Rekord-Finanznot in NRW Stadt, Land, Schluss (1 Betrachter)

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wolliohne

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Von Jörg Diehl, Leverkusen
Getty Images​
Stillgelegtes Stahlwerk in Duisburg: In Nordrhein-Westfalen sind fast alle Kommunen überschuldet




In Nordrhein-Westfalen sind fast alle Kommunen hoch verschuldet, in manchen zeichnen sich bereits griechische Verhältnisse ab. Wie konnte es so weit kommen? Besuch bei einem kämpferischen Kämmerer, der dem Niedergang seiner Heimat nicht länger zusehen will.


"Da, sehen Sie das?", fragt der Mann am Steuer. Sein Zeigefinger schnellt nach vorn, über das Lenkrad hinweg, er zielt durch die regennasse Scheibe auf eine Verkehrsinsel. "Überall Unkraut", ruft der Mann, "da kriege ich die Krätze, das sieht doch aus wie in der DDR." Er legt den ersten Gang ein und fährt langsam an, noch immer heftig den Kopf schüttelnd. Allmählich zieht das Ärgernis vorüber.

Rainer Häusler, mittelgroß, drahtig, agil, ist Kämmerer der Stadt Leverkusen, seit 16 Jahren macht er den Job, und man kann nicht sagen, dass es ein leichter wäre. Noch nie in seiner Amtszeit hat Häusler einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen können. Seit neun Jahren ist seine Heimatstadt so sehr verschuldet, dass er sich jede Position von höherer Stelle genehmigen lassen muss. Ist Häusler frustriert? "Wir leben in spannenden Zeiten", sagt er. Rekord-Finanznot in NRW-Gemeinden: Leverkusens Kämmerer klagt an - SPIEGEL ONLINE

 
E

ExitUser

Gast
tja im kahre 1980 glaub wurde werk auf den bild zu gemacht (heute landschaftpark nord)
seit dem geht alles den bach runter in duisburg
und das zieht sich wie ein roter faden durch NRWs städten

und nun steht bochum vor dem selben problem mit dem opel werk
wenn das dicht geht irgentwann dann ist ganz aus in NRW
zulieferer,kleinstunternehmen und und und gehn dann vor die hunde

in duisburg gibts kaum noch firmen
einmal weil die stadt die alle vergault durch zu hoche steuern
und
durch den euro und derenpolitik auf bundes ebene geht der rest der noch vorhanden war platt

aber wo anders siehts nicht besser aus in NRW^^
 
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ExitUser0090

Gast
Und dann ist da noch die Sache mit dem Wildwuchs auf den Verkehrsinseln, die Rainer Häusler tagtäglich beschäftigt. Eigentlich wollte er knapp zwei Dutzend Hartz-IV-Empfänger damit beauftragen, die Flächen zu pflegen. Doch so einfach ist das in Deutschland nicht.
H4ler mussten irgendwie auch noch mit in die Geschichte rein, klar... "Tagtäglich" beschäftigt sich also ein Kämmerer mit Wildwuchs auf den Verkehrsinseln. Kein Wunder das der sonst nichts auf die Reihe bekommt. Aber die H4ler haben Schuld.
 
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