Rente Abgelehnt

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

schnorrati

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Hallo an alle

Ich 44 Jahre bin seit ca 3,5 Jahren chronisch Schmerzkrank aufgrund von Athrose in den Schultern.Ich wurde allein an der rechten Schulter 4 mal operiert ohne erfolg.An der linken Schulter wurde ich 1 mal operiert mit mäßigem Erfolg.Desweiteren habe leide ich auch an diversen Gefässerkrankungen mit Bypassoperationen in beiden Beinen kann aber immernoch nicht länger als 300-500m laufen.Aufgrund meiner Schmerzen muss ich Opiate nehmen um überhaupt über den Tag zu kommen.Desweiteren leide ich noch an Angina Pektoris mit implantierten Stents.
Nun habe ich auf anraten meiner Ärzte eine EU Rente beantragt die aber abgelehnt wurde.Jetzt kommt der Hammer Die DRV wollte noch prüfen in wie weit man mir eine Reha genemigen würde und was kam?Die haben mir doch glatt geschrieben das ich eine Entwöhnungsbehandlung machen sollte um meine Arbeitfähigkeit wieder herzustellen.
Ich weis nicht was das soll.Ich trinke keinen Alkohol nehme keine Drogen sondern nur die Medikamente die mir meine Ärzte verordnen.
Selbstverständlich habe ich über den VDK Wiederspruch eingelegt in der hoffnung das dabei etwas rauskommt.
Die Ärzte der DRV sollten sich ihr Lehrgeld zurück geben lassen und als Tellerwäscher ihre Brötchen verdienen.
Hätten die wenigsten eine Reha empfohlen die mit meinen Krankheiten zu tun hätten wäre mir das ja eingeleuchtet aber was hat das alles mit einer Entwöhnungsbehandlung zu tun?Jetzt haben die mich aufgefordert mich mit einer Drogenberatungsstelle in verbindung zu setzten und einen Sozialbericht erstellen zu lassen.
Mein Schmerztherapeut hat mir gleich einen Bericht erstellt in dem ganz klar hervorgeht das ich auf diese Medikamente angewiesen bin das werde ich bei dieser Suchtberatung vorlegen mal schauen was die dazu sagen.
Die versuchen doch alles um kein Geld bezahlen zu müssen Selbst der Amtsarzt der ARGE hat ein Gutachten anhand der Aktenlage erstellt in dem hervorgeht das ich angeblich zwischen 3 und unter 6 Std arbeiten könnte um meinen Restanspruch ALG1 ausschöpfen zu können.In der zwischezeit stellte sich aber heraus das ich mich nocheimal an der Schulter operieren lassen muss was ich mir aber noch schwer überlegen muss, denn keiner kann mir Garantieren das es besser wird mit einer künstlichen Schulter.
Können die sich eigentlich alles erlauben?Ich Wünsche keinem eine solche krankheit aber solchen Ärzten sollte es durchaus mal genauso Dreckig gehen wie so manch einem Kranken.Denn ich bin durchs arbeiten krank geworden und nicht vom faulenzen.

Mfg

Peter
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Wenn ich was von gehstrecken lese, werde ich immer hellhörig, das gleiche Problem hatte ich auch! Ich habe die rente dann im Widerspruchverfahren ohne Klage direkt durchgekriegt, mir Hinweis auf diese Urteil:

BSG, Urteil vom 21. 3. 2006 - B 5 RJ 51/ 04 R

Sollte eigentlich klappen. Der Gutachter hat mir auch Erwerbsfähigkeit attestiert, aber
der Widerspruch ging glatt durch! War selbst überrascht, wie problemlos das mit diesem netten Urteil funktioniert hat, war schon auf lange Auseinandersetzungen eingestellt!

Edit:
Bevor Du Dich durch den langen text durchgewuselt hast, hier die Kernaussage:

Erwerbsunfähig ist wegen der Verschlossenheit des Arbeitsmarktes, wer nich 4 mal täglich 500 Meter in je zwanzig Minuten gehen kann. Ausnahmen gibt es nur, wenn jemand eine Job hat oder angeboten bekommt, den er trotz dieser Einschränkung ausüben kann!

Die letzgenannte Einschränkung verhindert, dass Leute massenweise gegen ihren Willen aus Jobs in die rente abgeschoben werden können.

Deswegen gabs nach meinem Widerspruch eine keine Begutachtung oder sonstwas mehr. Die schickten einen "Fragebogen", der genau aus einer Frage bestand, nämlich der, ob ich das noch kann. Den sollte der Arzt beantworten, und das war dann schon alles!
 
R

Rounddancer

Gast
Ich kenne Mitarbeiter der REntenversicherung: Die Rentenversicherung ist angewiesen, erstmal alles, was beantragt wird und Geld kostet, abzulehnen.

Erst wenn der Versicherte dann widerspricht, guckt man den Antrag genauer an.

Also: Nicht aufgeben, Dein VDK hat da sicher den Finger im richtigen Loch.

