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Rente wegen Depressionen und/oder chronische Schmerzen- wer hat es wie geschafft ?

painfull

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#1
Guten Morgen,
da ich jetzt doch noch die Möglichkeit habe einen RA zu stellen (auch wenn die Zeit brennt, sollte ihn noch diese Woche einreichen , Fristwahrung)wuesste ich gerne ob es jemand mit Depressionen und / oder chronischer Schmerzen geschafft hat ?
ggf. Ging das ohne Rehabilitation ?
-Ich wuerde das nicht schaffen.
Wie lange hat es gedauert ?
zu mir: Depression erstmals diagnostiziert 2014, Medikamente
2015 "gesund" durch Psychiater der keine Lust hatte
2016 Aufenthalt in Schmerzklinik, dringend Psychotherapie empfohlen
Habe ich aufgrund der Schmerzen nicht begonnen
2017 Überweisung vom Schmerzarzt zum Neurologen wg. Akuter Depression ( die ist chronisch, er schrieb es um schneller Termin zu bekommen)
-Termin im oktober

Ich kann weder lange sitzen, noch stehen 1 Stunde circa. Bin völlig erschöpft, kann mich nicht konzentrieren, Schlafe kaum und leide sehr unter den Nebenwirkungen der Opiate.

Gibt es Tips was ich tun könnte um die EM- Rente zu bekommen ?
Bin VDK beigetreten, ist es wichtig den Antrag darüber einzureichen ?
Jetzt bekam ich ausgerechnet ein Jobangebot auf 450,-Basis (täglich 1-2 Stunden Telefonie von zuhause), ich wuerde es gern versuchen da ich ja keinerlei Einkünfte habe, weiß nicht ob ich es ueberhaupt schaffen wuerde ...
für die Rente eher kontraproduktiv ?
Bin für jegliche Antwort sehr dankbar.

Liebe Grüße
painfull

Bitte um Antworten liebe Fories , lieben Dank :)
 
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painfull

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#2
Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

Guten Morgen,
ich habe ein Angebot eines Callcenters von Zuhause zu telefonieren,
450€ oder 20 Stunden (welche ich aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht schaffen würde, würde auch mit Rentenantrag kollidieren !?)
Hat jemand Erfahrungen damit ? Wie sozial sind die ?
10 Stunden in der Woche werden auf 6 Tage aufgeteilt,
zu Mindestlohn ohne Sonntagszuschlag
Befristung zunächst auf 1Jahr - wurdet ihr übernommen?
Bestellannahme aus TV mit Zusatzverkaeufen
Einarbeitungzeit wird erst nach Folgemonat vergütet !?
Polizeiliches Führungszeugnis gefordert wird aber nichts erstattet

Was haltet ihr davon ?
Hat jemand damit Erfahrung ?

Liebe Grüße
Simi
 
E

ExitUser

Gast
#3
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

Was ist mit der Hardware, PC, Telefon, und noch die Kosten für Internetanschluß und Telefonkosten?
 

painfull

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#4
Was ist mit der Hardware, PC, Telefon, und noch die Kosten für Internetanschluß und Telefonkosten?
Muss ich stellen.
Falls Headset nicht kompatibel gleich Vorschlag dabei
Telefonie über PC / skype
 
E

ExitUser

Gast
#5
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

Vergiss es.
Mal ganz davon abgesehen, dass die AGBs der meisten Telefon- Internetanbieter die gewerbliche Nutzung einen privaten Anschlusses untersagen.
 
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Zerberus X

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#6
Wie alt bist Du,hast du einen GdB,Atteste vom Facharzt,noch da in Behandlung,und bist du zur Zeit AU?
 

painfull

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#7
Wie alt bist Du,hast du einen GdB,Atteste vom Facharzt,noch da in Behandlung,und bist du zur Zeit AU?
Ich bin 44
noch kein GdB
nur vom Orthopaeden/Schmerzarzt Befunde an den Hausarzt
Neurologe / Psychiater hab ich erst für Oktober Termin,( da sollen aber auch Nervenleitungen gemessen werden wg akutem Bandscheibenvorfall/Taubheit)
AU bin ich nicht geschrieben da ich nicht arbeite und nicht Alo gemeldet bin

Ich sollte heute Bescheid geben wegen des Jobs und bis Donnerstag den Rentenantrag eingereicht haben bzw. Stellung nehmen warum noch nicht erfolgt.
Koennte ich da schreiben "weil es mir psychisch nicht möglich war/ist ?"
Tatsächlich bekam ich immer Schweissausbrueche, Uebelkeit und eine wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen, die mich laehmte das auszufüllen*schaem*
Ich bitte um eure Hilfe liebe Fories , lieben Dank :) lg Simi

@all
Bin so aufgeregt.
Würde der 1-2Stunden Job den Rentenantrag gefaehrden?
 
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noillusions

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#8
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

450€ oder 20 Stunden (welche ich aus gesundheitlichen Gründen wohl nicht schaffen würde, würde auch mit Rentenantrag kollidieren !?)
Was gewinnst du damit, was steht auf dem Spiel? Aufstocker? Dann gewinnst du wenig, riskierst viel.
 

painfull

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#9
Unseriös ?
Gibt es Callcenter die Hardware, Internetkosten stellen ?
Namen darf ich ja nicht nennen wuesste gern ob bei so einem Teleshopping Center schonmal jemand übernommen wurde ?

Was gewinnst du damit, was steht auf dem Spiel? Aufstocker? Dann gewinnst du wenig, riskierst viel.
Evtl. Gewinn:Meine SV Beiträge wuerden bezahlt werden.
Ich zahle freiwillige Krankenkassenbeitraege :( bei 0,- € Einkommen.
Wenn EMR abgelehnt würde haette ich Vllt. ein Einkommen, bzw. während des Antragverfahren.
Ich beziehe (noch) keine Leistung, also noch nicht Aufstocker.
Was riskiere ich ? Die Antragsablehnung?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
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ExitUser

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#10
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

Wenn Du die volle EM-Rente haben möchtest, dann darfst Du pro Tag höchstens 2 Stunden und 59 Minuten arbeiten.
Du musst unter drei Stunden bleiben.

Und überhaupt würde ich mit so einer Anstellung sowieso abwarten, bis der Rentenantrag durch ist. Bist Du vom Hausarzt oder einem Facharzt eigentich AU geschrieben?
Wäre im Falle eines EM-Rentenantrags von Vorteil, wenn man durchgehend arbeitsunfähig geschrieben ist.

Was machst Du denn, wenn der Rentenantrag abgelehnt wird?
Wenn Du bebasichtigst, dann vor Gericht zu gehen, ist in meinen Augen eine momentane Beschäftigung, auch wenn sie unter drei Stunden beträgt, eher von Nachteil.

Zu dem Arbeitsangebot selber, es muss einfach alles stimmen.
Du hast Unkosten, wie Strom, Geräte und weiteres. Die müssen vom Arbeitgeber getragen werden.
Was machst Du denn, wenn der Internetanschluss ausfällt, oder der PC kaputt geht? Dann kannst Du Deine Pflicht aus dem AV nicht mehr erfüllen.

Also so einen Job würde ich nur machen, wenn die Bedingungen klar geregelt sich, und wenn ich die EM-Rente durch hätte.

Mein Rentenantrag z.B liegt jetzt bei Gericht.
Ich werde durchgehend AU geschrieben, und ich würde einen Teufel tun, während des Gerichtsverfahren eine 450€ Stelle anzunehmen.
 

axellino

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#11
Gibt es Tips was ich tun könnte um die EM- Rente zu bekommen ?
@all
Bin so aufgeregt.
Würde der 1-2Stunden Job den Rentenantrag gefaehrden?
Das es jawohl nicht unbedingt zielführend ist, ein Rentenantrag stellen und "gleichzeitig" einen Minijob annehmen, braucht man sich ja nun nicht aus den Fingern saugen, oder ??
 

painfull

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#12
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

@Domino
bin nicht Au geschrieben da ich nicht arbeite und nicht alo gemeldet bin, War ein Fehler ich sagte immer brauche ich nicht da es nicht mein ziel War in emr zu gehen
Ich denke auch dass es sich Nachteilig auswirken könnte deshalb frage ich ja
Ja ich wuerde ggf in Widerspruch gehen muessen, da es die letzte Chance ist in EMR zu kommen (vorversicherungszeiten). Alternative ?

Doch von was lebe ich in der Zwischenzeit ohne job!? Meine Ersparnisse sind fast weg dann geht s an die Lebensversicherung :(((

das mit der Nichterfüllung des AV hast Du völlig recht hatte ich noch nicht bedacht, vielen Dank !

Mit welcher Erkrankung bist Du vorm Gericht falls ich das fragen darf ?

Ich hab echt Existenzangst, waer ich nicht auf ein Einkommen angewiesen hatte ich sowas sicher nicht in Erwägung gezogen.
LG Simi
 

painfull

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#13
Das es jawohl nicht unbedingt zielführend ist, ein Rentenantrag stellen und "gleichzeitig" einen Minijob annehmen, braucht man sich ja nun nicht aus den Fingern saugen, oder ??
Das ist mein Gedanke. Es arbeiten ja aber viele emr auf der Basis und das oft schon lang vorher. Mein Problem ist halt dass ich keinerlei Leistungen beziehe im Moment und das ist hart.
 
E

ExitUser

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#14
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

Bei mir liegen mehrere chronische Krankheiten vor. Unter anderem auch eine anerkannte Berufskrankheit. Es geht bei mir nichts mehr.
Und trotzdem wurde der Rentenantrag abgewiesen, ebenso mein Widerspruch.
Ein Anwwalt hat jetzt Klage beim Sozialgericht eingereicht.

Darf ich fragen was Du vorher gemacht hast?
Hast Du ALG II benatragt, und ist der Antrag wegen zu viel Vermögen abgelehnt worden?
 

axellino

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#15
Mein Problem ist halt dass ich keinerlei Leistungen beziehe im Moment und das ist hart.
Ernährst Du dich von Pilzen und Beeren aus den Wald und wohnst dort kostenlos in einer Höhle und die Krankenversicherung braucht man ja auch nicht bezahlen :cheer2:

Wenn dein Bedarf nicht gedeckt ist, Regelsatz u. angemessene Unterkunft, dann solltest Du ebend Sozialleistungen beantragen.
 

Simone17

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#16
Hallo painfull,

wuesste ich gerne ob es jemand mit Depressionen und / oder chronischer Schmerzen geschafft hat ?
ich habe volle EM wegen Depression und GAS, (eigentlich auch PTBS).
Der Erstantrag liegt allerdings bei mir schon zurück nämlich 2005. Dann hatte ich 3 mal 3 Jahre befristet, seit 14 unbefristet.

Ich war allerdings seit jungem Erwachsenenalter regelmäßig immer wieder in Behandlung beim Psychiater und/oder beim Psychtherapeuten, die mir meinen Zustand auch attestieren konnten.
Anderer Punkt ist mein Lebenslauf, abgebrochenes Studium, Ausbildungen, dann arbeitslos und immer wieder AU, weil ich statt mit einer individuell hilfreichen Umschulung immer nur mit mit meinem Zustand nicht zu bewältigenden Jobangeboten seitens damals der ARGE bedacht wurde.
Danach Aussteurung und Rentenantrag, der war 1 1/2 Jahre nicht entscheiden, ich bekam derweil HLU.
Für den Erstantrag wurde ich zu einem niedergalassenen Arzt und zu einem von der RV zum Gutachten geschickt. Dann nochmal Gutachten vor der Gewährung der unbefristeten EM, (vermutlich weil mein Arzt Papierkram so liebt und immer liegen läßt...)

Reha habe ich keine gemacht, da ich nicht rehafähig war, was mir mein Psychiater attestiert hat.

