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Rente mit 60?

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E

ExitUser

Gast
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#1
Der Sozialwissenschaftler Rainer Roth erklärt, warum das Rentenalter nicht erhöht, sondern gesenkt werden sollte

Während die SPD noch diskutiert,, ob die von ihr beschlossene Rente mit 67 gerechterweise gleich oder erst später eingeführt werden soll, steht im politischen Raum wohl bereits fest, dass die Rente mit 70 nur noch eine Frage der Zeit sei. Erste Stimmen rufen bereits nach der Rente mit 77. Gewerkschaften und Linkspartei sind sich zwar einig darin, dass sie "Gegen die Rente ab 67!" sind, fordern statt dieser jedoch "nur" eine Rückkehr zur Rente mit 65 als Regelfall plus Möglichkeiten für einen "flexiblen Ausstieg aus dem Arbeitsleben […] auch vor dem 65. Lebensjahr", beispielsweise mittels Altersteilzeitmodellen sowie dem erleichterten Zugang zu Erwerbsminderungsrenten ohne Abschläge.

TP: Rente mit 60?
 

wolliohne

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#2
liegt mir bereits vor,

sehr empfehlenswert und aufschlussreich wie der mündige Bürger für dumm verkauft wird!
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#3
Ohne Not hat man damals das staatl. Rentensystem an die Wand gefahren............ :confused:

Auch wenn N. Blümchen ein unpopulärer Typ ist u. ich kein CDU-ler............... damit hat er recht!

:icon_dampf:
 

Alkib

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#4
Es kommt leider viel zu viel zusammen, dass kein normaler Mensch mehr durchblickt.
Im jetzigen System fehlen Kinder und Arbeitsplätze, wobei schon stutzig macht, wie denn bei viel mehr Kindern die Arbeitsplätze nachwachsen sollten - oder wären dann nur noch mehr Menschen von Sozialleistungen abhängig?
Die gewachsene Produktivität bleibt seltsamerweise immer draußen vor: wenn diese für die Leistungen des Sozialstaats zugrundegelegt würde, müssten ja manche etwas abgeben, was sie nicht mehr hergeben wollen, getreu der Maxime: macht doch euern Dreck allein, also sollen gefälligst die paar Arbeitnehmer den Rest Schultern.

Das Interview mit Prof. Roth hat zum Schluss die einzig mögliche realistische Gegensteuerung benannt, die endlich die sozialen Leistungen auch sozial vernünftig erbringen lässt. Leider wird es noch viel Gegenwehr geben, bis schliesslich hoffentlich auch dieser Staat sich den Erfordernissen anpasst.

Zitat aus dem Interview s.o.:
Wir fordern 60 Jahre als gesetzliche Regelaltersgrenze, den Bezug der vollen Rente nach 35 Jahren Versicherungsjahren, eine Grundrente in Höhe von 1.000 Euro brutto als Mindestrente innerhalb der Rentenversicherung (1000 Euro brutto = 900 Euro netto oder 500 Euro Eckregelsatz plus Warmmiete), eine Versicherungspflicht für alle - Aufhebung der Beitragsbemessungsgrenze, die Abschaffung der Deckelung der Beiträge zur Rentenversicherung, die Wiederanhebung des Körperschaftsteuersatzes und des Spitzensteuersatzes der Einkommensteuer auf die früheren 56 Prozent, die volle Sozialversicherungspflicht für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, einen gesetzlichen Mindestlohn von mindestens zehn Euro brutto, keine staatliche Förderung privater Altersvorsorge (betriebliche Altersvorsorge, Riester-Rente usw.).
 

arbeitslos in holland

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#5
Im jetzigen System fehlen Kinder und Arbeitsplätze, wobei schon stutzig macht, wie denn bei viel mehr Kindern die Arbeitsplätze nachwachsen sollten - oder wären dann nur noch mehr Menschen von Sozialleistungen abhängig?
nö, jetzt fehlen arbeitplätze, weil die geburtenstarken jahrgänge(1950-1965)massiv aus dem arbeitsmarkt gedrängt werden.

später(in ca. 15-20 jahren), werden nicht mehr genug beitragszahler da sein, da durch den "pillenknick" und der sexuellen revolution eben nicht mehr die ausreichende anzahl kinder geboren wurden. diese "fehlende generation" bekommt auch keine kinder mehr.

Die gewachsene Produktivität bleibt seltsamerweise immer draußen vor:
tja, einfach den pc abschaffen und roboter ,die zb schweissen können. das rad ist nicht mehr zurückzudrehen. die politik hat keine antworten(warum man die wählen sollte, erschliesst sich mir nicht)

wenn diese für die Leistungen des Sozialstaats zugrundegelegt würde, müssten ja manche etwas abgeben, was sie nicht mehr hergeben wollen, getreu der Maxime: macht doch euern Dreck allein, also sollen gefälligst die paar Arbeitnehmer den Rest Schultern.
solange gewerkschaften massiv lohnerhöhungen forder, werden elo nicht mehr eingestellt werden. die frage ist auch, ob zukünftig erwerbsarbeit überhaupt noch das erstrebenswerte ist. die nächsten 20-30 jahren fallen die heutige elo in die altersarmut. 1991 habe ich begonnen im arbeitsprozess. dort wurden dann +(50)55 massiv in den vorruhestand "gezwungen". warum die politik behauptet, dass elo nicht der gesellschaft zur last fallen, sondern nur dann, wenn sie in den vorruhestand gehen, ist mir völlig unerklärlich.

es geht nur um rentenkürzungen.................
weil der arbeitsmarkt für (50)+55 keine stellen bietet. also bedeutet späterer renteneintritt nicht länger arbeitsprozess, sondern länger geld für bildungsträger(für völlig sinnfrei maßnahmen) und später weniger rente(weil man die leute aus der statistik haben will)

bis schliesslich hoffentlich auch dieser Staat sich den Erfordernissen anpasst
was kann man machen ??

leute einwandern lassen, die sich integrieren und dann nur arbeiten. wie will man es anstellen ??

die politik hat keine antworten..............und wird nur hoffen, dass die +(50)55 schön ruhigbleiben................und sich dann diverse kürzungen durchführen lassen.

warum ?

weil die elite keine lust hat, den pöbel durchzuschleppen.......
achja die elite:

haben alle studiert auf kosten des staates..................tja :icon_neutral:

ich für mich habe die frage schon vor 10 jahren beantwortet......... :biggrin:
 

hemmi

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#6
nö, jetzt fehlen arbeitplätze, weil die geburtenstarken jahrgänge(1950-1965)massiv aus dem arbeitsmarkt gedrängt werden.

warum ?

weil die elite keine lust hat, den pöbel durchzuschleppen.......
achja die elite:

haben alle studiert auf kosten des staates..................tja :icon_neutral:

Die wahre Elite ist längst weg!
Was noch da ist, ist laut wahrer Elite," geistiger Schrott" und das sind die Westerwelles, Brüderles oder Rösslers nur haben die nichts mit Elite zutun das sind Parteisoldaten, das gilt für alle Parteien.:icon_sleep:
Anmerkung:
Tochter Nummer 1 hat in Yale studiert, war aber für Deutschland gerade mal zum Akten schieben gut.
Und Studium haben Papa und Patin bezahlt.
 

arbeitslos in holland

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#7
elten nenne ich was anderes !

darum geht es aber nicht.
schau doch mal im bundestag was da sitzt

rae, ärzte, lehrer, beamte

die bestimmen.

der selbsständige, der den staat betrügt, fühlt sich als "elite"
der anwalt, dem der staat sein großverdienst ermöglicht hat, fühlt sich als "elite"
und alle wollen am besten keine steuern mehr bezahlen(weil der staat das geld sinnlos verballert)

also werden die elo geschröpft...............und die rentner beklaut.

damit die "elite" ihren willen kriegt und weiter cdu/csu, fdp, SPD oder Grüne wählt...................

das 40% gar nicht wählen, fällt doch gar nicht ins gewicht..........

die "elite" will us-verhältnisse, nix mehr mit hartz4 bis ins grab........sondern job(3,4 stück)................damit lassne sich produkte zwar billiger verkaufen aber eben auch die gewinne erhöhen......

so ist es halt:

die "elite" fragt nicht, wer in 20 jahren da sein wird...........
und wir sich fragen:
"warum wurden keine kinder mehr geboren"

antwort werden sie wohl keine bekommen(weil ihnen die doofheit an der uni ins hirn zementiert worden ist)

was sind antworten wert, wenn sie einem keinen "gewinn" bringen

die antwort ist 42 :biggrin:
 

hemmi

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#8
Die Antwort ist 42, wie lange brauchte der Supercomputer für diese Antwort?
15 Millionen Jahre!
Die Politiker die was zum Sagen haben, sind nicht gewählt, höchstens vom Aufsichtsrat.
Die Ackermanns, und wie sie alle heißen, machen Politik.
Bestes Beispiel der sogenannte Atomkompromiss. Wie kann ein Kompromiss entgegen gültiger Gesetzeslage geschlossen werden?
Doch nur durch Bestechung, und wie intelligent unsere " Elite " ist siehste daran, wer hier wen übern Tisch zieht.
Doch einen Vorteil hat dieser korruptions Akt, jetzt ist es offiziell wer hier das sagen hat.
Merkel ist es auf jeden Fall nicht!:icon_party:
 

arbeitslos in holland

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#9
seit 50 jahren streitet sich die politik, ob man auf der titanic die liegestühle mehr nach links oder mehr nach rechts verschieben soll.

tja,

das interessiert den eisberg wenig. ein kurswechsel ist politisch nicht vermittelbar
 
E

ExitUser

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#10
Rente mit 67 nicht vertretbar

Ein neues Gutachten sorgt für Zündstoff in der Debatte um die Rente mit 67: Der Arbeitsmarkt gibt nicht genügend Jobs für Ältere her - weniger als zehn Prozent der 63-Jährigen stehen derzeit noch voll im Beruf, heißt es darin. Die sozialen Folgen sind gravierend.
Hamburg - Sozialverbände und Gewerkschaften haben neue Munition im Kampf gegen die Rente mit 67 gesammelt. Die Kernbotschaft des Zahlenwerks im vierten Monitoring-Bericht, den der DGB und der Sozialverband VdK am Freitag vorgestellt haben: Die Pläne der Bundesregierung sind unrealistisch und verschärfen die gesellschaftliche Schieflage in Deutschland.

Die beiden Studienautoren, Gerhard Bäcker von der Universität Duisburg-Essen und Ernst Kistler, Leiter des Internationalen Instituts für Empirische Sozialökonomie (INIFES), kommen zu dem Ergebnis: Nur 9,2 Prozent der 63-Jährigen und 6,3 Prozent der 64-Jährigen haben noch eine Vollzeitbeschäftigung. In den Gesundheitsdienstberufen sind sogar nur 2,6 Prozent aller Beschäftigten über 60 Jahre alt, bei Malern und Lackierern sind es 2,9 Prozent.
Studie: "Rente mit 67 nicht vertretbar" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 

Merkur

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#11
Den Banken stopft man es hinten und vorn rein und die Alten sollen bis zur Kiste schuften . Nicht mal ein paar schöne Jahre gönnen sie den Menschen wo heute die meisten kaum 80 Jahre werden.
 
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