Viel ERfolg.
 

schnorrati

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
dann bin ich mal gespannt.Mir stinkt am meisten das ich zur Drogenberatung soll und ich nicht weis warum.Das Wiederspruchsverfahren läuft über den VDK.Die meinen man kann alles mit uns machen.Von Beruf bin ich Gipser und Stuckateur und da kann man mir kaputten Schultern gar nichts mehr tun.ICh kann oftmals keine Kaffeetasse mit meinem rechten Arm heben.Er hat mir sogar empfolen meine Opiate zu erhöhen was ich aber ablehne wegen den Nebenwirkungen.
Und dann das

Mfg
Peter
 

avalon

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
29 Mai 2007
Beiträge
920
Bewertungen
1
Hab noch was ergänzt in meinem Beitrag.

Weise den VDK unbedingt auf diese Urteil hin, falls die anders begründen wollen! Auch wenn Du eigentlich schwerwiegendere Einschränkungen hast:
Für diese eine Einschränkung liegt ein letztinstanzliches Urteil vor, das hilft mehr als 20 Gutachten!
 

schnorrati

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
dann bin ich mal gespannt.Wer stellt schon jemanden ein der Opiate nehmen muss um über den Tag zu kommen.Ich darf weder lange sitzen noch lange stehen keine Kälte oder Zugluft keine Armvorhaltearbeiten nichts schweres heben/tragen also mir fällt da nichts ein was damit noch gearbeitet werden kann.
Ich habe 24 Std am Tag Schmerzen und bekomme sie nicht weg

Mfg
Peter
 
E

ExitUser

Gast
Hi schnorrati :icon_smile:

Herzlich willkommen im Forum!

Mach Dir nicht zuviel Gedanken und vor allem ärgere Dich nicht so sehr, es schadet nur Deiner Gesundheit.
Wie Rounddancer schon geschrieben hat ist es "fast" schon normal, daß erstmal der Antrag auf EU-Rente abgelehnt wird.

Bei mir war es auch so. Habe dann Widerspruch über VDK eingereicht.
Musste auch kämpfen - ohne Kampf gehts leider nicht.
Ich erhielt dann die volle EU-Rente auf 2 Jahre befristet.

Nicht aufgeben! Ich wünsche Dir alles Gute, viel Kraft und Energie - und gönne Dir immer ausreichende Pausen. Das ist sehr wichtig.

Hier noch ein Tip von mir:
 

Anhänge:

schnorrati

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Das ist leichter gesagt als getan.durch den ganzen Zirkus bin ich dem Hartz4 ausgeliefert was die Sache nicht leichter macht.
Ich habe 25 Jahre Bau hinter mir davon 14 Jahre Akord gearbeitet nur um mich jetzt so behandeln zu lassen.das ist frustrierend.

Mfg
Peter
 
E

ExitUser

Gast
Das ist leichter gesagt als getan.durch den ganzen Zirkus bin ich dem Hartz4 ausgeliefert was die Sache nicht leichter macht.
Ich habe 25 Jahre Bau hinter mir davon 14 Jahre Akord gearbeitet nur um mich jetzt so behandeln zu lassen.das ist frustrierend.

Mfg
Peter
Viele müssen da durch. Mir ging es nicht anders. Ich fiel von 78 Wochen Krankengeld über Aussteuerung des Krankengeldes, Ablehnung Antrag ALG I wegen Nahtlosigkeitsregelung sofort in ALG II und dann in die Sozialhilfe. Ich kenne das sehr gut was Du schreibst. Und hier im Forum sind viele, denen es genauso oder ähnlich erging oder die auch noch mitten drin sind.

Es ist entsetzlich was unser Staat macht - vor allem mit Kindern und mit kranken Menschen!

ABER auch Du wirst es schaffen und viele andere auch. Und wenn Du nicht mehr weiter weißt, dann sind immer noch "WIR" (Das Forum) für Dich da. :icon_smile:

LG
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.469
Bewertungen
1.946
Die Dosis der Opiate kannst du ruhig erhöhen lassen. Dies Medikament ist gut verträglich und bei medizinischer Indikation ist eine Abhängigkeitserkrankung eine Rarität. Schmerzen beeinträchtigen die Lebensqualität erheblich. Mich haben diese Schmerzmittel sehr müde gemacht. Hast du damit auch Probleme?
 
R

Rounddancer

Gast
Glaub mir: Da bist Du nicht der Einzige, das geht leider vielen so.

Trotzdem, es hilft nix: Weiterkämpfen!