Arbeiten würde ich an Deiner Stelle gerade jetzt nicht, das paßt ja mit Rentenantrag nicht zusammen. Es wird zwar oft zuverdient, aber wenn das nicht ein ganz spezieleller individueller Job ist, dann macht es die Bewilligung evtl schwieriger. Auch wenn Du vielleicht vom Notgroschen lebst, beantrage dann lieber Sozialleistungen.

Wichtig sind Ärzte, die Dich für EM halten und entsprechend attestieren und regelmäßige Behandlung.

LG Sim
 

painfull

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#17
AW: Hat jemand Erfahrung mit Callcenter/Home Office Anbieter?

@Domino
Die letzten 2 Jahre habe ich nicht gearbeitet und von Ersparnissen gelebt.
Ich habe bisher kein Alg2 beantragt wegen 2 (kleinere und doch Vermoegensgrenze ueberschreitender) Lebensversicherungen die noch vorher zu verbrauchen wären, lt. telefonische Auskunft.
Ich überlege eine in den Verwertungsausschluss zu tun. Bei der anderen ist es nichts so einfach da die nur noch bis 55 .Lj. läuft und eine Berufsunfähigkeitsversicherung enthält. Ob dies evtl eine "unwirtschaftlichkeit" rechtfertigen würde, um diese nicht Verwerten zu muessen, konnte mir bisher niemand sagen ?
 

painfull

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#18
@axellino
Ich werde von einem Familienmitglied unterstützt wo ich mietfrei wohne das auch meinen KV-Beitrag zahlt, , was kaum noch tragbar ist. Ausser einer LV habe ich nichts mehr, die muesste vermutlich größtenteils in die Verwertung gebracht werden. Verwertungsausschluss ist hier schwierig da diese eine Berufsunfähigkeitsversicherung enthält. Gibt es da eine andere Lösung?

@Simone17
DANKESCHÖN

LG Simi
 

axellino

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#19
Ich werde von einem Familienmitglied unterstützt wo ich mietfrei wohne das auch meinen KV-Beitrag zahlt, , was kaum noch tragbar ist. Ausser einer LV habe ich nichts mehr, die muesste vermutlich größtenteils in die Verwertung gebracht werden.
Entschuldige, aber das kann im ganzen nicht so richtig nachvollziehen.:sorry:

Wenn es für die Person nicht mehr tragbar ist, dich kostenlos bei sich wohnen zu lassen und deine KV Beiträge zu zahlen, dann soll sie es sein lassen und ihr setzt ein Untermietvertrag auf und damit marschierst zum JC und die Krankenkasse wird auch mit übernommen. Ist es für dich nicht mehr tragbar der Person auf der Tasche zu liegen, gilt selbiges.

So oder so, kannst dich drehen wie Du willst, ist dieser Zustand nicht mehr tragbar, für wem auch immer, dann wirst wohl ALG 2 beantragen müssen oder ebend deine Versicherung kündigen müssen, um diese nicht mehr tragbare Situation zu ändern, wobei eine Verwertung in bezug auf Sozialleistung, erstmal zu klären wäre.
 

Zerberus X

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#20
Ich bin 44
noch kein GdB
nur vom Orthopaeden/Schmerzarzt Befunde an den Hausarzt
Neurologe / Psychiater hab ich erst für Oktober Termin,
Vor dem Antrag erst mal die Arzt Termine abwarten und einen GdB beantragen.
 

Doppeloma

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#22
Hallo painfull,

so ganz blicke ich bei dir noch nicht durch, wie lange bist du denn schon OHNE feste Arbeit (versicherungspflichtig), ohne Einkommen, OHNE AU-Bescheinigung ... :confused:

Ich bin 44
noch kein GdB
Hast du denn überhaupt Ansprüche auf eine EM-Rente erworben, die bekommt man ja nicht ohne mal längere Zeit in die entsprechende Versicherung (aus Arbeitslohn) eingezahlt zu haben. :icon_evil:

Ein GdB bewirkt KEINEN Anspruch auf EM-Rente, die bekommt man (bei Anspruch und Notwendigkeit nach Ansicht der DRV) auch ohne GdB ...

nur vom Orthopaeden/Schmerzarzt Befunde an den Hausarzt
Neurologe / Psychiater hab ich erst für Oktober Termin,( da sollen aber auch Nervenleitungen gemessen werden wg akutem Bandscheibenvorfall/Taubheit)
Es reicht aber nicht krank zu sein, um eine EM-Rente zu bekommen, wenn es gar keinen Anspruch darauf gibt, da macht es auch keinen Unterschied um welche Krankheiten es da geht.

AU bin ich nicht geschrieben da ich nicht arbeite und nicht Alo gemeldet bin
Was bist du also und seit WANN ... Hausmann / Hausfrau ???

Ich sollte heute Bescheid geben wegen des Jobs und bis Donnerstag den Rentenantrag eingereicht haben bzw. Stellung nehmen warum noch nicht erfolgt.
Wer verlangt denn von dir, dass du "bis Donnerstag" einen Renten-Antrag eingereicht haben sollst ???

Koennte ich da schreiben "weil es mir psychisch nicht möglich war/ist ?"
Tatsächlich bekam ich immer Schweissausbrueche, Uebelkeit und eine wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen, die mich laehmte das auszufüllen*schaem*
Dabei kann man sich helfen lassen, von ehrenamtlichen "Versicherungs-Ältesten" oder von einer DRV-Beratungsstelle oder in der Stadt- oder Gemeindeverwaltung ...

Du schreibst, dass dein Vater bisher alle Kosten trägt, WARUM hilft der dir denn nicht dabei ???

Anwälte und VDK wollen alle erst mal Geld haben, ehe sie überhaupt einen Stift in die Hand nehmen werden ...
Um einen Antrag auf Rente auszufüllen bekommt man keinen "Beratungs-Hilfe-Schein" vom Amtsgericht und ich glaube auch nicht, dass es aus einer Rechtsschutzversicherung bezahlt wird.

@all
Bin so aufgeregt.
Würde der 1-2Stunden Job den Rentenantrag gefaehrden?
Was konkret sollst du denn da "von zu Hause telefonieren" ???

Dein Renten-Antrag wird wohl eher durch fehlende Beitragszeiten schwer gefährdet sein, nach deinen bisherigen Schilderungen sehe ich jedenfalls noch keinen echten Anspruch darauf ... :icon_evil:

Du hast aktuell (und wohl schon länger) NUR Anspruch auf ALGII (Hartz 4), dort werden dann die weiteren Entscheidungen zu treffen sein, wenn du nicht arbeiten kannst aus gesundheitlichen Gründen.

Zunächst mal muss man (beim zuständigen JobCenter) deinen Antrag annehmen, bearbeiten und dir einen Leistungsbescheid geben, denn bisher hat Niemand (der dazu berechtigt wäre) bestätigt, dass du Erwerbsgemindert bist.

Deine Annahme alleine genügt dafür nicht und wenn du in den letzten 2 Jahren (oder sogar länger) NICHTS gemacht hast, woraus sich ein Anspruch auf EM-Rente noch ergeben hätte, dann bekommst du auch KEINE EM-Rente ... :icon_evil:

Da hilft es dir konkret auch nicht wirklich weiter, ob das andere User hier mit den gleichen Krankheiten "geschafft" haben und wie ...

Deine private Versicherung für Berufsunfähigkeit sollte doch auch längst eingesprungen sein wenn du schon so lange (wegen Krankheit) gar nicht arbeitest ... wer zahlt denn dafür die Beiträge ???

MfG Doppeloma
 

painfull

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#23
@axellinio
Wer prüft die Verwertung auf Sozialleistungen?
Der JC?
 

painfull

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#24
@Doppeloma
seit Juli 2015 ohne verspflichtete Beschäftigung, AU Nachweis.
Anspruch besteht weil ich rechtzeitig einen 2zeiler schrieb dass ich Rente beantrage. Nun will die R V den Original antrag o d e r eine Begründung für die Verzögerung.
Die Beiträge zur LV/BU zählt auch noch der Vater.
sie war für ein Darlehen hinterlegt das abgegolten ist, der Versicherung Schein kam bisher nicht zurück.
Er hat das Formular zur EM halbwegs ausgefüllt aber nichts vollständig und teils Fehlerhaft, das kann ich so nicht unterschreiben.
Die Telefonie wäre zur Bestellungsannahme.
Wenn ich jetzt erst zum J c gehe wird das für den Original Antrag zu spät. die Verwertung der LV mit Bu wuerde bedeuten ich verliere evtuelle Ansprüche daraus ist sehr verworren ich weiß.
Entschuldigt bitte dass ich vom Handy nicht zitieren kann.
Mir ist gerade sehr übel. Was kann ich denn jetzt tun ohne große Fehler zu machen ?


s
 
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doppelhexe

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#25
ich hatte 2013 einen rentenantrag wegen depressionen und chronischen schmerzen/fibromyalgie (opiateinstellung) gestellt...
die schmerzen hat man letztendlich bei der gewährung der rente nicht beachtet, ich bin NUR wegen der depressionen (nachweislich seit 30!!! jahren, hab sie aber schon länger) und den später attestierten angst-/panikattacken, PtBS und borderline in die rente gekommen, nach 4 jahren, davon 3,5 am SG...

was du ganz sicher brauchst, sind behandelnde ärzte, die voll hinter dir und der möglichen rente stehen, sonst kann man das eig. gleich knicken.
ebenfalls solltest du dich sofort um krankschreibungen bemühen und die finger von dem job lassen... grade mit depressionen kannst du "kundendinst am telefon" knicken, was menschen sich erlauben, wenn sie das gegenüber nicht sehen ist unglaublich. mit angeknackster psyche stehst du da schnell mal auf der brücke... (ich war 2001/2002 bei telegate)

SOvD usw kannst du vergessen, am besten wäre ein anwalt, was aber mit den finanzen schlecht werden könnte wenn man keine rechtschutz hat...

also auf deine frage zurückzukommen... MÖGLICH ist alles oder auch nichts... ohne ärzte sehe ich bei dir aber schwarz für eine (schnelle) rentenbewilligung - so ganz ohne "krankengeschichte/AUs" ...

LG
 

Zwergin

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#26
Meistens wird man nach dem Rentenantrag noch in eine Reha geschickt, Stichwort Reha vor Rente.
Ich war einmal acht Wochen in Reha und dann nochmal neun Monate. Danach ging es mit dem Rentenantrag recht schnell im Gegensatz zu anderen hier, die nicht in Reha waren.

Die Reha könntest du abwenden, wenn dich ein Arzt als rehaunfähig einstuft und dir das bescheinigt. Wichtig sind aussagekräftige Arztberichte. Um die solltest du dich auf jeden Fall kümmern, ohne die wird es schwierig.

2016 Aufenthalt in Schmerzklinik, dringend Psychotherapie empfohlen
Habe ich aufgrund der Schmerzen nicht begonnen
Du hast also noch garkeine Psychotherapie gemacht? Ich denke, dann wird es schwierig, gerade wenn du dich wegen der Depressionen als erwerbsunfähig siehst. Zumindest wird man versuchen, dich erstmal in eine Reha zu schicken und dort etwas zu "therapieren". Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine sechswöchige Reha mit einer Therapeutenstunde pro Woche nicht sonderlich hilfreich ist. Das dient den Ärzten dort vermutlich erstmal dazu, sich einen Überblick über deine Geschichte zu verschaffen.. Es wäre schon eine langfristige Therapie mit regelmäßigen Sitzungen zu empfehlen.


@all
Bin so aufgeregt.
Würde der 1-2Stunden Job den Rentenantrag gefaehrden?
Dazu haben dir ja schon einige geantwortet. Ich sehe es auch so. Vor allem, wenn du schon schreibst, dass du nichtmal eine Reha schaffen würdest...
 
