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Rente als Einkommen in einer BG ?

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flor

Elo-User/in

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#1
Hallo !

So nun habe ich nach langer Pause auch mal wieder eine Frage aber nicht für mich. Es gibt ja auch noch Menschen ohne PC!
Also mein Bekannter wohnt mit seiner Mutter zusammen in einen Haus das der Mutter gehört. Sie bekommt Altersrente. Er soll, will oder muß ALG II beantragen. Wird die Rente Seiner Mutter als Einkommen gewertet oder nicht ? Dann bekämme er ja wohl nichts oder?
Sage schon mal Danke !!!

Gruß flor
 

Mario Nette

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#2
Wie alt ist der Bekannte? Muss er sich eigentlich an den Kosten der Unterkunft beteiligen?

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
#3
Wenn er über 25 Jahre alt ist, wird die ARGE davon ausgehen, dass zwischen ihm und seiner Mutter eine Haushaltsgeinschaft besteht und dann das Einkommen seiner Mutter auf seine Ansprüche anrechnen. Das ist die Standardvorgehensweise bei den ARGEn.

Deshalb wäre es ratsam, dass er mit seiner Mutter eine WG gründet und nicht mit ihr "aus einem Topf" wirtschaftet. D.h. jeder kauft für sich selbt ein, getrennte Nahrungszubereitung, Wäschewaschen, keine gemeinsamen Konten, keine gegenseitigen Unterstützungszahlungen. Wenn sie ein Zimmer an ihn vermieten würde, müsste die ARGE dises zahlen, sofern sich alles im Kostenrahmen einer eigenen Wohnung hält. Zuätzliich hätte er Anspruch auf den vollen Regelsatz.

Auf keinen Fall sollte er irgendwelche Unterlagen bzgl. des Einkommens oder Vermögens seiner Mutter einreichen. Bei Antragstellung ist unbedingt darauf zu achten, dass keine Haushaltsgemeinschaft sondern eine WG vorliegt. Wenn die ARGE dennoch eine Haushaltsgemeinschaft annehmen will, muss sie diese notfalls vor Gericht beweisen.
 

catwoman666666

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#4
Eine Haushaltsgemeinschaft kann durch eine einfache schriftliche Erklärung widerlegt werden.
 
E

ExitUser

Gast
#5
Eine Haushaltsgemeinschaft braucht man nicht zu widerlegen. Vielmehr muss die ARGE das Vorliegen einer Haushaltsgemeinschaft beweisen.

Das Einzige, was man im Zusammenhang mit § 9 V SGB II widerlegen kann, ist die Unterhaltsvermutung. Diese greift aber nur, wenn eine Haushaltsgemeinschaft vorliegt. Liegt keine Haushaltsgemeinschaft vor, dann ist § 9 V SGB II nicht anwendbar, weil seine Voraussetzungen nicht vorliegen und man brauch gar nichts zu widerlegen.
 
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