Reisekostenerstattung für Vorstellungsgespräch für VV / Umzugskosten

fry74

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Folgender Sachverhalt:
bin arbeitslos ohne Leistungsempfang.

Beim 1. Beratungsgespräche wurde in der EV als Ziel unter anderem eine Arbeitsaufnahme in einen Ort 500 km weit weg festgeschrieben. (war leider so dumm und habe angegeben, dass die Jobaussichten dort besser sind und ich mir eine Beschäftigung dort vorstellen könnte)

Natürlich wurde mir gleich ein VV für eine Zeitarbeitsfirma dort in die Hand gedrückt.

Bevor ich mich jetzt da bewerbe und meine Daten preisgebe, möchte ich mich hierüber erst mal informieren.

Jetzt meine Frage zu möglichen Reisekosten:
Kann ich ein Gespräch ablehnen, falls das Amt nicht die tatsächlich anfallenden Kosten übernimmt? Denn diese sind laut EV auf 130€ gedeckelt, aber dafür bekomme ich weder ein Zugticket - noch den Sprit, Parkgebühren, Kosten für U-Bahn. Ggf. würde das Amt auch Kosten für eine Übernachtung bis 50€ gewähren. Auf die anfallenden Verschleisskosten, Abschreibung, Versicherung usw. für mein Auto, bleibe ich dann natürlich auch noch sitzen.

Eine Zugreise dauert mind. 6-7 Stunden (1 Weg, da öffentliche Verkehrsmittel kaum vorhanden sind), Zeit mit Auto 3-4 h und jeweils zzgl. die Zeit für den öffentlichen Nahverkehr.

Bin ich verpflichtet, für einen Job, den ich nicht annehmen will ein Privatvermögen einzusetzen?

Natürlich wäre diese Job-Annahme auch noch mit einen Umzug, Wohnung verbunden, die Kosten für die Wohnung müsste ich dann wahrscheinlich auch selbst tragen...

Oder wir mir mehr als der Umzug (sprich Transport und Reisekosten) bezahlt?
Denn ich bräuchte eine fast komplette Wohnungseinrichtung (lebe aktuell noch bei meinen Eltern)

Bin ich hier zu ebenfalls verpflichtet, mein Privatvermögen einzusetzen?


noch eine Frage:
Sollte der Arbeitgeber die Reisekosten übernehmen, welche Kosten muss er übernehmen? Darf er den Betrag ebenfalls deckeln? Darf er mir die Benutzung des Zugs vorschreiben? (Dann wäre auch eine Übernachtung zwingend notwendig, je nach Uhrzeit des Gespräches sogar 2).

PS: prinzipiell bin ich ja bereit umzuziehen, aber nicht für einen Job ohne Perspektive, der für mich im Endeffekt nur ein finanzielles Risiko bedeutet. Denn werde ich z.B. gekündigt, dann habe ich noch ein paar Monate eine Wohnung an der Backe, die ich eigentlich gar nicht brauche.
 

fry74

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Danke für den Link, aber leider beantwortet dies mir nicht alle Fragen.
Wie z.B. ob ein Gespräch ablehnen werden kann, falls keine Erstattung der Kosten durch den Arbeitgeber erfolgt und meine tatsächlichen Kosten für die Fahrt 130€ übersteigen.
 
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