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painfull

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#27
@
zwergin Du hast also noch gar keine Psychotherapie gemacht?
Ich denke, dann wird es schwierig, gerade wenn du dich wegen der Depressionen als erwerbsunfähig siehst.*
Mehr wegen der Dauerschmerzen und der unfallbedingten Einschränkungen. Die Deppri ist Folge der Schmerzen, starke opiade machen mich sehr müde, unkonzentriert das wird aber kaum jemanden interessieren.
 

saurbier

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#28
Hallo painfull,

die Zukunft dürfte für dich wohl mal nicht gerade rosig aussehen, vor allem wenn ich so lese was du bisher unternommen hast.

Du schreibst ja das du seit mitte 2015 AU bist und dich bisher nur so über Wasser hälst, weil du Angst vor einer Verwertung deiner LV/BU hast.

Na was bitte mag das JC an deiner BU Versicherung verwerten? Damit soll doch eine mögliche BU abgesichert werden. Warum bitte hast du die noch noch nicht in Anspruch genommen, wenn wie du ja schreibst

Mehr wegen der Dauerschmerzen und der unfallbedingten Einschränkungen.
Mir scheint, daß du in Unkenntnis der Sachverhalte hier eher Fehler zu deinem / Vaters Nachteil machst.

Wenn du seit Juli 2015 bereits AU bist und keiner Arbeit mehr nachgehst, wer zahlt dann für dich die Rentenbeiträge - wohl keiner, aber die KV (wohl privat) zahlt dein Vater.

Hättest du dich bereits im Sommer 2015 beim JC gemeldet, dann hättest du damit einen kostenlosen KV-versicherungsschutz und zumindest die Zeit ab da wäre dann bei der DRV gemeldet worden, auch wenn es ja dafür keine Beitragszahlungen mehr gibt würde diese Zeit in deinem Rentennachweis auftauchen.

Ob die LV/BU-versicherung tatsächlich zu verwerten wäre, wäre dann auch geklärt worden, was ich mal nicht so einfach glauben mag ob dies so tatsächlich geht.

Zumindest steht bis heute (mehr als 2 Jahre) noch nicht einmal fest, ob du überhaupt eine ausreichende Krankengeschichte hast mit welcher dir die DRV überhaupt eine Rente (Teil-EMR bzw. volle EMR) gewähren würde. Dazu hast du bisher selbst auch noch nichts unternommen, was die DRV dazu überhaupt veranlassen könnte, dies anzunehmen. Es fehlt bisher ein Antrag auf Rehabilitation von einem deiner Fachärzte, denn der MdK käme ja nicht dazu mangels sozialversicherungspflichtiger KV.

Ich frage mich aber auch, was hast du vor Juli 2015 gemacht, denn normaler Weise stünde hier ja ein Arbeitsverhältnis und demzufolge dann ein ALG-I, aus welchem man dann ggf. ins ALG-II rutschen würde.

Wer jedoch ALG.I berechtigt ist, der wäre ja auch in der gesetzlichen KV welche nach längerem Krankheitsverlauf eh den MdK zwecks möglicher Reha schon eingeschatet hätte.

Irgendwie erscheint mir dein ganzer Ablauf merkwürdig!

Aber egal, zurück zu kommen, kann man hier einfach nur beim Rat bleiben, sofort einen ALG-II Antrag abzugeben und parallel dazu am besten gleich den Antrag auf EMR, den auszufüllen ja nicht sonderlich schwer ist. Dem fügt man dann die bisherigen Arztbefunde bei und schickt alles zusammen (incl. Schweigepflichtendbindungen) an die zuständige DRV-Geschäftsstelle. Sollte dir das zu schwer sein, dann kann man sich auch einen Termin dort holen bzw. bei den meisten Rathäusern bzw. KV´s wo die DRV auch Leute sitzen hat (Versichertenberater/Versichertenälteste).

Du solltest nicht vergessen, nur wenn du beim JC deinen Antrag abgegeben hast, hast du einen kostenfreien KV Schutz und entlastest deinen Vater damit.

Da du ja bei ihm kostenlos Wohnst, sollte der mit dir am besten auch einen Untermietervertrag abschließen, damit du auch entsprechende KdU bekommst.

Am Rande wäre es sicherlich auch interessant zu erfahren, ob deine private LV/BU versicherung dir überhaupt eine BU zahlt, denn die würde natürlich beim ALG-II angerechnet werden.

Hinsichtlich deiner Frage nach einem Nebenjob läßt sich aktuell ganz einfach beantworten, laß die Finger davon solange du noch keine Rente seitens der DRV bewilligt bekommen hast.

Im übrigen gibt es bei deinem Jobangebot (von zu Hause) dermaßen viele Fallstricke, die du sicherlich noch nicht festgestellt hast, so das es sich nicht lohnen dürfte (Strom/Steuer/Versicherung/Arbeitsvertrag/Krankheit etc.).

starke opiade machen mich sehr müde, unkonzentriert das wird aber kaum jemanden interessieren
Nun ja das ist ja nichts neues für uns hier. Wer selbst mit Opiaten als Schmerzpatient behandelt wird, der kennt zur genüge deren negative Auswirkungen auf den Körper. Ich z.B. als Schmerzpatient nehme die seit über 10 Jahren. Die Frage ist eben immer wieder, kann man ohne überhaupt mit den Schmerzen irgendwie leben/zurande kommen - ich nicht!

Trotz Medikamente kann ich so manche Nacht nicht durch schlafen und schleiche dann unruhig durch die Wohnung, mal hier sitzend mal da liegend um dann am nächsten Morgen/Vormittag kaum wach zu werden.

Um die notwenige Fitness für einige Monate wieder zu erlangen, nach langem Opiat gebrauch gibt es natürlich entsprechende Vitamin-Cocktail, nur bekommt man die von keinem Hausarzt - dafür müßte man dann wieder für einige Tage in die stationäre Schmerzabulanz und wer will das schon. Gleichwohl man sowas in jeder Arztpraxis machen könnte (1 Std. am Tropf), aber die KV´s übernehmen die Kosten dafür beim Hausarzt leider nicht.


Grüße saurbier
 

Zwergin

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#29
@painfull: da ich keine privaten Nachrichten schicken kann, antworte ich dir hier. Es handelte sich um eine mehrmonatige RPK-Maßnahme (berufliche Rehabilitation psychisch Kranker). Das war auf jeden Fall therapeutisch wertvoller als eine "normale" Reha, die normal nur wenige Wochen dauert.

Ob so etwas für dich in Frage kommen könnte, kannst du am besten direkt mit der DRV klären. Ob es so etwas auch in körperlicher Richtung gibt, weiß ich nicht. Damals waren aber auch Patienten dabei, die körperlich beeinträchtigt waren, zusätzlich zu einer psychischen Erkrankung.
 

painfull

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#30
Aufstockung zur EMR durch Angehörige ?

Stimmt es dass die befristete EMR durch Grundsicherung aufgestockt wird und sofern Angehörige da sind die zahlungspflichtig werden?
Ein Bekannter erzählte mir das heute, er bezieht EMR lebt allein aber die Eltern müssen jetzt die Aufstockung der kdu übernehmen.
 
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#31
AW: Aufstockung zur EMR durch Angehörige ?

Stimmt es dass die befristete EMR durch Grundsicherung aufgestockt wird und sofern Angehörige da sind die zahlungspflichtig werden?

Befristete EM-Rente wird durch Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) aufgestockt. SGBXII Kapitel 3.

Grundsicherung nach Kapitel 4 SGBXII gibt es nur bei unbefristeter EM-Rente. (und bei normaler Altersrente wenn diese nicht reicht)

Und ja, angehörige werden im Kapitel 3 dahingehend überprüft ob diese in der Lage sind Unterhalt zu leisten also müssen diese ihr Einkommen offenlegen.

liesa
 

painfull

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#32
Befristete EM-Rente wird durch Hilfe zum Lebensunterhalt (Sozialhilfe) aufgestockt. SGBXII Kapitel 3.



Und ja, angehörige werden im Kapitel 3 dahingehend überprüft ob diese in der Lage sind Unterhalt zu leisten also müssen diese ihr Einkommen offenlegen.

liesa
Danke !
Auch bei einer Teil EMR? Also wenn Erwerbsfähigkeit von 3-6 Stunden besteht? Oder ist da das JC dann zuständig?
LG Simi
 
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#33
Dann bleibst du beim JC und musst dich unter Berücksichtigung deiner gesundheitlichen Einschränkungen mit deinem Restleistungsvermögen dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen.

Meistens wird dann von der DRV die sogenannte Arbeitsmarktrente bewilligt.

Ins SGBXII kommst du nur mit einer vollen Erwerbsminderung/Rente aus rein gesundheitlichen Gründen!

liesa
 

Simone17

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#34
Ich war einmal acht Wochen in Reha und dann nochmal neun Monate. Danach ging es mit dem Rentenantrag recht schnell im Gegensatz zu anderen hier, die nicht in Reha waren...
Habe da leider gegenteilige Erfahrungen im Umfeld wenn es um Rente wegen Psyche geht. -
Da wurden von Psychiatern und Therapeuten bestätigte Diagnosen nicht bestätigt und die Leute als gesünder eingestuft als sie waren. -

Würde Reha mit Vorsicht genießen, wenn ambulante Unterstützung und längere psychiatrische Vorgeschichte da ist.

Beim TE schwierige Situation :icon_kinn:

LG Sim
 

painfull

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#35
Vitamincoktail und Opiate

@saurbier
Trotz Medikamente kann ich so manche Nacht nicht durch schlafen und schTriche dann unruhig durch die Wohnung, mal hier sitzend mal da liegend um dann am nächsten Morgen/Vormittag kaum wach zu werden
Das kenne ich zu gut ich schlafe KEINE Nacht durch, max. 3 Stunden insgesamt und das liegend weil ich z.zt. kaum sitzen und noch weniger gehen kann.

Um die notwenige Fitness für einige Monate wieder zu erlangen, nach langem Opiat gebrauch gibt es natürlich entsprechende Vitamin-Cocktail, nur bekommt man die von keinem Hausarzt - dafür müßte man dann wieder für einige Tage in die stationäre Schmerzabulanz und wer will das schon. Gleichwohl man sowas in jeder Arztpraxis machen könnte (1 Std. am Tropf), aber die KV´s übernehmen die Kosten dafür beim Hausarzt leider nichtn
War das erfolgreich ? Ggf. wurde ich dafür einen stationären Aufenthalt auf mich nehmen. Mit der "Fitness" daraus ließe sich Vllt einiges besser durchstehen.
Wie heißen solche Präparate ? Hab ich noch nie angeboten bekommen.
Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat und seit gut einem 3/4 Jahr verschlimmert sich das ständig.
 
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saurbier

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#36
Hallo painfull,

Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat
Also sorry, aber mit dieser Dosis bewgst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.

Mich hat der Schmerztherapeut damals auch auf deine aktuelle Dosis innerhalb 10 Tagen in der stationären Behandlung wieder herunter geholt, welche mir von einem anderen Berufskollegen verordnet wurde.

Dort gibt es dann neben der Schmerzpumpe (über Spinalkatheter, was man nicht unterschätzen sollte) auch für die ersten Tage gleich mal den Vitamincocktail um die Patienten wieder psychisch aufzubauen.

Die Schmerzpumpe (fein dosiert) nimmt einem für diesen Zeitraum entlich einmal den kompletten Schmerz, den man ja meist über jahre mit sich herum geschleppt hat. Der Vitamincocktail dazu die ständige Müdigkeit und Abgeschlagenheit, was den Therapeuten dann die Möglichkeit gibt mit leichter Gymnastik wieder in den regulären Bewegungsablauf zu gelangen, weil die Schonhaltung abgebaut wird.

Bei mir hat all das für etwas mehr als 6 Monate super und dann nochmals weitere 6 Monate gewirkt, bis die Abgeschlagenheit und Mündigkeit durch die Nebenwirkungen der Medikamente wieder kamen.

Im Anschluß an der stationären Schmerztherapie nahm ich noch an einer DRV Rehamaßname für 6 Wochen teil, um die Muskulatur wieder aufzubauen.

In deinem persönlichen Fall ist hier wie ich schon schrieb leider von dir sehr viel falsch angepackt worden, womit es sehr schwer werden dürfte dort wieder einen richtigen Weg rein zu bringen, denn leider hast du dir viele Möglichkeiten (gesetzliche Ansprüche) durch dein Verhalten selbst verbaut (78wochen KG/ALG-I/ALG-II/DRV Ansprüche).

Da dürfte es jetzt schon sehr schwer werden wieder in die richtige Spur des Systems zu gelangen.

Hättest du damals von Anfang an den Weg über die KV und dann mit KG bestritten, selbst wenn der MdK zu einem anderen Ergebnis wie dein behandelnder Arzt gekommen ist, hättest viel Geld gespart. Nun da du dich aus eigener Entscheidung in deine psychische Krankheit hinein (sorry für die Wortwahl) geredet hast, wohl auch wegen der orthopädischen Symtome) dürfte es sehr schwer werden die DRV von einer EMR und da spielt es keine Rolle in welchem Umfang auch immer zu überzeugen.

Ich würde an deiner Stelle aktuell auch keinen Gedanken an einer vollen EMR und wer die dann bezahlt verlieren.

Zuerst einmal müßte bei dir vordergründig geklärt werden, von wem du Geld für deinen Lebensunterhalt erhälst um deinem Vater nicht weiter finanziell zu belasten, so er dann nicht wohlmöglich Millionär ist.

Genauso wäre da mal zu klären, was es mit deinem Unfall auf sich hat und ob da nicht wohlmöglich irgendwelche (nach so langer Zeit) Ansprüche aus deiner LV/BU Versicherung bestehen, so wie grundsätzlich mal eine psychische bzw. psychiatrische Abklärung im Raum stünde, um eine Klärung herbei zu führen ob du nicht in einem Depressiven Zustand befindest, weil du ja offensichtlich alles entgleiten läßt und dich nur noch selbst als so Krank betrachtest.

Dies sollte dann schon seitens des JC im Vorfeld abgeklärt werden, bevor es überhaupt zu einem Angebot kommt.

Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.


Grüße saurbier
 

Simone17

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#37
Hallo saurbier,

dieses Sich-um-nix-mehr-kümmern-können und wichtige Dinge verbaddeln ist aber typisch für Depression.

Dass die soziale Absicherung flöten geht, erleben viele Depressive.
Ist für Nicht-Betroffene vielleicht schwer nachzuvollziehen.

LG Sim
 

RobbiRob

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#38
Da braucht es aufmerksame Angehörige und sehr gute Ärzte, da Depressive häufig mit bürokratischen Dingen überfordert sind.

Das fängt bei der Nachverfolgung von AU an und hört bei Termineinhaltung nicht auf.
 

doppelhexe

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#39
Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat
Also sorry, aber mit dieser Dosis bewegst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.....
da ist es wieder... dieses unterschwellige: "andere sind viel schlimmer dran, das was du hast ist doch garnichts"

jeder mensch ist anders und jeder mensch reagiert auf schmerz aber auch auf medikamente anders. und opiat ist nicht gleich opiat, auch da gibts unterschiedliche stärken und unterschiedliche mittel. oxycodon zb. ist ein milderes mittel als fentanyl (nur als bsp) und da sind gleiche mengen nicht das selbe...solange ihr nicht das selbe medikament nehmt lässt sich anhand der dosierung schon mal garkein vergleich anstellen.

wenn painfull schon bei 3x20mg opiat (welches auch immer er nimmt) so neben sich steht, dann ist das nur ein zeichen dafür, das sein hirnstoffwechsel auf das medikament viel empfindlicher reagiert. sicher könnte er anhand seiner schmerzen mehr "vertragen/gebrauchen" aber sein körper macht da nicht mit.
was die sache mit den schmerzen nur noch schlimmer macht.

damit wächst die verzweiflung, die man hat, wenn einem keiner helfen kann/will , die hoffnungslosigkeit ins unermessliche und verstärkt den schmerz, führt zu depressionen... bei manchem zum tod

da können einem solche worte

Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.
noch das genick brechen...
niemand macht sowas mit absicht, erst recht kein kranker mensch.
das du dich trotz deiner schweren erkrankung um dich kümmern konntest ist nicht nur dein verdienst, sondern hat auch mit allen körperlichen voraussetzungen zu tun, die der mensch schon bei seiner zeugung und durch sein leben mitbekommt.

immerhin ist painfull jetzt hier. er erwartet sicher nicht, das ihm jetzt hier zur rosaroten wolke verholfen wird, sondern er bittet um hilfe, vielleicht eine liste zum abarbeiten

jedenfalls nicht um vorwürfe und "hättest du mal" ... und auf keinen fall darum gesagt zu bekommen, er steigere sich in was rein...

da fehlt dir in deinem reha-programm einiges an schulung aus dem programm einer psychosomatischen reha-schwerpunkt schmerz ... dann würdest du sooo nicht reden... auch wenn vieles auf DCH persönlich nicht zutrifft...

ich wünschte mir, das gerade leidensgenossen etwas sensibler miteinander umgehen...
 

Simone17

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#40
Danke Doppelhexe, das war genau das, was ich mit meinem Einwurf auch sagen wollte.

Krank sein ist schlimm genug, aber angeschlagene Psyche und Ämterschikane sind meiner persönlichen Erfahrung nach so eins der schlimmsten Dinge, was einem passieren kann. -

Da kann froh sein, wer ein dickes Fell hat oder gute Unterstützung.

Außerdem Hätte---Hätte---Fahrradkette :wink: bringt hinterher eh nix.

LG Sim
 

saurbier

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#41
Sorry,

aber was bitte bringt es, hier jemanden auf die rosa Wolke zu heben und alles wunderschön auszufärben?

Ja - ihr könnt mit euren Worten painfull beistehen und ihm jeden Tag aufs neue erzählen wie schlimm doch seine Depressionen sind, nur was hilft ihm dies.

Ich hab in meinem Leben genügend depressive Menschen erlebt unter anderem meine eigene Mutter die jahrelang in Behandlung war. Was glaubt ihr was ihr geholfen hat. Zugröhnt von Antidepressiva und ständigen wohlgefeiten Sitzungen bei der Psychologin, oder das raue Leben.

Ja, die psychiatrischen Kliniken sind voll von solchen Fällen - ambulant oder stationär. Schaut mal wieviele von da wieder zurück ins normale raue Leben gelangen.

Und schaut euch mal dann den letzten Lebensabschnitt vieler Heimbewohner an (ich erlebe sowas als Betreuer), die mit was wohl für Medikamenten ruhig gestellt werden, nur damit der Arbeitsablauf nicht gestört wird.

Ach wie komisch, bei meiner eigenen Mutter hab ich jahrelang gekämpft damit man sie endlich anständig mit BTM-Medikamenten gegen ihre Schmerzen behandelt , anstatt vom Psychiater immer neue Antidepressiva zu erhalten.

Painfull hat um Rat gefragt, nicht um eine psychotherapie.

Ratschläge die einem weiter bringen sind leider nicht immer rosig, denn zuerst muß man leider mal der Lebensrealität ist Auge schauen.

Im übrigen will ich keine Diskussion über Opiate führen, denn mir ist sehr wohl bekannt das jeder Mensch auf ein Medikament anders reagiert, schon aus eigener Erfahrung heraus.

Allerdings ist eine solche Dosis eher eine Einstiegsdosis, die nach meiner Auffassung eh nur von einem kompetenten Schmerztherapeuten umgesetzt werden sollte.

Und noch eins wollen wir bitte nicht vergessen, Papier ist geduldig - wir kennen weder die Hintergründe noch painfull und noch viel weniger seine Geschichte - allenfalls jetzt einen winzigen Auszug davon.

Wenn ihr mir jetzt einen Vorwurf macht, daß ich hier nicht zaghaft genug vorgegangen bin, dann könnt ihr mir ja gerne erklären welch tolle Ratschläge ihr für ihn habt (ich hab zumindest nichts gelesen), denn eins glaubt ihr doch nicht wirklich ernsthaft - das beim JC oder der DRV jemand behutsam mit ihm umgeht - oder.

Ich warte mal auf eure Hilfstellung, die painfull jetzt endlich weiter bringt - in Arbeit oder in Rente, schauen wir mal.


Grüße saurbier
 

saurbier

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#42
Hallo doppelhexe,

da ist es wieder... dieses unterschwellige: "andere sind viel schlimmer dran, das was du hast ist doch garnichts"
Habe ich mir angemasst zu behaupten, daß painfull nichts hat, wo bitte schön. Frage doch mal einen Schmerztherapeuten als was dieser eine solche Dosierung betrachtet.

Ich kam damals vom Fentanyl-Pflaster zu einem Schmerztherapeuten der mich davon absetzte um mir dann mit irrwietziger Tagesdosis von 800 - 1.200mg Tramadol zu behandeln. Als mein Orthopäde sagte der sei Verrückt, kam ich auf die Idee mich nach einem anderen Schmerztherapeuten umzuschauen.

Welch glück hatte ich noch eine Empfehlung aus meiner letzten Reha und meldete mich dort an. Auch der sagte mir später das sein Wahnsinn gewesen. Eingestiegen bin ich dann mit 3x20mg Opiat. Auf dem Weg dahin hab ich vieles andere probiert wie Valaron etc.. Heute bin ich stabil eingestellt und ich sage zum Glück.

Übrigens zum Thema Pflaster sei angemerkt, nicht jeder Patient verträgt die überhaupt. Bei mir z.B. war binnen 2 Std. der Wirkstoff vom Körper aufgenommen (also viel zu hoch dosiert), weshalb ich nur wie im Delirium herum lief), was auch nicht unbekannt ist. Patienten die zum Schwiten neigen sollten auf Schmerzpflaster verzichten, sagte mir ein Schmerztherapeut.

was die sache mit den schmerzen nur noch schlimmer macht.
Nun ja, so könnte es sein, wenn wir denn überhaupt wüßten was die Ursache für solche Schmerzen ist. Ich kenn sie aber nicht. Nicht zu vergessen jeder betrachtet Schmerz als etwas anderes.

damit wächst die verzweiflung, die man hat, wenn einem keiner helfen kann/will , die hoffnungslosigkeit ins unermessliche und verstärkt den schmerz, führt zu depressionen... bei manchem zum tod
Da mag ich dir zustimmen, die Verzweifelung mag wachsen, wenn einem die Ärzte nicht glauben bzw. nicht weiter helfen können/wollen.

Allerdings muß man hier auch mal offen ran gehen und sich immer fragen wollen die Ärzte nicht oder können sie nicht. Mein Schmerztherapeut z.B. sagt immer wieder, heutzutage braucht kein Mensch mehr mit Schmerzen leben müssen, es gibt unzählige Präparate die auf die unterschiedlichste Art wirken und vor allem helfen, zu guter letzt inzwischen sogar das liebe Hanf.

Ob das Leben dann mit Dauerschmerz und ich rede jetzt mal bewußt nicht von 1,5 Jahren sondern viel mehr (5,6 oder mehr Jahre) zu einer Depression führen mag, mag sicherlich nicht auszuschließen sein. Alleine solch eine dauerhafte Belastung führt mit Sicherheit zu einer psychischen Veränderung, wie Gereiztheit, schlechte Laune, Agressivität etc., was ich nach über 6 Jahren mit allerlei Medikamenten selbst erleben durfte, nachdem ich zum ersten Mal über 10 Tage stationäre Schmerzambulanz ohne jeden Schmerz (wegen Schmerzpumpe mit hochdotierten Medikament) und den Aufbaupräparaten erhielt. Ich war ein ganz anderer Mensch, was auch mein Umfeld sofert bemerkte.

niemand macht sowas mit absicht, erst recht kein kranker mensch.
Da versteh ich leider den Zusammenhang nicht.

das du dich trotz deiner schweren erkrankung um dich kümmern konntest ist nicht nur dein verdienst, sondern hat auch mit allen körperlichen voraussetzungen zu tun, die der mensch schon bei seiner zeugung und durch sein leben mitbekommt.
Nimms mir bitte nicht übel, aber das halte ich mit Verlaub doch etwas sehr weit hergeholt.

Die körperlichen Veraussetzungen in meinem Fall sind leider seit meiner Geburt eher die schlechtesten gewesen. Ich glaube mal die wenigsten hätten da gerne mit mir tauschen wollen, denn die Gene waren eher schlecht. Die heutige Modekrankheit Neurodermitis war bei mir bereits bei meiner Geburt mitgegeben worden und so das ich lediglich 40% wundfreie Hautfläche hatte. Mich hat man die ersten Jahre meines Lebens mit Hochdosiertem Cortision behandelt (50er Jahre), plus aller Nebenwirkungen und dennoch hab ich mich lt. der Kinderärztin die ich noch kennen lernen durfte sehr gut entwickelt.

Bei mir ist es eher der Kampfgeist, der mich noch nie etwas so einfach hat aufgeben lassen.

da fehlt dir in deinem reha-programm einiges an schulung aus dem programm einer psychosomatischen reha-schwerpunkt schmerz ... dann würdest du sooo nicht reden... auch wenn vieles auf DCH persönlich nicht zutrifft...
Na ja, in eine psychosomatische Reha wollte mich die DRV als auch ein MdK Arzt viel zu gerne sehen, nur sehe ich mich mit all meinen Befundberichten basierend auf C`t, MRT, Sintigramme und was immer noch keineswegs als vom Kopf her leident, sondern weil meine Knochen kaputt sind. Vor zwei Wochen erst zeigte ich meinem Hausarzt mal wie meine Unterschenkelknochen (Fibula) sich immer weiter heraus schieben (inzwischen stehen sie gut 1cm über der Kniescheibe heraus). Meine Spianlausgänge schließen sich immer mehr durch Verkalkungen, in meinen Schultergelenken wurde bereits der Spalt gefräßt und meine Hüftgelenke sind nicht besser dran.

Meine Schmerzen kommen also überwiegend von der Psyche (psycho somatoform), ich red sie mir ein.

Da sag ich nur sorry, aber hier wird eine aus Amerika rüber geschwappte Mode aufgegriffen, die es vielen Ärzten (MdK etc.) schlicht gesagt viel zu einfach macht. hat man kein Fachwissen und berufliche ausreichende Kenntnis, schiebt man es einfach als psycho somatoform auf den Patienten ab.

Ja manchen bringt solch eine Therapie selbstverständlich etwas, wer will sowas schon bestreiten, steht im Forderung doch der Erfolg und weniger der Weg dahin. Aber bitte nicht alle über einen Kamm scheren, nur weil es der leichtere Weg ist.

ich wünschte mir, das gerade leidensgenossen etwas sensibler miteinander umgehen...
Auch hier muß ich leider SORRY sagen, denn ich gehöre leider zu denen, die nur dann so sensibel mit jemanden umgehen können, wenn ich die komplette Hintergrundgeschichte der Person auch kenne. Das wäre dann eher jemand aus meinem Umfeld, oder jemand wo ich mich aus seiner Geschichte heraus hinein versetzen kann.

Das ist dann im Endeffekt ja nichts anderes als das was man hier immer wieder den Gutachtern so gerne vorwirft. Die kennen auch selten die komplette Hintergrundgeschichte (mangels aller bisherigen Arztbefunde) und erwartet dann das man die Rente zu bekommen hat, oder was auch immer.

Wenn man hier ließt, daß z.B. Simone17 oder du gleich auf den Zug der Depression aufgesprungen sind (ich mag mir nicht anmaßen dies zu bewzeifeln), darf ich doch fragen, woher ihr das so genommen hab.

Painfull schreibt das er seit Juli 2015 AU ist und wohl seitdem auch nichts mehr unternommen hat außer mal anzufragen wie es mit der Verrechnung seiner LV/BU Versicherung so läuft. Die Diagnose Depressionen soll erstmals 2014 getroffen worden sein und er wurde offensichtlich vom Psychiater 2015 gesund geschrieben (wohl weil der keine Lust mehr hatte?). 2017 erhielt er jetzt vom Schmerztherapeuten eine Überweisung für einen Neurologen wegen akuter Depressionen. Er kann weder lange sitzen, noch stehen 1 Stunde circa. Ist völlig erschöpft, kann sich nicht konzentrieren, schläft kaum und leidet sehr unter den
Nebenwirkungen der Opiate
.

Ist der Schmerztherapeuten wirklich gut? Also ich hab bisher die Erfahrung machen können, daß Ärzte ein passendes Medikament suchen, wo man nicht unter Nebenwirkungen leiden muß, so zumindest mein Schmerztherapeut. Wenngleich bekannt ist das Opiate a) abhängig machen, b) Auswirkungen auf den Stoffwechsel/Stuhl haben und c) Müdigkeit/Abgeschlagenheit mit einher gehen kann.

Letztendlich war die Frage von Painfull ihm einen Weg aufzuzeigen.
Gibt es Tips was ich tun könnte um die EM- Rente zu bekommen ?
Nichts weiter habe ich versucht.


Grüße saurbier
 

painfull

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#43
Lebe jetzt seit 1,5Jahren mit inzwischen 3x20mg Opiat
,
sorry, aber mit dieser Dosis bewgst du dich am unteren Rand.

Wenn du mal auf einer Tagesdosis von 300mg angekommen bist, sieht die Situation schon viel schlimmer aus.
Welches Präparat /Wirkstoff nimmst Du ?

Die zugelassene HOECHSTDOSIS dieses Opiats liegt bei 80mg, also nicht unten angesiedelt. Ich nehme " nur" 60mg da der Arzt sagt sonst bin ich noch mehr neben mir. Ich spreche sehr sensible auf Medikamente an. Leider reicht es mir zur annähernd Schmerzfreiheit lang nicht aus. Vielleicht ist es ja der falsche Wirkstoff und Deins hilft evtl. besser ?
für Anregungen bin ich dankbar.

Übrigens sind da auch Depressionen als Nebenwirkungen gelistet.


Erzähl mal bitte von dem Vitamincoktail, ich hab heute einen Arzt gefragt der sagte Vitamine per Infusion gaebe es nicht diese müssen über den Magen oder Muskel (spritze) aufgenommen werden um resorbierbar zu sein.

Die Schmerzpumpe (fein dosiert) nimmt einem für diesen Zeitraum entlich einmal dieser kompletten Schmerzen.
Für Rückengeschichten sicher tolle Sache wurde ich auch gerne haben wollen. Bei mir betrifft es aber überwiegend anderd Körperteile dier durch pumpe nicht erreichbar sind.

In deinem persönlichen Fall ist hier wie ich schon schrieb leider von dir sehr viel falsch angepackt worden, womit es sehr schwer werden dürfte dort wieder einen richtigen Weg rein zu bringen, denn leider hast du dir viele Möglichkeiten (gesetzliche Ansprüche) durch dein Verhalten selbst verbaut (78wochen KG/ALG-I/ALG-II/DRV Ansprüche).
Das weiß ich JETZT auch, zum damaligen Zeitpunkt war mir das nicht richtig bewusst.Ich habe sogar auf Schmerzensgeld verzichtet Unfallversicherung, .. Ich litt u.a. unter einer Postraumatischen Belastungsstoerung, Panikattacken, Angststoerung, dazu die Depression NEBEN den orthopädischen Sachen. Ich wollte einfach mal RUHE haben um zu gesunden, das kann man sich Volt. Nicht vorstellen wenn man nicht von den Symptomen betroffen ist.

Da dürfte es jetzt schon sehr schwer werden wieder in die richtige Spur des Systems zu gelangen. Absolut.

Hättest du damals von Anfang an den Weg über die KV und dann mit KG bestritten, selbst wenn der MdK zu einem anderen Ergebnis wie dein behandelnder Arzt gekommen ist, hättest viel Geld gespart.
Gebe ich Dir recht, DAS wäre wichtig gewesen.

Nun da du dich aus eigener Entscheidung in deine psychische Krankheit hinein (sorry für die Wortwahl) geredet hast, wohl auch wegen der orthopädischen Symtome) dürfte es sehr schwer werden die DRV von einer EMR und da spielt es keine Rolle in welchem Umfang auch immer zu überzeugen.
SORRY ich habe mich da nicht HINEINGEREDET , wenn Du plötzlich nichts mehr lachen kannst, einen Druck im Brustkorb spürst, Angst und Panik aufsteigen, der Puls beschleunigt, man Schweisausbrueche bekommt usw.
sowas redet man sich nicht ein , dazu ENTSCHEIDET man sich auch nicht.. GENAU da ist ein Problem der Depression ENTSCHEIDUNG EN fallen unheimlich schwer. Esse ich ein Jogurt oder Nudeln kann da schon Kopfzerbrechen bede
Etwas überspitzt gesagt. Hat man das nichts erlebt versteht man es nicht.

Ich würde an deiner Stelle aktuell auch keinen Gedanken an einer vollen EMR und wer die dann bezahlt verlieren.
Zuerst einmal müßte bei dir vordergründig geklärt werden, von wem du Geld für deinen Lebensunterhalt erhälst um deinem Vater nicht weiter finanziell zu belasten.
Was schlägst Du dazu vor ?
Im Fall einer vollen EMR wuerde ich ihn ja erst recht wieder belasten !???

Genauso wäre da mal zu klären, was es mit deinem Unfall auf sich hat und ob da nicht wohlmöglich irgendwelche (nach so langer Zeit) Ansprüche aus deiner LV/BU Versicherung bestehen, so wie grundsätzlich mal eine psychische bzw. psychiatrische Abklärung im Raum stünde, um eine Klärung herbei zu führen ob du nicht in einem Depressiven Zustand befindest, weil du ja offensichtlich alles entgleiten läßt und dich nur noch selbst als so Krank betrachtest.[/QUOTE]

LV/BU habe ich den Schein angefordert, genau hier liegt schon wieder viel Gefahr etwas falsch zu machen. Geht ich mit ihr jetzt zum jc geht sie Volt. In Verwertung, umwandeln geht nicht sonst evtl. Ansprüche weg....ich will nichts entgleiten lassen, dieFrage ist WIE am Besten vorgehen ohne WEITERE Fehler zu begehen.
mach ich kein heel draus dass eine Depression da ist trotzdem WILL iCh was tun, deshalb bin ich ja hier und bin dankbar fuer jede Hilfe, Vorwürfe tun dies nicht.
Ich wuerde gerne mal für 1 Stunden dir körperlichen und psychischen Empfindungen mit Dir tauschen ;)

Dies sollte dann schon seitens des JC im Vorfeld abgeklärt werden, bevor es überhaupt zu einem Angebot kommt.
Wie meinst Du das ? Was soll vom Jobcenter abgeklärt werden ???

Es sollte dir - und mich wundert es schon sehr - auch deinem Vater doch sehr merkwürdig vorkommen wie du dich so in deine Krankheit hinein steigerst und die komplette soziale Absicherung fallen läßt.

Ich steigere mich in nichts hinein das mal vorweg, es kostet sehr viel kraft, bis hierher schrieb ich nun ueber eine Stunde muehsam am Handy .
Waere toll Erläuterungen zu den o.g. Fragen zu bekommen.
Konstruktive Vorschläge wären gerade JETZT sehr hilfreich.
Grüße Simi
 
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doppelhexe

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#44
deine ausführungen sind alle richtig, aber eben auch nur eine seite der medaille...

die andere ist folgende...

jemand der dauerhaft unter starken schmerzen leidet, weil er eben, wie du selbst auch feststellst, nicht richtig eingestellt ist, der steigert sich nicht bewusst in den schmerz hinein. der schmerz überrollt einen irgendwann wenn man nicht richtig behandlet wird, nicht lernt mit ihm umzugehen... dann ist der schmerz derjenige, der das leben bestimmt...
da hilft ein "du steigerst dich rein" nichts... im gegenteil

ein medikament "opiat" gibt es nicht, mach doch butter bei die fische wenn du hier unbedingt beweisen musst, das du ja viel mehr als andere nimmst und deshalb viel schlimmer dran bist...

schmerz wird immer dann schlimmer, wenn man nichts dagegen tun kann (weil nicht/falsch behandelt wird und auch nichts gelehrt wird, was man selber tun kann und sollte... verzweiflung und hoffnungslosigkeit verstärkt schmerz, da ist die ursache erst mal völlig egal...

ob die ärzte nicht wollen oder nicht können ist dabei dann auch erst mal irrelevant... es gibt keine hilfe, egal aus welchem grund, das lässt verzweifeln und den schmerz stärker werden/stärker empfunden werden

den zusammenhang nicht verstehen? niemand der unter starken oder chronischen schmerzen leidet entscheidet sich bewusst dafür und steigert sich rein (was ein bewusster vorgang wäre)

was ich mit den vorraussetzungen bereits bei der zeugung meinte ist die tatsache (und das ist wissenschaftlich erwiesen) das zb.
die schmerzempfindlichkeit schon in den genen festgelegt ist. das menschen auf gleiche schmerzreize mit unterschiedlichem schmerzempfinden reagieren.
das die art, wie mit schmerzen umgegangen wird stark von der psychischen stabilität/belastbarkeit abhängig ist. diese ist ebenfalls bereits in den genen festgelegt und KANN (muss aber nicht) durch die erfahrungen im leben beeinflusst werden.

das du seit geburt schon schwer krank warst heisst doch nicht, das du in sachen schmerzverarbeitung auch schlecht abgeschnitten hast. du kannst scheinbar trotz stärkster schmerzen dein leben noch (halbwegs) wuppen, andere bei weit weniger schmerzen aber nicht mal mehr ihre hütte in ordnung halten...

sei dankbar und mach anderen keinen vorwurf (dein wie kann man nur... ist ein vorwurf, auch wenn du es nicht so siehst), das sie von den genen her weniger gut bestückt wurden.

somatoform hat nichts mit sich etwas einreden zu tun, der schmerz ist wirklich da, auch ohne organische gründe... wenn man mal vereinfacht davon ausgeht, das die psyche kein organ ist. wenn die psyche krank ist können daraus sehr wohl schmerzen resultieren. dies sollte aber eine reine ausschlussdiagnose sein.
leider ist es modern geworden alles auf die psyche zu schieben, was man bei 3 noch nicht gefunden/diagnostiziert hat.

davon kann ich ein leid singen, hab JETZT nach 10 jahren eine größere bauch-OP bekommen, die meinen "psycho-darm" repariert
10 jahre hat man die ursache für meine probleme nicht gefunden, sich lieber daran aufgehängt, das ich ja an depressionen leide. weil man die ursache nicht fand, nicht danach suchte, mir nicht glaubte ...

ich kann also sehr wohl nachfühlen wie es ist, als psycho mit stärksten schmerzen (und anderen problemen) zu leben, obwohl eine organische ursache vorhanden ist. was ich den ärzten der letzten jahre gerne antun würde darf ich hier leider nicht schreiben...

meine therapieklinik in sachen schmerz hab ich mir selber gesucht, sie hat alles NICHTS von den kliniken, die ich bis dahin erleben durfte. deshalb schere ich auch nicht alle über einen kamm....
aber in dieser klinik habe ich gelernt, was schmerz ist, wie er entsteht, wie er sich verstärkt, wie man mit ihm umgehen kann, das man sich selbst psychosomatischen schmerz nicht einbildet (wo selbst die meisten ärzte psychosomatik nicht von einbildung unterscheiden können oder wollen)

keine hat gesagt, das du painfull streicheln sollst, aber "sich in etwas reinsteigern" ist wie gesagt eine bewusste entscheidung... und mit sowas sollte man vorsichtig sein.
allein am lesen hab ich gemerkt das er verzweifelt ist, da kloppt man nicht noch drauf.
natürlich war das, was er alles nicht unternommen hat, nicht gut, aber hat er das bewusst unterlassen? oder war er einfach nicht in der lage?
du siehst nur dich, der sich nicht unterkriegen lässt, der kämpft... ander sind nicht so stark, andere haben eben nicht deine vorraussetzungen.

und painfull hat nicht in sachen schmerztherapie um hilfe gebeten, sondern in sachen ämterwahnsinn.. was übrigends auch erst mal vorrangig in angriff genommen werden sollte...
das andere kann er hinterher angehen, ich hab ihm da auch schon ein paar adressen per pn zukommen lassen, kann er sich mal durcharbeiten und drüber nachdenken...
ich glaube, sehr wenig menschen in deutschland (prozentual gesehen) bekommen eine angemessene schmerztherapie geschweige denn, das wirklich gute ursachenforschung betrieben wird... aber das ist ein anderes feld und kann von uns kaum beeinflusst werden...

vielleicht in einem anderen faden anderer kategorie, wo man sich mal austauschen könnte...

ich hoffe, ich konnte dir diesmal verständlich machen, was ich meinte, das WIR ein wenig sensibler mit uns umgehen sollten...
 

Zwergin

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#45
Habe da leider gegenteilige Erfahrungen im Umfeld wenn es um Rente wegen Psyche geht. -
Da wurden von Psychiatern und Therapeuten bestätigte Diagnosen nicht bestätigt und die Leute als gesünder eingestuft als sie waren. -
In der "normalen" Reha hatte ich da auch den Eindruck, da war auch so ziemlich die erste Frage, ob ich beabsichtige, einen Rentenantrag zu stellen :icon_eek:

Bei der neunmonatigen Maßnahme lief es da ganz anders ab, da hat man richtig gemerkt, wie Ärzte und Therapeuten sich für ihre Patienten einsetzen. Aber das ist wahrscheinlich wieder von Einrichtung zu Einrichtung verschieden und hängt auch davon ab, wie bereit der Patient ist, Hilfe anzunehmen.

In den neun Monaten dort habe ich nur einen Patienten miterlebt, der vorzeitig abgebrochen hat. Alle anderen waren froh, dass sie dort waren und haben das therapeutische Angebot versucht, bestmöglich zu nutzen und einige wären auch gerne nach der Maximaldauer noch länger geblieben, weil der Aufenthalt ihnen dort so gut tat.
 

painfull

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#46
@sauerbier
Die Diagnose Depressionen soll erstmals 2014 getroffen worden sein und er wurde offensichtlichen vom Psychiater 2015 gesund geschrieben (wohl weil der keine Lust mehr hatte?).
Möchte ich richtig stellen.
Also mal nebenbei ich bin weiblich :)
Stimmt so nicht.
Ja ab 2014 AU mit Unfallfolgen orthopaedisches und PTBS !
Depression kam als Diagnose im März 2015 DURCH Mdk Aerztin dazu.
Juli hatte ich dann ersten Termin bei Neurologen ders auch Psychiater ist. Vordergrund prüfte er sie Leitfähigkeit eines verletzten beinnerves. Es War Freitag mittag ich letzter Patient, dasTelefon klingelte und es wurde treffen zum schwimmen vereinbart...er fragte ob sich diese missempfindung etwas gebessert hat ich bejahte. Ich sprach die Depression an schaute er mich an fragte mich ob ich arbeitslos sei, deswegen haben viele depri stand auf klopfte mir auf die Schulter und meinte ER haette selbst öfters Depressionen das sei nicht schlimm !!! Nahm das schreiben aus meiner Akte steckte es in seinen Rucksack und meinte: er würde dem überweisenden Orthopäden und dem MDk was schreiben sagte Schöne s WE Und ging '!
Ich hatte gar keine Gelegenheit vom Unfall, Todesfall usw. Zu erzählen.
Ich ging zum Hausarzt der schrieb mich gleich bis 09/2015 au, aber eine Woche später kam Post der Krankenkasse KG wird eeingestellt mein Gesundheit zustands haette sich verbessert.
DA begannen meine Fehler...
 

Simone17

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#47
Hallo sauerbier,

painfull hat im Eingangspost Depression als Diagnose genannt.


Ich hab in meinem Leben genügend depressive Menschen erlebt unter anderem meine eigene Mutter die jahrelang in Behandlung war. Was glaubt ihr was ihr geholfen hat. Zugröhnt von Antidepressiva und ständigen wohlgefeiten Sitzungen bei der Psychologin, oder das raue Leben.

Ja, die psychiatrischen Kliniken sind voll von solchen Fällen - ambulant oder stationär. Schaut mal wieviele von da wieder zurück ins normale raue Leben gelangen.

Und schaut euch mal dann den letzten Lebensabschnitt vieler Heimbewohner an (ich erlebe sowas als Betreuer), die mit was wohl für Medikamenten ruhig gestellt werden, nur damit der Arbeitsablauf nicht gestört wird.
....
Painfull hat um Rat gefragt, nicht um eine psychotherapie.

Ratschläge die einem weiter bringen sind leider nicht immer rosig, denn zuerst muß man leider mal der Lebensrealität ist Auge schauen.
Offensichtlich hast Du ja auch nur mit einem bestimmten Kreis depressiver Menschen zu tun, nämlich die, die eine Betreuung benötigen und bist dadurch wohl etwas betriebsblind gworden.
Außerdem bist Du Angehöriger einer Patientin und leider haben Angehörige selten einen neutralen Standpunkt, sondern meinen häufig, ihre Sicht der Dinge als Nicht-Betroffene, wäre die einzig wahre.

Die depressiven Menschen, die dank Therapie und Medikamenten ein eingenständiges Leben führen können und teils voll im Berufsleben stehen, wirst Du gar nicht kennenlernen und wieso sollte jemand mit einem Menschen mit solchen Vorurteilen, wie Du sie hast, freiwillig mit Dir darüber reden, dass er psychische Probleme hat.

Normalerweise sind Therapie und Medikamente nicht der Gegensatz zum "rauen Leben", wie Du es nennst, sondern Hilfen, wieder mit der Realität klar zu kommen und seinen Alltag zu bewältigen.

Oder meinst Du empathieloses Rumstochern in dem, was nicht mehr zu ändern ist, ist hilfreicher als freundliches Feedback?
Es ist übrigens auch kein Rat, wenn Du schreibst, Zukunft wird nicht rosig u.ä. oder Dosis ist fast gar nichts...
Das ist einfach nur sinnfrei jemanden runterputzen und weit weg von Hilfe oder gutem Rat. -

Wenn Du mit den kränksten x% der Depressiven zu tun hast, heißt das noch lange nicht, dass Du Dir ein Urteil über die Mehrheit erlauben kannst, die keinen Betreuer brauchen und sich gegen verständnislose Angehörige noch wehren können. -

Das tut sich nämlich keiner an, der nicht muß und es reicht völlig, wenn einem seitens der Ämter entsprechend begegnet wird.

Gruß Sim
 

saurbier

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#48
Hallo Simone17,

zuerst mal grundsätzliches, wir befinden uns hier nicht in einem Forenbereich wo es um Ratschläge für Kranke/Depressive geht, sondern um SchwerB/Rente/Gesundheit/Pflege im Umgang mit Behörden.

Wenn mein empathieloses Rumstochern nicht bringt, dann verkennst du vielleicht den Zusammenhang.:icon_evil:

Leider sind von dir bisher keinerlei sachliche Vorschläge unterbreitet worden, wie Painfull aus seiner Situation kommt, freundliches Feedback hin oder her.

Es ist übrigens auch kein Rat, wenn Du schreibst, Zukunft wird nicht rosig u.ä. oder Dosis ist fast gar nichts...
Es ist spassig und das bringt Painfull unheimlich viel, eine mehr oder wenig banale Äußerung gleich so hoch aufzuhängen.

Wenn Du mit den kränksten x% der Depressiven zu tun hast, heißt das noch lange nicht, dass Du Dir ein Urteil über die Mehrheit erlauben kannst, die keinen Betreuer brauchen und sich gegen verständnislose Angehörige noch wehren können. -
Ich glaube mal das du hier so einiges massiv verkennst. ich masse mir kein Urteil über die Krankheiten anderer an - ganz im Gegenteil, ich versuche eher neutral an die Sache ran zu gehen und betrachte dabei immer beide Seiten des Tisches.

Mir scheint in dem Satz dann wohl heraus zu hören, daß du etwas gegen verständnislose Angehörige hast, weshalb wohl.

Das tut sich nämlich keiner an, der nicht muß und es reicht völlig, wenn einem seitens der Ämter entsprechend begegnet wird.
Ein wunderbarer Satz, zeigt er doch "dein" Verständnis zu der Situation.

Und hier wiederhole ich mich, leider kam bisher keinerlei Konstuktive Hilfe für Painfull, außer langatmige Angriffe gegen meine Person der Gestalt das ich mich nicht emotional sanft mit den Depressionen von Painfull auseinander gesetzt habe.

Vielleicht kannst du mir dazu dann ja mal erläutern was sowas jetzt Painfull für ihre Zukunft bringen wird, ohne natürlich nicht zu vergessen das man alles emotional sanft ausführen muß.

Auch wenn ich mich jetzt bei so manchem sicherlich sehr unbeliebt machen werde, aber offensichtlich habt ihr die rauhe Welt in die wir uns immer mehr hinein begeben noch nicht so richtig verstanden. Die Zukunft unseres Arbeitsmarktes und mit dem bestreiten wir immerhin unseren Lebensunterhalt (von Luft und Liebe kann man halt nicht leben, außer man lebt auf kosten anderer) wird immer egoistischer und vor allem härter. Arbeit 4.0 bedeutet das nur noch wenige Hochqualifizierte eine Arbeit haben werden (schon heute geschätzt ca. 40%) und der Rest wird was machen ?. Er wird kämpfen um irgendwie über die Runden zu kommen.

Begebe dich mal in eine geschlossene Gerontologie und du wirst dich wundern was du da so erleben darfst.

Ich mag jetzt aber auch nicht mehr weiter abschweifen, denn das hilft Painfull noch viel weniger.


Grüße saurbier
 

saurbier

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#49
Hallo painfull,

Ja ab 2014 AU mit Unfallfolgen orthopaedisches und PTBS !
Du schreibst jetzt was von PTBS, war dies denn eine Folge deines Unfalles?

Vor allem ergaben sich denn aus dem Unfall Folgeschäden, welche ggf. von deiner LV/BU-Verischerung abgedeckt gewesen wären und hast du dies dann auch der Versicherung mitgeteilt.

Depression kam als Diagnose im März 2015 DURCH Mdk Aerztin dazu.
Ergaben sich daraus Schlussfolgerungen bzw. eine Empfehlung für eine Weiterbehandlung durch einen entsprechenden Facharzt für Psychotherapie/Psychiatrie.

Juli hatte ich dann ersten Termin bei Neurologen ders auch Psychiater ist. Vordergrund prüfte er sie Leitfähigkeit eines verletzten beinnerves.
Na ja, du warst jetzt zu einem Termin bei einem Psychiater/Neurologen aber der dürfte sich doch vordergründig mit deinem Problem des Beines befast haben und weniger mit deinen Depressionen, oder hab ich deine Ausführungen falsch verstanden.

Nun gut, die weiteren Äußerungen des Arztes lassen wir mal dahin gestellt, denn ich kann von hier natürlich nicht beurteilen ob er überhaupt einen Auftrag zur Behandlung deiner Depressionen hatte (Aussage fehlt), selbst wenn sein Kommentar und seine Handlung unter aller S... waren.

Ich ging zum Hausarzt der schrieb mich gleich bis 09/2015 au, aber eine Woche später kam Post der Krankenkasse KG wird eeingestellt mein Gesundheit zustands haette sich verbessert.
Na ja, mir scheint ab da begannen tatsächlich die Fehler.

Klar der KV kam dieser MdK Bericht zu pass, sah man ihn doch als Ausweg dich gleich mal aus dem KG raus zu kegeln, was ja inzwischen nichts ungewöhnliches mehr ist.

Hier hätte dein behandelnder Arzt gleich eine Gegendarstellung verfassen müßen und du hättest in Widerspruch gehen müßen, vor allem wenn dich dein Arzt weiterhin für AU betrachtet.

Die Frage ist ja da schon, weshalb sah dich dein Arzt weiter AU, wegen der Unfallfolgen oder wegen der Depressionen.

Auch hast du denn da auch mal eine Überweisung für einen Facharzt für Psychotherapie/Psychiatrie erhalten und dir einen solchen Arzt gesucht, oder hast du es einfach laufen lassen.

Du bist jetzt ja in der KV privat versichert.

Was behandelt den dein Arzt jetzt aktuell bei dir, woraufhin schreibt er dich den AU.

hast du denn inzwischen mal nachgeschaut, ob deine LV/BU-Versicherung überhaupt für den Unfall mit seinen Folgen überhaupt Leistungspflichtig wäre. Wenn ja hast du den Leistungsfall mal gemeldet, zumindest damit mal eine Prüfung stattfinden kann, oder ist da schon die Verjährung abgelaufen (siehe mal in den Vertrag).

Leistungsfälle sind ja grundsätzlich unverzüglich zu melden, aber es gibt auch die Möglichkeit dies noch nachzuholen, sowas steht dann im kleingedruckten.

Du solltest dabei dann nicht vergessen, wenn die BU leisten muß, dann wäre eine Verwertung durchs JC wegen des Leistungsfalles nicht mehr möglich, bzw. nicht mehr so einfach möglich. Dann könntest du beruhigt ALG-II beantragen und hättest so a) kostenlosen KV-Schutz und b) deinen Lebensunterhalt auf Grundsicherungsniveau gesichert, wenngleich man da mal schauen müßte wie es sich mit dem Wohnen beim Vater verhält (BG oder nicht).

Dies erst mal zu ersten Abklärung.


Grüße saurbier
 

Simone17

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#50
@ sauerbier,

Was ich momentan beitragen kann, habe ich geschrieben.

Schön, dass Du meine Kritik jetzt meinen Angehörigen andichtest, mit Deiner Art zu schreiben kann´s ja nix zu tun haben :doh::wink:


Gruß
Sim
 

painfull

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#51
@saurbier

Ja die PTBS trat mit dem Unfall ein.
Ob daraus BU Ansprüche bestehen wurde noch nicht geprüft.
Das HEUTE zu belegen und nachzuweisen ohne dauerhafte AU dürfte schwierig werden?
Ich hab noch kein Leistungsfall gemeldet zum einen entdeckte ich die BU in der LV erst kürzlich zum anderen dachte ich damals auch nicht dass sich langanhaltende Folgeschäden entwickeln. Fehlgedanke Nr. 1

Na ja, du warst jetzt zu einem Termin bei einem Psychiater/Neurologen aber der dürfte sich doch vordergründig mit deinem Problem des Beines befast haben und weniger mit deinen Depressionen, oder hab ich deine Ausführungen falsch verstanden.

Nun gut, die weiteren Äußerungen des Arztes lassen wir mal dahin gestellt, denn ich kann von hier natürlich nicht beurteilen ob er überhaupt einen Auftrag zur Behandlung deiner Depressionen hatte (Aussage fehlt), selbst wenn sein Kommentar und seine Handlung unter aller S... waren.


Stimmt ,beim Neurologen/Psychiater hatte ich eine Überweisung vom Orthopäden abgegeben. Könnte sein dass er deshalb nicht auf das Psychische einging. War mir so nicht bewusst, sonst hätte besser diese Überweisung weg gelassen. Die Ärztin vom mdk wusste ja von dem Termin und War auch im glauben lt. Gutachten (obwohl ich da die neurologische Untersuchung benannte) ich geh da zur psychischen Behandlung hin, sie kannte den Arzt. Das
War wohl schon Missverständnis in sich.wenn der Arzt dann schrieb mein Zustand habe sich gebessert, auf das Bein bezogen....

Hier hätte dein behandelnder Arzt gleich eine Gegendarstellung verfassen müßen und du hättest in Widerspruch gehen müßen, vor allem wenn dich dein Arzt weiterhin für AU betrachtet.

Die Frage ist ja da schon, weshalb sah dich dein Arzt weiter AU, wegen der Unfallfolgen oder wegen der Depressionen.
Zu dem Zeitpunkt wegen beidem.

Auch hast du denn da auch mal eine Überweisung für einen Facharzt für Psychotherapie/Psychiatrie erhalten und dir einen solchen Arzt gesucht, oder hast du es einfach laufen lassen.
Nein hatte ich dann keine Überweisung geholt. Ich hatte mir ein Termin bei einer Psychotherapeutin geholt die ahch Trauma bearbeitet der wurde von ihr krankheitsbedingt abgesagt und sie wollte sich melden wenn Termin frei wird tat sie dann nicht mehr und ich habe es dann auch nicht mehr weiter verfolgt.

Du bist jetzt ja in der KV privat versichert.
Nein freiwillig gesetzlich. Weshalb ?

Was behandelt den dein Arzt jetzt aktuell bei dir, woraufhin schreibt er dich den AU.
Behandelt wird z zt vorrangig ein Bandscheibenvorfall , Entzündungen der Sehnen im Bein, eine Schulter op wurde angeraten wg Einengung von nerven/sehnen kraftminderung schmerzen/ Taubheit der Hand, was mich zb sehr beim schreiben einschraenkt. Wobei ich auch einen Sturz...Auch eine Hueft op wg impigment wurde vorgeschlagen. Eine AU hab ich im Moment nicht da ich ja dachte es bringt mir derzeit nichts.
Hier habe ich bedenken dass die DRV sagt das sind"reparable schaeden" 'die erstmal zu beseitigen waeren bevor ueber eine EM entschieden werden kann?
 
Zuletzt bearbeitet:

Simone17

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#52
Liebe painfull,

Könnte es sein dass die DRV sagt das sind"reparable schaeden" 'dir nicht zur EM führen ?
Wie im Einzelfall entschieden wird, besonders bevor feststeht, welche OP´s mit welchem Ausgangsbefund gemacht werden und wie es Dir danach geht, kann man vorher nicht sagen.

Es gibt Leute die beissen sich die Zähne aus und andere, bei denen läuft die Bewilligung unerwartet reibungslos.
Wie schon mal erwähnt, wurde bei mir auch von einigen Leuten gesagt, das reicht bei mir nie und nimmer. Hab trotzdem ohne in Widerspruch gehen zu müssen oder zu klagen volle EM.

Deine Ärzte müssen da hinter Dir stehen, besonders bei Psychiatern und Therapeuten ist es wichtig, das man einen Draht zueinander hat und an einem Strang zieht. Ansosnten wechseln und weitersuchen.

LG Sim
 

painfull

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#53
@ saurbier
solltest dabei dann nicht vergessen, wenn die BU leisten muß, dann wäre eine Verwertung durchs JC wegen des Leistungsfalles nicht mehr möglich, bzw. nicht mehr so einfach möglich. Dann könntest du beruhigt ALG-II beantragen und hättest so a) kostenlosen KV-Schutz und b) deinen Lebensunterhalt auf Grundsicherungsniveau gesichert
,

lt. Telefonischer Auskunft des Teamleiter des JC hies es heute wenn die unwirtschaftlich ist wäre sie eh nicht verwertbar, Verlust mehr als 10 % das wäre gegeben nur waere das immer auch Einzelfallentscheidung des JC (???) Ich koennte zur Beurteilung vor Alg2 Antrag vorbei kommen.
Ich denke wenn ich mit der BU/LV zum JC gehe werden die vermutlich sogar drängen daraus Ansprüche (gerichtlich)geltend zu machen damit sie nicht zahlen müssen ?
DAS kann ja auch sehr lange dauern...und in der Zwischenzeit?
 

painfull

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#54
wenngleich man da mal schauen müßte wie es sich mit dem Wohnen beim Vater verhält (BG oder nicht).
Was müsste man da schauen ?
Bin ich nicht automatisch meine eigene BG über25 ?
LG simi
 

doppelhexe

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#56
...Ich koennte zur Beurteilung vor Alg2 Antrag vorbei kommen.
Ich denke wenn ich mit der BU/LV zum JC gehe werden die vermutlich sogar drängen daraus Ansprüche (gerichtlich)geltend zu machen damit sie nicht zahlen müssen ?
DAS kann ja auch sehr lange dauern...und in der Zwischenzeit?
könnse doch verlangen... das kann dauern, bis da mal was entschieden wird... und in der zwischenzeit bekommste dein ALG2 eben mit vorläufigem bescheid.

wenn dann die BU evtl. durch ist holt das jobcenter sich seine zahlungen von der nachzahlung BU zurück.
und wenn die BU abgelehnt wird, dann gibts nen abschliessenden bescheid.

sollte die LV (nach deren meinung) verwertbar sein, dann zahlst eben von dem geld die leistungen zurück, die du bis dahin erhalten hast, ist nicht viel, weil da sind se fix bei das herauszufinden.
kannst aber auch in widerspruch und klage gehen wenn du meinst, das die LV nicht verwertbar ist...

du bist also auf jeden fall versorgt... für futter und ganz wichtig KV... ebenfalls mietanteil...

also los, antrag abgeben... nicht zur "beurteilung" vorlegen ... ABGEBEN und die abgabe auf einem weiteren zettel schriftlich bestätigen lassen...du gibst alles relevante ab und stellst somit einen antrag, der auch schriftlich entschieden werden muss

vor allem noch in diesem monat, damit dir die leistungen für september nicht flöten gehen...

krankenschein besorgen und zur beratungsstelle RV wegen dem rentenantrag...

alles andere sieht man dann

....................................

gewöhn dir ab, mit dem jobcenter zu telefonieren, gib im antrag und später nicht deine TEL.NR an oder lass sie löschen
die haben dich schriftlich zu kontaktieren, das schont die nerven, die können dir keinen vom pferd erzählen und du hast alles beweiss- und gerichtssicher...
vor allem schont es deine nerven, wenn du auf schriftliches in ruhe reagieren kannst und nicht telefonisch "stramm stehen" musst, wann das jobcenter es möchte... grade für psychisch angeknackste sehr wichtig...
 

painfull

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#57
@Doppelhexe
sollte die LV (nach deren meinung) verwertbar sein, dann zahlst eben von dem geld die leistungen zurück, die du bis dahin erhalten hast.
genau das will ich ja vermeiden , sonst kann ich mir da6s ja gleich selbst zahlen.
kannst aber auch in widerspruch und klage gehen wenn du meinst, das die LV nicht verwertbar ist...
hab leider kein rechtschutz.



Meine Nummer wurde nicht angezeigt :)
 
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saurbier

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#58
genau das will ich ja vermeiden , sonst kann ich mir da6s ja gleich selbst zahlen.
Genau diese Einstellung ist aber die Falsche.

Ob da was angerechnet werden kann/darf oderauch nicht, daß ergibt sich doch erst wenn man das im Rahmen deines ALG-II Antrages incl. Freiberäge mal von Amts wegen geprüft hat.

Und wie doppelhexe schon richtiger Weise schrieb, gewöhn dir das telefonieren mit dem JC ab - ganz schnell -.

Diese Herrschaften erzählen am Telefon so manches was sich hier dann später als nicht haltbar erwiesen hat. Mit Behörden verkehrt man grundsätzlich nur auf dem schriftlichen Weg, weil nur so hat man für den Fall der Fälle (Klage etc.) dann ausreichende Beweismittel.

Stell denn Antrag auf ALG-II, genauso wie eine Schadensmeldung bei der Versicherung um dort mal zu klären ob du da überhaupt noch Leistungsansprüche aus dem Unfall anmelden kannst, es geht doch um dein Geld und deine Existenz und vor allem Zukunft.

Lass dich nicht mit irgendwelchen Sprüchen am Telefon abwimmeln oder gar verunsichern, machs schriftlich und warte auf die Antwort.

Hast du nun mal darüber nachgedacht einen Termin bei einem Psychologen/Psychiater zu machen?

Der Weg in eine Rente geht nur über aussagekräftige ärztliche Befunde, da zählt deine eigene Einschätzung leider nicht im geringsten.

Wir können von hier eh aktuell nichts machen, was dich großartig weiter bringt, aber erst recht nicht wenn du unsere Ratschläge nicht in die Tat umzusetzen bereit bist.


Grüße saurbier
 

painfull

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#59
@saurbier
genau das will ich ja vermeiden dann koennte ich mir das ja gleich selbst zahlen.

Genau diese Einstellung ist aber die Falsche.
Ich wollte damit sagen dass ich erst gerne die Fallstricke ausgeschlossen hatte. Z.b. kann ich ja nach Antragstellung keinen Verwertungsausschluss mebr vereinbaren. Hab ich aber z.b.durch schriftliche Bestätigung des JC vorher die Unwirtschaftlichkeit mit -10% in der Hand, könnte ich den Antrag beruhigt /er stellen. (ob BU dann zahlt oder nicht wäre dann völlig uninteressant.) ODER ich koennte sie event. Noch von der Verwertung ausschliessen. Stell ich gleich Antrag geht das eben nicht mehr. Ist das so verstaendlicher?

Ob da was angerechnet werden kann/darf oderauch nicht, daß ergibt sich doch erst wenn man das im Rahmen deines ALG-II Antrages incl. Freiberäge mal von Amts wegen geprüft hat.
Oder eben durch eine schriftliche Stellungnahme vorher.

Wir können von hier eh aktuell nichts machen, was dich großartig weiter bringt, aber erst recht nicht wenn du unsere Ratschläge nicht in die Tat umzusetzen bereit bist.
Bin ich doch, warte allerdings teilweise noch auf unbeantwortete Fragen die Ich SEHR gern umsetzen wuerde. Ich hatte Dich schon 2 x nach dieser gelobten Vitaminkur (Name?) gefragt damit ich meinen Schmerztherapeut gezielt darauf ansprechen kann. Auch Dein Opiat wuesste ich dazu gerne da es ja da offenbar noch viel PotentiaL gibt ?
(Hierzu hab ich mal jetzt ein separaten Treat aufgemacht)

Ausserdem meintest Du das Wohnen mit meinem Vater wäre zu klären ob BG oder nicht. Was denn da bitte ??? Bin ich nicht meine eigene BG ueber 25 ?

Auch Doppelhexes Vorschlaege werde ich morgen frueh gleich angehen und mich z.b. mit der Klinik in Verbindung setzen :)

Hast du nun mal darüber nachgedacht einen Termin bei einem Psychologen/Psychiater zu machen?
Ich hab bereits einen Termin bei einem Neurologen/Psychiater Ende Oktober, diesmal steht beides auf der Überweisung ;)
 
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Simone17

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#60
Hallo painfull,

Z.b. kann ich ja nach Antragstellung keinen Verwertungsausschluss mebr vereinbaren. Hab ich aber z.b.durch schriftliche Bestätigung des JC vorher die Unwirtschaftlichkeit mit -10% in der Hand, könnte ich den Antrag beruhigt /er stellen.
Ich hatte Dir in Deinem Thread zur LV ein Urteil genannt, das einen nachträglichen Verwertungsausschluss für rechtens hält.

LG Sim
 

sternlicht

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#61
Eine Freundin von mir wegen Depressionen seit 3 Jahren, sie musste zu mehreren Gutachtern.
 

saurbier

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#62
Liebe painfull,

nochmal zu deinen P/N zurück zu kommen.

Ich hab dir da bereits wie auch hier geschrieben was es geben könnte seitens des JC.

Über den genauen Leistungsanspruch gibt es hier breits unzählige Berichte und auf der Homepage von Harald Thomé kann man sich da incl. Ratschäge bestens informieren.

Nur solange du ja keinen ALG-II Antrag gestellt hast, kannst du da auch nichts bekommen und noch weniger erfahren ob deine LV/BU überhaupt in eine Verwertung käme. Aber mangels in Angriffnahme bleibt genauso offen, ob die abgesicherte BU überhaupt zum tragen käme.

Hierzu hast du ja bereits ein passenden Link erhalten, der dir auch so einiges klärendes sagen könnte.

Sorrym aber wer nichts unternimmt, kann auch nichts bekommen und Ratschläge haben wir nun unzählige gegeben, die müsstest du nun mal anpacken und umsetzen.

Übrigens einen weiteren Thread aufzumachen und nun nach den Medikamenten anderer Depressiver/Schmerzpatienten zu fragen wird dich bei deinen ganzen Problemen wenig helfen, denn eins scheinst du dabei leider zu übersehen - dein Arzt müsste einer anderen Medikamentenverordnung anhand deiner ihm bekannten Krankheitssymtome erst mal zustimmen -.

Viele die nun ihre Medikation mitgeteilt haben, können jedoch ganzheitlich betrachtet eine gänzlich andere Medikation benötigen, schon mal daran gedacht.

Genauso das man depressiven Patienten ja nicht immer die Medikation verabreichen kann, die reine Schmerzpatienten (kaputte Knochen/Gelenke ect.) z.B. erhalten (Stichwort Wechselwirkung von Medikamenten).

Auch solltest du dir mal ernsthaft überlegen ob du wohlmöglich den "richtigen" Schmerztherapeuten hast, wenn dich dieser wohlmöglich auf den Trichter gebracht haben sollte mal bei anderen umzuhören.

Im übrigen bliebe hier auch die Frage, ob es wirklich der richtige Weg ist an eine EMR zu denken, wenn du bisher offensichtlich ja noch nicht mal geschafft hast, dir eine passende Therapie zu suchen, die dir weiter hilft. Da dürfte der dann wohl mögliche lange Kampf um die EMR (gesundheitlich austherapiert) dich noch weiter herunter ziehen.


Grüße saurbier
 

painfull

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#63
Genauso das man depressiven Patienten ja nicht immer die Medikation verabreichen kann, die reine Schmerzpatienten (kaputte Knochen/Gelenke ect.) z.B. erhalten (Stichwort Wechselwirkung von [/Medikamenten).
Ich erhalte keine Medikamente zwecks Depression.

'
Auch solltest du dir mal ernsthaft überlegen ob du wohlmöglich den "richtigen" Schmerztherapeuten hast, wenn dich dieser wohlmöglich auf den Trichter gebracht haben sollte mal bei anderen umzuhören.
Er ist wohl der falsche da er keine Idee mehr hat.
 
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