Denn "die da oben" rechnen damit, daß etliche kampflos aufgeben. Und schon haben die wieder Geld gespart, können es für Protzbauten und Monumente ausgeben, die dann aber von Billigstarbeitern aus Nicht-EU-Land gebaut werden, die ihrerseits ausgebeutet und oft um den Lohn betrogen werden. Verdienen tun daran wieder die großen Bauunternehmer,-und die sitzen in den politischen Gremien ...
 

schnorrati

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
19 Februar 2009
Beiträge
5
Bewertungen
0
Auch ich bin von der AOK ausgesteuert und direkt ins ALG 2 gerrutscht.Durch dieses Gutachten das die Arge anhand der Aktenlage machen lies bin ich zwischen 3 und unter 6 Std arbeitfähig und bekomme deshalb wieder ALG 1 und bin zum Aufstocker geworden.Also doch wieder ALG 2.
Ich habe gravierende Nebenwirkungen durch die Opiate Übelkeit,Erbrechen,Müdigkeit...Und Nachts kann ich trotzdem nicht schlafen.
Mein Schmerztherapeut hat mir zwischenzeitlich auch noch Depressionen Attestiert.Ebenfalls habe ich eine Körperliche abhängigkeit mit heftigen Entzugserscheinungen darum will ich weg von diesen Opiaten.Mein Magen hat auch schon übelst gelitten da ich ja noch andere Medikamente nehmen muss aufgrund meiner diversen Gefässerkrankungen.Aber Schmerzen sind auch scheiße!!
Am liebsten wäre mir wenn ich wieder gesund werden würde und wieder arbeiten könnte.
Unterkriegen lasse ich mich sicher nicht.Ich setze auf jedenfall alles daran das ich entweder die Rente bekomme oder arbeitsfähig werde wobei mir mein Arzt wenig hoffnung macht gesund zu werden.

Mfg
Peter
 

peramos

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2007
Beiträge
166
Bewertungen
4
Hallo schnoratti,
willkommen im Klub:icon_hug:. Ich möchte dir nur sagen, dass ich ein ähnliches Problem habe und es ist wirklich Tatsache, so bald du alleine und mit eigener Kraft das Zimmer des Gutachters betreten kannst - bist du in seinen Augen arbeitsfähig.
Es fehlt halt der Übergang zwischen Schwerkrankem und einem Pflegefall.
 

Muzel

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
15 Dezember 2008
Beiträge
12.469
Bewertungen
1.946
Paramos, da hast du die Faust auf das Auge genannt. was ist überhaupt erwerbsunfähig? Ich habe einen Anwalt im LG gesehen, der Tetraspaskiker ist und sich selbständig mit einer angetriebenen Trage, auf die er auf dem Bauch liegt, nur mit dem Mund fortbewegt. Ich denke, ohne funktionsfähige Arme und Beine bekommt man die Pflegestufe 2. Ich denke, dass die Abgrenzung viel mehr auf dem freien Arbeitsmarkt vermittelbar, stattfinden sollte. Wenn einer auf so einer Trage zum Bewerbungsgespräch erscheint, war außer Spesen nichts gewesen. Es gibt eben einfach Erkrankungen, da ist man auf dem Arbeitsmarkt chancenlos.
 

Rentenberechner

Neu hier...
Mitglied seit
18 Mai 2006
Beiträge
14
Bewertungen
0
@ Rounddancer

Ich kenne Mitarbeiter der REntenversicherung: Die Rentenversicherung ist angewiesen, erstmal alles, was beantragt wird und Geld kostet, abzulehnen.

Erst wenn der Versicherte dann widerspricht, guckt man den Antrag genauer an.
Das ist absoluter Schwachsinn. Warum posten sie hier solche Behauptungen? Die Mitarbeiter die sie kennen arbeiten wohl in der Poststelle....
 

peramos

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2007
Beiträge
166
Bewertungen
4
Na ja, wie auch immer :) es war Mal ein Link zu einem Film über die Erschwärung und jetzt bleibt nur das HIER

@Rentenberechner, wenn du mal erkrankst, so, dass dir kaum Arbeiten mehr möglich ist und die DRV dich im Stich lässt - wirst du über sie fluchen, ich wünsche dir keine zwei Herzinfarkte! Aber einen kleinen Herzinfarkt zur Erschütterung und Erwachung wünsch ich dir schon.
 

Rentenberechner

Neu hier...
Mitglied seit
18 Mai 2006
Beiträge
14
Bewertungen
0
Ich habe eher den Eindruck Sie wollen mit aller Macht, auf Teufel komm raus, in Rente. Sie sind der Meinung wegen zwei Infarkten nicht mehr arbeiten zu können (wollen). Sie haben wie es aussieht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ein Restleistungsvermögen von mehr als 6 h/ täglich - damit sind Sie nun mal nicht EM. Aber die böse, böse DRV will nicht so wie sie gerne wollen.

Aber einen kleinen Herzinfarkt zur Erschütterung und Erwachung wünsch ich dir schon.
Damit haben Sie sich schon selbst disqualifiziert. Ich kann mir schon gut vorstellen was Sie für ein Charakter sind. Sie müssen sehr einsam und verbittert sein. Versuchen Sie es doch mal über die Psycho-Schiene - vielleicht haben Sie dann mehr "Erfolg".
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten