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Reisekosten Vorstellungsgespräch

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blinky

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#1
Hallo allerseits,

ich hatte Anfang letzten Monats ein Vermittlungsvorschlag von der Arbeitsagentur mit Rechtsfolgebelehrung aus meiner Landeshauptstadt.

Heute kam die schriftliche Einladung zum Vorstellungsgespräch für Freitag (also in zwei Tagen). Laut Routenplaner sind es hin und zurück 104 Km.

Sollte ich morgen zur ARGE gehen und Fahrtkosten einreichen oder sollte ich die dann der Firma in Rechnung stellen? Schließlich gehen 104 Km bei den hohen Spritpreise ins Geld.

Blinky
 

Mario Nette

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#2
Mit dem potenziellen Arbeitgeber klären, ob Reisekosten erstattet werden. Schriftlich geben lassen (z. B. E-Mail). Damit dann zum Amt und Reisekosten beantragen.

Mario Nette
 

blinky

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#3
Naja das könnte wohl ziemlich eng werden das mit potenziellen AG zu klären. ARGE hat bei uns nur Vormittags auf. Somit müßte das bis morgen alles geklärt sein. Ist das nicht so das die Fahrtkosten bei der ARGE vor dem Termin beantragt werden müßte?

Ausserdem hat der potenziellen Arbeitgeber in der Einladung nichts davon geschrieben, "das Kosten in Verbindung mit der Bewerbung nicht übernommen werden können".

Blinky
 

Mario Nette

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#4
Einfach mal anrufen und fragen. Sollte ja kein Problem sein, im Falle, sie werden nicht übernommen, eine E-Mail mit dem Inhalt an dich zu senden:
Sehr geehrte/r ...,

Kosten, die mit der Wahrnehmung des Bewerbungsgesprächs entstehen, können wir leider nicht übernehmen.

MfG

AG
Das ausdrucken und morgen früh zu deiner ARGE wandern. Ansonsten kannst du es natürlich auch ohne AG-Anfrage bei der ARGE versuchen.

Mario Nette
 

marty

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#5
Hallo Blinky,

wie kann ich das verstehen?

"ich hatte Anfang letzten Monats ein Vermittlungsvorschlag von der Arbeitsagentur mit Rechtsfolgebelehrung aus meiner Landeshauptstadt."

dort sollst du hin?

warum?

wer hat diesen Termin ausgemacht?

marty aus Roth
 

blinky

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#6
Letzten Monat, hatte mir die Arbeitsagentur ein Vermittlungsvorschlag gemacht. Daraufhin hab ich mich dort beworben, wegen der Rechtsmittelbelehrung im Vermittlungsvorschlag. Heute kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch vom potenziellen Arbeitgeber.

Gruß Blinky
 
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#7
Letzten Monat, hatte mir die Arbeitsagentur ein Vermittlungsvorschlag gemacht.
Ich will ja nicht aufdringlich erscheinen, aber fürs nächste Mal nicht wieder Wochen vergehen lassen, sondern direkt bei Erhalt des Vermittlungsvorschlages klären, wer die Reisekosten zahlt.
 
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#8
Bevor du dich auch nur einen Kilometer bewegst im voraus die Reisekostenerstattung schriftlich klären. Bei zwei Tagen wird das verdammt knapp. Ich würde um eine Terminverschiebung bitten um die Reisekostenerstattung im Voraus schriftlich zu klären. Wenn der Potientielle AG Interesse hat, wird er ohne Probleme die Reisekosten übernehmen ansonsten mußt du eh den Termin verschieben, da die Arge meisten nicht so schnell reagiert.

Ich selbst bewege mich keinen Kilometer auf meine eigenen Kosten. Neulich hatte sich ein Sklaventreiber bei mir gemeldet. Dieser war 600 KM entfernt. Als ich dann die Reisekostenerstattung angesprochen habe, war ich nicht mehr interessant (es ist immer so, dass es vor Ort genügend Erwerbslose gibt). Das habe ich mir schriftlich geben lassen und ich war aus dem Schneider.
 
E

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#9
Letzten Monat, hatte mir die Arbeitsagentur ein Vermittlungsvorschlag gemacht. Daraufhin hab ich mich dort beworben, wegen der Rechtsmittelbelehrung im Vermittlungsvorschlag. Heute kam die Einladung zum Vorstellungsgespräch vom potenziellen Arbeitgeber.
Wenn ein Stellenanbieter Dich schriftlich (also nachweisbar) zu einem Vorstellungsgespräch einlädt, hat er auch die entsprechenden Kosten zu übernehmen, es sei denn, er weist im Einladungsschreiben ausdrücklich darauf hin, daß er diese nicht oder nur teilweise zahlen kann. Schweigt er sich zu diesem Punkt aus, muß er zahlen - auch wenn das manche Stellenanbieter gerne "vergessen".
 

blinky

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#10
@junghans2805:

Wenn man die Aufforderung der Arbeitsagentur bekommt sich dort zu bewerben, heißt das ja noch lange nicht, das man auch eingeladen wird.Ausserdem muss man bei der ARGE die Einladung vom AG vorlegen bem Antrag von Fahrtkosten. Und diese Einladung kam erst heute.

@gurkenaugust:
dann brauch ich gar nicht zur ARGE gehen. Dann könnte ich ja nach dem Gespräch meine Kosten beim Arbeitgeber einreichen, oder sollte ich das dann beim Vorstellungsgespräch ansprechen. Das währen, wenn ich mit der Bahn fahre 25 Euro (Bahn und U-Bahn) bzw. 19 Euro, wenn ich mit Niedersachsentiket fahre.

Schließlich hätte ich ja nur morgen Zeit alles zu klären, da bei uns die ARGE nur Vormittags aufhat.

Blinky
 
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#11
@blinky

Wie gesagt, bei einer Einladung durch den Arbeitgeber ohne besonderen Hinweis auf Nichtübernahme von Fahrtkosten muß der Arbeitgeber stets zahlen. Wer jemanden zu sich herbestellt, muß auch die entsprechenden Kosten übernehmen.

Ich würde das nicht "beim", sondern unmittelbar nach Ende des eigentlichen Vorstellungsgespräch in höflicher Form ansprechen. Bei einer seriösen Firma sollte dies alles kein Problem sein. Es gibt allerdings auch Firmen, die sich da drücken wollen, und Recht haben sowie Recht bekommen kann zweierlei sein.

Wenn Du es daneben schaffst, Dich bei der Arge rückzuversichern (also daß die zahlen, falls der Stellenanbieter es nicht tut), ist das sicher kein Fehler.
 
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#12
@blinky

Wie gesagt, bei einer Einladung durch den Arbeitgeber ohne besonderen Hinweis auf Nichtübernahme von Fahrtkosten muß der Arbeitgeber stets zahlen. Wer jemanden zu sich herbestellt, muß auch die entsprechenden Kosten übernehmen.

Ich würde das nicht "beim", sondern unmittelbar nach Ende des eigentlichen Vorstellungsgespräch in höflicher Form ansprechen. Bei einer seriösen Firma sollte dies alles kein Problem sein. Es gibt allerdings auch Firmen, die sich da drücken wollen, und Recht haben sowie Recht bekommen kann zweierlei sein.
Nein. Das wäre mit alles zu unsicher und im nach hinein bleibt oft nur der Rechtsweg. Also, alles schriftlich im Voraus abklären. Für zusätzlichen Stress und Ärger habe zumindestens ich keine Nerven und Kraft mehr.

Wenn ein potentieller AG wirklich an einem Interesse hat und es ihm ernst ist, dann wird er ohne Probleme die Reisekosten übernehmen. Ansonsten ist er es nicht wert, weiter beachtet zu werden und wird einfach zu den Akten gelegt.
 
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