Rente beantragen..

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Kipo

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Hallo,

ich bin zur Zeit in einer Rehamassnahme (aus psychischen Gründen) und habe nun mit meiner Therapeutin zusammen überlegt, dass ich eine (befristete?) Rente haben möchte, um in Ruhe wieder auf die Beine zu kommen (nur so hab ich noch eine Chance meinte sie). Sie hält es für den besten Weg (ich werde auch arbeitsunfähig entlassen), meint, es könne auch direkt unbefristet werden, weil nicht absehbar ist dass ich wieder "fit" werde.

Nun meine Frage - wenn ich nun Rente beantrage, was muss ich da beachten ? Was kommt auf mich zu, was muss ich nachweisen etc. Und, wie funktioniert das ganze, wenn ich bisher Hartz4 bekommen habe? Ich habe Angst da was falsch zu machen, ich steh den Stress mit Ämtern und Agenturen nicht durch, zumal mir ja mit der Arge noch einiges bevorsteht. Und würde gerne schon einiges von der Klinik aus anleiern/klären (vor allem im medzinischen Sinne)...

Sorry, wenn solche Fragen hier schon tausendmal gestellt wurden, ich habe nicht wirklich die Kraft und das Geld (Internet kostet hier extrem viel Geld) hier lange zu recherchieren. Ich hoffe, es findet sich trotzdem ein geduldiger "Erklärer"...

Kipo
 

Muzel

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Meine erste Maßnahme war dem Vdk beizutreten, als ich die Rente beantragt habe.
 

Kipo

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VdK?

Was ist das, was bringt das?

*DummeFragenstellheut*
 

Muzel

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Der VdK ist ein Sozialverband. Er ist in allen sozialrechtlichen Fragen ein kompetenter Ansprechpartner. Du musst Mitglied sein, damit er dir hilft. Er ist aber nicht stießelig, dass er mit Nichtmitgliedern gar nicht spricht, wenn Probleme bestehen. Ich dachte, dass du eine rechtlich geschulte Person (Verband) brauchst, damit du bei Schwierigkeiten einen Ansprechpartner hast. Hier im Forum gibt es natürlich auch viele Menschen, die Rentenantragsteller sind wie ich und helfen können (in manchen Fällen) und auch gern dazu bereit sind zu helfen.
 
E

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Gast
Hallo,

ich bin zur Zeit in einer Rehamassnahme (aus psychischen Gründen) und habe nun mit meiner Therapeutin zusammen überlegt, dass ich eine (befristete?) Rente haben möchte, um in Ruhe wieder auf die Beine zu kommen (nur so hab ich noch eine Chance meinte sie). Sie hält es für den besten Weg (ich werde auch arbeitsunfähig entlassen), meint, es könne auch direkt unbefristet werden, weil nicht absehbar ist dass ich wieder "fit" werde.

Nun meine Frage - wenn ich nun Rente beantrage, was muss ich da beachten ? Was kommt auf mich zu, was muss ich nachweisen etc. Und, wie funktioniert das ganze, wenn ich bisher Hartz4 bekommen habe? Ich habe Angst da was falsch zu machen, ich steh den Stress mit Ämtern und Agenturen nicht durch, zumal mir ja mit der Arge noch einiges bevorsteht. Und würde gerne schon einiges von der Klinik aus anleiern/klären (vor allem im medzinischen Sinne)...

Sorry, wenn solche Fragen hier schon tausendmal gestellt wurden, ich habe nicht wirklich die Kraft und das Geld (Internet kostet hier extrem viel Geld) hier lange zu recherchieren. Ich hoffe, es findet sich trotzdem ein geduldiger "Erklärer"...

Kipo

Hi Kipo :icon_smile:

Würde Dir auch empfehlen Dich ausführlich erstmal bei einem Sozialverband beraten zu lassen (z.B. VDK - Adressen und Telefonnummern findest Du hier: https://www.vdk.de/Adressen und Telefonnummern)

Der VDK erledigt im übrigen die gesamten Antragsdinge für Dich (bezüglich Erwerbsminderungsrente, Schwerbehinderung). Du musst nur evtl. zuarbeiten (Unter "zuarbeiten" meine ich, daß Du dem VDK halt alles wichtige immer wieder zuschickst .... neue Arztberichte, Gutachten usw.)

Einfach anrufen und Termin machen. Am besten gleich alle Unterlagen mitbringen die wichtig sein könnten (Rentenversicherungsnummer, Arztadressen inkl. evtl. Arztberichte usw.). Frag einfach was Du mitbringen sollst.

Wenn Du als "arbeitsunfähig" aus der Reha entlassen wirst, dann wird Dich sicherlich Dein Facharzt oder Hausarzt krankschreiben. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sendest Du einfach an die ARGE.
Falls Du irgendwelche "Vorladungstermine" der ARGE erhältst musst Du diese im übrigen nur wahrnehmen, wenn Du nicht krank geschrieben bist.
Krank ist krank und wenn Du Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen hinschickst ist alles in Ordnung und von der ARGE kann Dir niemand was anhaben.

Auch evtl. Einladungen bezüglich "Massnahmen" oder "Eingliederungsvereinbarungen" der ARGE musst Du während der Krankschreibung nicht Folge leisten.

Falls Du zu irgendetwas von der ARGE aufgefordert wirst, einfach mal hier im Forum zum Thema nachlesen oder dann im richtigen Thema reinschreiben und die Leser hier fragen. Hier sind sehr kompetente User, die das ganze Prozedere "durch" haben und die Erfahrungen gerne weitergeben :icon_smile:
Du wirst dann sicher von der ARGE in absehbarer Zeit zum medizinischen Dienst der ARGE geladen. Dieser Ladung musst Du Folge leisten, falls Du nicht bettlägrig bist. Der Medizinische Dienst der ARGE prüft Deine "Arbeitsfähigkeit". Und dieser Termin ist auch sehr wichtig.

Falls ein Schriftwechsel mit der ARGE erfolgt am besten immer per Telefax (wegen Sendebestätigung/Empfangsbestätigung!) an die ARGE senden. Telefonisches zählt nicht! Es zählt immer nur Schriftliches (mit Empfangsbescheinigung! Für Dich als Sicherheit)

Evtl. auch Deine Telefonnummer und Emailadresse bei der ARGE streichen lassen. (ebenfalls schriftlich) Dann hast Du Ruhe!
Hier noch ein paar Tipps für Dich (Siehe Anlage).
Lies Dir die Tipps einfach mal durch und wenn Du Fragen hast, einfach fragen

Alles Gute weiterhin in der Reha und halt uns auf dem Laufenden!
 

Anhänge

  • EU-Rente - Broschüre der Deutschen Rentenversicherung.pdf
    689,2 KB · Aufrufe: 165
  • Gutachten - Anleitung zur sozialmedizinischen Beratung u. Begutachtung bei Arbeitsunfähigkeit - .pdf
    917,1 KB · Aufrufe: 179
  • Gutachten - Einladung - Ziel der gutachterlichen Untersuchung.pdf
    26,6 KB · Aufrufe: 176
  • Gutachten, Ärztliche Befunde, Tagesablauf - Tipp.pdf
    16,1 KB · Aufrufe: 157
  • Schwerbehinderung - Wegweiser.pdf
    285,4 KB · Aufrufe: 156
  • Soziale Absicherung bei Zusammentreffen von Arbeitslosigkeit und Krankheit (Geiger-2008-Heft 2).pdf
    95,5 KB · Aufrufe: 137
  • Zuzahlungsbefreiung bei Reha-, Kur-, Klinikaufenthalt, Medikamente, Massagen usw. TIPP.pdf
    52,1 KB · Aufrufe: 289
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