Rentabilitätsvorschau, Stromkosten

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Tasche

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Hallo,

wie muss ich in meiner Umsatz- und Rentabilitätsvorschau die Stromkosten behandeln?

Meine betrieblich verursachten Stromkosten werden sich 2013 vermutlich auf 400 Euro belaufen. In der EKS gebe ich natürlich für jeden Monat den gleichbleibenden Abschlagsbetrag an, den ich an den Stromanbieter zahle, also z.B. 33 Euro jeden Monat - und zwar auch, wenn ich jetzt schon weiß, dass der Stromverbrauch sich nicht gleichmäßig über das Jahr verteilen wird, sondern z.B. 50 Prozent des Gesamtverbrauchs in den letzten vier Monaten verursacht werden.

Wie ist das aber bei der Rentabilitätsvorschau? Es ist anhand des angegebenen Umsatzes in meiner Vorschau ja sofort ersichtlich, dass sich die monatlich verursachten Stromkosten stark unterscheiden werden, da ich in den ersten Monaten deutlich weniger produzieren muss.

Muss ich also die monatlichen Stromkosten im Verhältnis zum jeweiligen Monatsumsatz angeben?
 

Tasche

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AW: Rentabilitätsvorschau, Stromkosten, Mietkosten

OK, danke. Ich werde die Stromkosten also ins Verhältnis zum Umsatz setzen, da ich die Ware erst nach Kauf herstelle.

Eine Frage zu den Mietkosten: Ich arbeite in einem Zimmer meiner Mietwohnung, das ich auch privat nutze. Für die EKS habe ich ja zwangsweise den gewerblichen Mietanteil als Betriebsausgabe angeben müssen, weil sie offenbar die KdU entsprechend kürzen. Muss/Sollte ich diesen Betrag auch in die Rentabilitätsvorschau einbeziehen? Eigentlich entstehen mir ja keine gewerblichen Mietkosten, warum dann meinen Gewinn dadurch künstlich reduzieren? Aber was wollen die sehen?
 

warpcorebreach

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AW: Rentabilitätsvorschau, Stromkosten, Mietkosten

OK, danke. Ich werde die Stromkosten also ins Verhältnis zum Umsatz setzen, da ich die Ware erst nach Kauf herstelle.

Eine Frage zu den Mietkosten: Ich arbeite in einem Zimmer meiner Mietwohnung, das ich auch privat nutze. Für die EKS habe ich ja zwangsweise den gewerblichen Mietanteil als Betriebsausgabe angeben müssen, weil sie offenbar die KdU entsprechend kürzen. Muss/Sollte ich diesen Betrag auch in die Rentabilitätsvorschau einbeziehen? Eigentlich entstehen mir ja keine gewerblichen Mietkosten, warum dann meinen Gewinn dadurch künstlich reduzieren? Aber was wollen die sehen?

is das dein ernst? natürlich ziehst du die kosten von deinem gewinn ab ? damit gleichst du ja schliesslich den verlust durch die gekürzte kdu aus.
 

Tasche

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Ja, in der EKS macht es Sinn. Eben weil sie die KdU kürzen. Aber warum in der Rentabilitätsvorschau? Dort gebe ich den Monatsumsatz an, ziehe Wareneinsatz und alle Kosten wie Strom, Bürobedarf, Werbung, etc ab. Warum sollte ich auch einen Anteil der Miete meiner Privatwohnung als Betriebsausgabe abziehen? Wo sind die zusätzlichen gewerblichen Kosten? Die Miete zahle ich doch sowieso. Trifft eigentlich genauso auch auf meine Telefon-/Internet Flatrate zu. Miete und Telefon/Internet muss ich auch ohne Selbständigkeit sowieso zahlen, in gleicher Höhe.
 
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Gelöschtes Mitglied 38337

Gast
Grundsätzlich MUSST Du zwei unterschiedliche "Vorausschauen" erstellen, welche gänzlich verschieden sind, sich aber in einigen Teilen gleichen.

Zum merken:
EKS=SGB-Recht
Rentabilität=Steuer-Recht

Einnahmen sind und bleiben in beiden Fällen Einnahmen. Die Ausgaben werden allerdings unterschiedlich behandelt.

Trifft eigentlich genauso auch auf meine Telefon-/Internet Flatrate zu.
Rischtisch!
Hierbei wird beim SGB pauschal 50% als Betriebsausgaben anerkannt. Im Steuerrecht ist dies gestaffelt in % oder/und Beträge.
Telefonkosten in der Steuererklrung

Noch verrückter wird es beim KFZ.
In der EKS wäre der Kauf des Autos (wenn es zu über 50% betrieblich genutzt wird), als Betriebsausgaben voll absetzbar.
In der Rentabilitätsvorschau wird dies nur anerkannt, wenn das KFZ Betriebsvermögen ist (ist in vielen Fällen aber nicht anzuraten, gerade wenn es ein älteres Auto ist).
Ebenso sind "Rückstellungen" im Steuerrecht möglich, bei der EKS jedoch nicht.

Wie Du siehst, sehr komplex!;-)

vg nochten
 

Tasche

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Danke, aber nun handelt es sich hier ja um eine Rentabilitätsvorschau fürs JC, nicht um eine Steuererklärung. Oder erwartet das JC, dass ich in die RV alles eintrage, was ich in einer Einkommensteuererklärung *wahrscheinlich* geltend machen würde? Klar kann ich Miete und Telefon mit in die RV aufnehmen (Telefon steht drin), aber eigentlich will ich das ja gar nicht. Der SB weiß doch, dass es diese Ausgaben effektiv gar nicht gibt, wenn ich zuhause arbeite.
 
G

Gelöschtes Mitglied 38337

Gast
Oder erwartet das JC, dass ich in die RV alles eintrage, was ich in einer Einkommensteuererklärung *wahrscheinlich* geltend machen würde?
Genau so soll es sein, denn Du willst ja von Deinem Gewerbe später auch mal leben und dazu ist nunmal das Steuergesetz zu beachten.

Klar kann ich Miete und Telefon mit in die RV aufnehmen (Telefon steht drin), aber eigentlich will ich das ja gar nicht. Der SB weiß doch, dass es diese Ausgaben effektiv gar nicht gibt, wenn ich zuhause arbeite.[/
Falsch!
Jeder der zuhause arbeitet, muss trotzdem seine Miete bezahlen, falls er zur Miete wohnt (sonst halt die Kosten fürs Häusel).
Dass dies z.Z. noch bei Dir vom Amt übernommen wird, hat nix mit der RV zutun.
Denn alle privaten Ausgaben müssen aus dem "Unternehmerlohn/-gewinn" bestritten werden und diese muss -ergo- das Gewerbe mit erwirtschaften. Also auch Unternehmerlohn mit einkalkulieren!!!

Vielleicht solltest Du diesbezüglich mal nen Steuerberater aufsuchen!

vg nochten
 
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