Reisekosten bei ambulanter Behandlung (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

pogt

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
7 August 2008
Beiträge
37
Bewertungen
0
Hallo,

ich hoffe ich bin im richtigen Unterforum gelandet. Bei mir muss eine MRT gemacht werden. Leider ist dies aus gesundheitlichen Gründen nicht in einem geschlossenen sondern nur in einem offenen MRT möglich. Ein solches MRT gibt an meinem Wohnort jedoch nicht.

Nach Rücksprache mit der Krankenkasse durfte ich mich erstmal selbst um alles kümmern, sprich ich brauchte eine Bescheinigung das das MRT hier vor Ort nicht möglich ist, musste selbst eine Einrichtung suchen die über ein solches Gerät verfügt, durfte mir ein Angebot des Krankenhauses einholen in dem es möglich ist und muss nun abwarten ob die Kostenübernahme überhaupt bewilligt wird.

Heute habe ich nun erfahren das niemand die Reisekosten übernehmen wird, weder die Arge noch die Krankenkasse. Ich kann die Reisekosten (ca. 60,- €) jedoch nicht aus eigener Tasche zahlen.

Mein jetziger Ein Euro Job endet nächste Woche. Diesen erreiche ich trotz der bestehenden Probleme gerade so eben. Sollte ich danach woanders hin müssen, und ist die Einrichtung auch nur einen Tick weiter entfernt, wäre mir der tägliche Weg dorthin unmöglich. Gerade deshalb wundert mich die Haltung der Arge keine Reisekosten zu übernehmen und ich frage mich wie ich mich nun weiter verhalten soll.

Danke im voraus.
 

merlano

Elo-User*in
Mitglied seit
15 November 2006
Beiträge
118
Bewertungen
18
Hallo pogt,

ja,ja ... das leidige Thema "Fahrtkosten(erstattung) bei ambulanter Behandlung"!

Ausnahmen sind ja:
- onkologische Chemo- / Strahlentherapie
- Dialyse
- Behandlungen von mindestens 2 x wöchentlich über mindestens 6 Monate
- Pflegestufe 2 oder 3 ist anerkannt
- Schwerbehindertenausweis mit Merkzeichen aG, H oder Bl liegt vor
- Behandlung zur Vermeidung eines stationären Aufenthaltes

Du machst leider keine Aussage zu deiner Krankheit ... evtl. trifft Behandlung zur Vermeidung eines stationären Aufenthaltes zu und die KK lässt sich zu diesem Ausnahmegrund erweichen!?
Noch mal nachhaken ...
Parallel kannst du noch mit dem Krankenhaus die Möglichkeit einer (teil-)stationären Aufnahme - für 1 Tag - erörtern, um die Fahrtkosten von der KK erstattet zu bekommen ...
Manchmal wirkt DAS wahre Wunder, die KK mit der Möglichkeit eines (teil-)stationären Aufenthalts (was kostet pauschal 1 Tag im KH!?) zu konfrontieren ... oder mit den evtl. Folgekosten, wenn das Diagnoseverfahren MRT keine Anwendung findet/nicht gemacht werden kann!!!
 

pogt

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
7 August 2008
Beiträge
37
Bewertungen
0
Ich werde mal die von euch genannten Möglichkeiten ausloten. Meine Krankheit würde ich nur ungern nennen, vor allem da man ja nie weiß wer mitliest. Die MRT soll gemacht werden damit festgestellt wird was "da" nicht stimmt. Und je nachdem was festgestellt wird steht eine Operation an. Ich glaube das fällt nicht unter "Behandlung zur Vermeidung eines stationären Aufenthaltes". Wie es dagegen mit einem eintätigen Aufenthalt aussieht kläre ich dagegen mal ab. Ansonsten bleibt mir wohl nur Arania's Weg.

Danke euch auf jeden Fall für die Antworten
 

pogt

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
7 August 2008
Beiträge
37
Bewertungen
0
Hallo,

wie fast zu erwarten war wurde mein Antrag auf Übernahme der Reisekosten abgelehnt. Man bietet mir stattdessen einen Vorschuss samt Rückzahlung in zwei Raten an. Finanziell funktioniert das bei mir derzeit aber hinten und vorne nicht. Abgesehen davon halte ich dieses Vorgehen generell für unfair.

Die Frage ist jetzt, wie formuliere ich den Widerspruch richtig? Gehe ich dabei rein auf § 23 ein oder soll ich schildern zu was ich ohne Behandlung nicht mehr in der Lage bin?

Danke im voraus.
 
Status
Dieses Thema ist derzeit geschlossen.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten