rente zu, nicht bei AlG II. Oder?
 

Schnuckel

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#7
Hallo Schnuckel

aufstockende Sozialleistungen bei EU Rente bekommst du bei einer Zeitrente vom Sozialamt, bei einer Dauerrente beim Grundsicherungsamt.

Krankenversicherung läuft über den Rententräger

hinzuverdienst liegt auf 345 Euro, könnte inzwischen auch 350 sein bei voller EU.
Bei Hinzuverdienst fallen dann aber ggf.natürlich die Sozialleistungen weg, da der Zuvierdienst voll als Einnahme angerechnet wird.

Ansonsten hat Micha ja auch alles wesentliche geschrieben.

VG
MissM.

Hallo MissM.

Was genau heisst das denn? Werden nicht alle EU- Renten immer nur auf zwei Jahre befristet und dann neu geprüft?
Heisst das etwa, wenn ich jetzt eine EU- Rente auf 2 Jahre kriege, dass ich zum Sozi muss, und meine Mutter wieder Unterhaltsverpflichtet wird? Bei Grusi is das ja nicht so. Also auf die Frage hätte ich noch gern ne Antwort. Danke.
 

Micha310678

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#8
Das trifft aber nur im Zusammenhang mit der EU- Rente zu, nicht bei AlG II. Oder?
Hallo Heiko,

genau, denn bei ALG II steht dir nur im Rahmen einer beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahme (REHA) ein Mehrbedarf in Höhe von 35% zu.
 

Micha310678

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#9
Gibt es bei der Grusi denn keinen Freibetrag bei Erwerbseinkommen? Bin da nämlich nicht ganz schlau draus geworden (SGBXII)
Hallo "Gelibeh",

soweit ich es richtig in Erinnerung habe, gibt es einen "Freibetrag" (erste 100 Euro frei, anschl. bis 800 Euro 20 vom Hundert etc.) wie im SGB II üblich in deinem Fall tatsächlich nicht, sondern lediglich 30% des bereinigten Nettoeinkommens verblieben zu deiner GruSi.
 

MissMarple

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#10
Hallo

bei der Grundsicherung gibt es keinen Freibetrag soweit ich weiß. Die Grundsicherung soll ja nur deine Rente bis auf HartzIV Niveau anheben.
Alles was du zu der Rente verdienst, auch wenn es unter 350 Euro sind, wird bei der GRUSI als Einnahme angerecht bzw. bei der Bedarfsermittlung verrechnet.

Was die Zeitrente angeht:
Ja, so lange du eine Zeitrente hast läuft diese Aufstockung über das Sozialamt ( SGB XII, DRITTES Kapitel )
hier ist der "Übergang von Ansprüchen" möglich = Unterhaltspflicht von Eltern gegenüber dem Kind.

Bei der Grundsicherung gibts das zwar auch, aber nur bei einem extrem hohen Einkommen von Eltern/Kindern, was eigentlich niemand mal eben so erreicht. Also wenn eine alte Frau eine kleine Rente hat und der Sohn ist Manager, dann soll er für sie sorgen und nicht der Staat.

So lange du aber eine Zeitrente und einen sehr genauen SB hast.... kann auch immer die Unterhaltspflicht deiner Eltern im Dritten Kapitel gecheckt werden.
Beachte dabei aber den §94 SGB XII

2) Der Anspruch einer volljährigen unterhaltsberechtigten Person, die behindert im Sinne von § 53 oder pflegebedürftig im Sinne von § 61 ist, gegenüber ihren Eltern wegen Leistungen nach dem Fünften und Sechsten Kapitel geht nur in Höhe von bis zu 26 Euro, wegen Leistungen nach dem Dritten Kapitel nur in Höhe von bis zu 20 Euro monatlich über. Es wird vermutet, dass der Anspruch in Höhe der genannten Beträge übergeht und mehrere Unterhaltspflichtige zu gleichen Teilen haften; die Vermutung kann widerlegt werden. Die in Satz 1 genannten Beträge verändern sich zum gleichen Zeitpunkt und um denselben Vomhundertsatz, um den sich das Kindergeld verändert.
(3) Ansprüche nach Absatz 1 und 2 gehen nicht über, soweit
1. die unterhaltspflichtige Person Leistungsberechtigte nach dem Dritten Kapitel ist oder bei Erfüllung des Anspruchs würde oder
2. der Übergang des Anspruchs eine unbillige Härte bedeuten würde.
Viele Grüße
MissM.
 

Schnuckel

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#11
Na super. Also in dem Fall werde ich gegen einen weiteren ablehnenden Bescheid keinen Widerspruch mehr einlegen. Wer bin ich denn, dass ich mich mit 30 von meiner Mutter aushalten lasse. Mal davon abgesehen, dass sie voll das Kotzen kriegt, wenn bei ihr das Sozi auf der Matte steht.
Ne..da geh ich mich lieber wieder kaputt arbeiten. :-(

Danke für die Auskunft.
 

MissMarple

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#12
Sie muss dich nur unterhalten, wenn sie genug Einkommen hat. Wenn du schwerbehindert bist nach §53 SGB XII, dann kommt es auf 26 Euro im Monat, die sie zahlen müsste. Den Rest bezahlt ja das Amt. Auf die 26 Euro von der Mutter kannst du ja auch verzichten, wenn es gegen deine Ehre geht ( was ich voll verstehen kann ).

Es kommt aber auch immer auf den SB an !!

Ansonsten musst du halt versuchen zu der Rente jobben zu gehen bis 350 Euro.
Das versucht ja jeder in erster Linie, habe ich auch damals. Niemand will gleich Sozi und geschweige, dass das Sozi bei den Eltern anklingelt.

MissM.
 

Micha310678

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#13
bei der Grundsicherung gibt es keinen Freibetrag soweit ich weiß. Die Grundsicherung soll ja nur deine Rente bis auf HartzIV Niveau anheben.
Hallo "MissMarple",

da ich mir ebenfalls nicht sicher war, habe ich einfach mal gegoogelt und nachfolgendes bei Wikepedia gefunden..

"Der Einkommenseinsatz richtet sich nach § 82 SGB XII und der dazu ergangenen Durchführungsverordnung. Demnach sind im wesentlichen alle im Bedarfszeitraum monatlich zufließenden Einkünfte auf die Grundsicherung anzurechnen.

Vom Einkommen sind bestimmte Beträge abzusetzen, vor allem Steuern und Sozialversicherungsbeiträge und weitere mit der Erzielung des Einkommens verbundenen Ausgaben (sog. "bereinigtes" Einkommen). Ferner ist ein Anteil von 30% des bereinigten Einkommens aus selbständiger und nichtselbständiger Tätigkeit abzusetzen, z.B. bei geringfügigen Einkünften neben dem Rentenbezug. Der Absetzungsbetrag darf die Hälfte des Eckregelsatzes, also 345 EUR /2 = 172,50 EUR nicht übersteigen (Neuregelung ab dem 01. Januar 2007).

Für Beschäftigte einer Werkstatt für Behinderte gilt eine Sonderregelung zur Berechnung des Absetzungsbetrags.

Der Gesetzgeber beabsichtigte, mit der Absetzungsmöglichkeit einen Anreiz für Erwerbstätigkeit und Werkstattbeschäftigung zu schaffen."


Schönes Wochenende wünsche ich Allen,

..Micha..
 

Schnuckel

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#14
Ich hab noch keinen Behindertenausweis beantragt. Ab wieviel Prozent würde diese Regelung denn in Kraft treten?
 

Heiko1961

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#15
Einen Ausweis bekommt man ab einen GdB von 50 %. Ab 30 % ist man Schwerbehinderten gleichgestellt. Es läuft alles übers Versorgungsamt.
 

MissMarple

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#19
Die Frage ging in Richtung §53 und wann die Sonderregelungen bei Unterhalt greifen.
Das ist in diesem Falle erst ab 50 GdB, eine Gleichstellung spielt hier keine Geige. nichts für ungut

MissM.
 

Schnuckel

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#20
Hallo MM. Danke für die Antworten...und Euch anderen natürlich auch. :eek:x
Ob ich 50 % kriege...Mhm...könnte..aber kommt wohl drauf an, ob der Gutachter n guten oder schlechten Tag hat.
Gibt es sowas Listen, wo man schaun kann, wieviel % es auf bestimmte Krankenheiten gibt? Addiert wird ja meines wissens nicht, sondern der höchte Wert aus einer Krankheit macht das Rennen. Ich glaub so war das doch, oder?
 

Heiko1961

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#21
Hallo MM. Danke für die Antworten...und Euch anderen natürlich auch. :eek:x
Ob ich 50 % kriege...Mhm...könnte..aber kommt wohl drauf an, ob der Gutachter n guten oder schlechten Tag hat.
Gibt es sowas Listen, wo man schaun kann, wieviel % es auf bestimmte Krankenheiten gibt? Addiert wird ja meines wissens nicht, sondern der höchte Wert aus einer Krankheit macht das Rennen. Ich glaub so war das doch, oder?
Ja die gibt es, schau mal hier: schwbv.de Da wirst du bestimmt fündig.:icon_stern:
 

Schnuckel

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#22
Hallo Heiko...also auf der Seite speziell hab ich nichts dazu gefunden.
Aber vielleicht hat hier jemand das selbe wie ich..zufällig? *g*
Also Diabetes Typ 2, degenerative Prozesse in der LWS (Diskopathie), Die Diskopathie führt dazu dass es Tage gibt, an denen ich gar nicht, oder nur kurze Strecken laufen kann.
Bluthochdruck, Herzrythmusstörungen, Chronisch anerkannten Dachschaden. Also psychisch...PTBS, Depression, Sozialphobie, Anpassungsstörung, Angststörung, Schlafstörung usw...
Reha hat ich schon, bin aber als "nicht arbeitsfähig" wieder entlassen worden.
Na ja...und dann so die üblichen Wehwehchen, auf die man sicher keinen Ausweis bekommt. Tinnitus, Drehschwindel, Migräne...
 

MissMarple

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#23
Tinnitus, Drehschwindel bringen % !
also unbedingt ALLES angeben !

Ebenso auch ein Begleitschreiben indem du wirklich ausführlich DEINE Behinderungen beschreibst, also wie dich was genau im Leben einschränkt und kein reguläres Leben führen lässt. Das passt in den Antrag nicht mit rein, ist aber wichtig. Reine Diagnosen und Befunde sagen nichts über deine Beeinträchtigungen aus - zumal auch vieles bei jedem anders abläuft.

LG
MissM.
 

Heiko1961

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#24
26.15 Stoffwechsel, innere Sekretion

Der GdB/MdE-Grad bei Störungen des Stoffwechsels und der inneren Sekretion ist von den Auswirkungen dieser Störungen abhängig. In diesem Abschnitt nicht erwähnte angeborene Stoffwechselstörungen sind analog und unter Berücksichtigung ihrer vielfältigen Auswirkungen zu beurteilen.Normabweichungen der Laborwerte bedingen für sich allein noch keinen GdB/MdE-Grad.
Diabetes mellitus​
Typ I durch Diät und alleinige Insulinbehandlung
- gut einstellbar40- schwer einstellbar (häufig bei Kindern), auch gelegentliche, ausgeprägte Hypoglykämien50Typ II durch Diät allein (ohne blutzuckerregulierende Medikation) oder durch Diät

- und Kohlenhydratresorptionsverzögerer oder Biguanide (d.h. orale Antidiabetika, die allein nicht zur Hypoglykämie führen) ausreichend einstellbar10- und Sulfonylharnstoffe (auch bei zusätzlicher Gabe anderer oraler Antidiabetika) ausreichend einstellbar20- und orale Antidiabetika und ergänzende oder alleinige Insulinjektionen ausreichend einstellbar
30

Häufige, ausgeprägte Hypoglykämien sowie Organkomplikationen sind ihren Auswirkungen entsprechend zusätzlich zu bewerten.



Quelle: Anhaltspunkte GdB

Hast du ach richtig gesucht?
Also ich finde fast alle Krankheiten und die Prozente dazu. Einfach auf die jeweiligen Krankheiten raufklicken.:icon_pfeiff:
 

RobertKS

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#25
Selbst eine lädierte Wirbelsäule (LWS-Syndrom) und ein Halswirbelproblem (HWS-Syndrom), wie in meinem Falle bringen 30% ein, die ich nämlich hab.

Gruß Robert ;)
 

Schnuckel

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#26
Die Frage ist, ob ich das wirklich machen sollte...
Ich bin erst 30..und ich habe Angst, dass ich es super schwer haben werde, wieder eine Arbeit zu finden, wenn ich diesen Ausweis, bzw überhaupt einen Antrag auf Anerkennung meiner Behinderungen stelle.
Denn natürlich möchte ich irgendwann mal wieder arbeiten, wenn meine Erwerbsfähigkeit wieder so hergestellt ist, dass ich einem Fulltimejob nachgehen kann. Hab schon viel darüber gelesen, dass es z. Bsp. jungen Diabetikern nicht empfohlen wird, den Antrag zu stellen, weil die Chancen auf dem Arbeitsmarkt rapide sinken.
Das ist eigentlich das, was mich bisher davon abhält.
 

RobertKS

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#27
Hallo Schnuckel,

Die Frage ist, ob ich das wirklich machen sollte...
Ich bin erst 30..und ich habe Angst, dass ich es super schwer haben werde, wieder eine Arbeit zu finden...
Ganz im Gegenteil, wenn die Behinderung anerkannt wird, hat das sogar Vorteile, denn nach dem Behindertengesetz dürfen Behinderte nicht benachteiligt werden, d.h. wenn sich mehere bewerben, werden - bei gleicher Eignung und Qualifikation schwerbehinderte bevorzugt.Wenn deine Behinderung mehr als 50% ausmacht, besteht sogar die Chance in einer s.g. Behindertenwerkstätte einen Job zu bekommen.Also unbedingt machen, es kann nicht schaden.

Gruß Robert ;)
 
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